AT108524B - Einrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk. - Google Patents

Einrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk.

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AT108524B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung an Schreibrechennaschinen zur   Übertragung   des getasteten Zahlenwertes 
 EMI1.1 
 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk bei Schreibrechenmaschinen, wobei in bekannter Weise als wesentlichste   Über-     tl'agi1ngsorgane   eine Staffelwalze und ein   längs   derselben verschiebbares Einstellrad zur Verwendung' gelangen. 



   Die bekannten Einrichtungen dieser Art, bei welchen die Verschiebungsbewegung des   Einstell-   rades zwecks dem Zahlenwert entsprechender Einstellung desselben gegenüber der Staffelwalze unter   Ver@   wendung von Kurven, Nocken,   Schlitzführungen,   Getrieben usw. von der Tastenbewegung abgeleitet wird, haben neben ihrer   ausserordentlichen   Kompliziertheit den Nachteil, dass der Tastenanschlag bedeuten- 
 EMI1.2 
 Zeitaufwand erhöht wird. 



     'Demgegenüber   zeichnet sich die   Einrichtung gemäss   vorliegender Erfindung durch einfachste Konstruktion, leichtesten Tastenanschlag und die   Möglichkeit raschester Durchführung   der einzelnen Rechenvorgänge aus. 
 EMI1.3 
 entsprechende Hemmung der Verschiebungsbewegung des Einstellrades, wobei diese Verschiebungs- bewegung unter Ausnutzung des zahnfreien   Umfangsteiles   der Staffelwalze vor sieh geht, so dass letztere erst nach beendeter Verschiebung auf das Einstellrad drehend einwirken kann. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der   Einrichtung gemäss der Erfindung dargestellt :'  
Fig. 1 zeigt dieselbe in einer Aufsicht auf die übliche zur Anbringung der Rechenmechanismen dienende   Grundschiene. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A B von Fig. 1. Fig. 3 ist eine Vorderansicht zu Fuss. 1. Fig. 4 zeigt die Seitenansicht einer Einzelheit der Fig. 1.   



   In den zur Lagerung der Staffelwalzenwelle 1 und der sonstigen Übertragungswellen des Rechen- mechanismus dienenden, auf der Grundsehiene 2 befestigten Platinen 3 ist eine Schiehe 4 parallel zur
Staffelwalzenachse längsverschiebbar angeordnet. Diese Schiene 4 fasst mit einem gegabelten Ansatz- teil 5 das in die Staffelwalze 6 eingreifende Einstellrad 7, welches   längsverschiebbar,   aber gegen Verdrehen gesiehert auf der Triebwelle 8 angeordnet ist. 



     Ausserdem   zeigt die Schiene 4 an ihrem linksseitigen Ende einen Anschlagteil 9, mit welchem sie, wenn sie durch den nachfolgend beschriebenen Antriebsmechanismus freigegeben und infolgedessen unter der Wirkung einer Zugfeder 10 nach rechts verschoben wird, an die jeweils angehobene Anschlagstange 11 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Der gnannte Antriebsmechanismus ist folgendermassen ausgebildet. 



   In der Ruhelage der Vorrichtung legt sich unter dem Einfluss der Feder 10 die Schiene 4 mit einem zweiten Anschlagteil12 an den hiebei in der gezeichneten Stellung befindlichen Stift   1. 3   einer Drehscheibe 14 an. Diese Drehscheibe sitzt lose auf der Nabe   1   eines Zahnrades 16,   wobei der Kranz 17 der Drehscheibe durch eine Spiralfeder 18 mit der Nabe verbunden ist. 



   Durch ein in das Zahnrad 16 eingreifendes gleichgrosses Zahnrad 19 und ein   Eegelradgetriebe : ?   ist das erstgenannte Zahnrad 16 mit   der Triebwelle'   der Staffelwalze 6 im Übersetzungsverhältnis 1 : 1 in Antriebsverbindung gebracht.  
Die Triebwelle 1, welche vermittels einer Antriebsvorrichtung bekannter Art bei jedem Tastenanschlag bzw. für jeden Rechenvorgang eine Umdrehung ausführt, bewirkt demnach hiebei auch eine Umdrehung des Zahnrades 16. 
 EMI2.2 
 Sinne des Pfeiles   x   erfolgenden Drehung der Kurvenscheibe 25 auf deren kreisförmigen Umfangsteil liegt, in die Bahn einer in 90  Winkelabstand vom Stift 13 an der Drehscheibe 14 sitzenden Anschlagnase   23   verschwenkt ist und nach Vollendung der Umdrehung der Scheibe 25 durch Federkraft wieder in die Lage nach Fig.

   4   zurÜckschnappt.   



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Bei dem durch die zugehörigen Zahlentasten bewirkten Anheben einer   Ansehlagstange   11 wird 
 EMI2.3 
 
Umdrehung des Zahnrades 16 bewirkt. 



