DE458038C - Ofenkopf fuer Flammoefen mit Regenerativfeuerung - Google Patents

Ofenkopf fuer Flammoefen mit Regenerativfeuerung

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DE458038C
DE458038C DEV19689D DEV0019689D DE458038C DE 458038 C DE458038 C DE 458038C DE V19689 D DEV19689 D DE V19689D DE V0019689 D DEV0019689 D DE V0019689D DE 458038 C DE458038 C DE 458038C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/002Siemens-Martin type furnaces
    • F27B3/005Port construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Ofenkopf für Flammöfen mit Regenerativfeuerung. Von einem guten Flammofen mit Regenerativfeuerung verlangt man bei geringstem Brennstoffaufwand ein möglichst hohes Ausbringen, ferner eine möglichst große Haltbarkeit der Ofen-,vandung, bei einfacher Beschaffenheit derselben. Um diese- Bedingungen zu erfüllen, muß die Ofenhitze hauptsächlich in die lIittelachse des Ofens und möglichst dicht auf das Bad verlegt werden. Ferner muß das Gas gleich beim Eintritt finden Ofen möglichst vollständig mit gerin5 stem Luftüberschuß verbrannt werden, damit durch eine höhere Verbrennungstemperatur das Bad eine Steigerung der Temperatur- erfährt und gleichzeitig der Ofenkopf auf der Abzugsseite zwecks Erzielung einer größeren Haltbarkeit von nur ausgebrannten Gasen getroffen wird.
  • Die Anordnung des- Luft- und Gaszuges hintereinander, um -dadurch die Haupthitze in der Ofenmitte zu halten, ist bekannt, ebenso die Zuführung von Preßluft in den Ofenkopf.
  • Erfindungsgemäß wird die Preßluft durch eine Anzahl in der Stirnfläche des Ofenkopfes angeordneten und radial nach der Herdmitte gerichteten Düsen in einen Mischraum eingeführt, in den der Gas- und Luftzug hintereinander von unten her einmünden. Die aus den Düsen austretenden Preßluftstrahlen reißen die aus der Luftkammer aufsteigende heiße Luft mit und :pressen sie durch das davor aufsteigende Gas. Die dabei entstehende Flamme wird, ähnlich wie eine Lötrohrflamme. unter-vorzüglicher Mischung und Verbrennung rechtwinklig auf die Badoberfläche abgelenkt und darauf weiterhin durch die tief abziehenden Züge festgehalten. Dem Auftriebe von Luft und Gas wird durch eine geringe Neigung der Düsen nach unten Rechnung getragen. Die Anzahl der Düsen wird so bemessen, daß die Luftstrahlen alles aufsteigende Gas erfassen und innig durchmischen. Zu dem Zwecke können die Düsenauch in verschiedenen Höhenebenen untergebracht werden, wie auch die Einführung verschieden großer Wtsen, die eine wechselnde Trag«:eite und Geschwindigkeit für die austretenden Luftstrahlen ergeben, die Mischung befördert. Infolge der innigen Mischung kann die gesamte Luftzufuhr annähernd auf das theoretische Mindestmaß beschränkt werden, wodurch sich die Flammentemperatur im umgekehrten Verhältnisse erhöht. Die durch ein Gebläse zugeführte Preßluft ist möglichst hoch vorzuwärmen, um die Gesamtluftmenge tunlichst wenig abzukühlen. Beispielsweise führt vorliegend die Rohrleitung d die in einer Rohrschlange vorgewärmte Luft dem Düsenkasten c zu, in dem die Düsen in feuerfesten Steinen angebracht sind. Gegen die Einwirkung der abziehenden Hitze sind diese Düsen zurückverlegt und werden außerdem andauernd von einer geringen Menge Preßluft weiter durchstrichen, ausreichend, um ein Verschmoren derselben zu verhüten. An Stelle feuerfester Düsen können auch wassergekühlte in bekannter Anordnung verwendet werden.
  • Zweckmäßig ist der Düsenkasten im ganzen auswechselbar zu gestalten. was auch für den ganzen Ofenkopf zutrifft.
  • Im vorliegenden Falle ist cler Luftkanal hinter dem Gaskanal angeordnet, es steht nichts im Wege, die Züge miteinander zu vertauschen oder die Düsen an Stelle von Preßluft mit Preßgas zu speisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ofenkopf für Flammöfen mit Regenerativfeuerung und mit in. der Mittelachse des Ofens hintereinander liegendem Luft-und Gaszug sowie mit in der Stirnfläche des Ofenkopfes angeordneter Preßluftzuführung, dadurch gekennzeichnet. daß die Preßluft durch eine Anzahl gleichmißi`f auf die Rückwand des Ofens verteilter und radial nach dLr llittc des Herdes grrichteter Düsen in einen llischraum geführt wird, in den der Gas- und Luftzu,-, von unten her eintreten.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094280B (de) * 1956-03-21 1960-12-08 Gussstahlwerk Oberkassel Ag Vo Duesenkombination fuer Siemens-Martin-Ofenkoepfe und Verfahren unter Verwendung dieser Duesenkombination

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094280B (de) * 1956-03-21 1960-12-08 Gussstahlwerk Oberkassel Ag Vo Duesenkombination fuer Siemens-Martin-Ofenkoepfe und Verfahren unter Verwendung dieser Duesenkombination

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