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Verfahren und Anordnung zur Beseitigung störender Nebengeräusche bei der optischen
Wiedergabe von Tonschrift.
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Amplituden des Films gesteuert wird, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer zweiten aus Lichtquelle, Lichtzelle und Elektromagnetsystem bestehenden Steueranordnung.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise näher veranschaulicht : Fig. 1 zeigt einen Ab-
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Grenze zwischen der durchsichtigen und der geschwärzten Hälfte des Films bildet (Schwarz-Weiss- Verfahren).
Fig. 2 zeigt den gleichen Film mit der zusätzlichen Schwärzung versehen, deren Grenzlinie g-h bis nahe an die Umhüllende der Tonkurve heranreicht. Es ist dann nur noch der schmale Streifen a, b, h, g durchsichtig, so dass die Unsauberkeiten dieses Stückes kaum zur Wirkung kommen.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen die Herstellung einer zusätzlichen Schwärzung auf dem Wiedergabe- (Positiv-) Film. Fig. 3 zeigt zunächst das Negativ, dessen Schwärzung zum grössten Teil durch Abschwächen entfernt wird, so dass das Negativ das in Fig. 4 dargestellte Aussehen erhält. Beim Kopieren entsteht dann das in Fig. 5 gezeigte Positiv, das mit dem in Fig. 2 dargestellten übereinstimmt.
Das zweite Herstellungsverfahren ist in Fig. 6 bis 8 dargestellt : Fig. 6 zeigt wieder ein Stück eines gewöhnlichen Negativ-oder Positivfilms (Schwarz-Weiss-Verfahren) ; Fig. 7 zeigt den daraus hergestellten Schablonenfilm s, dessen mittlerer Teil in einer der Umhüllenden der Tonkurve a-b entsprechenden Ausdehnung geschwärzt ist, z. B. durch Bestreichen mit einer undurchsichtigen Farbe. Das unter Verwendung dieser Schablone zum zweitenmal belichtete Positiv erhält dann das in Fig. 8 gezeigte Aussehen : Die Fläche a, b, f, e ist durch die erste Belichtung unter Zugrundelegung des gewöhnlichen
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Belichtung unter Einschaltung der Schablone s erhalten worden ist.
Die Fig. 9 und 10 zeigen schematisch Ausführungsbeispiele einer Anordnung, durch die eine Abdeckung der unbelichteten Teile eines Tonfilms während der Wiedergabe vorgenommen wird, so dass eine Veränderung des Films selbst nicht notwendig ist. Das optische Wiedergabesystem, das im wesentlichen aus einer Lichtquelle 1, einem Linsensystem und einer Lichtzelle z, an deren Stromkreis der Lautsprecher mittelbar oder unmittelbar angeschlossen ist, besteht, wobei die Lichtsteuerung durch den Tonfilm o erfolgt, enthält eine Blende m, n, deren beweglicher Teil n, der an einem Drehpunkt q befestigt ist, durch einen Elektromagneten r gesteuert wird, welcher im Stromkreis einer zweiten Lichtzelle p liegt, die mit dem durch den Film o modulierten Licht einer Hilfslichtquelle beschickt wird.
Zwischen p und r ist zweckmässig ein Verstärker eingeschaltet. Die Blende m, n ist so beschaffen, dass sie den von der Lichtquelle l kommenden Lichtstrahl in der Querrichtung des Films mehr oder weniger begrenzt, u. zw. in dem Masse, dass sie jeweils den durchsichtigen Teil des Films, bis ganz oder nahezu an die Umhüllende der Tonkurve heran, abblendet. Das Mass dieser Abblendung, also der Bewegung des beweglichen Blendenteils n, ist abhängig von der Amplitude des Tonbildes selbst, das den Strom in der Lichtzelle p moduliert.
Um zu erreichen, dass der von dem Elektromagneten r gesteuerte Blendenteil n nur entsprechend dem Verlauf der Umhüllenden der Tonkurve bewegt wird, und nicht im Rhythmus der Tonschwingungen selbst, werden zweckmässig im Stromkreise p, r ein oder mehrere Drosseln v, gegebenenfalls mit Parallelkondensatoren u, angebracht, die verhindern, dass die Tonschwingungen selbst in den Elektromagneten gelangen. Man kann diese Drosseln weglassen, wenn man den aus der Hilfslichtquelle t tretenden Lichtstrahl an seiner Durchtrittsstelle durch den Film o so breit macht, dass er ein Mehrfaches einer Zackenbreite der tiefsten noch aufgezeichneten Tonfrequenz beträgt. Auf diese Weise wirkt stets nur die mittlere Amplitude des Tonbildes auf die Blende m, n ein, nicht aber die Zacken einzeln.
Der räumliche Abstand zwischen optischem Hauptsystem Iss und den Hilfssystemen t-p ist so gewählt, dass die Zeit, in der der Film o diese Strecke zurücklegt, gleich ist der Reaktionszeit der Hilfsanordnung (vom Augenblick der Modulierung des Lichtstrahles von t bis zur Bewegung des Blendenteiles n), die im wesentlichen von der Trägheit der Zelle p und der Bemessung der Drosseln v und der Magnetwicklung von r abhängig ist.
Fig. 10 zeigt eine an sich bekannte Blendenform für die Blende m, n, die eine Abblendung des Films in seiner Querrichtung gestattet. Die beiden wirksamen Kanten der Blendenteile bilden einen spitzen Winkel miteinander, wodurch die Breite der Abblendung ein Vielfaches von der Bewegung des in der Pfeilrichtung bewegbaren Blendenteils n wird.
Die in der Fig. 9 gezeigte Hilfsanordnung kann auch, mit einigen Veränderungen, bei der Aufnahme eines Tonfilms Verwendung finden. Es braucht in diesem Falle der Hilfsstromkreis u, v, r statt mit einer Photozelle nur mit einem Hilfsmilnophon bzw. einem Mikrophonstromkreise verbunden zu werden. Die Blende m, n ist dabei so angeordnet, dass sie den beim Schwarz-Weiss-Verfahren an sich zu belichtenden Teil des Films bis ganz oder nahezu an die Umhüllende der aufgezeichneten Tonkurve heran abdeckt, so dass ein Negativ der in Fig. 4 gezeigten Form entsteht. Dadurch erübrigt sich bei der Herstellung des Positivfilms das doppelte Kopieren sowie die Verwendung von Schablonen.
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