AT110546B - Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode für die Chloralkalizersetzung. - Google Patents
Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode für die Chloralkalizersetzung.Info
- Publication number
- AT110546B AT110546B AT110546DA AT110546B AT 110546 B AT110546 B AT 110546B AT 110546D A AT110546D A AT 110546DA AT 110546 B AT110546 B AT 110546B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- decomposition
- amalgam
- mercury
- cell
- chlor
- Prior art date
Links
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 18
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 title claims description 18
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 title claims description 11
- 239000003513 alkali Substances 0.000 title claims description 5
- 229910000497 Amalgam Inorganic materials 0.000 claims description 19
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000010438 granite Substances 0.000 description 4
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010439 graphite Substances 0.000 description 2
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-M Chloride anion Chemical compound [Cl-] VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N Molybdenum Chemical compound [Mo] ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000756 V alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005267 amalgamation Methods 0.000 description 1
- 239000010405 anode material Substances 0.000 description 1
- 239000002585 base Substances 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 150000001879 copper Chemical class 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005868 electrolysis reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000011261 inert gas Substances 0.000 description 1
- 229910052750 molybdenum Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011733 molybdenum Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 229910052572 stoneware Inorganic materials 0.000 description 1
Landscapes
- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode fiir die Chloralkalizersetzung. Tm Stammpatent Nr. 108110 ist ein Verfahren zur Elektrolyse von Ch ! oralkalien in Quecksilberzellen beschrieben, bei welchem die Förderung des Quecksilbers vom Amalgamzersetzungsraum auf das höhere Niveau des Amalgambildungsraumes bei Gegenwart einer geeigneten Flüssigkeit, wie Wasser, verdünnter Alkalilauge oder Alkalichloridlösung bzw. von inerten Gasen in stossfreier Weise mittels einer senkrechten oder geneigten Voll-oder unterteilten Schnecke (Flügelsehraube) vorgenommen wird, die einen oberhalb des Förderelementes aufgesetzten, gegebenenfalls an der Rotation teilnehmenden, wagreehten. kurvenförmigen Teller besitzt. Dadurch wird die sonst auftretende lästige Vermulmung des Quecksilbers, die bei Berührung des noch Amalgamreste enthaltenden Metalls mit Luft entsteht, mit Sicherheit vermieden. Die nachstehend beschriebene Quecksilberzelle stellt eine besonders geeignete Ausführungsform dieses Verfahrens vor, welche hohe Produktion mit günstigem Wirkungsgrad und grosser Betriebssicher- heit vereinigt. Um in einer Quecksilberzelle von gegebener grundfläche möglichst hohe Produktion zu erzielen, ist es nötig, die Stromdichte durch gesteigerte Belastung zu erhöhen : es ist bekannt, dass die Zellen mit hoher Belastung betrieben werden können, ohne dass die Betriebsspannung über ein wirtschaftlich unzulässiges Mass ansteigt, wenn man den Elektrodenabstand möglichst weitgehend verringert. Der Verringerung des Elektrodenabstandes ist jedoch dadurch eine Grenze gesetzt, dass ein Kurzschluss durch Berührung des zirkulierenden Quecksilbers mit dem Anodenmaterial vermieden werden muss. Diese Kurzschlussgefahr wird umso geringer, je gleichmässiger die Förderung des Quecksilbers erfolgt. Bei den bisherigen mit mechanischen Fördermitteln ausgestatteten Quecksilberzellen wird dieser Forderung nicht in vollem Masse entsprochen, weil einerseits Unebenheiten der Zellenauskleidung und anderseits Stosswirkungen der mechanischen