AT1081U1 - Verfahren zur inertisierung von wein - Google Patents

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  Das   erfindungsgemässe   Verfahren zur Inertisierung von   Wein f hat   sein Hauptanwendungsgebiet in der Gastronomie. Offene Weine, insbesondere Qualitätsweine, verändern ihre Ursprünglichkeit, wenn Luftsauerstoff mit dem Wein reagieren kann. Diese   Moglichkeit   besteht, wenn insbesondere hochwertige Weine in der Verkostung über Tage offen bleiben müssen. In diesem Fall wird der Wein mit Hilfe eines nachfolgend näher beschriebenen Gasgemisches inertisiert. Der offene Wein behält dadurch die Qualität der geschlossenen Flasche. 



  Es ist bekannt, dass der Luftsauerstoff die Qualität des Weines verändert. Man versucht den Einfluss zu vermindern, indem durch Erzeugung eines geringen Unterdruckes in der Flasche der Sauerstoffanteil verringert wird und damit die Qua-   litätsànderung   langsamer voranschreitet. Dieser Unterdruck wirkt sich jedoch auf junge, C02 - haltige Weine nachteilig aus. Das   C02   entweicht zum Teil aus dem Wein und verändert so seine   Ursprünglichkeit.   



  Grundprinzip ist es, alles zu tun, um die ursprüngliche Qualität des Weines zu erhalten. Das gelingt nur, indem die   ursprüngliche Atmosphäre über   dem Wein erhalten bleibt. Daher wird die oxidierende Luft, die über dem Wein steht, durch ein spezielles Gasgemisch verdrängt. Eine Reaktion mit dem Luftsauerstoff wird dadurch verhindert. 



  Um das Verfahren handhabbar zu machen, wird ein Spüladapter benutzt, mit dem man in die Flasche, kurz über den Flüssigkeitsspiegel, eintaucht. Ein Durchflussmesser bestimmt die zu dosierende Gasgemischmenge. 



  Das Gasgemisch, bestehend aus Stickstoff und C02, hat die Eigenschaft, absolut inreaktiv zum Wein zu sein. Stickstoff hat die Aufgabe, vor allem die Luft zu verdrängen,   C02   soll den Austausch vom   C02   des Weines mit der inerten Atmosphäre unterbinden. Die durchschnittliche Dichte des Gasgemisches wird erhoht und   fasst   sich dadurch nicht von Luft auf natürlichem Weg verdrängen. Lebensmitteltaugliches   C02   wird einem lebensmitteltauglichem Stickstoff der Qualität von mindestens 99, 9 % im Prozentbereich von 2 bis 8 % zugemischt.

Claims (4)

  1. ANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Inertisierung von Wein, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft über der Weinoberfläche mit einem Gemisch aus Stickstoff und C02 verdrängt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der C02 - An- teil im Gemisch zwischen 2 und 8 % liegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge- misch mit einem Spüladapter auf die Flüssigkeit aufgebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierung der aufzubringenden Menge an Gemisch mittels eines Durchflussmessers erfolgt.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2499587A1 (fr) * 1981-02-10 1982-08-13 Carboxyque Francaise Procede de protection des vins dans les cuves en cours de vidange
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FR2624521A1 (fr) * 1987-12-10 1989-06-16 Moras Michel De Conservateur de vin a gaz neutre recuperable

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