CH126430A - Einrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk. - Google Patents

Einrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk.

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CH126430A
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Wanderer-Werke Vorm Wi Akt-Ges
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Wanderer Werke Vorm Winklhofer
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  Einrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Übertragung des betasteten Zahlenwertes  auf das Zählwerk.    Den Gegenstand der Erfindung bildet eine       Einrichtung    an Schreibrechenmaschinen zur  Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf  das Zählwerk, wobei in bekannter Weise als  wesentlichste Übertragungsorgane eine Staf  felwalze und ein längs derselben verschieb  bares Einstellrad zur Verwendung gelangen.  



  Die bekannten Einrichtungen dieser Art,  bei welchen die Verschiebungsbewegung des       EinstellraJes        zweeks    dem     ,Zahlenwert    ent  sprechender Einstellung desselben ,gegen  über der     Staffelwalze    unter Verwendung von  Kurven, Nocken,     Schlitzführungen,    Getrie  ben usw. von der Tastenbewegung abgeleitet  wird, haben neben ihrer ausserordentlichen  Kompliziertheit den Nachteil, dass der     Ta-          tenansehlag    bedeutenden Kraftaufwand er  fordert, wodurch auch der zur Ausführung.  der einzelnen Rechenvorgänge     notwendige     Zeitaufwand erhöht wird.  



       T)i(---.        Ka.^hteiln    sucht vorliegende Er  findung dadurch zu vermeiden,     .dass    durch  einen Kraftantrieb, der in an sich bekannter    Weise durch beim Anschlagen einer Zahlen  taste angehobene Anschlagstangen einge  schaltet wird, gleichzeitig die Drehbewegung  der Staffelwalze hervorgerufen und eine das  Einstellrad verschiebende Feder freigegeben  wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt dasselbe in einer Aufsicht  auf die übliche zur     Anbringung    der Rechen  mechanismen dienende Grundschiene;       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach -der Linie       A-B    von     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine teilweise Vorderansicht  zu     Fig.    1;       Fig.    4     zeigt    in verkleinertem     Massstabe     das Beispiel entsprechend der     Fig.    2 in seiner  richtigen Stellung an dem Gestell der  Schreibmaschine.  



  In den zur     Lagerung    der     Triebwelle    1  der     ,Staffelwalze    6 und der sonstigen Über  tragungswellen der     Einrichtung    dienenden      auf der Grundschiene 2 befestigten Platinen  3 ist eine Schiene 4 parallel zur     Staffel-          waIzenachse    längsverschiebbar angeordnet.  Diese Schiene 4 fasst mit einem gegabelten  Ansatzteil 5 das in die Staffelwalze 6 ein  greifende Einstellrad 7, welches     längsver-          schieb,'bar,    aber gegen Verdrehen gesichert  auf der Welle 8     angeordnet    ist.  



  Ausserdem hat die Schiene 4 an ihrem  linksseitigen Ende einen Anschlagteil 9,  mit welchem sie, wenn sie durch den mach  folgend beschriebenen Antriebsmechanismus  freigegeben und infolgedessen unter der  Wirkung einer Zugfeder 10 nach rechts  verschoben wird, an eine angehobene An  schlagstange 11 anschlägt;

   für jede Zahlen  taste ist je eine solche Anschlagstange 11       vorgesehen,    .die mit     -der    zugehörigen Zahlen  taste durch von den     Tabellenschreibvorrich-          tungen    her bekannte, hier     nicht    dargestellte  Zwischenglieder in Verbindung steht, so dass  durch     Herabdrücken    einer Zahlentaste die  dazugehörige Stange 11 angehoben     wird    und  so die Verschiebungsbewegung der Schiene  4, beziehungsweise des Einstellrades 7, in  der Stellung hemmt, welche dem Zahlenwert  der herabgedrückten Zahlentaste entspricht  Der genannte Antriebsmechanismus ist  folgendermassen     ausgebildet:

       In .der Ruhelage der Vorrichtung     legf     sich unter dem Einfluss der Feder 10 die  Schiene 4 mit einem zweiten     Anschlagteil    12  an den Stift 13 einer Drehscheibe 14 an,  der sich in dieser Lage in der Stellung -der       Fig.    1 befindet. Diese Drehscheibe sitzt lose  auf der Nabe 15 eines Zahnrades 16, wobei  der Kranz 17 der Drehscheibe durch eine  Spiralfeder 18 mit der Nabe verbunden ist.  



