AT109923B - Elektrisch betriebene Metalldampflampe. - Google Patents

Elektrisch betriebene Metalldampflampe.

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AT109923B
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrisch betriebene Metalldampflampe, 
Die vorliegende Erfindung betrifft Quecksilber-oder beliebige elektrisch betriebene Dampflampen. Derartige Lampen sind beispielsweise in einzelnen   Ausführungsformen   in den britischen Patenten Nr. 172666 und Nr. 189993, sowie   559ss   A. D. 1908 und   Osterr.   Patent Nr.   4óó5 beschrieben.   Derartige Lampen arbeiten solange zufriedenstellend, als sie in der für ihren Betrieb bestimmten Lage festgehalten werden, in der ihre Verwendung beabsichtigt war.

   Dreht man sie aber in einem Winkel um ihre normale Arbeitsstellung, so kann ein befriedigendes Arbeiten der Lampen nicht mehr gesichert werden, weil die Drehung oder die Neigung dieser Lampen über einen gewissen Winkel hinaus den Niveaustand der Quecksilbersäule ändert und infolgedessen den Druck innerhalb der Lampe erhöht oder vermindert. Da nun aber der Druck in den Lampen einen bedeutenden Faktor darstellt (es erscheint wünschenswert, sowie wie   irgendmöglich   einen konstanten Druck innerhalb der Lampen während des Arbeitens aufrechtzuerhalten), so wird jede Veränderung auch die Gebrauchsfähigkeit der erwähnten Lampe ändern und das von ihr ausgestrahlte Licht wird ungleichmässig werden. Wenn die Lampe aber um einen zu grossen 
 EMI1.1 
 
Für gewisse Zwecke, z.

   B. wenn man die Lampen bei der Behandlung von Krankheiten des mensehlichen Körpers verwenden will, ist es   wünschenswert,   eine Lampe zu haben, die man herumbewegen und in verschiedenen Winkeln neigen kann, während sie in Tätigkeit ist, ohne dass man das Arbeiten unterbricht. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt unter anderm für diese Fälle eine Lampe zu schaffen, bei der der Quecksilberdruck konstant bleibt, selbst wenn die Lampe geneigt oder bewegt wird. 



   Bei den Dampflampen nach der vorliegenden Erfindung wird der Vorratsbehälter für das Metall (wie Quecksilber) an dem einen Ende des Lichtbogenrohres mit einer Kammer versehen (sie soll später stets als   Verdrängungskammer   bezeichnet werden), in die das Quecksilber (oder ein anderes Metall) aus dem Vorratsbehälter verdrängt wird, wenn der Lichtbogen gebildet ist. Die Anordnung ist derartig, dass sich der Niveauunterschied der Quecksilbersäulen im Vorratsbehälter und in der Verdrängungskammer bei einer Neigung der Lampe nicht ändert. Vorzugsweise ist die Lampe derartig eingerichtet, dass beim Betriebe die Niveaustände im   Quecksilbervorratsbehälter     (Metallvorratsbehälter)   vollkommen dieselben sind und auch dieselben bleiben, wenn man die Lampe neigt.

   Dies wird dadurch erreicht, dass die miteinander kommunizierenden beiden Kammern genügend nahe zueinander angebracht sind. Gemäss der einen Ausführungsform ist die Verdrängungskammer in der Weise angeordnet, dass sie den Vorratsbehälter, der daran angeschlossen und mit einem Durchgang zu der äusseren Kammer hin versehen ist, vollständig umgibt und einschliesst. Die   Verdrängungskammer   kann von kreisförmigem Querschnitt sein, wobei entweder nur das eine Ende, oder beide Enden, geschlossen sein können. Der Vorratsbehälter, 
 EMI1.2 
 kammer, aufweist, wird durch das offene Ende der Verdrängungskammer eingeführt, und in ihr derart befestigt, dass ein   Verbindungsstück   zur Aussenseite zum Zwecke der Verbindung mit dem Lichtbogenrohr herausragt.

   Die Rohre können ganz nach Belieben entweder exzentrisch oder konzentrisch gegeneinander versetzt werden. Das Volumen der Verdrängungskammer ist annähernd dem des Lichtbogenrohres gleichgemacht, so dass sie mit Quecksilber gefüllt ist, wenn die Lampe arbeitet. Die Achsen der beiden   konzentrisch oder exzentrisch ineinandergesteckten Rohren werden bei Normalaufstellung der Lampe vorzugsweise vertikal angeordnet, und da sowohl die Röhren, als auch die Kammern bis oben hin mit   

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Metalldampflampe nac Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Vorratsbehälter und Verdrängungskammer nebeneinander angeordnet sind. EMI3.1 und Verdrängungskammer eine gemeinsame Wand besitzen.
    4. Metalldampflampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter innerhalb der Verdrängungskammer angeordnet ist.
    5. Metalldampflampe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrängungskammer innerhalb des Vorratsbehälters angeordnet ist.
    6. Metalldampflampe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrängungskammer durch ein Ansatzrohr zum Ein-und Ausfüllen des Quecksilbers nach oben verlängert ist. EMI3.2
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