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Tulkanisiervor'ichtung.
Die Erfindung betrifft eine Vulkanisicrvorriehtung mit selbsttätiger Anbiennung und Heizung zum Vulkanisieren der Luftkammern von Laufreifen für Automobile, Motorräder und Fahrräder.
Das Wesen dieser Vorrichtung, bei der ein aufzuvulkanisierender Kautschukfleck, eine dabei gelegte Metallschale und eine in dieser Schale eingelegte, mit Kalinitrat getränkte Pappscheibe zur Anwendung kommen, besteht darin, dass die zum Anzünden dienende Decksehiehte neben Nitrat amorphen Phosphor enthält und der Deckel aus paraffiniertem oder gefirnistem Karton besteht. Der Phosphor wird mit Vorteil auf der ganzen Oberfläche des in die Metallschale eingelegten Brennmaterials aufgebracht.
Weiters besteht die Erfindung aus einer Anzündvorriehtung für dieses brennbare Gemisch, die aus zwei diametral angeordneten Röhren, welche Cereisen enthalten, sowie aus einer zwischen ihnen durchgehenden und wie ein Sehlagstift wirkenden, eingeschnittenen Stahlstange besteht. Durch Schlag (-11 auf diesen Stift werden zwei Funkengarben erzeugt, die ein sicheres Entzünden gewährleisten.
Ausserdem ist Gegenstand der Erfindung eine Presse, die aus einer festen Tischplatte und einem Griffstück mit mehreren Armen besteht und zum Niederpressen des Randes der Metallschale dient. Dieses Griffstück ist so angeordnet, dass es leicht nach allen Seiten sich neigen kann, je nach den Dickenvei- schiedenheiten der in die Vorrichtung eingelegten Stücke. Es wird durch eine Schraube mit doppeltem Gewinde betätigt, die ein rasches Nähern des Griffstückes an die Metallschale und ebenso ein rasches Zurückziehen ermöglicht.
Die Unterseite der Tischplatte ist mit Rippen versehen, um nach Belieben die Vorrichtung flach auf einen Tisch oder auf den Boden stellen oder aber in einen Schraubstock einspannen zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Eifindungsgegenstandes. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung. Fig. 4 ist ein in grösserem Massstabe gezeichneter lotrechter Schnitt, Fig. 5 ein Querschnitt durch das Reparierungselement, Fig. 6 eine zugehörige Draufsicht. Fig. 7 ist eine ähnliche Ansieht, wie Fig. 1, und zeigt die Wirkungsweise der Vorrichtung. Wie ersichtlich werden die Reparaturen mittels Elementen durchgeführt, wie ein solches in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Jedes solche Element besteht aus einer Kautsehukpastille a, weiche die gewünschte runde, ovale oder andere Form hat. Dieser Kautschuk enthält eine gewisse Menge Schwefel, um ihn vulkanisieren zu können.
Dieses Kautschukstüek wird auf eine Metallschale & von gleicher Foim geklebt und durch ein Leinwandstück c abgedeckt, welches den Kautschuk vor dessen Verwendung schützt.
Im Innern der Schale befindet sich ein Gemisch, das während einer vorausbestimmten Zeit zu brennen vermag, indem es eine ebenfalls im voraus bestimmte Temperaturerhöhung erzeugt. Dieses Gemisch wird vorteilhaft durch Tränkung einer Kartonscheibe d (vorzugsweise Strohpappe) mit salpetersaurem Kali und durch Bedecken der Oberfläche mit salpetersaurem Kali und amorphem Phosphor erhalten. Vor dem Gebrauch wird dieses Gemisch durch ein Kartonstück e gegen die Luft isoliert ; dieses Kartonblatt ist paraffiniert und gefirnisst.
Das zu vulkanisierende Stück wird auf die zu reparierende Luftkammer mittels der dargestellten Presse angebracht, welche aus einem Bügel t besteht, der an seinem Unterteil einen kleinen Tisch g trägt. Unter diesem Tisch sind Rippen h von gleicher Höhe angebracht, so dass sich die Presse von selbst in lotrechter Stellung erhält, wenn sie auf einen Tisch gestellt wird. Sie kann ebenso auch in einem Schraubstock befestigt werden, indem eine der Rippen eingespannt wird.
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Das Anpressen wird mittels eines Gliffstückes i bewirkt, das mit etwas Spiel auf dem geschlitzten
Kopf j (Fig. 4) am Ende einer Schraubenspindel k fitzt. Diese hat doppeltes Gewinde, wodurch das An- pressen rascher bewirkt werden kann. Sie trägt einen Wirbel 1, um die Spindel bewegen zu können.
Die Schraubenspindel k ist hohl und enthält einen Schlagstift m, der in einen Kopf m'endigt und mit einem Bund n auf eine Feder o sich stützt. Der untere geriffelte Teil geht zwischen Cereisen- stücken p hindurch, welche in zwei Führungsrohren q eingesetzt sind, die am unteren Ende der Spindel k befestigt sind. Die C2reisenstÜcke werden durch mittels Stellschrauben regelbar einzustellenden Federn r vorgediüekt. Um zu verhindern, dass diese Federn verloren gehen, sind sie an kleinen, das Ende der
Stellschrauben bildenden Köpfen u befestigt.
Die Wirkungsweise ist folgende :
Um eine Reparatur auszuführen, wird der beschädigte Teil der Luftkammer v (Fig. 7) oder eines andern auszubessernden Teiles gereinigt. Darauf wird das Schutzplättchen c von der die v < llangte
Form aufweisenden Pastille abgenommen, ebenso der paraffinierte Karton e. Die Schale b und die
Pastille a werden auf die Luftkammer aufgelegt und samt dieser in die Presse gebracht, wie dies Fig. 7 zeigt. Die Schraube wird nun angezogen, um die Schale entsprechend anzupressen. Zufolge der Beweglich- keit des Griffstückes kann dieses sich nach der einen oder andern Seite neigen, um etwa vorhandene
Dickenunterschiede auszugleichen und ein allseitig gleichmässiges Anpressen zu sichern.
