AT119685B - Beleuchtungsanlage. - Google Patents
Beleuchtungsanlage.Info
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Landscapes
- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Beleuchtungsanlage.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Entladungsröhre. Die Spannung sinkt weiter bis zum Nullwert und wächst weiter in entgegengesetzter Richtung wieder an, bis sie im Zeitpunkt t3 von neuem den Wert e" erreicht, bei dem die Röhre sich neuerdings entzündet, um bei t4 wieder den Wert e" zu erreichen. In jeder Halbperiode des Wechselstroms gibt es somit neben einem Zeitverlauf von t1 bis tu, in dem die Röhre brennt, einen Zeitverlauf von tz bis t3, in dem keine Entladung auftritt.
Dies hat zur Folge, dass der Formfaktor des Entladungsstroms und dementsprechend der Wirkungsgrad sehr ungünstig werden und das von der Röhre ausgestrahlte Licht mit einer Frequenz flimmert, die gleich der doppelten Frequenz des Wechselstrom ist. Nach der Erfindung wird nun die Röhre mit einer Spannung gespeist, die z. B. den in Fig. 2 gezeigten Verlauf hat. Die Höchstspannung kann hier den gleichen Wert wie in dem in Fig. 1 gezeigten Fall haben, gegebenenfalls auch kleiner sein. Die periodisch auftretenden Mindestwert liegen stets über der Spannung, bei der die Entladung unterbrochen wird. Infolgedessen ergibt sich eine erhebliche Verbesserung des Wirkungsgrades, und es werden keine Flimmer in dem von der Röhre ausgestrahlten Licht mehr beobachtet.
Eine geeignete Spannungskurve kann durch Gleichrichtung der beiden Halbwellen eines Wechselstroms erzielt werden, wobei dann eine Vorrichtung zu verwenden ist, die z. B. aus einer oder mehreren Selbstinduktionen besteht, die verhüten, dass zwischen den beiden Halbperioden die Spannung zu weit sinkt. Ohne Verwendung einer solchen Vorrichtung müsste ja bei dieser Art der Gleichrichtung in jeder Halbperiode die Spannung dennoch den Nullwert erreichen.
Diese Hilfsvorrichtung ist jedoch nicht nötig, wenn Wechselstrom mit mehr als zwei Phasen gleichgerichtet wird. Zweckmässig wird deshalb die Anlage nach der Erfindung zum Anschluss an ein Dreiphasenwechselstromnetz eingerichtet und der Speisestrom für die Röhre aus in einer Richtung durchgelassenem Dreiphasenwechselstrom zusammengesetzt. Die in diesem Fall erhaltene Spannungskurve ist annähernd die gleiche wie die in Fig. 2 gezeigte.
Beispielsweise ist in Fig. 3 ein Schaltsehema einer solehen Anlage dargestellt. Ein Transformator
EMI2.1
ist auf dem Transformator eine in der Mitte angezapfte Hilfswicklung 3 angebracht. Die Primärspule wird über einen Schalter 4 und drei Schmelzsicherungen 5 mit den Anschlussklemmen 6 verbunden, mit denen die Anlage an ein verfügbares Dreiphasenwechselstromnetz angeschlossen werden kann. Die Enden der Sekundärwicklung sind unter Zwischenschaltung von Beruhigungswiderständen 7 mit den Anoden 8 einer elektrischen Entladungsröhre S verbunden, die mit einem verdünnten Gas gefüllt ist und ausser den erwähnten Elektroden eine Glühkathode 10 (zweckmässig eine Oxydkathode) enthält. Der Heizstrom dieser Glühkathode wird von der Hilfswicklung 3 geliefert.
Der Sternpunkt der Sekundärwicklung ist mit der Erde und mit einer der Elektroden einer Leuchtröhre 11 verbunden. Die zweite Elektrode dieser Röhre steht über eine Schmelzsicherung 12 mit der den Pluspol der Gleichrichtervorrichtung bildenden Mitte der Hilfswicklung 3 in Verbindung. Die Widerstände 7 werden mit Rücksicht auf die negative Stromspannungscharakteristik der Rohre 11 verwendet und sollen gleichzeitig bei einer Entladung zwischen den Anoden des Gleichrichters untereinander die Stromstärke begrenzen.
Bei Verwendung eines Transformators mit starkem Spannungsverlust können sie wegfallen.
Der die Röhre 11 durchfliessende Strom wird nun abwechselnd von einem der drei Teile geliefert, aus denen die Wicklung 2 besteht. Stets wird über wenigstens eine der Anoden 8 des Gleichrichters !} Strom fliessen, und die Spannung hat, wenigstens bei passender Wahl des Transformators, fortwährend einen solchen Wert, um die Röhre 11 entzündet zu halten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anlage mit einer elektrischen Leuchtröhre, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Gleichrichten von Wechselstrom, die den Arbeitsstrom für die Entladungsröhre mit einer Spannung liefert, deren Mindestwert über demjenigen bleibt, bei dem die Entladung unterbrochen wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Arbeitsstrom der Röhre aus den in einer Richtung durchgelassenen Phasen eines Dreiphasenwechselstroms zusammensetzt.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsstrom für die Röhre mittels einer oder mehreren gasgefüllten Entladungsröhren mit Glühkathode gleichgerichtet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL119685X | 1929-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT119685B true AT119685B (de) | 1930-11-10 |
Family
ID=19775355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT119685D AT119685B (de) | 1929-06-11 | 1929-11-08 | Beleuchtungsanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT119685B (de) |
-
1929
- 1929-11-08 AT AT119685D patent/AT119685B/de active
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