AT111588B - Form- und Gießanlage. - Google Patents

Form- und Gießanlage.

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AT111588B
AT111588B AT111588DA AT111588B AT 111588 B AT111588 B AT 111588B AT 111588D A AT111588D A AT 111588DA AT 111588 B AT111588 B AT 111588B
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Description


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  Form-und Giessanlage. 



   Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine   Form-und Giessanlage   mit einer Mehrzahl von Formmaschine und einer Transportbahn,   um   die Giessform zwischen der   Formstelle   und der entfernt von ihr angeordneten Giessstelle hin und her zu führen, wobei den beiden Stellen eine Entleerstelle für die Formkästen zugeordnet ist. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass sieh die Transportbahn bei einer Stelle oder bei beiden Stellen in mehrere für die Zwecke dieser Stellen dienende Zweige teilt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt schematisch einen Grundriss der ganzen Anlage, Fig. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der 
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 Seitenansicht und Endansicht. Fig. 7 ist eine Vorderansicht und Fig. 8 eine Seitenansicht eines Giessformträgers. Fig. 9 ist ein Schnitt nach 9-9 der Fig. 7 und 8. Fig. 10 und 11 sind Schnitte durch den Giessformträger nach a-a in Fig. 7 und 8 in Richtung der Pfeile 10 bzw. 11 gesehen. Fig. 12 ist eine Vorderansicht der Ausschüttvorrichtung, Fig. 13 eine Seitenansicht derselben in der Stellung, um einen Stapel von Gussformen von dem Träger abzuheben. Fig. 14 ist eine Einzelheit. Fig. 15 ist eine der Fig. 13 entsprechende Ansieht der   Aussehüttvorrichtung   in der Stellung, in der der Sand und der Guss voneinander getrennt werden. Fig. 16-19 stellen Einzelheiten der   Ausschüttvorrichtung   im grösseren Massstab dar. 



   In Fig. 1 und 2 sind die die Form bildenden Stationen mit A, in Fig. 1 und 3 ist die Giessstation mit B, die   Ausschüttstation mit C,   die Vorrichtung zur Wiederaufbereitung des Sandes mit   1   bezeichnet. 



  Durch ein endloses Förderband 2 wird der Sand von dieser Vorrichtung nach den einzelnen, die Formen bildenden stationen A gebracht. Das obere Trumm 2a (Fig. 2) dieses Förderbandes ist zwischen zwei Batterien entgegengesetzt gerichteter Formmaschine 3 angeordnet, durch die der Sand in den Giesskästen oder Formen zusammengepresst wird. Am Boden x ist eine durch einen Rost   abgedeckte Öffnung : 3   zwischen den   Formmaschinen   vorgesehen. Das Trumm 2a der Fördervorrichtung entleert seinen Inhalt in eine gegabelte, durch den Drehschieber 7 gesteuerte Schurre 6, die den Sand in die beiden Formmaschinen verteilt. Der   überschüssige   Sand fällt durch die Öffnung 5 auf das untere Trumm 2b der Fördervorrichtung 2. 



   Hinter den Formstationen A befindet sich die Giessstation B und seitlich von dieser die   Aussdiütt-   station   C.   Die Formträger sind an den Schienen 10 aufgehängt und entlang derselben in Pfeilrichtung beweglich.   Weichen. Ma   stellen die Verbindung mit Querschienen her, die an den Formstationen   A   vorbei führen und durch Weichen lOb mit dem Schienenteil, der sich auf der unteren Seite in Fig. 1 befindet, verbunden sind. Vor der Giessstation B teilt sich die Schiene 10 in zwei Arme, die mit der   Hauptschiene   10 durch eine Weiche   10c   verbunden werden können, sich nach der Giessstation B unter Vermittlung einer Weiche 10d vereinigen und unter Vermittlung von Weichen 10 e in Arme teilen, die über die Ausschüttstation C führen.

   Diese Arme sind   durch Weichen 10 fmit   dem ersten Teil des Schienensystems verbunden. 



   An jeder Formstation A ist ein Anschlag 11 vorgesehen. In der Giessstation B befindet sich eine 
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 gebogenen Enden der Schienen 17 und 18 abwechselnd durch eine Weiche 19 verbunden werden. Mit den Schienen 16, 17 bzw. 16, 18 können abwechselnd Schienen 20, 21 verbunden werden, die an einem Wagen 22 hängen, der auf Schienen 23 fährt, die quer zur Platte und über derselben laufen. 



