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Kühler für Fahrzeug-, insbesondere Luftfahrzeug-Motoren.
Die Erfindung betrifft Kühler für Fahrzeug-, insbesondere Luftfahrzeug-Motoren, bei denen zwei längsseitig aneinanderliegende Rohr-od. dgl. Sammler für den Zu-und Abfluss der Kühlflüssigkeit mit mehreren daran queraxial angesetzten Durchströmplatten versehen und derart verbunden sind, dass sich eine schleifenförmige Kühlwasserströmung in der Plattenebene ergibt. Bei bekannten derlei Kühlern sind paarweise parallel in einer Ebene liegende Durchströmplatten durch eigene äussere kurze Rohrstücke miteinander so verbunden, dass ein schleifenartiger Verlauf der Strömung entsteht.
Es sind auch Kühler mit in der Plattenebene bogenförmig verlaufenden Durchströmplattpn bekannt geworden, bei denen die beiden Sammler abstandweise voneinander getrennt sind, so dass nahezu geschlossene Schleifen, wie beim Erfindungsgegenstand, nicht vorhanden sind. Ferner sind Kühler mit plattenartigen Kühlelementen bekannt, bei denen schleifenförmige Strömungen senkrecht zur Ebene der Durchströmplatte durch im Innern der hohlen Platte angeordnete, zur Plattenebene parallele Trennungswände erzielt werden.
Von diesen Bauarten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch einfachere Herstellung, durch bessere Wasserführung, die einen geringeren Durchflusswiderstand für die Kühlflüssigkeit ergibt, geringes Gewicht und gute Raumausnutzung und schliesslich, was von grosser Wichtigkeit ist, durch geringen Luftwiderstand.
Der Erfindungsgrundgedanke besteht darin, die Durchströmplatten selbst je als Schleifenplatten oder als Vollplatten mit einer die Schleifenströmung bewirkenden inneren Unterteilung auszubilden, die an die beiden, vorzugsweise zu einem gemeinsamen, innen unterteilten Körper vereinigten Sammler unmittelbar leitend angesetzt sind.
Gemäss der weiteren Erfindung ist der Kühler vorzugsweise mit vor oder hinter den Sammlern befindlichen Durchströmplatten am Fahrzeug angeordnet, so dass die Platten-in der Fahrtrichtung gesehen-von beiden Sammlern auswärts reichen. Die Sammler befinden sich somit bei dieser bevorzugten Bauart innerhalb des Umrisses der Gesamtheit der Durchströmplatten, also in einem Gebiete bereits gestörter Luftströmung, wo ihr Widerstand, der erfindungsgemäss durch tropfenförmigen Querschnitt schon möglichst niedrig gehalten wird, weniger ins Gewicht fällt als bei den bekannten Bauarten, wo die Sammler ausserhalb des Umrisses der Durchströmplatten angeordnet sind.
Wo dies bei manchen eifindungsgemässen Ausführungen ebenfalls der Fall ist, werden die Sammler an den Flugzeugrumpf od. dgl. angeschmiegt, so dass auch dort ein besonderer Luftwiderstand dieser Teile vermieden wird. Auch dort, wo die Sammler innerhalb des Umrisses der Durchströmplatten angeordnet sind, kann ihr Widerstand dadurch noch mehr verringert und p-aktisch vollständig beseitigt werden, dass den beiden Sammlern derartige Querschnitte erteilt werden, dass sie bei Anbringung des Kühlers an einem dem Fahrtwind ausgesetzten Flugzeugbestandteil, etwa einer Strebe des Kopfteiles eines Flugzeugtragdecks od. dgl., dessen tropfenförmigen bzw. sonstigen Querschnitt zu einer, allenfalls vergrösserten Tropfenform bzw. überhaupt jener Querschnitt :
, form ergänzen, die für diesen Teil aus aerodynamischen Gründen ohnedies gewählt worden wäre.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. l den Kühler in Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 in Fig. 1 ; die Fig. 3,4, 5 und 6
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zeigen abgeänderte Ausführungsformen im wagrechten Schnitt. Fig. 7 stellt eine Draufsicht auf eine Durchströmplatte dar. Die Fig. 8 und 9 sind Schnitte durch diese Platte nach 8-8 und 9-9 in Fig. 7. Fig. 10 stellt in grösserem Massstabe einen Schnitt durch die die Schleifenzweige der Platte trennende Scheidewand dar. Fig. 11 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführung dieser Trennungsstelle.