   Bei der ersten halben Umdrehung dieses Zahnrades, d. i. bis zum Auftreffen der   Anschlagnase   auf den Hebel 22 wird die Drehscheibe 14 mitgenommen, wobei der Stift   13 den Anschlagteil1. 2   freigibt, 
 EMI2.4 
 die angehobene Anschlagstange 11 anschlägt. Dadurch wird das Einstellrad an die dem getasteten Zahlen- wert entsprechende Stelle der Staffelwalze 6 verschoben. Diese Verschiebung erfolgt ausserordentlich rasch und unter Ausnutzung des zahnfreien Umfangsteiles der Staffelwalze, so dass diese während der   I Verschiebungsbewegung   das Einstellrad nicht drehend beeinflussen kann. Nach beendeter Verschiebung wird durch die Staffelwalze der eingestellte Zahlenwert auf das Einstellrad, und durch dieses vermittels der Welle 8 auf das Zählwerk übertragen. 



   Bei der zweiten halben Umdrehung des Zahnrades 16 wird die Spiralfeder 18 gespannt, während die Drehscheibe 14 durch den Hebelarm 22 an ihrer Anschlagnase 23 festgehalten wird. 
 EMI2.5 
 Einstellrad 7 der Wirkung der Feder 10 entgegen, rasch in die Anfangsstellung zurück. 



   Bemerkt sei noch, dass der gesamte beschriebene Vorgang beim Anschlag einer   Zahlentaste   innerhalb eines,   Sekundenbruchteiles   vor sich geht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Einrichtung an   Schreibrechenmasehinen   zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das
Zählwerk, mit einem längs einer Staffelwalze verschiebbaren Einstellrad, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung der Staffelwalze   (6)   und die Verschiebungsbewegung des Eionstellrades (7) gleichzeitig durch den, z. B. in bekannter Weise beim   Zahlentastenanschlag   durch Anheben der Stange (11) einer tabulatorartigen   Einrichtung   einschaltbaren Kraftantrieb hervorgerufen werden. 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. ) des Einstellrades bildet, wobei diese Verschiebungsbewegung unter Ausnutzung des freien Umfangs- teiles der Staffelwalze vor sich geht, so dass letztere erst nach beendeter Verschiebung auf das Einstell- rad (7) drehend einwirken kann.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebungs- bewegung des Einstellrades (7) in der Weise von der Drehbewegung der bei jedem Zahlentastenanschlag (bzw. Rechenvorgang) eine Umdrehung ausführenden Staffelwalzenaehse (1) abgeleitet wird, dass das unter dem Einfluss einer Feder (10) stehende Einstellrad (7) zunächst freigegeben wird, und unter der Wirkung dieser Feder (10) die Einstellverschiebungsbewegung, und dann der Federwirkung entgegen die Rückbewegung ausführt.
    . 4. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellrad ('7) an einer längs der Staffelwalze (6) verschiebbaren Schiene od. dgl. (4) sitzt, die in der Einstellriehtung <Desc/Clms Page number 3> unter Federwirkung (10) steht, und deren Verschiebungsbewegung in dieser Richtung durch Anschlag eines an ihr vorgesehenen Anschlagteiles (9) an die getastete Anschlagstange (11) begrenzt wird.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ruhelage die Schiene (4) unter der Wirkung ihrer Feder (10) sich mit einem Anschlagteil (12) an den Stift (13) einer Drehscheibe (14) anlegt, die einerseits in 900 Winkelabstand von letzterem eine, mit einem von der Staffel- walzenachse (1) aus verschwenkbaren Anschlagorgan (22) zusammenwirkende Anschlagnase (23) auf- weist, und anderseits mit der sie drehbar tragenden Nabe (15) eines von der Staffelwalzenachse (1) aus im Übersetzungsverhältnis 1 :
    1 angetriebenen Zahnrades (16) durch eine Spiralfeder (18) verbunden ist, derart, dass dieses Zahnrad bei der ersten Halbdrehung seiner durch den Tastenanschlag ausgelösten einmaligen Umdrehung, d. i. bis zum Auftreffen der Anschlagnase (23) auf das versehwenkbare Anschlagorgan (22), die Drehscheibe (14) mitnimmt und bei seiner zweiten Halbdrehung die Spiralfeder (18) spannt, worauf nach der nunmehrigen Freigabe der Ansehlagnase (23) die Drehscheibe (14) unter dem Einfluss der sieh entspannenden Spiralfeder (18) die zweite Halbdrehung ausführt, und durch ihren Stift (13) vermittels des Anschlagteiles (12) und der Schiene (4) der Wirkung der Feder (10)
    entgegen das Einstellrad (7) in die Ruhestellung zurückführt. EMI3.1
AT108524D 1926-03-11 1927-02-22 Einrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk. AT108524B (de)

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