AT107242B - Verfahren und Einrichtung zur Frequenztransponierung elektrischer Wellen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Frequenztransponierung elektrischer Wellen.

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AT107242B
AT107242B AT107242DA AT107242B AT 107242 B AT107242 B AT 107242B AT 107242D A AT107242D A AT 107242DA AT 107242 B AT107242 B AT 107242B
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Franz Dr Aigner
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Franz Dr Aigner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   ausschliesslich   den Schwingungskreis J für die zu transponierende Welle samt den erforderlichen Audionkomplexen. Die   Gitterableitung im Audionkomplex   erfolgt über die Spulen e, e'sowie über eine im Symmetriepunkt der Spulen e, e'angelegten Ohmschen Widerstand   1'.   



   Da, wie ersichtlich, Gitter und Anodenkreis galvanisch und kapazitiv vollständig getrennt sind und da ferner die   gemeinsame Anodenleitung (Gleichtaktanodenzweig)   an einem   Symmetriepunkt e   der Gegentaktschaltung liegt, so kann eine Spule L zur RÜckkopplung auf den Eingangskreis J angewendet werden, so dass trotz der verwendeten Gegentaktschaltung die Audions mit   Rückkopplung   auf den Gitterkreis der zu   transponierendrn Welle   arbeiten können. 



   Der Ausgang der Kombinationsfrequenz erfolgt in der üblichen Weise mit Hilfe des ebenfalls symmetrisch ausgebildeten   Filtertransformators j, fl, F.   



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist die folgende :
Die   Helmholtzschen Kombinationsschwingungen,   von denen für die   Transponiernng   im allgemeinen bloss die   Differenzschwingung   erster Ordnung, die sogenannte Zwischenfrequenz, in Betracht kommt, entstehen in den Gegentaktleitungen. Denn die Amplituden der Kombinationsschwingungen sind bekannt-   lieh   dem Produkt der Amplituden ihrer erzeugenden Schwingungen proportional. Von den Erzeugenden ist aber im Sinne des Erfindungsgedankens stets eine im   Gleichtakt   und eine im Gegentakt vorhanden ; somit ist das Vorzeichen ihres Produktes sowohl für die beiden Gitter als auch für die beiden Anoden stets für jeden Zeitmoment im Gegentakt ; es entstehen also   tatsächlich   die Kombinationsschwingungen im Gegentakt.

   Dies bringt für die Zwischenfrequenz den von Gegentaktschaltungen her bekannten Vorteil, dass sich im Filtertranstormator für die Zwischenfrequenz die Batteriegeräusche kompensieren, was insbesondere für einen Transponierungseingang, der diese über den Filter gehenden   Batteriegeräusche   in die weitere Apparatur verstärkt verschleppt, von Wichtigkeit ist. 



   Der in der Gittergleichtaktleitung liegende, durch die in die Anodengleichtaktleitung eingeschaltete 
 EMI2.1 
   gewöhnlich   auf   die Fernwelle,   abgestimmt. Dieser Kreis steuert über die beiden Audionkondensatoren o. p mit ihren Gitterableitwiderständen, bestehend aus je einer der beiden Spulen e, e'und dem damit in Serie liegenden gemeinsamen Ohmschen Widerstand   t'die   beiden Gitter im Gleichtakt, wobei die Gittergleichtaktleitung für die Audionwirkung ausschliesslich die für einen Audiongitterkreis erforderlichen Schaltelemente enthält. Diese Anordnung erfüllt somit die eingangs unter 1. und 2. aufgestellten Bedingungen. 



   Der in der Anodengegentaktleitung befindliche Schwingungskreis B, der mittels der bereits er- 
 EMI2.2 
 erforderlichen Gegentaktgenerator dar. Damit ist, da überdies volle Symmetrie herrscht, auch der Forderung Genüge geleistet, dass die Anordnung praktisch oberwellenfrei ist (Bedingung 4). 



   Dadurch, dass der   Anschlusspunkt   H für den Gitterkreis der Fernwelle hinsichtlich der Generatorfrequenz vollkommen symmetrisch gewählt ist, wird die Schaltung   rückstrahlungsfrei   (Bedingung 3). 



   Der   Filtertransformator t, 1',   F für die transponierte Frequenz ist nach dem früheren in die Anodengegentaktleitung, u. zw. vollkommen symmetrisch, eingebaut. Die Anordnung ist dabei ausserdem so getroffen, dass, wie aus der Figur ohne weiteres ersichtlich ist, durch eine Änderung der Generatorfrequenz der Filtertransformator nicht beeinflusst werden kann. 



   Ein besonderer akustischer Vorteil der Anordnung liegt ferner darin, dass infolge des Umstandes, dass die Kombinationssehwingungen in den Gegentaktleitungen auftreten, die Audionverzerrungen sich gegenseitig kompensieren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Transponieren der Frequenz elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer vollkommen symmetrischen Gegentaktschaltung für die Erzeugung der Überlagerungsfrequenzen das Aufdrücken der zu transponierenden Frequenzen im Gleichtakt bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingangskreis für die zu transponierenden Frequenzen an einen Symmetriepunkt der Gegentaktschaltung angelegt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Gittern führende Gleichtaktschaltung ausschliesslich den Eingangsschwingungskreis für die zu transponierende Frequenz samt den erforderlichen Audionkomplexen enthält.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodengleiehtaktleitung an einen Symmetriepunkt der Anodengegemaktleitung gelegt ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine vollständige elektrische Trennung von Gitter-und Anodenkreisen stattfindet, wodurch eine Rückkopplung auf den Eingangskreis der zu transponierenden Frequenz ermöglicht wird.
    6. Einrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass hinsichtlieh der gesamten zwischen den Symmetriepunkten (c und H) liegenden Gegentaktanordnung vollkommene Symmetrie herrscht.
AT107242D 1926-04-02 1926-04-02 Verfahren und Einrichtung zur Frequenztransponierung elektrischer Wellen. AT107242B (de)

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