Fig. 12 zeigt eine Abänderung einer Durchströmplatte, Fig. 13 einen Schnitt durch die fertige Tiennungswand, Fig. 14 die Draufsicht einer besonders hergestellten Durchströmplatte und Fig. 15 einen Schnitt nach 15-15 in Fig. 14. Fig. 16 ist ein Schnitt durch eine anders hergestellte Durchströmplatte, Fig. 17 die Ansicht eines anders ausgeführten Sehleifenkühlers, Fig. 18 ein Schnitt nach 2-2 in Fig. 17, Fig. 19 ein Schnitt nach 3-3 in'Fig. 18, Fig. 20 ein wagrechter Schnitt dl1. rch einen anders gebauten Kühler, Fig. 21 eine Seitenansicht der Sammelräume und der Mittelrippe des Kühlers nach Fig. 20 ohne Kühlelemente, Fig. 22 die Vorderansicht eines andern Kühlers. Die Fig. 23 und 24 sind Seiten-und Vorderansicht einer weiteren Ausfühiungsform und Fig. 25 zeigt in wagrechtem Schnitt einen andern Kühler.
Die Fig. 26 und 27 sind zwei wagrechte Schnitte durch Kühler, deren Sammler sich der Form eines Holmes oder einer Strebe des Luftfahrzeuges anpassen. Die Fig. 28 und 29 sind wagrechte Schnitte durch mit Kühlersammlern verbundene Holme von Luftfahrzeugen. Fig. 30 zeigt ein Flugzeugtragdeck im Schnitt, an dem ein Kühler angebaut ist, Fig. 31 zeigt eine teilweise Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 30. Die Fig. 32 und 33 sind lotrechter Schnitt und teilweise Draufsicht eines andern Kühlers, dessen Sammler die Vorderkante des Tragdecks bilden. Fig. 34 zeigt in Draufsicht einen mit schleifenförmigen Kühlern versehenen Flugzeugrumpf. Fig. 35 die Vorderansicht eines Eindeckers und Stellungen, welche die Kühler auf dem Luftfahrzeug einnehmen können.
Fig. 36 ist ein Schnitt durch ein zur Speisung dienendes Ver- teilungsstüek mit einem Schleifenkühler und Fig. 37 ein Schnitt durch einen ähnlichen Kühler im Tragdeck eines Luftfahrzeuges.
Der Kühler (Fig. 1 und 2) besteht aus einem Sammler 1 mit Einlassrohr 9 für Heisswasser und einem Sammler 2 mit Ausflussrohr 10 für das abgekühlte Wasser. Diese Sammler sind aneinande'gefügt und durch eine Scheidewand 3 getrennt. Der Gesamtquerschnitt hat die Form eines Tiopfenv. Sede Durchströmplatte 4 besteht aus einem dünnen Blech, das die Form einer Schleife mit mittleler Ausnehmung 90 hat und dessen Enden 5 und 6 mit dem Einlasssammler 1 und dem Auslasssammler 2 ver- bunden sind.
Die Durchströmplatten 4 werden in Abständen voneinander durch seitliche lotrechte Siege 7 und gegebenenfalls auch durch einen mittleren Steg 8 festgehalten, Diese Stege haben abgeplatteten
Querschnitt, um ihren Luftwiderstand zu vermindern. Der mittlere Steg 8 ist als Rohr ausgebildet, das mit den Vorderkanten der Durchströmplatten 4 in Verbindung steht, um das Entweichen der Luft oder die Entwässerung, je nach der mehr oder weniger geneigten Stellung des Kühlers zu ermöglichen.
Den schleifenförmigen Durchströmplatten können verschiedenartige Umrissformen gegeben werden.
Beispielsweise kann der Umriss Tropfenformen 12, Fig. 3, d. h. eine vorne verbreiterte und nach hinten spitz zulaufende Form besitzen, wobei die Sammler 1 und 2 ebenfalls tropfenförmigen Querschnitt besitzen.
Auch kann den Durchströmplatten ein birnfö : miger Umriss j, Fig. 4, gegeben werden. Die
Umrisslinie kann, statt aus geraden, durch Abrundungen verbundenen Teilen zusammensetzt, auch eine stetige Krümmung, z. B. einen Kreisbogen M, Fig. 5, besitzen.
Die die Sammler 1 und 2 trennende Scheidewand 3 kann verschieden angeordnet werden. In Fig. 6 z. B. ist diese Wand senkrecht zur Längsachse x-x des Kühlers gestellt, sie kann natürlich auch eine gewisse Neigung gegen diese Achse haben.
