AT107782B - Rückmelder für Telephonstellen. - Google Patents

Rückmelder für Telephonstellen.

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AT107782B
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clockwork
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teeth
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Rudolf Max Braun
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Rudolf Max Braun
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Rttckmelder   für Telephonstellen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung für Telephonteilnehmerstellen, die bezweckt, im Falle der Abwesenheit oder Verhinderung des Teilnehmers einen einlangenden Ruf selbsttätig durch Abgabe eines Signals von vereinbarter Bedeutung zu beantworten. Dieses Signal besteht aus einer vom Teilnehmer vor seinem Fortgehen einstellbaren Anzahl von Zeichen, z. B. Glockenschlägen und zeigt dem. Anrufenden die Stunde, allenfalls auch die Viertelstunde an, wann der Angerufene voraussichtlich wieder zu Hause anzutreffen sein wird.

   Um dem   Anrufer   auch mitzuteilen, mit welcher Nummer er verbunden ist, kann ausser diesem Stundenzeichen noch ein der   Teilnehmerstelle   zugeordnetes, beispielsweise alle oder einige Ziffern der Teilnehmernummer angebendes Zeichen gegeben werden.   Zweckmässiger-   weise wird der Apparat ausserdem mit einer Vorrichtung versehen, welche die Anzahl der in Abwesenheit des Teilnehmers beantworteten Rufe registriert und diesem bei seiner Rückkehr anzeigt, wieviel Anrufe er zur angegebenen Zeit zu erwarten hat. 



   Es sind zwar schon Apparate angegeben worden, die ähnlichem Zwecke dienen, doch haben diese aus mehrfachen Gründen bisher keine weitere Verbreitung gefunden. Vor allem waren sie wegen der meist dem Schlagwerk einer Uhr nachgebildeten verwickelten Konstruktion für die allgemeine Einführung zu teuer.   2iUch   war bei manchen derartigen Konstruktionen ein sicheres Ansprechen auf schwache Rufströme schwer zu erreichen.

   Weiters bestand bei den meisten dieser mit einem Uhrwerk arbeitenden Vorrichtungen die Gefahr, dass diese bei   entspnmter   Feder in einer   zufälligen   Stellung stehen bleibt und die Teilnehmerstelle dauernd "besetzt" erscheint. 
 EMI1.1 
 der auf die schwächsten in der Praxis vorkommenden   Rufstrome sicher anspricht   und auch bei entspannter Feder keine Fehlschaltung verursachen kann. 



   Eine beispielsweise   praktische Ausführung des Erfindungsgedankens   zeigt Fig. 1 in schematischer   Darstellung. Es ist normales Zentralbatteriesystem (Z. B. ) angenommen, doch lässt sich der Apparat   auch andern Systemen, also beispielsweise Z. B. mit   Anruf   über Erde (Wiener System), System mit 
 EMI1.2 
   Halb-oder Vollautomatsystemen ist   er ohne weiteres verwendbar. 



   Der Teilnehmer schaltet bei seinem Fortgehen den Apparat mittels einer Schaltvorrichtung   1,   die als Steckkontakt, Kipper od. dgl. ausgebildet sein kann, parallel zum normalen Teilnehmerapparat 2 oder an dessen Stelle ein. Ferner zieht er mittels eines Schlüssels das Uhrwerk 3 auf, bis vor dem Fenster 4 im (nicht gezeichneten) Gehäuse die   Ziffer,, 0" der Indikatorscheibe 5 erscheint.   Ein zu starkes Aufziehen verhindert der Anschlag 6 und der Stift 7, welch letzterer ebenso wie der Stift 8 an der Platine des Uhrwerkes befestigt ist. 



   Wesentlich ist nun, dass der   Rückmelder   im   Ruhezustand   eine elektrische Eigenschaft besitzt, die der eines normalen Telephonapparates der entsprechenden Schaltung bei aufgelegtem Telephon hinsichtlich der Rückwirkung auf die Zentrale äquivalent ist, beispielsweise ist bei der angenommenen   Schaltung (Z. B. ) der Durchgang von Gleichstrom durch einen grossen Kondensator (c) verhindert,   für den   Ruf Wechselstrom dagegen möglich.   