  Durch ein in das Zahnrad 16 eingreifen  des     gleichgrosses    Zahnrad 19 und ein Kegel  radgetriebe 20 ist das erstgenannte Zahnrad  16 mit der Triebwelle 1 -der Staffelwalze 6  im -Übersetzungsverhältnis 1 : 1 in Verbin  dung gebracht.  



  Die Triebwelle 1, welche vermittelst eines  Kraftantriebe bekannter     Art,    der durch eine       beim    Anschlagen einer Taste angehobene  Stange eingeschaltet     wird,    bei jedem Tasten-         anschlag    eine Umdrehung ausführt, bewirkt  demnach hierbei auch eine Umdrehung des  Zahnrades 16.  



  Die Triebwelle 1 steht ausserdem durch  nicht dargestellte Übertragungsorgane, so  mit der Drehachse 21 eines Anschlagorgane  22 in Wirkungsverbindung, dass dieses Or  gan, das für gewöhnlich in der Bahn einer  in 90  Winkelabstand vom Stift     13    an der  Drehscheibe 14 sitzenden Anschlagnase 23       liegt,    kurz vor     Beendigung    der vollen Um  drehung des Zahnrades 16     ausgeschwenkt,          also    nach     Fig.    4 nach links gedreht wird.

    Das Organ 22 und die     Anschlagnase    23  liegen in Ruhestellung gemäss     Fig.    1 ein  ander gegenüber, beide haben also je einen  Winkelabstand von 90  gegen den in Ruhe  stellung befindlichen Stift 13,     allerdin,s    in       entgegengesetzter    Richtung; die Anschlag  nase 23 schlägt deshalb nach einer halben  Umdrehung der Scheibe 14 auf das Organ 22  auf.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende:  Bei dem durch die zugehörigen Zahlen  tasten bewirkten Anheben einer Anschlag  stange 11 wird durch diese unter Vermitt  lung von Mechanismen bekannter Art, die  hier nicht besonders dargestellt sind, der  Kraftantrieb     eingesehaltet    und eine ein  malige Umdrehung des Zahnrades 16 be  wirkt.  



  Bei der ersten halben Umdrehung dieses  Zahnrades, das     ist    bis zum     Aufsehlagen    der       Anschlagnase    23 auf das Anschlagorgan 22  wird die     Drehscheibe        1.1    mitgenommen: der  Stift 13 bewegt sich hierbei mit der Dreh  scheibe 14 in der in     Fig.    1 eingezeichneten       Pfeilrichtung,        wobei    ihm der an der Schiene  4 sitzende     Anschlagteil    12 unter .der Wir  kung der an der Schiene 4 angreifenden  Feder 10 folgt, so dass sich also -die Schiene  4 nach rechts verschiebt, bis ihr Anschlag  teil 9 an die angehobene     Anschlagstange    11  anschlägt.

   Dadurch     wird    das Einstellrad 7  an die dem getasteten     Zahlenwert    entspre  chende Stelle der Staffelwalze 6 verschoben.  Diese Einstellverschiebung erfolgt ausseror-           dentlich    rasch, jedenfalls im Verhältnis er  heblich     ischneller    wie die Umdrehung der  Staffelwalze 6. Das Einstellrad 7 fasst in  der Ruhelage, von der hier     -ausgegangen    ist,  mit einem Zahn in die Lücke zwischen dem  längsten und kürzesten Zahn der Staffel  walze 6, in ,der das     Einstellrad    7 nur dann  verbleibt, wenn die Zahlentaste 9 ange  schlagen ist.

   Bei dem Anschlag irgendeiner       andern    Zahlentaste kommt das Einstellrad 7  infolge der geschilderten Einstellverschie  bung sofort aus dieser Zahnlücke der Staf  felwalze 6 heraus und kann sich trotz Dre  hung ,der Staffelwalze an den von     -den    kür  zeren Zähnen dieser Walze freigelassenen Um  fang der Staffelwalze verschieben, so dass  diese     @v%hrend        der        Einstellverschiebungsbe-          wegung    das Einstellrad nicht ,drehend beein  flussen kann.

   Nach beendeter Einstellver  schiebung des Einstellrades wird -durch die  Staffelwalze der eingestellte     Zahlenwert-auf     das Einstellrad und durch dieses vermittelst  der Welle 8 auf das Zählwerk     übertragen,    da  durch, dass die sich drehende Staffelwalze  mit ihren längeren Zähnen, an deren Enden  das     Einstellrad:    7 nicht     vorbeigegangen    ist,  in das Einstellrad eingreift     und    dieses dreht.  