Nachdem diese Vorbereitungen getroffen sind, führt man einen Schlag auf den Schlagstift aus, die erzeugten Funken entzünden das Gemisch und dieses brennt während der gewünschten Zeit und erzeugt die für das Vulkanisieren erforderliche Temperatur.
Unmittelbar nach dem Abkühlen kann die Luftkammer oder das reparierte Stück wieder verwendet werden.
Selbstverständlich können die Einzelheiten der Vorrichtung bei ihrer Ausführung und ihrem Betrieb, die Formen, Materialien und Abmessungen geändert werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.1
Kalinitrat getränkte Pappseheibe Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Anzünden dienende Deckschichte neben Nitrat amorphen Phosphor enthält und der Deckel aus paraffiniertem oder gefirnisstem Karton besteht.
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Tulcanizing device.
The invention relates to a vulcanizing device with automatic attachment and heating for vulcanizing the air chambers of tires for automobiles, motorcycles and bicycles.
The essence of this device, in which a rubber stain to be vulcanized, a metal dish placed in it and a cardboard disc soaked with potassium nitrate are used, is that the cover layer used for lighting contains amorphous phosphorus in addition to nitrate and the lid is made of paraffin or varnished cardboard. The phosphor is advantageously applied to the entire surface of the fuel placed in the metal shell.
Furthermore, the invention consists of an ignition device for this combustible mixture, which consists of two diametrically arranged tubes which contain cerium iron, as well as a cut steel rod which runs between them and acts like a saw pin. By striking (-11 on this pin, two sparks are generated, which ensure reliable ignition.
The invention also relates to a press which consists of a fixed table top and a handle with several arms and is used to press down the edge of the metal shell. This grip piece is arranged in such a way that it can be tilted slightly to all sides, depending on the differences in thickness of the pieces placed in the device. It is operated by a screw with a double thread, which enables the handle to be quickly approached to the metal shell and also to be withdrawn quickly.
The underside of the table top is provided with ribs so that the device can be placed flat on a table or on the floor, or can be clamped in a vice, as desired.
The drawing illustrates one embodiment of the inventive subject matter. Fig. 1 is a side view, Fig. 2 is a front view and Fig. 3 is a plan view of the device. FIG. 4 is a vertical section drawn on a larger scale, FIG. 5 is a cross section through the repair element, FIG. 6 is a corresponding plan view. Fig. 7 is a view similar to Fig. 1 and shows the operation of the device. As can be seen, the repairs are carried out by means of elements such as those shown in FIGS. 5 and 6. Each such element consists of a chewing chewy lozenge a, which has the desired round, oval or other shape. This rubber contains a certain amount of sulfur in order to be able to vulcanize it.
This piece of rubber is glued to a metal shell of the same foil and covered by a piece of canvas c, which protects the rubber from its use.
Inside the bowl there is a mixture that is able to burn for a predetermined time by generating a temperature increase that is also predetermined in advance. This mixture is advantageously obtained by impregnating a cardboard disc d (preferably straw cardboard) with nitric potash and by covering the surface with nitric potash and amorphous phosphorus. Before use, this mixture is isolated from the air by a piece of cardboard; this cardboard sheet is paraffinized and varnished.
The piece to be vulcanized is attached to the air chamber to be repaired by means of the press shown, which consists of a bracket t which carries a small table g on its lower part. Ribs h of the same height are attached under this table so that the press maintains itself in a vertical position when it is placed on a table. It can also be secured in a vice by clamping one of the ribs.
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The pressing is effected by means of a Gliffstück i, which with a little play on the slotted
Head j (Fig. 4) at the end of a screw spindle k fits. This has a double thread, which means that pressing can be carried out more quickly. It carries a vertebra 1 in order to be able to move the spindle.
The screw spindle k is hollow and contains a striker m, which ends in a head and is supported with a collar n on a spring o. The lower corrugated part passes between pieces of iron p which are inserted in two guide tubes q which are fastened to the lower end of the spindle k. The travel pieces are preset by springs r adjustable by means of adjusting screws. To prevent these feathers from being lost, they are attached to small, the end of the
Adjusting screws forming heads u attached.
The mode of action is as follows:
In order to carry out a repair, the damaged part of the air chamber v (Fig. 7) or another part to be repaired is cleaned. Thereupon the protective plate c of which the v <llangte becomes
The shape of the pastille was removed, as was the paraffinized cardboard e. The shell b and the
Pastille a are placed on the air chamber and brought into the press together with it, as FIG. 7 shows. The screw is now tightened in order to press the shell accordingly. As a result of the mobility of the handle, it can tilt to one side or the other, around any existing ones
To compensate for differences in thickness and to ensure uniform pressing on all sides.
After these preparations have been made, you hit the striker pin, the generated sparks ignite the mixture and this burns for the desired time and generates the temperature required for vulcanization.
Immediately after cooling, the air chamber or the repaired piece can be used again.
Of course, the details of the device in its construction and operation, the shapes, materials and dimensions can be changed without departing from the essence of the invention.
PATENT CLAIMS:
EMI2.1
Cardboard disc soaked with potassium nitrate is used, characterized in that the cover layer used for lighting contains amorphous phosphorus in addition to nitrate and the lid consists of paraffin-coated or varnished cardboard.