AT107731B - Verfahren zur Herstellung spinnfähiger Fasern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung spinnfähiger Fasern.

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  Verfahren zur Herstellung spinnfähiger Fasern. 



   Das   Patent Nr.   97288 betrifft ein Verfahren zur Herstellung spinnfähiger Fasern aus Fasern mit nicht befriedigender Spinnstruktur, d. h., die entweder zu kurz, nicht gewunden oder nicht geknickt oder nicht rauh genug sind, um bei dem Spinnprozess ein hinreichend haltbares Fliess und ein hinreichend haltbares Vorgarn und Garn zu liefern. Die Fasern werden dadurch spinnfähiger gemacht, dass eine
Aufrauhung der   Oberfläche,   verbunden mit   Knickung   únd Windung der Fasern, vorgenommen wird. 



   Dieser Effekt wird dadurch erreicht, dass man die Fasern mit scharfkantigen Gebilden, z. B. Glaspulver,
Karborundumpulver, Infusorienerde usw., in nassem oder trockenem Zustande unter Verwendung von
Riihr-, fisch-,   Mahl-oder Schleudervorrichtungen, Sehleudermühlen,   Reissapparaten, Wölfen, Reiss- wölfen, Öffnern,   Press-oder Stampfwerken,   Ventilatoren oder andern Einrichtungen, die geeignet sind, die Rauhmittel mit den Fasern in die nötige Berührung zu bringen, behandelt. Durch die scharfen Kanten der Körner werden dabei die Fasern geknickt und gewunden und   oberflächlich   aufgerauht. Nach der
Behandlung können, wenn es erforderlich erscheint, die scharfkantigen Gebilde, soweit sie nicht an den Fasern haften bleiben, wieder ausgeschieden und von neuem verwendet werden. 



   Als derartige Fasern sind in der Patentschrift Holzzellstoff und kotonisierte Fasern genannt, d. h. Fasern, die durch starke chemische Einflüsse aus den ursprünglichen Pflanzen isoliert sind. Durch diese Behandlung werden durch die chemischen Einflüsse erhebliche Mengen der   ursprünglichen   Pflanze zerstört und entfernt. Hiedurch wird die   Spinnstruktur   derartiger Fasern sehr ungünstig beeinflusst. 



   Es hat sich nun gezeigt, und das bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, dass sieh das Verfahren des Patentes   überraschendeiweise   mit ganz besonderem Erfolge auch für Naturfasern, wie beispielsweise Nessel (sämtliche Nesselarten aus der botanischen Familie der   Urticaeeae,   z. B.   Urtiea  
Dioica L und Boehmeria nivea), Kapok, ferner für Baumwolle verschiedener Art und   ähnliche   Fasern sowie für Kunstbaumwolle (aus Gespinsten oder Geweben regenerierte   Baumwoll-,   Leinen-oder sonstige
Fasern), Seide, Tierhaar u. dgl., sowie auch für Kunstfasern, wie Kunstseide, Stapelfaser u. dgl. ver- wenden lässt. 



   Es wird nämlich auf diese Weise die   Spinnstruktur   der behandelten Faser beträchtlich verbessert. 



   Die daraus hergestellten Garne, Gewebe und Textilwaren gewinnen neue und wertvolle Eigenschaften, z. B. grössere   Reissfestigkeit, grössere Weichheit   und ein besseres Volumen. 



    Die verwendeten Rauhmittel (Glaspulver, Karborundumpulver, Infusorienerde usw. ) sind um   ein Vielfaches härter als die Fasern ; ihre mikroskopisch feinen   Körnehen   haben äusserst scharfe Ecken und Kanten und gewährleisten dadurch eine gute Rauhung der Faseroberfläche. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anwendung des den Gegenstand des Patentes Nr. 97288 bildenden Verfahrens auf Naturfasern, wie Nessel, Kapok, Baumwolle, Kunstbaumwolle, Seide, Tierhaar u. dgl. sowie Kunstfasern, wie Kunst- seide, Stapelfaser u. dgl. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107731D 1924-05-12 1925-01-23 Verfahren zur Herstellung spinnfähiger Fasern. AT107731B (de)

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