  Bei der zweiten halben Umdrehung des  Zahnrades 16 wird die Spiralfeder 18 ge  spannt, während die Drehscheibe 14 durch  das Organ 22 und die Anschlagnase 23 fest  gehalten wird.  



  Unmittelbar vor Beendigung der Umdre  hung des Zahnrades 16 gibt, wie vorher ans  geführt das Organ 22 die Anschlagnase 23  frei, wodurch die Drehscheibe 14 unter dem  Einfluss der sich entspannenden Spiralfeder  <B>18</B> rasch ihre zweite halbe Umdrehung aus  führt, das heisst in die Ruhelage     (Fig.l)     zurückschnellt.  



  Hierbei führt der Stift 13 vermittelst .des       Anachlagteils    12 und der     Schiene    4 das Ein  stellrad 7 der Wirkung der Feder 10 ent  gegen rasch in die Ruhestellung zurück.  



  Bemerkt sei noch, dass der gesamte be  schriebene Vorgang beim Anschlag einer  Zahlentaste innerhalb eines Sekundenbruch  teils vor sich geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Einrichtung an Schr.eibrechenmaschinen zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk, mit einem längs .einer Staffel walze verschiebbaren Einstellrad und einem Kraftantrieb, der durch beim Anschlagen einer Zahlentaste angehobene Anschlag stangen eingeschaltet wird, dadurch gekenn zeichnet, -dass durch den Kraftantrieb gleich zeitig die Drehbewegung der Staffelwalze hervorgerufen und eine das Einstellrad ver schiebende Feder freigegeben wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schlagstange, die beim Anschlagen einer Zahlentaste angehoben wird, einen An schlag für die dem getasteten Zahlenwert entsprechende Hemmung der Verschie bungsbewegung des Einstellrades bildet, wobei diese Verschiebungsbewegung unter Ausnützung des freien Umfangsteils der Staffelwalze vor sich geht, das Ganze derart, dass letztere erst nach beendeter Verschiebung auf das Einstellrad drehend einwirken kann. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschiebungs bewegung des Einstellrades in der Weise von der Drehbewegung der bei jedem Za.hlentastenanschlag eine Umdrehung ausführenden Staffelwalzenachse abge leitet wird, dass das unter dem Einfluss einer Feder stehende Einstellrad zunächst freigegeben wird und. unter der Wirkung dieser Feder :
    die Einstellverschiebung s- bewegung und darnach der Federwirkung entgegen die Rückbewerning ausführt. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, .dass das Einstell rad (7) mit einer längs der Staffelwalze (6) verschiebbaren Schiene (4) in Wir kungsverbindung steht, die unter der Wir kung einer Feder (10) steht, und deren Einstellverschiebungsbewegung durch An schlagen eines an ihr vorgesehenen An schlagteils (9) an einer der durch An schlag einer Zahlentaste angehobenen Stangen (11) begrenzt wird, wobei in der Ruhelage die Schiene (4) unter der Wir kung ihrer Feder (10)
    sich mit einem Anschlagteil (12) an einen Stift (13) einer Drehscheibe (14) anlegt, die in 90 Winkelabstand von dem Stift (13) eine mit einem von der Staffelwalzenachse (1) aus verschwenkbaren Anschlagorgan (22) zusammenwirkende Anschlagnase (23) aufweist, und welche- Drehscheibe auf einer Nabe (15) eines von der Staffel walzenachse (1) ausi @im Übertragungs verhältnis 1 :
    1 angetriebenen Zahnrades (16) drehbar gelagert ist, und wobei die Scheibe mit dieser Nabe durch eine Spiral feder (18) verbunden ist, das Ganze der art, dass das Zahnrad (16) bei der ersten Halbdrehung seiner ,durch den Tastenan schlag ausgelösten .einmaligen Umdrehung, wobei die Anschlagnase (23) _ auf das verschwenkbare Anschlagorgan (22) auf schlägt, die Drehscheibe (14) mitnimmt und bei seiner zweiten Halbdrehung die Spiralfeder (18) spannt, worauf die Frei gabe der Anschlagnase (23) durch das Anschlagorgan (22) erfolgt, und die Dreh scheibe (14) unter dem Einfluss der sich entspannenden Spiralfeder (18)
    die zweite Halbdrehung ausführt und durch ihren Stift (13) vermittelst des Anschlagteils (12) und der Schiene (4) der Wirkung der Feder (10) entgegen das Einstellrad (7) in die Ruhestellung zurückführt.
CH126430D 1926-03-11 1927-02-24 Einrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Übertragung des getasteten Zahlenwertes auf das Zählwerk. CH126430A (de)

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