Fördereinrichtungen die Möglichkeit eines Kurzschlusses schon bei relativ grösseren Elektrodenabständen ergeben. Diese Nachteile werden bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Zelle wirksam vermieden, so dass der Elektrodenabstand sehr gering, beispielsweise nur auf 5 mm gehalten werden kann. Der Vorteil dieser Zelle besteht also darin, dass 1. die Vermulmung des Quecksilbers mit Sicherheit ausgeschlossen wird und gleichzeitig 2. der Elektrodenabstand auf ein Mindestmass herabgesetzt und dadurch die Produktion pro m2 Quecksilberfläche erheblich gesteigert werden kann. Die neue Zelle besteht aus einem Amalgamzersetzungsraum und einem im Niveau höher gelegenen, getrennten Amalgambildungsraum, die gegebenenfalls in einem einzigen Trog vereinigt sein können. Charakteristisch für den Bildungsraum ist, dass die Auskleidung mit geschliffenem Steinmaterial erfolgt und die Bodenfläche, auf welcher die Quecksilberkathode fliesst, mit grösster Ebenheit ausgestaltet wird. Man kann hierfür beispielsweise eine Granitauskleidung wählen. die sorgfältig eben poliert wird. Der Amalgamzersetzungsraum. bei welchem das Erfordernis vollkommener Gleichmässigkeit der Auskleidungs- flächen nicht in gleichem Masse besteht, kann wie üblich ausgestattet sein ; in manchen Fällen kann man jedoch auch zweckmässig die ganze Zellenkonstruktion mit Auskleidungen von Granit oder andern geeigneten Steinmaterialien ausführen. Die Förderung des Quecksilbers vom Amalgamzersetzungs-zum Amalgambildungsraum bei Gegenwart von Flüssigkeiten, wie Wasser usw. ist völlig stossfrei auszuführen. Hierzu eignet sich ins- <Desc/Clms Page number 2> besondere die im Stammpatente 108110 beschriebene Vorricl tung. Diese Vorrichtung besteht aus einer senkrechten oder geneigten Voll-oder unterteilten Schnecke (Flügebclraube), mit einem oberhalb des Förderelementes ausgesetzten, gegebenenfalls an der Rotation teilnehmenden, horizontalen, kurvenförmigen Teller, welcher das geförderte Metall unter der Oberfläche der DeekRüssigkeit verteilt. Diese Fördervorrichtung gestattet es nunmehr, im Verein mit der besonders gleichmässigen Ausführung der Flächen des Amalgambildungsraumes, den Elektrodenabstand auf ein Mindestmass herunterzusetzen. Man kann z. B. mit plattenförmigen Kohlenanoden auf einen Abstand zwischen 10 und 5 mm herabgehen, ohne Störungen befürchten zu müssen. Die so erzielte Verringerung des Elektrodenabstandes gestattet, die bekannten Vorteile dieser Massnahme voll auszunützen. Man kann also, ohne dass die Spannung über das sonst übliche Mass erheblich hinausgeht, mit grösseren Strombelastungen arbeiten und damit die Produktion der Zelle in der Zeiteinheit wesentlich vergrössern. Die Fig. 1-5 geben beispielsweise Ausführungsfonnen der Erfindung wieder, u. zw. Fig. 1 und 4 den Querschnitt und die Aufsicht auf eine Zweitrogzelle, Fig. 2,3 und 5 Querschnitt, Längsschnitt und Aufsicht einer Eintrogzelle. In Fig. 1 und 4 bedeutet A den aus einem eisernen Kasten angefertigten Amalgambildungsraum, B den Amalgamzersetzungsraum, die beide ein Betonfutter C besitzen. Der Amalgambildungsraum ist mit der geschliffenen Granitauskleidung ri versehen. Die Konstruktion des Amalgambildungsraumes ist ohne weiteres aus der Zeichnung ersichtlich. Es bedeutet B die von oben durch Steinzeugdeekel eingeführte Anode aus Graphitplatten, F die von unten erfolgende Stromzuführung zur Kathode in Form eines kupfernen Tellers, (l einen Rohrstutzen zur Ableitung des Chlors, J die zur Queeksilberförderung dienende Vorrichtung, und N"die Umlauftröge für das zirkulierende Quecksilber. Die Amalgamzersetzungszelle ist in üblicher Weise ausgestaltet. Zur Gewinnung des Wasserstoffes EMI2.1 keitsverschluss eintaucht ; die Ableitung des Wasserstoffes erfolgt durch den Rohrstutzen H. Die Zersetzung des Amalgams kann auf bekannte Weise durch Eintauchen von Rosten aus Eisen, Graphit oder Legierungen von Vanadin, Molybdän usw. beschleunigt werden. EMI2.2 mit einer Längstrennungswand K, welche die Zelle in einen Amalgambildungs- und Amalga. mzersetzungs- raum teilt. Beide besitzen das Betonfutter C, der Bildungsraum ausserdem eine Auskleidung aus poliertem Granit. Die Zirkulation des Quecksilbers erfolgt mittes der Quecksilberfördervorriehtung J.