AT107892B - Feuerung für staubförmigen Brennstoff. - Google Patents

Feuerung für staubförmigen Brennstoff.

Info

Publication number
AT107892B
AT107892B AT107892DA AT107892B AT 107892 B AT107892 B AT 107892B AT 107892D A AT107892D A AT 107892DA AT 107892 B AT107892 B AT 107892B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
air
furnace
firing
chamber
pulverulent fuel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fuller Lehigh Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuller Lehigh Co filed Critical Fuller Lehigh Co
Application granted granted Critical
Publication of AT107892B publication Critical patent/AT107892B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M5/00Casings; Linings; Walls
    • F23M5/08Cooling thereof; Tube walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Feuerung für staubförmigen Brennstoff. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Feuerungen für staubförmigen Brennstoff jener Art, bei welchen dieser bei einem den atmosphärischen Druck übersteigenden Druck in einer mit   strahlenförmig eingeleiteter, sekundären Verbrennungsluft beschickten   Kammer verbrannt wird. 



     Erfindungsgemäss   sind bei solchen Feuerungen die Eintrittsöffnungen der Sekundärluft in aufeinanderfolgenden Zonen mit Luftzuleitungen von verschiedenem und regelbarem Druck in Verbindung gebracht, wodurch ermöglicht wird, die Stellung und Gestalt der Flamme durch Regelung des Druckes in den verschiedenen Zonen zu beeinflussen und zu ändern. Die Verbrennungskammer ist mit einer luftdicht umschliessenden, zweckmässig in Abteilungen unter-' teilten Hülle umgeben. welcher die Sekundärluft zugeführt wird und aus welcher sie gegebenenfalls mit verschiedenen, in den Abteilungen herrschenden Drucken in Form zahlreicher feiner Strahlen in die   Verbrennungskammer übertritt.   



   Eine   Ausführungsform   einer Feuerung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in einem lotrechten Schnitt veranschaulicht. 



   Die Feuerung hat feuerfeste Wandungen und einen gleichfalls feuerfesten Boden 5 und liegt unter einem bei   C   angedeuteten, ortsfesten Kessel. 7 ist ein Abzug für die Verbrennungsgase. In der Zeichnung sind verschiedene Arten der Verfeuerung des Brennstoffes angedeutet, welcher entweder horizontal vermittels eines Brenners 8 durch eine Öffnung 12 einer Wand oder annähernd vertikal nach abwärts vermittels eines Brenners 9 durch eine Öffnung 10 der Abdeckung 11 hindurch zugeführt wird, Die Stirn- und Rückwand, sowie die Seitenwandungen der Feuerung sind, wie veranschaulicht, je mit einer Anzahl kleiner Lufteintrittsöffnungen 13 und der Boden 5 mit Eintrittsöffnungen   23s versehen, welche   Öffnungen eine Verbindung zwischen dem Inneren der Feuerung und einer Aussenkammer 14 herstellen.

   Letztere wird von den Aussenflächen der Wandungen der Feuerung und einem luftdichten Gehäuse 15, vorzugsweise aus Stahl, gebildet, welches die eigentliche Feuerung umgibt. 



   Die Kammer 14 wird von einem Gebläse 16 durch die Hauptleitung 17 mit Druckluft beschickt ; die Hauptleitung besitzt eine Anzahl getrennter Anschlüsse   18,   welche die Verbindung mit der Kammer herstellen. Letztere ist in eine Anzahl von Abteilungen 14, 14a, 
 EMI1.1 
 Feuerung erstrecken. Die Anschlüsse 18 der Hauptluftleitung 17 führen zu den einzelnen Abteilungen und sind je mit einem Hahn 20 ausgestattet, mit dessen Hilfe die in die einzelnen Abteilungen zuzuführende Luft in ihrer Menge und in ihrem Druck geregelt werden kann. Am Boden der Feuerung, annähernd in deren Mitte, ist eine grosse Öffnung   82 vor-   gesehen, welche mit einem luftdicht schliessenden Deckel   2, 2   ausgestattet ist. Diese Öffnung, desgleichen auch Türen   24,   dienen zur Entfernung der Asche aus der Feuerung. 



   Beim Betrieb kann die Staubkohle entweder in horizontaler Richtung durch den Brenner 8 oder annähernd vertikal durch den Brenner 9 zugeführt werden. In jedem Falle besitzt der Brenner einen Bund oder eine Scheibe   25.   um das Entweichen von Luft aus der Kammer 14, bzw. aus jener Abteilung zu verhindern, durch welche der Brenner hindurchragt. 