Die Durchströmplatten können (Fig. 7-10) vollflächig aus zwei Blechen 16 und J ! 7 in der Weise hergestellt werden, dass der Rand 18 des Bleches 16 über den Rand des Bleches 17 gebogen und auf ihn niedergefalzt wird. Dieser Falz 18 ist nur bei 19 und 20 ausgeschnitten, um an diesen Stellen die Ver- bindung der Platte mit dem anstossenden Sammler durch Anlöten zu ermöglichen. Zwecks grösserer Widerstandsfähigkeit gegen den inneren Wasserdruck können die beiden parallelen Bleche 16, 17 durch
Rohrnieten 21 miteinander verbunden sein.
Die mittlere Scheidewand, welche die Durchströmplatte in zwei aneinanderstossende Zweige 22,23 teilt, besteht aus einem Metallstreifen, etwa einem verzinnten
Kupferstreifen 24, der zwischen die Bleche 16 und 17 eingelegt und mit ihnen durch Nieten 27 und durch Löten bei 26 oder durch Schweissen verbunden wird (Fig. 10). Nach Fig. 11 wird in jedem Blech 16 und 17 eine örtliche Eindrückung 30 hergestellt ; diese beiden Teile werden aufeinandergelegt und durch Nieten 31 sowie durch Lötung verbunden und so wird die innere Unterteilung der Durchströmplatte gebildet.
Man kann auch (Fig. 12) die Bleche 16 und 17 übereinanderlegen und sie abbiegen, so dass zwei Stufen 32 und 33 entstehen, die aufeinander niedergefalzt werden (Fig. 12). Schliesslich wird mit Hilfe von Löt- nähten 34 die Scheidewand fertiggestellt (Fig. 13).
Eine besondere Herstellungsart der Durchströmplatten besteht (Fig. 14 und 15) darin, dass ein
Blatt Papier 101 oder weicher Stoff, wie Leder, Kautschuk usw. zwischen die beiden Kupferblech 16, 17, die das Element 100 bilden, eingelegt wird. Das Blatt 101 ist in der aus Fig. 14 ersichtlichen Form aus- geschnitten und weist örtliche Scheibenflächen 102 auf, deren Achsen mit denen der hohlen Nieten 21 zusammenfallen ; diese Ringe sind untereinander durch Streifen 103 verbunden, In dem Blatte 101
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ist längs des Umfangs der Durchströmplatte eine Randverstärkung 104 hergestellt, die durch Streifen 103 mit dem übrigen Teil des Blattes 101 verbunden ist. Der Rand 18 des Bleches 16 ist auf den ungefalzten
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den Rand 104 des Papierblattes 101 fest.
Eine Lötnaht 106 sichert die Dichtheit des Elementes an seinem Umfang. Scheibenringe 112 aus Papier od. dgl. sind zwischen den Flanschen der Rohrnieten 21 und den Blechen 16 und 17 eingelegt und erhöhen an den Nietstellen die Dichtheit des Kühlelementes, die bereits durch die Scheibenflächen 102 des Papierblattes 101 gesichert ist.
Man kann auch die Lötstelle 106 entbehrlich machen (Fig. 16), wenn ausser der Befestigung durch Rohrnieten 21 eine Verbreiterung des Blattes 101 und der Bleche 16, 17 an deren Rändern bei 107, 108 und 109 vorgesehen wird, die Verbreiterungen 107 und 108 sodann über die Verbreiterung 109 gebogen werden und schliesslich das Umbördeln dieser drei Verbreiterungen und Niederbiegen auf das obere Blech17 bewirkt wird (Fig. 16). Man erhält auf diese Weise einen dreifachen Falz, der ohne Lötung die Dichtheit des Elementes an seinem Umfang sichert. Die Lötstellen können auch entfallen und so kann das Gewicht des Kühlers vermindert werden.
Beim Kühler nach Fig. 17-19 bestehen die schleifenförmigen Elemente aus nahtlosen abgeflachten Rohren 120, von wesentlich elliptischer Umrissform, die in beliebiger Zahl, z. B. zu dreien, in der Durchströmplattenebene konzentrisch einander umschliessen (Fig. 18). Jedes der Rohre 1201, 1202.... mÜndet einerseits in den Sammler 1, in den das heisse Wasser des Motors eintritt, anderseits in den Sammler 2, aus dem das gekühlte Wasser zum Motor zurückfliesst. Diese Sammler sind aneinandergefügt und durch eine Scheidewand : 3 getrennt ; sie können durch Anbringung an einem Holm 42 des Luftfahrzeuges zu einem im Längsschnitt tropfenförmigen Körper ausgebildet sein.
