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Belenchtungsreklameapparat mit gegeneinander rotierenden Bildscheiben.
Die Erfindung bezieht sich auf Reklameapparate, insbesondere solche, bei welchen eine rotierende Scheibe vorgesehen ist, die durchleuchtete, transparente Ausschnitte von bestimmter Form und Farbe besitzt und vor der sich eine, z. B. feststehende, gleichartige Scheibe befindet. Bei der Drehung der hinteren Scheibe ergeben sich auf der vorderen, dem Beschauer zugekehrten Scheibe durch die sich teilweise
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Ausführung der feststehenden Bildscheibe, Fig. 10 eine weitere. \usfiihrunssform der Schaltzunge in Seitenansicht, Fig. 11 dieselbe in Draufsicht.
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sitzt fest eine Scheibe J, welche mit z.
B. radial angeordneten Ausschnitten mit spitzwinkelig zusammen- laufenden Seitenlinien versehen ist, die ausserdem noch mit transparenten, versehiedenfarbigen Ein- lagen bedeckt sind. Vor dieser feststehenden Scheibe kann eine Mattscheibe A angeordnet sein. Diese Scheibe wird überflüssig, wenn die Ausschnitte auf einer durchsichtigen, z. B. einer Glasplatte aufgemalt werden, etwa farbig auf geschwärztem Untergrund.
Die auf der gleichen Achse sitzende, rotierende Scheibe 5 ist gleichartig ausgestattet und ergeben sich durch die teilweisen Deckungen der Ausschnitte der fixen und rotierenden Scheibe, langsam entstehende und wieder verschwindende Kombinationsbilder in Gestalt anfangs länger werdender und sich dann wieder verkürzender Lichtkegel. Die rotierende Scheibe ist an ihrem Umfange aufgerauht oder mit einem Adhäsionsmittel versehen, bzw. mit Zähnchen ausgestattet.
Auf einem. Sockel 6 des Apparates sitzt die Lampe 7, die einerseits den Apparat durchleuchtet und so die Reklamewirkung erzeugt, anderseits Licht nach hinten ins Schaufenster wirft, so dass eine besondere Beleuchtung des Schaufensters entfallen kann und dadurch an Strom gespart wird. In dem
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niedrige Spannung gebracht, dass er Schwachstromcharakter erhält. Der Nebenschlussstrom kann von allen oder nur von einem Teil der Windungen des Widerstandes dadurch abgenommen werden, dass man die eine Klemme des Hammers an verschiedenen Stellen anschliessen kann, zu dem Zwecke, bei verschiedenwattigen Beleuchtungskörpern den dadurch veränderten Nebenstrom wieder auf die ursprüngliche,
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Funkenbildung und Flackern des Lichtes der Lampe entstehen wurde.
Der schwache Strom fliesst in eine Spule 9 mit Magnetkern, der einen federnden Anker 10 anzieht, wodurch der Strom, der durch die Stellschraube 11 über die Blattfeder 12 geschlossen war, unterbrochen
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Stromsehlussstelle zwischen Stellschraube 11 und Feder 12 zurück und das Spiel beginnt von neuem.
Mit dem federnden, vibrierenden Anker ist eine U-förmig gebogene federnde Zunge 18 verbunden, die federnd an den Umfang der Scheibe drückt. Die oszillierende Bewegung der Zunge bewirkt eine nickweise fortschreitende Rotation der Scheibe 5, da die Zunge, in die Zähne 14 des Scheibenumfanges eingreifend, in einer Richtung die Scheibe mitnimmt, in der andern Richtung leer über die Zähne gleitet.
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Führung für die Scheibe darstellt.
Eine besonders wirksame Kombination, der Bilder wird auf der Mattscheibe erzielt, wenn sieh beide Scheiben in entgegengesetzter Richtung drehen, statt dass eine davon feststeht. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zwei Zungen 16, 17 am Anker befestigt sind, die gegeneinander versetzt, und um 180 gegeneinander verdreht sind. Jede dieser Zungen greift in eine der rotierenden Scheiben 18, 19 ein.
Die im wesentlichen ein Dreieck bildenden Ausschnitte der Bildseheiben stehen zweckmässig radial und sind in beiden Scheiben gleich gelegen, so dass sie bei der Rotation zeitweise zur vollkommenen Deckung gelangen. Wenn Ausschnitte dieser Art aneinander vorbeiziehen, so wird anfangs nur die gemeinsame Deckungsfläche durchleuchtet, welche Deckungsfläche die Form eines kleinen Dreieckes besitzt und bei zunehmender Deckung anwächst. Das Maximum der Durchleuchtung erfolgt bei vollständiger Deckung, in welchem Falle die durchscheinende Fläche den Anblick eines radial gestellten Lichtkegels bietet. Beim weiteren Vorbeiziehen wird die Deckungsiläche immer kleiner bis sie schliesslich gänzlich verschwindet.
Der Liehteffekt auf den Beschauer äussert sich demgemäss als ein Strahlenkegel, dessen Länge von Null zu einem Maximum anwächst und dann wieder langsam kleiner wird. Beim raschen Drehen der Scheiben entsteht dadurch die Rellamewirlung eines zuckenden Lichtbüschels. Diese Reklamewirkung ist ausserordentlich effektvoll, insbesondere dann, wenn die Richtung des Anwachsens radial ist und zu einer Reklamesehrift weist.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Beleuchtungsreklameapparat mit gegeneinander rotierenden Bildscheiben, welche liehtdurch- lässige, gegebenenfalls farbige Ausschnitte besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte in beiden Scheiben von gleichgerichteten, spitzwinkelig zusammenlaufenden Seitenlinien begrenzt sind, so dass der in Erscheinung tretende Liehteffekt aus anfangs länger werdenden und sich dann wieder verkürzenden Lichtkegeln besteht.
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