AT107417B - Wechselstrom-Gleichrichter. - Google Patents

Wechselstrom-Gleichrichter.

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AT107417B
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Heinrich Ing Mueller
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Heinrich Ing Mueller
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wechselstrom-Gleichrichter. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Wechselstromgleichriehter, welcher so ausgestattet ist, dass er einerseits die in dem gleichzurichtenden Wechselstrom eventuell auftretenden starken Spannungs- schwankungen mit Sicherheit und in verlässlicher Art aufnimmt und dadurch die Lampen vor zu starken
Stromstössen schützt, mithin ihre Funktionsfähigkeit verlängert, anderseits den Gleichstrom dadurch verbessert, dass er die Pulsationen auf ein zulässiges Ausmass   beschränkt.   



   Durch die neue Ausgestaltung des Gleichrichters wird Wechselstrom, gleichgültig welcher Netz- spannung oder Frequenz, in Gleichstrom solcher Qualität (konstante Spannung bei ausreichender Stiom-   stäike)   umgewandelt, dass der Apparat insbesondere in der Telegraphie, als Ersatz für die Elemente und unter Benutzung eines entsprechend veränderlichen Widerstandes in der Elektromedizin Verwendung finden kann. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass im Stromkreis des gleichzurichtenden Wechsel- stromes dem eigentlichen Gleichrichter ein induktiver Widerstand, welcher den Strom begrenzt, ohne ihn zu unterbrechen, als Strombegrenzungseinrichtung vorgeschaltet und parallel zu dem erzeugten Gleichstrom eine Glimmlampe angeschlossen ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Auführungsform eines so ausgestatteten Glimmlichtgleichrichters gemäss der Erfindung in einem Schaltschema zur Darstellung gebracht. 



   Der dem Netz entnommene Strom   durchfliesst   in dem dargestellten Ausführungsbeispiele zunächst die Primärwicklung P eines Transformators T, welcher in bekannter Art dem eigentlichen Gleichrichter vorgeschaltet ist und den Zweck hat, die vorhandene Netzspannung auf die für die Gleichrichterlampen erforderliche Spannung zu transformieren bzw. den Stromweg des Gleichrichters galvanisch vom Netz zu trennen. 



   Die Sekundärwicklung   S   des vorgeschalteten Transformators T ist an die Primärwicklung PI der Strombegrenzungseinrichtung Str angeschlossen, welche über eine Sicherung R in den eigentlichen Gleichrichter und von diesem zurück zur Sekundärspule S des Transformators T führt. Die Sekundärwicklung SI der Strombegrenzungseinrichtung Str ist mit der Sicherung   R   kurz geschlossen. 



   Parallel zum erzeugten Gleichstrom ist dann die vorgenannte Glimmlampe Gl geschaltet, welche im Gleichstrom auftretende Spannungsschwankungen absorbiert. 



   Die Wirkungsweise des so ausgestatteten Glimmlichtgleichrichters ist folgende :
Der vom Eingangstransformator kommende Strom wird durch die Strombegrenzungseinrichtung geleitet, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele praktisch ohne Energieverlust die noch vorhandenen Stromschwankungen sicher aufnimmt und so konstruiert ist, dass nur die für die Gleichrichterröhren erlaubte   Höchststromstärke   durchgelassen wird und dadurch diese vor zu starken Stromstössen schützt. Die Sekundärseite      der Strombegrenzungseinrichtung Str ist einerseits in den Stromkreis eingeschaltet,   anderseits durch die Sicherung E kurzgeschlossen.

   Hiedurch erhält die Strombegrenzungs-     einrichtung eine gewisse Kurzschlusscharakteristik, so dass sie auch als Drosselspule mit bedeutend geringerer   Induktanz arbeitet, als wenn die Sekundärseite offen wäre. Im normalen Betriebe wirkt demnach die Strombegrenzungseinrichtung auch als stromglättende Drossel. Treten im Starkstromnetz durch grosse Belastungsänderungen od. dgl. grosse Stromschwankungen auf, so werden diese durch das Übersetzungsverhältnis der Strombegrenzungseinrichtung vervielfacht und bewirken das   Abschmelzen   der Sicherung R. 



  Ist die Sicherung durchgeschmolzen, so setzt die Strombegrenzungseinrichtung dem   Bet1ÏebsstlOm   einen viel höheren Widerstand   entzezen, wodurch   die durchgelassene Stromstärke begrenzt ist, ohne dass die 

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 Stromzufuhr unterbrochen wird. Die Strombegrenzungseinrichtung ist so konstruiert, dass sie beim Abschmelzen der Sicherung zu summen beginnt, bis durch Einsetzen einer neuen Sicherung R der normale Betriebszustand wieder hergestellt ist. 



   Die Gleichrichtung selbst erfolgt durch die Gleichrichterröhren   Vi   und V2. 



   Im Gleichrichter selbst sind mit bekannter Funktion noch eingebaut die Blockkondensatoren K,   Kl, K2 und   die regulierbaren Widerstände   Wi   und   W2, diese   letzteren zur Einregulierung des Betriebsstromes für die einzelnen Gleichrichterröheren. 



   Parallel zum erzeugten Gleichstrom ist eine Glimmlampe   (H   angeschlossen, welche erst bei einer bestimmten   Durchbruchsspannung   zündet, also stromleitend wird. Ist die Gleichstromspannung unter diesem Wert, was dem gewöhnlichen Zustande entspricht, so bleibt die Glimmlampe stromlos. Wird der Gleichrichter entlastet, so dass die Stromspannung die Zündspannung der Glimmlampe erreicht, so wird dieselbe zünden und die überschüssige Spannung aufnehmen. Hiedurch sind der Erfindung gemäss Spannungsschwankungen auf der Gleichstromseite auf ein bestimmtes, zulässiges Ausmass begrenzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wechselstromgleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des gleichzurichtenden Wechselstromes dem eigentlichen Gleichrichter ein induktiver Widerstand, welcher den Strom begrenzt ohne ihn zu unterbrechen, als Strombegrenzungseinrichtung vorgeschaltet und dass parallel zum erzeugten Gleichstrome eine Glimmlampe angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Strombegrenzungseinrichtung ein Transformator verwendet wird, auf dessen Sekundärseite ein Sicherungselement oder Widerstand angeschlossen und derart angeordnet ist, dass das Sicherungselement bzw. der Widerstand bei zu hohen Wechselstromspannungen anspricht und dadurch eine Vergrösserung des induktiven Widerstandes hervorgerufen wird.
    3. Gleichrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Strombegrenzungseinrichtung ein Transformator verwendet wird, welcher so konstruiert ist, dass bei Ansprechen des Sicherungselementes oder des Widerstandes ein Sehallsignal ertönt. EMI2.1
AT107417D 1926-05-03 1926-05-03 Wechselstrom-Gleichrichter. AT107417B (de)

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