CH117952A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Formstücken aus mit Sorelzement durchsetztem Faserstoff. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Formstücken aus mit Sorelzement durchsetztem Faserstoff.

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CH117952A
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CH
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hardening
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fibrous material
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shaped pieces
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Magnesite Comp Austro-American
Konrad Erdmann
Original Assignee
Austro American Magnesite Comp
Konrad Erdmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement
    • B28B1/526Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement by delivering the materials on a conveyor of the endless-belt type

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Description


  Verfahren und Maschine zur Herstellung -von Formstücken aus mit     Sorelzement     durchsetztem Faserstoff.    Die Erfindung bezieht sich auf die Her  stellung von Formstücken aus mit     Sorel-          zement    durchsetztem Faserstoff unter     Be-          wirkung    der     Abbindung    und Erhärtung  durch Zufuhr von Wärme.     ,Solche    Form  stücke werden bisher dadurch gewonnen, dass  die Erhärtung der Formlinge bei einer  50   C um weniges übersteigenden Tempera  tur erfolgt.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich das  Verfahren, insbesondere bei der Herstellung  von Platten oder ähnlichen     Formlingen    klei  nerer Abmessungen, dadurch sehr erheblich  abkürzen lässt, dass man die     Abbindung    und  Erhärtung der Masse in Formen durchführt,  die von einem auf 180 bis 220   C erhitzten  Medium, zum Beispiel von Luft, umgeben  sind. Der Erfolg dieser Massnahme ist eine  plötzliche     Hervorrufung    der     exothermen    Re  aktion, somit sprunghafte Temperatursteige  rung, so dass der Abbinde- und     Erhärtungs-          vorgang    in der ganzen Masse äusserst rasch    fortschreitet.

   So lassen sich Platten der  üblichen Abmessungen bei einer     Luftbad-          temperatur    von 200' C innerhalb von 80 Mi  nuten in den gewünschten Zustand von Form  beständigkeit bringen.  



  Bei dieser     Bewirkung    der     Abbindung    und  Erhärtung unter dem Einfluss verhältnis  mässig hoher Aussentemperaturen hat es sich  weiter als zweckmässig erwiesen, das Ver  fahren in der Weise zu leiten, dass das Vor  handensein einer geringen Menge Salzlösung  bis zum Schluss der Erhärtung sichergestellt  wird. Dies hat zur Folge, dass die die Poren  des Formlings erfüllende Luft mehr oder  minder dampfgesättigt ist und dass daher  die Temperatur des Formlings nicht über den  Siedepunkt der noch vorhandenen Salzlösung       steigen    kann.  



  Die wesentliche Bedeutung des     Verfali-          rens    gemäss der Erfindung liegt darin; dass  es die     kontinuierliche    Herstellung der Form  stücke in Formmaschinen- möglich macht,      wie sie schon bisher zur Fabrikation von       Faserstoffplatten    verwendet worden sind.  Diese Maschinen besitzen einen von Trans  portbändern gebildeten Kanal, der das Roh  material an einem     Ende    einzieht und am       andern    Ende als geformten Strang abgibt.  Bei der zur Durchführung des Verfahrens  dienenden Maschine werden die Transport  bänder dichtschliessend durch eine beheizte       Abbindekammer    geführt.

   Weiters ist es       zweckmässig,    auch den Formkanal selbst  dichtschliessend zu machen, indem das eine  Paar gegenüberliegender - Transportbänder  das andere Paar übergreift; schliesslich kön  nen alle Bänder bei ihrer     Bewegung    durch  die     Abbindekammer    durch Schienen unter  stützt werden, welche ein Durchbiegen der  Bänder verhindern.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Formmaschine dargestellt. Die       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt, - die     Fig.    2  einen Grundriss, die     fig.    3 einen Schnitt  nach der Linie     _4-B    der Fi<B>el</B>-. 1 in grösserem  Massstab, und die     Fig.    4 einen Schnitt durch  die     Abbindekammer,    gleichfalls in     grösserem     Massstab.  



  Mit     a    sind die vier Stahlbänder bezeich  net. die die     Seitenwände    des den     .Strang     formenden Kanals bilden. Jedes Band ist  endlos über eine Antriebsscheibe b und eine  Spannscheibe c gelegt. Die die Breitseiten  formenden Bänder überragen die beiden Bän  der für die Schmalseiten. Sämtliche Bänder  sind durch Schienen f unterstützt, welche  an den Wänden einer     Abbindekammer    e be  festigt sind, die den durch die Bänder ge  bildeten Kanal umschliesst. Die Kammer     n.     wird elektrisch oder auf andere Weise be  heizt.  



  Das die Grundfläche des Stranges ab  stützende Band besitzt grössere Länge als  die andern Bänder und empfängt das von  einer Rutsche d abgleitende Material in un  unterbrochenem Strom. Die um die Rollen c  geschlungenen Bandteile ziehen das Material  unter gleichmässiger sanfter Pressung ein  und bringen es in die Gestalt eines recht-    eckigen Stranges, der durch die Kammer     e     durchgeführt wird. In der     Kammer        herrscht     eine Temperatur von- 180 bis 220   C.

   Das  Abbinden des Stranges in der aus den       Transportbändern    gebildeten Form geht da  her rasch     vonsta        i        ten.    Der aus dem     Kanal      austretende Strang wird auf einen Rollen  gang lt geleitet und mittelst einer Pendel  säge     g    bekannter Art zerschnitten.  



  Da die Bänder in die     Stirnwände    der  Kammer c dicht eingelassen sind, kann die  Aussenluft nicht oder nur in geringem     Masse     in die -Kammer eindringen, wodurch die  Möglichkeit gegeben ist, in der Kammer  eine Atmosphäre von beliebiger Feuchtigkeit  und     Gaszusammenetzling    aufrecht zu er  halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI: Verfahren zur Herstellung von Form stücken aus mit Sorelzement durchsetztem Faserstoff unter Bewirkung der Abbindung und Erhärtung durch Zufuhr von Wärme, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ab- bindung und Erhärtung der -Tasse in For- nien durchführt-, die von einem auf 180 bis 220 C erhitzten Medium umgeben sind. UNTERANSPRUCH: 1.
    Verfahren naeli Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Vorhanden sein einer geringen Menge Salzlösun- bis zum Schluss der Erhärtung sicher gestellt wird. PATENTANSPRUCH II: Formmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, die einen durch Transportbänder gebildeten Ka nal aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbänder dichtschliessend durch eine beheizte Abbindekammer geführt sind.
    UNTERANSPRUCH: 2. Formmaschine nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Paar gegenüberliegender Transportbänder das andere Paar übergreift und dass sämt liche Bänder bei ihrer Bewegung dur:;h die Abbindekammer dureh Schienen un- terstützt werden, welche ein Durchbiegen der Bänder verhindern.
CH117952D 1925-09-14 1925-09-14 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Formstücken aus mit Sorelzement durchsetztem Faserstoff. CH117952A (de)

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