   Am Ende der Platte 15 ist ein Ofen 25 vorgesehen, der sich durch eine Rinne 26 in einen Topf 27 entleert. welcher das geschmolzene Metall zu den Gusskellen oder Töpfen 30 bringt, die auf Wagen hängen. 



  Diese Wagen laufen über die Schiene 16, auf die Schiene 20 bzw. 21 des Wagens 22 und können von diesem 
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 aufgehängt, die bei 32 mit einem Aufhängehaken   88   verbunden ist, der an der Schiene 17 fahrbar sitzt. 



  Der Giesstopf 30 besitzt einen Handgriff 34. 



   Beiderseits   der Platte 15   befindet sieh eine Schiene 35, seitlich derselben ein   Förderer 36   und seitlich der Platte 15 von Ventilen 38 gesteuerte Gasbrenner 37. Diese Brenner entzünden während des Arbeitens der Anlage etwa sich bildende Gase, um ihre Ansammlung und Explosion und damit eine Zerstörung der Formen zu verhüten. 



   Der Giesskasten. 



     Der Giesskasten   (s. Fig. 4-6)   besteht aus einem rechtwinkligen, an den Längsseiten durchFlansche,   42 und eine Rippe 43 versteiften Rahmen 40. Die Querwände 44 sind durch Flansche 45 verstärkt, die sieh in obere und untere Arme 46 und 47 teilen, wobei die ersteren mit Stiften 48 und die letzteren mit passenden Öffnungen 49 versehen sind. Nach den Enden zu ist jeder Flansch 45 oben durch eine Rippe-50 verstärkt und trägt an der Unterseite eine Rippe 51. Wände 52, die sich nach unten von den Enden des 

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 Flansches 45 erstrecken, sind nach innen geneigt zu dem später zu erläuternden Zweck. Die unteren Seiten der Flansche 45 dienen dort, wo sie teilweise von den Rippen 51 und den Wänden   62 umfasst   werden, als Traglager 5. 3. 



   Der Giessformträger. 



   Gemäss den Fig. 7-11 besteht ein Giessformträger aus einem Tragkörper 60, der durch abnehmbare Bolzen 61 mit Hängegliedern 62 verbunden ist, die auf den Bodenflanschen der das Schienensystem 10 bildenden   I-Träger   fahren. Die Hängeglieder können sich zum Träger 60 schräg einstellen, so dass beim Überfahren von Kurven und Weichen keine Schwierigkeiten eintreten. An den entgegengesetzten Enden ist der Träger 60 mit Anschlägen 65 versehen, die den Abstand, in dem sich der eine Träger dem andern nähern kann, regeln. Zwischen Augen 66 sitzt ein Bolzen 67, der durch das Auge 68 eines Königsbolzens 69 greift, auf dem ein Arm 70 des   Giessformträgers   drehbar sitzt.

   Ausgleichgewiehte 70a sind an dem einen Ende des Armes 70 vorgesehen, während das andere Ende eine rohrförmige Säule 71 (s. auch Fig. 13 und   lÏ)   aufnimmt, die zwischen dem Arm und einer an ihm durch Schrauben   73   befestigten Kappe 72 festgeklemmt ist. Die Teile 70 und 71 werden durch einen Bolzen 74 zusammengehalten, der den Arm 70, die Säule 71 und die Kappe 72 durchsetzt. 



   Mit dem unteren Teil der Säule 71 ist ein Träger 75 für die Giesskästen befestigt, wobei Kappe, Schrauben und Bolzen entsprechend mit 76,77 und 78 bezeichnet sind. Der Träger 75 hat an seinen Enden Führungen 80 zur genauen Einstellung eines Kastens auf dem Träger, wobei die Ecken des Rahmens des Giesskastens in die Winkel dieser Führungen eingreifen. Gemäss Fig. 8 ragen die Wände 81 dieser Führungen um ein beträchtliches Stück unter die Ebene des Trägers 75 und sind im Abstand von den Wänden 81 an der hintern Seite des Trägers Anschläge 82 angeordnet, welche über diese Trägerseite vorragen und mit der hinteren Kante des Trägers abschneiden. Führungen 83. deren obere Enden   rückwärts   gebogen sind, tragen dazu bei, den Kasten auf dem Träger, in der richtigen Stellung zu halten.

