AT107357B - Stoßdämpfer mit Flüssigkeitsbremse für abgefederte Fahrzeuge. - Google Patents

Stoßdämpfer mit Flüssigkeitsbremse für abgefederte Fahrzeuge.

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AT107357B
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Inventor
Orazio Guerritore
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Orazio Guerritore
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  Stossdämpfer mit   Flüssigkeitsbremse für abgefederte Fahrzeuge.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Stossdämpfer mit Flüssigkeitsbremse für abgefederte Fahrzeuge. die mit einer nicht genügend starken Feder zusammenwirken und bei denen der Kolben Rückschlagventile sowie eine Durchtrittsbohrung aufweist, deren Weite von einer durchgreifenden, nach der Mitte zu verjüngten Spindel gesteuert wird. so dass eine schwache Dämpfung kleiner Schwingungen und eine 
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Die vorliegende Erfindung bezweckt, den Stossdämpfer so auszugestalten, dass er ein   sein'rasches     Zurückkehren   der Feder in ihre ursprüngliche Lage gestattet, dabei aber auch sehr rasch ein Hinausgreifen dieser Rückbewegung über die normale Lage hinaus hintanhält. 



   Diese   Wirkungsweise   wird erfindungsgemäss dadurch erzielt. dass der Kolben   der Flüssigkeits-   bremse mit Rückschlagventilen versehen ist, die sich bei der Federanspannungsschwingung schliessen und dass die Spindel an dem der Federanspannung entsprechenden Teil einen kleineren Querschnitt aufweist als an dem der Federentspannung entsprechenden Teil. Hiedurch wird eine energische. nahezu konstante, d. h. schwach wachsende Bremsung in der einen Richtung erzielt. während in der   ändern   die Intensität der Bremsung nur am Ende des betreffenden Hubes annähernd der ersteren gleich wird. 



   Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, dass die mit dem Zylinder gleichachsig angeordnete Steuerspindel in der hohlen. oberhalb des Kolbens mit seitlichen Durchtrittsöffnungen verschenen Kolbenstange geführt ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Seitenansicht eines zwischen Achse und Fahrzeugrahmen eingeführten Aufhängeelements 
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 des Armes 5 am Holm und vermittels des Armes 6 an der Feder bzw. an der Achse befestigt ist. Die   Feder.'}   ist   schwächer   als sie sonst unter gleichen Umständen für denselben Zweck verwendet wird, u.   xw.   um so viel. dass sie allein den Anforderungen einer elastischen   Aufhängung   nicht entsprechen würde. 



   Die Fliissigkeitsbremse (Fig. 2) setzt sich zusammen aus einem Zylinder 4, der unten vermittels des Kugelgelenkes 7 mit dem Arm 6 verbunden ist und einem Kolben 8, dessen Stange 9 vermittels des   Kugelgelenkes 70   mit dem Arm 5 gelenkig verbunden ist. Das Kugelgelenk 10 ist so auf die Kolbenstange 9 aufgeschraubt, dass sieh die Länge der letzeren durch Änderung der Verschraubung regulieren lässt. wodurch man es in der Hand hat, eventuelle bleibende Deformationen der Feder auszugleichen. 
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 Ventile 11 abgesperrt oder freigegeben werden. Diese Ventile schliessen sich, wenn sieh der Kolben in der Richtung gegen den geschlossenen Boden des Zylinders, also nach unten bewegt, und öffnen sich bei der Bewegung des Kolbens in der entgegengesetzten Richtung.

   In eine zylindrische Längsbohrung der Kolbenstange ragt koaxial eine Stange 12, die unten starr am Zylinderboden befestigt ist und oben einen die Bohrung der Kolbenstange abschliessenden Kolben trägt. Die hohle Kolbenstange 9 weist in der Nähe des Kolbens 8   grosse Öffnungen 15 auf, durch welche   das Innere der Kolbenstange mit dem Zylinderraum kommuniziert. Die Stange   1 : 2, welche   ein zentrales Loch des Kolbenkopfes 8 durchsetzt, weist in ihrer Länge verschiedenen Durchmesser auf. Je nach der Einstellung des Kolbens 8 ändert 

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 Teiles 14 grösser ist als der des unteren Teiles   18.   Diese Stangenteile lassen somit von der zentralen Öffnung des Kolbens nur einen kleinen Durchgangskanal frei. 



   Wenn sich die Teile der Aufhängung bzw. der Flüssigkeitsbremse im Ruhestand befinden, nehmen sie die dargestellte Stellung ein, d. h., der   Kolben. S   umgibt die engste Stelle der Stange 12. 