Die Ausgestaltung der Kühlelemente in Form von abgeplatteten Rohren ohne Lötstelle macht dieselben leichter, als wenn flache übereinanderliegende Lamellen durch Lötung verbunden werden ; ausserdem setzen die Ränder dieser Rohre der Fort-
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Zusammenbau von Kühlern benutzten, mit den Seitenflächen einander zugekehrten Lamellen.
Die Erfindung betrifft auch noch eine weitere Verbesserung an solchen Schleifenkühlern ; bei denselben steht das Bündel von Durchströmplatten 4 freitragend von den Sammlern 1, 2 ab, so dass die Durchströmplatten das Bestreben haben, infolge ihres Gewichtes und unter dem Druck der Luft sich zu senken. Um diesen Übelstand zu beseitigen, wird eine Längswand 121 (Fig. 20 und 21) aus gelochtem Blech mittels Nieten 122 an den die Sammler 1 und 2 bildenden Blechen befestigt. Diese Längswand besitzt Randeinschnitte 123, in welche die Durchströmplatten 4 eingreifen, wodurch sie in richtigem Abstand voneinander, trotz ihrer verhältnismässig grossen freien Ausladung mit Bezug auf die Sammler 1, 2 gehalten werden.
Die Erfindung betrifft überdies eine Ausgestaltung einer bekannten Bauart mit in der Quer- riehtung gebogenen Durchströmplatten, die nunmehr erfindungsgemäss schleifenförmig gestaltet und mit ihren Wassereintritts-und Austrittsstellen an den in der Mitte angeordneten, vereinigten Sammlern befestigt sind, so dass jede Platte an ihren seitlichen Teilen frei ist und sich in der Querrichtung unter der Wirkung der Temperaturänderungen des Kühlers frei ausdehnen kann. Insbesondere aus Fig. 22 ist zu ersehen, dass die Durchströmplatten 4 gegen die Unterseite des Kühlers ein bogenförmiges Querprofil aufweisen, wobei die Krümmungsradien R sämtlicher Platten gleich sind.
Dies erleichtert die Ausdehnung der Elemente 4, wenn sie von der Temperatur der umgebenden Luft auf die des heissen Wassers des Motors nach dessen Anlassen gebracht werden. Die den gleichen Krümmungsradius aufweisenden Platten 4 sind im mittleren Teil des Kühlers weiter voneinander entfernt als an den Seiten des Khmers, demzufolge wird die in den mittleren Teil dringende Luft in das Innere des Kühlers eintreten, ohne einen erhöhten Widerstand zu erzeugen, denn die sich ausdehnende Luft kann stets nach den Seiten des Kühlers hin abströmen.
Beim Kühler nach Fig. 1 und 2 ist es nötig, am oberen und unteren Ende der Durchströmplatten- gruppe 4 Deck-und Tragplatten anzubringen, die an den Sammlern 1, 2 befestigt sind und mit Stegen 7, 8 die Durchströmplatten wagrecht und in Abstand voneinander halten. Diese Deckplatten bilden ein totes Gewicht und vermehren den Gesamtwiderstand des Kühlers bei der Vorbewegung, ohne zur Kühlung zu dienen. Bei der Anordnung nach Fig. 23 und 24 werden die Deckplatten 124 durch Verdickung gegen die Wurzeln als biegungssteife Ausleger ausgebildet, die der Vorbewegung nur geringen Widerstand entgegensetzen und an der Wasserkühlung teilnehmen.
Die Durehströmplatten 4 liegen mit ihrer grössten Abmessung parallel zur Bewegungsrichtung des Luftfahrzeuges ; so hat z. B. die Durchströmplatte nach Fig. 20 in der Bewegungsrichtung ; des Fahrzeuges eine Länge P, die grösser ist als die zugehörige Breite L.
Man kann jedoch der Schleifenplatte 4 auch eine solche Form geben (Fig. 25), dass ihre Breite L wesentlich grösser ist als ihre in der Richtung der Bewegung 11 gerechnet Länge P. Dies hat den Vorteil, dass die Luftstrahlen- nur auf eine kurze Länge mit den Kühlflächen der Durchströmplatten 4 in Berührung kommen ; diese Flächen werden daher beinahe auf ihrer ganzen Oberfläche von Luft bestriehen, die so ziemlich die Temperatur der Umgebung hat.