   Ein   Führung-   blech 84 an der Vorderseite der Säule 71 erstreckt sich so weit nach oben, dass es in oder etwas über der Ebene des obersten Kastens des Stapels endet (Fig. 13 und   15).   



   Um die die Gussform oder Kasten haltenden Teile des Trägers an dem   Königsbolzen   69 um   180    drehen zu können, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, durch die diese Teile des Trägers in ihren beiden äussersten Stellungen festgestellt und während bestimmter Arbeiten gehalten werden.   t'ber   dem Arm 70 jedes Trägers ist die Säule 71 mit einer Ausnehmung versehen, in der ein Sperrhebel88 drehbar auf einem Zapfen 89 sitzt. Am äusseren Ende des Hebels ist bei 90 das obere Ende einer Stange 91 angelenkt, die an ihrem unteren Ende durch ein von der Säule getragenes Auge 92 geführt wird, und in einem Handgriff   9 : : $   endigt, durch den sie gehoben werden kann. Das Gewicht der Stange hält gewöhnlich den Hebel 88 in der in Fig. 8 dargestellten Stellung.

   Das innere Ende des Hebels 88 arbeitet mit einem Ring   95   zusammen, der durch Niete 96 mit Augen 97 befestigt ist, die an dem Träger 60 sitzen (s. auch Fig. 1). An gegen-   überliegenden   Punkten ist der Ring mit Nuten 98 zur Aufnahme des inneren Endes des Sperrhebels   88   versehen und zur Erleichterung des Eingriffes ist der Ring mit Ansätzen 99 versehen, gegen die der Hebel schlägt, wenn er den Nuten gegenüber steht. Diese Ansätze hemmen nach einer Umdrehung von genau   1800 eine   weitere Drehung. 



   Der   Ausschüttapparat.   



   Gemäss Fig. 1 und 3 ist in der Station C ein Rahmen aus Pfosten 100. Quergliedern 102 und einem   Längsglied 10. 3 vorgesehen. Fig. 12-15   zeigen den links in Fig. 1 gelegenen   Ausschüttapparat   der
Station C, dem mit einer später erläuterten Ausnahme die anderen entsprechen. Drei Arme der Schiene 10 führen über die Ausschüttstation und werden von dem Längsglied   70. ? getragen.   In dem Boden   x   direkt unter den Punkten, in denen die Arme der Schienen 10 den Teil 103 kreuzen, sind Öffnungen   705   vorgesehen, durch welche der Sand und die Gussmasse durchfallen können. 



   Zwischen jedem Pfostenpaar ist im Abstand unter dem entsprechenden Querbalken   102   (mit Ausnahme des in Fig. 1 an der linken Seite der Station sich befindlichen) eine Welle 106 in Lagern 107 gelagert. In der Mitte der Welle befindet sieh   ein Lager 108, 109   (s.

   Fig. 12,18 und 19), für eine I-förmige
Schiene   110,   auf der ein Wagen 112 fahren kann, dessen Weg nach aussen durch einen Anschlag 113, 
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 Wellen 106 mittels eines   Druckflüssigkeitsmotors     115   geschwungen werden, der aus Zylinder und Kolben besteht, wobei der Zylinder gelenkig bei 118 mit einem an dem Träger 103 sitzenden Lager 119 verbunden ist, während die Stange 120 des nicht gezeichneten Kolbens an ihrem unteren Ende durch ein Gelenk 122 mit dem inneren Ende eines schwingenden Rahmens   72. 3   verbunden ist. der bei 124 in einem an der oberen Seite der Schiene 110 befestigten Lager gelagert ist.

   Gemäss Fig. 18 und 19 besteht der Rahmen 123 aus Seitenplatten   126,   die miteinander durch einen Bolzen 127 verbunden und im Abstand voneinander durch einen   rohrförmigen,   von diesem Bolzen 127 getragenen Abstandhalter 129 gehalten werden. Die vorderen Enden der Platten sind gemäss Fig. 16 im Abstand verbunden durch einen U-förmigen Teil   7. 30.   Eine Druckfeder 7. 32 zwischen dem Teil 130 und der Oberfläche der Schiene 110 wird durch Stifte   7. 3.   3 gehalten und ist bestrebt, das vordere Ende des schwingenden Rahmens   123   anzuheben.