   Bei schwachen   Stössen   entfernt sich der Kolben 8 aus seiner Normalstellung ohne erheblichen Widerstand, da der Flüssigkeit ein genügender Durchgangsquerschnitt geboten ist, so dass für das Fahrzeug dieselben Bedingungen gegeben sind, wie bei einem Fahrzeug, dessen Aufhängung allein durch die verhältnismässig schwachen und daher sehr elastischen Federn gebildet wäre. 



   Treten starke   Stösse   auf, so verschiebt sich der Kolben 8 auf einem längeren Wege nach unten. 



  In diesem Falle schliessen sieh die Ventile 11 und der Durchgangsquerschnitt um die Stange 12 herum verringert sich allmählich, so dass sich ein Bremswiderstand ergibt, dessen Ausmass und Änderung von vornherein bestimmt werden kann, und welcher die Wirkung der Feder unterstützt, um den Stoss abzuschwächen, indem er einen Teil der Energie des Stosses aufzehrt. 



   Wenn sich der Kompressionshub vollzogen hat, so wird der Kolben durch die Wirkung der Feder mit steigender Geschwindigkeit wieder in der Richtung vom Zylinderboden weg   zurückgetrieben.   Während dieses Rückganges sind die Ventile 11 offen und gleichzeitig vergrössert sich auch der Querschnitt des Durchganges durch das zentrale Kolbenloch, da sich der Kolben wieder der engsten Stelle der Stange 12   nähert.   



   Die Bremse setzt daher dieser Rückbewegung schon vom Anfang an nur einen schwachen Wider- 
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 in die Kolbenöffnung gelangt und infolge dieses grossen Durchmessers der Bremswiderstand   nunmehr   ungefähr derselbe ist, als er am unteren Ende des Hubes war, obwohl jetzt die Ventile offen sind. Wie ersichtlich wird die Bremsung sowohl in der einen Richtung wie in der andern umso kräftiger, je weiter sich die Feder aus ihrer normalen Stellung entfernt. 



   Anstatt der dargestellten, halbelliptischen Feder kann auch eine Schraubenfeder verwendet und deren Kombination mit der Bremse in beliebiger, geeigneter Weise bewerkstelligt werden. 



   Wesentlich bleibt, dass die Bremse Schwingungen von geringer Weite nach beiden Seiten der Gleichgewichtslage der Feder hin nur einen geringen Widerstand entgegensetzt, dass dieser Widerstand in dem Ausmasse   grösser   wird, als sich die Feder von ihrer   Gleichgewichtslage   entfernt, und dass er bei Beginn der Rückwärtsbewegung infolge, der Wirkung der Feder möglichst klein gehalten wird. 



   Durch diese Art der Aufhängung ist in vorteilhafter Weise die Wirkung der Feder mit der eines Stossdämpfers vereinigt. Der letztere tritt bei schwachen Schwingungen um den   Gleiehgewichtspunkt.   die zur Gänze von der Feder aufgehoben werden, nicht in Funktion, und da die Federn unter diesen Bedingungen sehr schwach sein können, ist die Federung während des normalen Arbeitens eine besonders leichte. Anderseits nimmt die Flüssigkeitsbremse auch sehr starke Stösse auf und gestattet der Feder, rasch in die   Gleichgewichtslage zurückzukommen,   ohne dass sich, eben infolge der geringen Stärke der 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Stossdämpfer mit Flüssigkeitsbremse für abgefederte Fahrzeuge, bei dem der Kolben   Rück-   schlagventile sowie eine Durchtrittsbohrung besitzt, deren Weite von einer hindurchgreifenden, nach der Mitte zu verjüngten Spindel gesteuert wird, so dass eine schwache Dämpfung kleiner Schwingungen und eine allmählich wachsende Dämpfung grosser Schwingungen aus der Mittellage nach beiden Seiten hin erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben   (8)   mit bei der   Federanspannungsschwingung   sich schliessenden Rückschlagventilen (11) versehen und die Spindel   jf   an dem der Federanspannung entsprechenden Teil   (13)   mit kleinerem Querschnitt als an dem der Federentspannung entsprechenden Teil (14) ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Stossdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ; dass die mit dem Zylinder gleichachsig angeordnete Steuerspindel in der hohlen, oberhalb des Kolbens mit seitlichen Durchtritts- öffnungen versehenen Kolbenstange gefülrt ist.
AT107357D 1925-12-24 1925-12-24 Stoßdämpfer mit Flüssigkeitsbremse für abgefederte Fahrzeuge. AT107357B (de)

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