   Die aufgezogene Feder sucht die Räder des Uhrwerks 3 und den Windflügel 9 im Sinne der eingezeichneten Pfeile zu drehen, doch wird dies zunächst durch den Stift 10 an dem Relaisanker 11 verhindert. Wird aber der Elektromagnet 12 durch den Rufstrom erregt, so zieht er den Anker 11 an und   das Uhrwerk gerät in Bewegung. N :'ch kf'zer Zeit, noch während der Dauer des Rufes, wird der Hpken    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 melder zur Beantwortung eines neuen Rufes bereit ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass schon sehr schwache Ströme ausreichen, um das Uhrwerk auszulösen. 



   Während dieser Drehung der Arbeitswelle 15 wird durch die unrunde Scheibe 17 und die Kontaktvorrichtung 18 ein Schaltvorgang bewirkt, der dem"Abheben"des Hörers äquivalent ist ; hier wird z. B. das Mikrophon   19,   das mit einer Drosselspule 20 überbrückt sein kann, in die beiden Amtsleitungen geschaltet und dadurch gleichzeitig der Stromkreis für Gleichstrom geschlossen. Hierauf erfolgt die
Signalabgabe mit Hilfe der gezahnten Scheibe   21,   des Hammers 22 und der Glocke 23, welch letztere unmittelbar in der Nähe des Mikrophons 19 angebracht ist. Die Scheibe 21 ist an der einen Hälfte ihres Umfanges mit 12 Zähnen versehen, entsprechend der grössten vorkommenden Schlagzahl.

   Bei kleineren
Schlagzahlen werden die nicht benötigten Zähne durch ein glattes Segment 24 verdeckt, wobei die jeweils eingestellte Schlagzahl mittels des Zeigers 25, welcher fest mit dem Segment 24 verbunden ist, an der
Skala 26 abzulesen ist. Diese Skala ist fest mit der Scheibe 21 oder mit dem Gehäuse verbunden. 



   Nach erfolgter Signalgabe schaltet der Kontakt 18 wieder auf   den"aufgelegten"Sehaltungs-   zustand um, worauf die Bewegung in der Ruhelage zum Stillstand kommt. 



   Bei jedem Arbeitsspiel dreht sich das Zahnrad 5 um einen bestimmten Winkel weiter und lässt unter dem Fenster 4 eine neue Ziffer erscheinen. Nach einer gewissen Zahl von Rufbeantwortungen (etwa 15-20), wenn die Feder so weit entspannt ist, als ohne Gefahr des Stehenbleibens zulässig ist, stösst der Anschlag 6 an den Stift   8,   der so angeordnet ist, dass dies gerade in der Ruhelage erfolgt. Weitere
Anrufe werden wohl nicht mehr beantwortet, aber eine Störung durch   dauerndes"Besetzt"-Erseheinen   infolge Stehenbleibens des   Rückmelderuhrwerkes   ist ausgeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rückmelden für Telephonstellen, bei welchem ein vom Rufstrom freigegebenes Uhrwerk zunächst ein Mikrophon in zur Sendung geeigneter Weise in die Leitung schaltet und sodann eine einstellbare Zahl von Glockenschlägen in dessen Nähe abgibt, worauf nach Abschaltung des Mikrophon die Bewegung in der Ruhelage zum Stillstand kommt, gekennzeichnet durch ein Relais (11, 12), das im unerregten Zustand den Windflügel   (9)   des Uhrwerks   (3)   festhält und nach seinem Ansprechen durch einen Hebel   (JJ)   und eine mit einer oder mehreren Einkerbungen versehene Scheibe (14) so lange festgehalten wird, bis die Signalabgabe vollendet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalabgabe mit Hilfe eines Zahnbogens (21) von einer der grössten vorkommenden Schlagzahl gleicher Zähnezahl erfolgt, dessen nichtgebrauchte Zähne zwecks Erzielung einer beliebigen Schlaganzahl durch ein einstellbares glattes Segment (24) abgedeckt werden können.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine bei vollständigem Aufziehen des Uhrwerkes sich auf Null"stellende Nummemtrommel oder-seheibe , die bei jeder Rufbeantwortung um einen bestimmten Winkel weitergedreht wird und nach einer gewissen Anzahl von Arbeitsspielen, entsprechend einer Entspannung der Feder, mittels ihres Anschlages (6) an einem Stift (8) in einer der Ruhelage der Arbeitswelle entsprechenden Stellung festgehalten wird, zum Zwecke, ein Stehenbleiben des Uhrwerks in einer zufälligen Stellung und damit die Möglichkeit eines dauernden Besetzt"-Erscheinens der Teilnehmerstelle zu verhindern.
AT107782D 1925-08-01 1925-08-01 Rückmelder für Telephonstellen. AT107782B (de)

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