   Die nach unten 
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 herab, dessen Flansche an dieser Stelle weggeschnitten sind und ragen zwischen   RollelT 136 des Wagens 112   und sichern diesen gegen Bewegung in der   Längsrichtung.   Die Schiene wird im ihrer untersten Stellung durch eine Stange 138 gehalten, die vom   Teil 103 herunterhängt.   
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 hat (Fig. 17), in denen messerartig Schneiden 143 liegen, die in der Rüttelvorrichtung 144 eingeschaltet sind. Diese weist   druckmittelbetätigte   Rüttelmittel bekannter Bauart und auf'dem Träger 147 Ventile 145 und 146 auf, welche die Zufuhr des Druckmittels steuern. Stangen 150 (Fig. 12) hängen von der Rüttelvorrichtung 144 herunter, sie sind an ihren unteren Enden gegabelt und die Arme der Gabel enden in   Haben- ? Jj !.

   Mittels   der Handgriffe   152, 153   können die Stangen 150 entgegen der Wirkung der Federn 154 voneinander geschwungen werden. Diese Federn werden von Stangen 155 getragen, die an ihren. unteren Enden mit Gewinde und Muttern 156 versehen sind. Die oberen Enden der Federn drücken gegen Winkel 157, an der Innenseite der   Rüttelvorrichtungen 144.   



   Die Formen werden der   Ausschüttvorrichtung   durch die   Giessfonnträger   zugeführt., Es ist wichtig, dass diese Träger dabei direkt den Schienen 110 gegenüberliegen. Hiezu ist eine Einstellgabel   163   (Fig. 13-15) am linken Ende der Station C vorgesehen, die von einem Winkeleisen 160 getragen wird, das zwischen Pfosten 100 befestigt ist, während die Einstellgabeln der übrigen Ausschüttvorrichtungen von den Wellen 106 getragen werden. Zwischen Winkelträgern   j ! M,   die an dem Winkel 160 sitzen, ist, wie auf einem   Kreuzzapfenl62,   drehbar gelagert das innere Ende der Gabel   163,   die die   Säule   71 eines   Giessformträgers   umfasst.

   Die   Gabel 163   besteht aus durch Abstandhalter 164 verbundenen Seitenplatten und kann mittels eines Handgriffes 167 aus ihrer Arbeitsstellung, in der sie durch einen Anschlag   ? 5   (s. Fig. 13) gehalten wird, in die unwirksame Stellung geschwungen werden, in der sie durch einen zweiten   Anschlag 166 (Fig.   15) gehalten wird. 



   Die Trennung des Gusses vom Sand. 



   Unter den Öffnungen 105 befinden sich Siebe 170 (Fig. 3) die dazu dienen, den Guss vom Sand zu trennen, wobei die Gussteile nach unten durch eine Rinne 171 in einen geeigneten   Aufnahmebehälter   172 fallen, während der Sand durch einen Trichter 173 auf einen endlosen   Förderer 114 fällt,   der ihn an einen Förderer 175 (Fig. la) abgibt, der das Gut auf das untere Trumm 2b des Förderers 2 in den Apparat J zur Wiederaufbereitung leitet. 



   Die Wirkungsweise ist folgende :
Für jede Formmaschine 3 ist eine   Querschiene   vorhanden. Bei Beginn wird ein leerer Giessformträger (Aufnahmeträger) auf die zugehörige Querschiene gebracht und gegenüber dem Anschlag 11 eingestellt. Ein zweiter   Träger (Zubringeträger)   mit einem Stapel leerer Kästen beladen, wird auf der Querschiene zum Aufnahmeträger gefahren. Der Arbeiter hebt eine leere Form vom Zubringeträger ab, 
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 abgefegt. Der die Form enthaltende Kasten wird dann von der Maschine auf den Aufnahmeträger gesetzt. Der Arbeiter nimmt dann eine zweite, leere Form vom Zubringeträger, wiederholt die erwähnten Arbeiten und stellt die neugebildete Form auf die vorhergehende, wobei die Ansätze 48 und Öffnungen 49 die richtige Stellung sichern.

