AT110078B - Einrichtung zum Formen langfaseriger Baustoffe. - Google Patents
Einrichtung zum Formen langfaseriger Baustoffe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Formen langfaseriger Baustoffe. Lässt man bei der Herstellung von durch Sorelzement verkitteten Faserstoffen das Abbinden bei Temperaturen von etwa 180-2000 in dicht schliessenden Formen vor sich gehen, so wird die zum Abbinden erforderliche Zeit auf etwa 30 Minuten verkilrzt. Dieses Verfahren ist in Formmaschine mit einem durch Förderbänder gebildeten Kanal durchführbar, wenn die Förderbänder im Sinne der Erfindung dicht schliessend durch eine Abbindekammer geführt werden, die elektrisch oder in anderer Weise beheizt ist. Formmaschine mit Trockenkammer sind bereits bekannt. Die Trockenkammer dienen aber nicht zur Abbindung, sie haben vielmehr nur den Zweck, das Abbinden vorzubereiten und überschüssige Feuchtigkeit aus dem Material zu entfernen, im Gegensatz zur Aufgabe, die die Maschine gemäss der Erfindung erfüllt, nämlich das Entweichen von Dämpfen zu verhindern. Um ein Ausweichen der Förderbänder zu verhindern, unterstützt man sie innerhalb der Abbindekammer durch Schienen. Das Material wird auf diese Weise durch die Abbindekammer ebenso durchgeführt, als wenn es in einer Form eingeschlossen wäre. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Formmaschine dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, die Fig. 2 einen Grundriss. die Fig. 3 und 4 einen Schnitt nach der Linie A-B bzw. durch die Abbindekammer. Mit a sind die vier Stahlbänder bezeichnet, die die Seitenwand des den Strang formenden Kanales umschliessen. Jedes Förderband ist endlos über eine Antriebsscheibe b und eine Spannscheibe c gelegt. Die die Breitseiten des Kanales bildenden Bänder überragen die Bänder für die Schmalseiten. Sämtliche Bänder sind durch Schienen t unterstützt, welche an den Wänden einer Abbindekammer e befestigt sind, die den durch die Bänder gebildeten Kanal umschliesst. Die Kammer e wird elektrisch oder auf andere Weise beheizt. Das die Grundfläche des Stranges abstützende Förderband besitzt grössere Länge als die andern Bänder und empfängt das von einer Rutsche d abgleitende Material in ununterbrochenem Strom. Es wird von den um die Rollen c geschlungene Bandteilen unter gleichmässiger Pressung ein- EMI1.1 soweit abgebunden wird, dass er formbeständig bleibt. Der aus dem Kanal austretende Strang wird auf einen Rollengang h geleitet, wo das Zerschneiden mittels einer Pendelsäge bekannter Art stattfindet. Da die Förderbänder in die Stirnwände der Kammer e dicht eingelassen sind, kann Aussenluft nicht oder nur in geringem Masse in die Kammer eindringen, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, in der Kammer eine Atmosphäre von beliebiger Feuchtigkeit und Gaszusammensetzung aufrechtzuerhalten. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Formen langfaseriger Baustoffe in einem durch Förderbänder gebildeten Kanal, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbänder (a) dicht schliessend durch eine Abbindekammer (c) geführt werden, die elektrisch oder in anderer Weise beheizt ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbänder (a) innerhalb der Abbindekammer (c) durch Schienen (i) unterstützt sind, die ein Ausweichen der Förderbänder verhindern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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