Es wird daher eine regelmässigere und kräftigere
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grad des Kühlers per Flachen-und Gewichtseinheit. Diese Anordnung gestattet auch, auf einen und denselben Sammler eine beträchtlicher Gesamtkühlfläche anzubringen, wodurch sich auch noch eine
Verminderung des Gesamtgewichtes des Kühlers ergibt.
Die Erfindung umfasst auch Einbauarten eines Kühlers in ein Luftfahrzeug : Fig. 26 zeigt einen
Kühler ähnlich wie in Fig. 1 und 2, dessen Sammler 1 und 2 durch eine Blechtafel 40 gebildet werden, deren Ränder 41 mit der Aussenfläche eines Holms 42 von tropfenförmigem Querschnitt verbunden sind.
Ein ausgebauchtes Blech 43 umgibt den Vorderteil des Holms und ist mit seinen Rändern an dem Blech 40 befestigt. Zwischen den Blechen 43 und 40 ist eine Scheidewand 3 eingesetzt und längs der mittleren
Erzeugenden der Bleche festgelötet. Auf diese Weise ergeben sich zwei aneinandergefügte Sammler 1 und 2, deren Querschnitt sich dem tropfenförmigen Querschnitt des Holms 42 anpasst.
Demzufolge ist der Widerstand des mit dem Holm vereinigten Kühlers bei der Vorwärtsbewegung des Luftfahrzeuges nur wenig grösser als der Widerstand des Holms allein.
Der Kühler kann anstatt vor dem Holm (Fig. 26), auch hinter ihm angeordnet werden (Fig. 27).
In diesem Falle sind die Sammler 1 und 2 aus einem zusammengebogenen Blech 45 hergestellt, dessen
Ränder 46 an dem hinteren Teil des Holms 42 anliegen. Ein eingebauchtes Blech 4 ? umschliesst diesen Holmteil und ist mit seinen Rändern an dem Blech 45 festgemacht. Die so gebildete Kammer wird durch eine Scheidewand 48 in zwei Kammern geteilt, die den Einlasssammler 1 und den Ausströmsammler 2 bilden. Auf diese Art werden zwei aneinanderliegende Sammler geschaffen, die sich dem Holm 42 anpassen und dessen tropfenförmigen Querschnitt verlängern.
Man kann mit dem im Flugzeug eingebauten Kühler (Fig. 26, 27) eine an sich bekannte Vorrichtung zur Regelung der Luftzufuhr vereinigen, die aus zwei Klappen 35 besteht, die bei 36 an den Tragplatten 37 angebracht sind, die ihrerseits z. B. an den Stegen 7, 8 des Kühlers befestigt sind.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 26,27 ist angenommen, dass die Sammler die Tropfenform des Fahrzeugbestandteiles (Holm, Strebe usw. ) haben, doch kann die Anpassung auch in der Weise erfolgen, dass die Tropfenform des Fahrzeugbestandteiles vervollständigt wird. Ausführungen dieser Art sind in den Fig. 28,29 dargestellt. In Fig. 28 ist der aus den Sammlern 1, 2-die aneinanderliegen und durch die Seheidewand 3 getrennt sind-gebildete Körper unmittelbar hinter dem Holm 42 angebracht und ergänzt im Querschnitt denselben zu einem Tropfen, indem er dessen spitzen Teil bildet.
Nach Fig. 29 liegt die gleiche Sammleranordnung vor dem Holm 42 und bildet den breiteren Teil der im Querschnitt Spindelgestalt zeigenden Umrissform.
Die Erfindung bezieht sich auch auf einen besonderen Einbau des Schleifenkühlers in ein Flugzeug, derart, dass die Sammelräume des Kühlers die Vorderkante eines Tragdecks bilden (Fig. 30, 31). Bei einem solchen freitragend am Kopfteil eines Tragdecks angeordneten Kühler ist durch den unmittelbaren Lufteintritt zwischen die Durchströmplatten 4 eine kräftige Abkühlung des Kühlers gesichert und dessen Luftwiderstand so klein wie möglich gemacht.