   Wenn alle Kästen vom Zubringeträger abgenommen, gefüllt und auf den Aufnahmeträger gesetzt sind, so wird dieser weiter gefahren, während der leere Zubringeträger Aufnahmeträger und gegenüber dem   Anschlag 11   eingestellt wird. Der beladene Aufnahmeträger wird über die Weiche lOb auf den in Fig. 1 dargestellten Zweig des Schienensystems 10 und die Weiche 10c 
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 in genau der richtigen Stellung ist, so dass er die Seiten der Formen, die von den   Säulen y. 2 nicht   behindert werden, der Platte 15 darbietet, wird der Sperrhebel 88 frei gelassen und der Träger um   1800 gedreht.   



  Sobald der Träger in die Giessstation eintritt, wird ein Gewicht auf den Stapel gelegt, um die Giessformen während des Giessens zusammengepresst zu halten. Der Träger wird dann in eine Stellung neben dem Anschlag 35 bewegt, welcher sein Schwingen verhütet, während die Form gefüllt wird. 



   Jeder tragbare gefüllte Giesstopf 30 wird vom Arbeiter über die Weiche 19 auf die Mittelschiene 16 gebracht, der die Weiche, sobald die Form auf die Schiene 16 kommt, in die richtige Stellung für den nächsten Arbeiter umlegt. Der leere Topf wird von der Schiene 16 auf einen der Schienenabschnitte   20     oder. M   des Wagens 22 bewegt, der gerade der Mttelschiene 16 gegenüber steht, so dass er mit Schmelzgut aus dem Haupttopf 27 gefüllt werden kann. Ein anderer Arbeiter bewegt den Topf auf den Schienen   23   und stellt ihn einer der äusseren Schienen   17, 18 gegenüber   ein. Hiedurch wird der nächste leere Topf in die Aufnahmestellung zum Haupttopf gebracht. 



   Gase, die aus den Giessformen austreten, werden sofort durch die Brenner 37 entzündet. Sobald die Träger die Giessstation verlassen, werden die Gewichte von den Formen weggenommen und auf die Förderer   36   gelegt, die sie dann dorthin bringen, wo sie auf die Formen vor deren   Füllung   gelegt werden sollen. 



   Die Träger werden an den Schienen entlang von der Giessstation hinter die Weiche   J ! M   und dann 
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 der richtigen Winkelstellung zu den Rüttelwerken befindet, wird ausgelöst und um   1800 gedreht,   wie dies in Verbindung mit dem Giessen auf der Giessstation beschrieben ist. 



   Der Träger der Kästen, aus denen der Sand und Guss entleert werden sollen, wird gegenüber der Selliene 110 eingestellt und hierauf die Gabel   163 niedergesehwungen,   so dass sie seine Säule 71 umfasst. 



  Der Wagen 112 befindet sich nun in seiner hintersten Stellung und liegt gegen den Anschlag 114 an. Nun werden mittels der Handgriffe 152 die Stangen 150 den Federn 154 entgegen von einander bewegt und die ganze hängende Einrichtung wird vorgestossen bis der Wagen durch den Anschlag 113 angehalten wird (Fig. 13). Dann lässt man die Handgriffe 152 los, wodurch die Federn 154 die Stangen gegeneinander schwingen und ihre Haken 151 unter die Lager   5. 3   des Kastenbodens greifen, wobei nach innen   abgeschrägte     Führungswände   81 am Kastenträger 75 und Anschläge 82 die Haken 151 genau einstellen.

   Durch Öffnen des Ventiles 145 oder 146 strömt Druckflüssigkeit in den Zylinder des Motors   115,   so dass der Rahmen 123 schwingt und die vorderen Enden   M5   zum Eingriff zwischen die Räder des Wagens 112 (Fig. 15) bringt, wodurch dieser in seiner äussersten Stellung festgestellt wird. Gleichzeitig wird durch Vermittlung des   Rahmens 128   das äussere Ende der   Schiene HO   angehoben, so dass die Formen von dem Träger abgehoben werden. Dieser kann, nachdem die Gabel 16. 3 nach oben geschwungen ist, auf eine Seite geschoben werden, um den Formträger unter den aufgehängten Formen wegzubewegen.

   Durch Öffnen des zweiten der   Ventile-M3   oder 146 gelangt   Druckflüssigkeit   in das Rüttelwerk 144, so dass die Formen heftig geschüttelt werden und Sand und Guss durch die Öffnung 105 auf das darunterliegende Sieb 170 niederfallen. Der 
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 wo ihn die Förderer 175 und 2 zur Wiederaufbereitungsmaschine bringen. 