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode für die Chloralkalizersetzungmit getrenntem Amalgam- bildungsraum und tiefer angeordnetem Amalgamzersetzungsraum zur Durchführung des Verfahrens nach Stammpatent Nr. 1081101 bei welcher der Elektrodenabstand in der Amalgambildungszelle ohne Kurzschlussgefahr sehr niedrig gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Amalgambildungsraum mit EMI2.3 einer senkrechten oder geneigten Voll-oder umterteilten Sehnecke (Flügelschraube) vorgenommen wird, die einen oberhalb des Förderelementes aufgesetzten, gegebenenfalls an der Rotation teilnehmenden, horizontalen, kurvenförmigen Teller besitzt.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE108110X | 1924-05-21 | ||
| DE108110X | 1924-12-22 | ||
| DE110546X | 1926-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT110546B true AT110546B (de) | 1928-09-10 |
Family
ID=29407112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT110546D AT110546B (de) | 1924-05-21 | 1927-04-01 | Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode für die Chloralkalizersetzung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT110546B (de) |
-
1927
- 1927-04-01 AT AT110546D patent/AT110546B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US3783114A (en) | Method of electrolytic treatment of waste water | |
| DE2508094A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum elektrolytischen abscheiden von metallen | |
| DE933027C (de) | Zelle fuer die Elektrolyse von Alkalisalzen mit Quecksilberkathode | |
| AT110546B (de) | Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode für die Chloralkalizersetzung. | |
| US3853724A (en) | Process for electrowinning of copper values from solid particles in a sulfuric acid electrolyte | |
| DE455734C (de) | Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode fuer die Chloralkalizersetzung | |
| DE334475C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Metallen und Legierungen durch schmelzfluessige Elektrolyse | |
| US1187903A (en) | Electrolytic apparatus. | |
| CH130897A (de) | Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode für die Chloralkalizersetzung. | |
| DE102014005755A1 (de) | Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von hochreinem Kupfer mit sehr niedrigen Schwefelgehalten | |
| US1314742A (en) | Electrolytic process | |
| DE664201C (de) | Verfahren zum elektrolytischen Beizen von Werkstuecken aus Metallen und Metallegierungen, besonders Eisen und Eisenlegierungen | |
| AT120400B (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallniederschlägen. | |
| AT87314B (de) | Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Natriumperborat. | |
| CH396561A (de) | Verfahren zum elektrolytischen Polieren von Oberflächen metallischer Gegenstände | |
| DE549724C (de) | Elektrolytische Zelle fuer Halogenalkali-Elektrolyse nach dem Amalgamverfahren | |
| AT154358B (de) | Verfahren zum elektrolytischen Beizen von Werkstücken aus Mettalen und Metallegierungen, besonders Eisen und Eisenlegierungen. | |
| CH235756A (de) | Elektrolytische Zelle mit Quecksilberkathode. | |
| AT10442B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Hydroxyden der Alkalien und Erdalkalien. | |
| AT28158B (de) | Apparat zur elektrolytischen Zersetzung von Alkalichloridlösungen mittels Quecksilberkathoden. | |
| AT7920B (de) | Apparat zur elektrolytischen Verkupferung von Metallen. | |
| AT205045B (de) | Sauerstoffaktivierende bzw. depolarisierende Elektrode für Elektrolyse oder zur Stromerzeugung | |
| AT107296B (de) | Verfahren zur gleichzeitigen Erzielung verschieden starker galvanischer Niederschläge. | |
| DE847285C (de) | Elektrolyse von Metallsalzloesungen nach dem Amalgamverfahren | |
| AT125669B (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Magnesium durch Elektrolyse von Chlormagnesium. |