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Bei Ölschaltern sind die Kontakte an den Durchführungsisolatoren befestigt. Bisher wurden sämtliche Isolatordurchführungen mittels besonderer Flansche auf dem Olscha. Iterdeckel befestigt. Der genaue Einbau in dieser Art ist jedoch wegen der Unebenheiten des Sehalterdeckels sowie wegen des nicht genauen Zentrierens der Durehführungsisolatorflansche auf diesem sehr schwierig und gewährt keine Sicherheit für eine einwandfreie Stellung und genaue Lage der festen Kontakte und der beweglichen Kontaktmesser zueinander.
Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die zu dem Unterbrecher eines
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element besteht dabei aus dem Flanschteil und aus den beiden darin eingebauten Durchführungsisolatoren eines Poles mit den dazugehörigen Kontakten, dem Schaltmesser und dessen Führungen.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht auf einen mit drei Schaltelementen versehenen Ölschalter, von denen das eine Schaltelement herausgenommen ist, Fig. 2 einen Schnitt in der Linie A'l Al und Fig. 3 einen Schnitt in der Linie B-B der Fig. 1.
Der Ölschalter besteht aus einem absenkbaren Ölkessel 11, einem Ölschalterdeckel 12 und den Sehaltelementen-M. Der Ölsehalterdeckel 12 besitzt Öffnungen 14. Durch diese werden die Schalt- elemente 13 in den Ölsehalterdeckel 72 eingeführt. Jedes Schaltelement 13 ist in einem Flanschteil15 angebracht und auf dem Ölschalterdeckel 72 befestigt. In dem Flanschteil 75 sind die Durchführung- isolatoren 16 mit ihren Kontakten 17 und zu beiden Seiten einer Aussparung-M des Flanschteiles 15 Führungen 19 für das Schaltmesser 20 befestigt.
Das Schaltmesser wird durch eine Stange 21 bewegt, die an einem, in die Aussparung 18 hineinragenden Hebel 22 der Sehalterwelle 23 vermittels eines mit Stift 24 gesicherten Bolzens 25 befestigt ist. In der Einschaltstellung legt sich der Hebel gegen einen Anschlag 26, der zwecks Dämpfung z. B. mit einer Leder-oder Gummiplatte versehen sein kann. Die
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ausserhalb dieser liegen, je nachdem, in welcher Richtung die Durchfülhrungsisolatoren durch den Flanschteil geführt sind.
Der Ölschalter wird in folgender Weise zusammengebaut :
Die Isolatordurchführungen 16 werden in den Fla. nschteil 15 des Schaltelementes 13 eingeführt und befestigt. Sodann werden die Führungen 19 des Schaltmcssers 20 zu beiden Seiten der Aussparung 18 in dem Flanschteil15 befestigt und die auf diese Art zusammengesetzten Schaltelemente in den Ölsehalter- deekel eingeführt und auf ihm befestigt. Nunmehr wird das Sehaltmesser in die Führungen 19 eingebracht und seine Betätigungsstange 21 durch einen Bolzen 25 od. dgl. mit dem Hebel 22 der Schalterwelle 23 verbunden, so dass beim Drehen der Schalterwelle das Sehaltmesser an den Führungen 13 entlang gleiten kann.
Nachdem auf diese Weise alle Schaltelemente in dem Deckel eingebaut sind, wird der Deckel auf den Ölkessel gesetzt und der Ölschalter ist nunmehr betriebsbereit.
Eine Aussparung 18 in dem Flanschteil 75 für den Hebel 22 der Schalterwelle vorzusehen, ist nicht notwendig, wenn die Ölhöhe über den Kontakten es gestattet, den Hebel 22 so zu legen, dass er sich in seiner Einschaltstellung an den geraden Teil des Flanschteiles 15 legen kann.
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Ebenso ist eine andere Ausbildung der Führungen 15 und ihrer Befestigung möglich.
Durch den getrennten Einbau der Durchführungsisolatoren für jedes Schaltelement wird eine genaue Lage der Kontakte jeder Unterbrechungsstelle für sich erzielt. Die Lage der Kontakte der Schaltelemente zueinander ist durch diese Anordnung unabhängig und braucht nicht so genau zu sein, wie bei den bisherigen Anordnungen.
Durch die Anordnung nach der Erfindung wird weiterhin noch der Vorteil erreicht, dass bei Beschädigungen des Ölschalters die unbeschädigten Schaltelemente in dem Ölschalterdeckel verbleiben und nur die betroffenen Schaltelemente zwecks Reparatur einzeln herausgenommen werden können.
Jedes Schaltelement ist somit für sich von allen Seiten bequem zugänglich, ohne dass das Arbeiten an diesem durch die andern Phasen behindert wird.
Bei einer derartigen Ausbildung der Schaltelemente ist es auch zweckmässig, bei Massenfabrikation solche Schaltelemente für nur einpolige Ölschalter zu verwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mehrpoliger Eintopf-Ölschalter, dadurch gekennzeichnet, dass alle zu dem Unterbrecher eines Poles gehörenden Teile, also beide Durchführungen mit den Kontakten und das Schaltmesser mit seiner Betätigungseinrichtung, an einem gemeinsamen Flanschteil angebracht sind, der in dem Ölsehalterdeekel eingebaut wird.