   Die lose Verbindung zwischen Traghebel 70 und Träger 60, durch das vergrösserte Auge des Königbolzens 69 und den ihn tragenden Bolzen 67   ermöglicht   es, dass die aufgehängte Konstruktion zur Wagenkonstruktion frei schwingen kann, wodurch die Teile von Beanspruchungen frei bleiben, die sonst auftreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Form-und Giessanlage mit einer Mehrzahl von Formmaschine und einer Transportbahn,   um   die Giessformen zwischen der Formstelle und der entfernt von ihr angeordneten Giessstelle hin und her zu führen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Transportbahn bei einer Stelle oder bei beiden Stellen in mehrere für die Zwecke dieser Stellen dienende Zweige teilt.

Claims (1)

  1. 2. Form-und Giessanlage nach Anspruch 1, bei welcher die beiden Stellen Entleerstellen für die Kästen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Entleerstelle führende Transportbahn sich bei dieser Stelle in Zweigbahnen teilt.
    3. Form-und Giessanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Formmaschine ein besonderer Zweig der Transportbahn zugeordnet ist.
    4. Form-und Giessanlage nach Anspruch l, 2 oder 3 mit einer mehrere Giesseinrichtungen umfassenden Giessstelle, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Giesseinrichtung ein Zweig der Transportbahn zugeordnet ist.
    5. Form-und Giessanlage nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Entleerstelle eine Mehrzahl von Entleereinrichtungen mit je einer zugeordneten, besonderen Zweigtransportbahn aufweist.
    G. Form-und Giessanlage nach den Ansprüchen 2,3, 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine an der Entleerstelle vorgesehene Einrichtung zum selbsttätigen Trennen der Gussteile vom Sand.
    7. Form-und Giessanlage nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine an der Entleerstelle vorgesehene Einrichtung zum selbsttätigen Trennen der Gussteile vom Sand.
    8. Form-und Giessanlage nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Vorrichtung zur Wiederaufbereitung des Sandes mit einem endlosen Förderer, dessen eines Trumm den Sand von dieser Vorrichtung zu den Einrichtungen für die Bildung der Giessformen bringt, dessen anderes Trumm den überschüssigen Sand von den letztgenannten Einrichtungen empfängt und zur Wiederaufbereitung zurückführt.
    9. Form-und Giessanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Trumm des endlosen Förderers oberhalb der Einrichtungen für die Bildung der Giessformen lauft und mit einer Vorrichtung zum Verteilen des Sandes an die einzelnen Einrichtungen zusammenwirkt, während das andere Trumm unterhalb des Bodens verlauft, auf welchem die Einrichtungen zur Bildung der Giessformen stehen und den Sand durch Öffnungen in dessen Boden empfängt.
    10. Form-und Giessanlage nach Anspruch l, bei welcher der Giessstelle tragbare, an einem Geleise (16-2 : 3) bewegbare Giesstöpfe zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Geleise eine mittlere Schiene (16) und beiderseits derselben, vorzugsweise gleich weit entfernt zwei abgezweigte Giessbahnen (17, 18), die mit der mittleren Schiene durch eine Weiche (19) verbunden werden können, sowie einen quer zu den Schienen hin und her bewegbaren Wagen (22) aufweist, dessen Schienen (20, 21) durch Bewegen EMI4.2 dass ein Giesstopf (30) von der mittleren Schiene (16) auf eine der Schienen (20, 21) des Wagens (22) gefahren und auf ihr zur Aufnahme des flüssigen Metalls aus dem Ofen (25)
    oder aus einem vom Ofen 111 ; ; 88 <Desc/Clms Page number 5> belieferten Hauptgiesstopf (27) gebracht und nach der Verschiebung des Wagens entlang einer der seitlichen Giessbahnen (17 oder 18) zum Eingiessen in die Formen geführt werden kann, wobei die Transportbahn sich in auf gegenüberliegenden Seiten der Giess einrichtung laufende Zweigbahnen gabelt, um die Formen bei den beiden Giessbahnen vorbeizuführen.
    11. Form-und Giessanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine mit der Giesseinrichtung verbundene oder in ihrer Nähe angeordnete Einrichtung (37, 38), um die in den Formen entstehenden bzw. aus denselben entweichenden Gase zu zünden.
    12'Form-und Giessanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei welcher die Transportbahn ein Schienensystem und an diesem fahrbare Träger für die Formen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schienensystem aus, die verschiedenen Stellen der Anlage verbindenden Hauptschienen und einer Anzahl von diesen unter Vermittlung von Weichen abzweigenden Nebenschienen besteht.