    Beispielsweise wird hei horizontaler Zuführung ein Gemenge von Kohlenstaub und Luft mittels des Brennerrohres in die Feuerung hineingeschleudert und gleichzeitig tritt die zur voll-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ständigen Verbrennung notwendige Luft aus der Kammer 14 in Form einer grossen Anzahl von feinen Strahlen durch die   Öffnungen   13 und   o ;   ins Innere der Feuerung ein und bildet dabei einen Mantel von kühler Luft entlang der Feuerungswandungen und des Bodens, wodurch das Auftreffen der Flamme und deren abscheuernde Wirkung auf das Mauerwerk hintangehalten ist. 



   Durch die Verstellung der   Hähne.     80   in den Anschlüssen der Luftzuleitung können die Drücke in den einzelnen Abteilungen der Kammer   14   und damit auch der durch die zuge-   hörigen Öffnungen austretenden Luftstrahlen geändert werden. Auf diese Weise kann die Stellung der Flamme und auch der Punkt der höchsten Temperatur tn der Feuerung in Über-   einstimmung mit den jeweils günstigsten Betriebsverbältnissen geändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feuerung für staubförmigen Brennstoff, der bei einem den   atmosphärischen Druck   übersteigenden Druck, in einer mit strahlenförmig eingeleiteter sekundären Verbrennungsluft beschickten Kammer verbrannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die   Eintrittsöffnungen   der   Sekundärluft   in aufeinanderfolgenden Zonen mit Luftzuleitungen von verschiedenem und regelbarem Druck in Verbindung stehen, um durch Regelung des Druckes die Gestalt der Flamme ändern zu können.

Claims (1)

  1. 2. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungskammer von einer luftdicht umschliessenden, zweckmässig in Abteilungen unterteilten Hülle umgeben ist, welcher die Sekundärluft zugeführt wird, und aus welcher sie gegebenenfalls mit verschiedenen, in den Abteilungen herrschenden Drücken in Form zahlreicher Strahlen in die Verbrennungskammer übergeht. EMI2.1
AT107892D 1923-10-27 1924-10-18 Feuerung für staubförmigen Brennstoff. AT107892B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US223935XA 1923-10-27 1923-10-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT107892B true AT107892B (de) 1927-11-10

Family

ID=21809361

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT107892D AT107892B (de) 1923-10-27 1924-10-18 Feuerung für staubförmigen Brennstoff.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT107892B (de)
FR (1) FR588293A (de)
GB (1) GB223935A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174934B (de) * 1959-08-19 1964-07-30 Steinmueller Gmbh L & C Abdichtung der Aussenwand fuer Dampfkessel mit UEberdruckfeuerung

Also Published As

Publication number Publication date
FR588293A (fr) 1925-05-04
GB223935A (en) 1925-09-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT107892B (de) Feuerung für staubförmigen Brennstoff.
DE667742C (de) Schachtofen mit langer Brennzone zum Brennen von Kalk und aehnlichen Stoffen
DE677148C (de) Kohlenstaubfeuerung
DE833401C (de) Gliederkessel zur Verfeuerung von Scheitholz und aehnlichem Brennstoff
DE417198C (de) Verfahren zur Erzeugung von Heizgasen fuer den Betrieb von Trockenoefen
AT78706B (de) Länglicher, in der Gicht geschlossener Hochofen zum Brennen von Kreide, Steinen und dgl.
DE827990C (de) Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
DE655929C (de) Kohlenstaubfeuerung
DE583382C (de) Konverter
US1428129A (en) Burner
AT99077B (de) Feuerung für staubförmige Brennstoffe.
AT204464B (de) Ofen zum Erhitzen von Perlit
DE478379C (de) Staubfeuerung fuer Herdoefen
AT65053B (de) Feuerung für flüssige Brennstoffe.
AT145803B (de) Vorrichtung zur automatischen oder halbautomatischen Regelung der Luftzufuhr bei Gebläseschachtöfen.
DE492662C (de) Einrichtung zur Kuehlung von Duesenbrennern fuer Lokomotivkesselfeuerungen
DE458038C (de) Ofenkopf fuer Flammoefen mit Regenerativfeuerung
US1673557A (en) Forge
US708567A (en) Apparatus for separating metals from their ores.
DE663557C (de) Vorrichtung zum Roesten feiner Sulfide
DE942151C (de) Blockwaermeofen
DE679002C (de) Reduktionsofen zum unmittelbaren Herstellen von giessfrtigem Gusseisen aus Erz im Giessereibetrieb und Verfahren zu seinem Betriebe
AT117589B (de) Ofen zum Sintern, Brennen, Rösten und Schwelen von Stoffen und Verfahren zum Betriebe des Ofens.
DE972396C (de) Schachtfeuerung, vorzugsweise fuer Grobkoks
AT125367B (de) Glaswannenofen.