AT108537B - Anordnung zur zeitweisen Begrenzung der Stromentnahme aus Elektrizitätsnetzen. - Google Patents

Anordnung zur zeitweisen Begrenzung der Stromentnahme aus Elektrizitätsnetzen.

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AT108537B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur zeitweisen Begrenzung der Stromentnahme ans Elektrizitätsnetzen. 



   Die in den verschiedenen Tageszeiten sehr stark schwankenden Belastungen der Elektrizitätswerke setzen die Wirtschaftlichkeit dieser, insbesondere wenn es sich um kalorische Werke handelt, empfindlich herab. Aber auch hydraulische Werke, besonders wenn sie nicht über entsprechende Speicher verfügen und ihre Leistung knapp ausreicht, haben das Bedürfnis, den Energiekonsum möglichst zu vergleichmässigen oder für gewisse   Stromverbrauchskörper   zeitweise ganz zu sperren bzw. nur in den sogenannten Belastungstälern, und da sogar bei   herabgesetztem   Strompreise, zuzulassen. Zu diesem Zwecke werden   Doppeltarifzähler, Uberstromzähler, Strombegrenzer   u. dgl. angewendet.

   Solche Strombegrenzer stellen jedoch mehr oder weniger komplizierte Sonderapparate dar, die überdies entweder während der Sperrzeit oder während der Freigabezeit einen Eigenstromverbrauch aufweisen, wie z. B. der Strombegrenzer D. R. P. Nr. 258479, bei welchem nicht mit   Handsehaltern,   sondern mit Schützen gearbeitet wird, die selbsttätig wieder einschalten. Dagegen ist der Zweck der von uns eingereichten Erfindung der, mittels im Handel vorkommender normaler oder doch wenig veränderter Handapparate eine Sperrung und Freigabe gewisser zum Paulschalpreise angeschlossener Apparate zu bewirken, also keine eigentliche Strombegrenzung, sondern die Vermittlung einer Zeitbegrenzung. 



   Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung, welche geeignet ist, die Benutzung gewisser tarifbegünstigter   Stromverbrauchskörper   nur zu gewissen, voraus eingestellten Zeiten zuzulassen bzw. zu verschiedenen Zeiten das jeweilige Maximum der zulässigen   Stromentnahme   freizugeben, wobei nur selbsttätige   Überstromschalter   jener Art, wie sie derzeit als Ersatz für Abschmelzsicherungen gebraucht, werden, also relativ billige, da   handelsübliche   Apparate, allenfalls mit Spannungs- statt mit Stromwicklungen, oder nur mit einer   Zusatzspannungswicklung verwendet   werden.

   Wenn dabei Spannungswicklungen verwendet werden, sollen diese erfindungsgemäss nicht ständig, sondern nur behufs Auslösung des von Hand eingeschalteten   Selbstausschalters,   also nur einen Augenblick belastet sein, ausgenommen den Fall, wo ein und derselbe Selbstausschalter für verschiedene Stromverbrauchskörper dienen soll, in welchem Falle die Zusatzspannungswicklung während der ganzen benutzungsfreien Zeit eingeschaltet bleibt. Dieser Fall kann aber leicht durch Anordnung   von gesonderten Selbstschaltern für   jeden Strom-   verbrauchskörper   vermieden werden. 



   Eine derartige Anordnung ist in den Fig. 1-4 schematisch dargestellt, u. zw. in Fig. 1 für den 
 EMI1.1 
 seine Wicklung 2 erregt   wird.'3 und   ist ein von einem Uhrwerk betriebener und wahlweise einstellbarer Kontakt, welcher offen ist, wenn die Benutzung des   Stromverbrauchskörpers 5   gestattet ist. 6 ist ein Vorschaltwiderstand für die Wicklung 2, z. B. eine Glühlampe, die dann gleichzeitig als Warnungs- 
 EMI1.2 
 eingeschaltet wird. 



   Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die folgende : Zur Zeit, wo der   Stromverbrauchskörper   5 nicht eingeschaltet werden soll, ist zufolge der vorherigen Einstellung und der Funktion des Uhrwerkes 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> vorrichtung derart angeschlossen ist, dass sie bei Einschalten des Spalters während der Sperrzeit miteingeschaltet wird und den Schalter sofort wieder auslöst.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktvorrichtung und Auslösemagnetspule (2) des Schalters in einem zum Verbrauchsapparat parallelen Zweig liegen, EMI3.1 erhält.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Selbstausschalter ein gewöhnlicher Überstroll1schalter ist, der die Energieentnahme während der Zeit der freien Benutzung des Netzes begrenzt und während der Sperrzeit dadurch zur Auslösung gebracht wird, dass durch den Sperrkontakt (3, 4) eine zusätzliche Belastung (10) eingeschaltet wird.
    4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Selbstschalter (1) eine Stromwicklung (7) zur Begrenzung der Stromentnahme während der nicht gesperrten Zeit und eine Auslösewicklung (2) zur Auslösung bei geschlossenem Sperrkontakt (3, 4) besitzt (Fig. 3).
    5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösewicklung im Verein EMI3.2 EMI3.3
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