    13. Form-umd Giessanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger für die Formen von dem Schienensystem drehbar getragen werden.
    14. Form-und Giessanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (88, 95) vorgesehen ist, die den Träger der Form in zwei, im wesentlichen um 1800 versetzten Stellungen gegen Verdrehung sperrt.
    15. Form-umd Giessanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Formträger an dem Schienensystem schwingbar herunterhängen und, sobald sie gegenüber den Einrichtungen zum Bilden und zum Füllen der Form eingestellt sind, durch geeignete Mittel (11 bzw.-) gegen Schwingen gesichert sind.
    16. Form-und Giessanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorrichtung zum Ausschütten des Sandes Einrichtungen vorgesehen sind, welche mit den Formträgern so zusammenwirken, dass sie dieselben in der Arbeitsstellung zur Ausschüttvorrichtung halten.
    17. Form-und Giessanlage nach den Ansprüchen 15 und 16 mit einem längs des Schienensystems fahrbaren Hängeglied von dem der Formträger drehbar getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen des Hängegliedes vorzugsweise mit einer Öse eingehakt ein ESnigsbolzen (69) herabhängt und der Formträger am unteren Ende einer Säule (71) angeordnet ist, die ihrerseits von einem drehbar an diesem Königsbolzen hängenden Arm getragen wird.
    18. Form-und Giessanlage nach den Ansprüchen 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Formträger schwingbar am Rahmen des Hängegliedes aufgehängt ist und die Sperreinrichtung aus an diesem Rahmen und am Formträger vorgesehenen Teilen besteht, die relativ zueinander beweglich oder nachgiebig sind, um die Schwingbewegung zu regeln.
    19. Form-und Giessanlage nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (88, 95) aus einem vom Hängeglied (72) getragenen, mit dem Königsbolzen (69) konzentrischen Sperring (95) und einem Sperrhebel (88) besteht, der drehbar am oberen Ende der Säule (71) sitzt und mit Nuten (98) dieses Ringes in Eingriff tritt, neben denen am Ring entsprechende Anschläge (99) für den Sperrhebel vorgesehen sind.
    20. Form-und Giessanlage nach den Ansprüchen 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Formträger (75) und die auf ihm in Stellung zu bringenden Formkästen mit zusammenwirkenden, die richtige Stellung der letzteren zueinander und zum Formträger beim Aufstapeln sichernden Teilen und Führungen versehen sind, wobei die Formkästen überdies noch mit Stiften (48) und korrespondierenden Bohrungen (49) versehen sind.
    21. Form-und Giessanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 15, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (110, 115, 151, 144) zum Abheben und Aufhängen der Formen von Formträger und Mittel, um die Aufhängeeinrichtung zu schütteln.
    22. Form- und Giess anlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängeeinriehtung (150, 151) für die Formkästen an einem, längs einer Schiene (110) verfahrbaren Wagen (112) sitzt, der sie in die Arbeitsstellung zu den vom Formträger getragenen Formen bringt und dass die Schiene Schiene (110) schwingbar von einem Rahmen (100, 106, 102, 103) getragen wird, wobei eine geeignete Einrichtung für das Heben dieser Schiene vorgesehen ist.
    23. Form-und Giessanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (110) an einem Ende von dem Rahmen (100, 106, 102, 103) schwingbar getragen und mit Anschlägen . M, n. zur Begrenzung der Bewegung des Wagens (112) sowie mit Sperrmitteln (126, 135) versehen ist, die in Eingriff mit dem Wagen (112) zwecks Feststellung desselben in der die Formen hängend tragenden Stellung gebracht und von einem Motor (115) bewegt werden, der gleichzeitig das Schwingen der Schiene (110) um die Formen anzuheben und aufgehängt zu halten, bewirkt.
    24. Form-und Giessanlage naohAnsprueh22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (110) im wesentlichen rechtwinkelig zu den die Formträger heranbringenden Schienen (10) angeordnet ist und eine Vorrichtung (163) den Formträger auf seiner Schiene (10) gegenüber der Schiene (110) eingestellt hält.
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