Die Sammler 1, 2 können auch in das Tragdeck 62 des Luftfahrzeuges eingebaut werden (Fig. 32 und 33), so dass die bei 130 nur an einem Teil ihrer Oberfläche verbundenen Sammler den Kopfteil dieses Tragdecks bilden. Diese Sammler können abgeflachte Querschnitte erhalten, wie z. B. der Sammler 2 in Fig. 36. Die Durchströmplatten sind aus abgeflachten Rohren 120 ohne Lötung gebildet, die einerseits bei 126 in den Sammler 1 für das einzllassende Heisswasser, anderseits bei 127 in den Sammler 2 für das abfliessende gekühlte Wasser münden. Der die Stellen 126, 127 trennende Abstand ist gross genug, um den Platten 120 eine genügende Entwicklung geben zu können.
Die Platten 120 passen ach in ihrer Umrissform genau der Form des Kopfteils des Tragdecks 62 an, so dass die Bildung von Wirbeln hinter den Platten nach Möglichkeit vermieden ist. Das in Fig. 32 gezeigte Kühlelement kann auch aus mehreren abgeflachten Rohren 120 gebildet sein, die einander in der Plattenebene konzentrisch umschliessen, etwa nach Art der Fig. 18.
Ferner können, wie in Fig. 34, zwei Sohleifenkühler an den Seiten des Flugzeugrumpfes 83 symme-
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anderliegend an diesem Rumpf angeschlossen werden.
In Fig. 35 sind Stellungen gezeigt, die ein Kühler an einem Eindecker einnehmen kann. In der Stellung 65 ist der Kühler am Luftfahrzeug so angebracht, dass einer der Sammler oder beide den Kopfteil des Tragdecks 62 bilden, wie in Fig. 30-33. In der Stellung 67 erscheint der Kühler vor oder hinter einer Strebe 52 des Fahrgestelles in einer der mit Bezug auf Fig. 26-29 beschriebenen Arten angebracht.
In Stellung 70 ist der Kühler vor oder hinter der Strebe 42 nach Art der Ausführungen gemäss Fig. 26 oder 27 angeordnet. Endlich in Stellung 72 erscheint der Kühler vor den Kopfteil des kleinen unteren Decks verlegt (Fig. 30-33). In Fig. 35 sind in gestrichelten Linien die verschiedenen Leitungen 73 gezeichnet, welche die Austrittsöffnungen des Heisswassers aus den Zylindern mit den Kühlern und diese mit der Umführungspumpe 74 verbinden. Diese Leitungen sind zur Gänze in das Innere des Flugzeugrumpfs verlegt, sowie in die einzelnen Teile des Flugzeuges, wie Streben, Stiele, Holme u. dgl.
Erfindungsgemäss kann der Kühler nach Fig. 36 auch so ausgebildet sein, dass der Sammler 1
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angeschlossen. Die Pfeile zeigen die Strömungsrichtung des Wassers. Diese Ausbildung sichert zwei Hauptvorteile : zunächst wird unter der Wirkung der Pumpe die Luft, die im oberen Teil der Kühlerplatten 120 eingeschlossen bleiben kann, selbsttätig in den Abströmsammler ausgetrieben und entweicht bei 132 nach aussen. Überdies ist, wenn aus irgendwelcher Ursache Dampf in die Wasserumführung hineingerissen wird, dieser Dampf gezwungen, durch die Kühlplatten 120 zu gehen, bevor er in den Sammler 2 gelangt und hat also Gelegenheit, sich zu kondensieren.
Diese Anordnung vermeidet auch die in den bekannten Kühlern auftretenden Wasserverlust.
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Zuströmsammler 1 liegt dann im Kopfteil unten und empfängt unmittelbar das vom Motor 1. 1 kommende Heisswasser, das in den Platten 120 aufsteigt und sich in den Abstromsammler 2 ergiesst, der mit einem Füllstutzen 132 versehen ist. Das gekühlte Wasser fliesst aus diesem Sammler zur Pumpe-M.' ! und zum Motor 1. 31 zurück. Diese Anordnungen verursachen keinerlei zusätzliche Luftwiderstände und machen Leitungen zwischen Kühler und Sammlern entbehrlich. PATENT-ANSPRÜCHE :
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aneinanderliegenden Rohr-od. dgl.
Sammlern fur Zu-und Abiliss und mehreren daran queraxial angesetzten Durchströmplatten mit eine schleife. nformige Kühlwasserstromung in der Plattenebene ergebenden Leitungsverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchströmplatten selbst je'als Schleifenplatten oder als Vollplatten mit eine Schleifenströmung bewirkender innerer Unterteilung ausgebildet und an die beiden aneinanderliegenden, vorzugsweise zu einem gemeinsamen, innen unterteilten Körper vereinigten Sammler unmittelbar leitend angesetzt sind.