CH126015A - Form- und Giessanlage. - Google Patents

Form- und Giessanlage.

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CH126015A
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Company The Grab Manufacturing
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Grabler Manufacturing Company
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Description


  Form- und Giessanlage.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Form- und Giessanlage, bei welcher min  destens eine     Giessform-ssildestation    mit einer  Vielheit von     Giessf.ormbildemaschinen,    eine  von dieser Formstation entfernte Station  zum Füllen der Formen mit geschmolzenem  Metall und eine aus einer Schienenanlage und  aus den Schienen entlang fahrbaren Form  trägern bestehende Fördereinrichtung zum  Transportieren von Formkästen zwischen ,den  Stationen vorhanden sind.  



  Die Form- und Giessanlage     obiger    Art  zeichnet sich nun dadurch aus, dass an minde  stens einer der genannten Stationen von  Hauptschienen der Schienenanlage Teile ab  zweigen und sich     fliese    Abzweigungen wieder  mit den Hauptschienen vereinigen, zum  Zweck, den dieser Station zukommenden Ar  beitsvorgang gleichzeitig mehrfach ausfüh  ren zu können.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführung der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 und la zeigen schematisch den       Clrundriss    der ganzen Anlage, und zwar     Fig.    1    den rechten und la den linken Teil der  selben;       Fig.    Z ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der       Fig.    1,     und!          Fig.    3 ein Schnitt nach Linie     3--3    der       Fig.    ja;

         Fig.    d, 5 und 6 zeigen einen Giesskasten  im Grundriss,     in        Seitenansicht    und     End-          ansicht;     F     ig.    7 ist eine Vorderansicht, und       Fig.    8 eine Seitenansicht eines Giessform  trägers;       Fig.    9 ist ein Schnitt nach Linie 9-9 der       Fig.    7 und 8;

         Fig.    10 und 11 sind Schnitte durch den       Giessformträger    nach Linie     a-a    in     Fig.    7  und 8, und zwar     Fig.    10 in Richtung der  Pfeile 10, und     Fig.    11 in Richtung der Pfeile  11 gesehen;       Fig.    12 ist eine Vorderansicht einer     Aus-          sehüttvorrichtung,    und       Fig.    13 eine Seitenansicht derselben in  der Stellung, um einen     Stapel    von Giess  formen von dem Träger abzuheben;           Fig.    14 ist eine Einzelheit;

         Fig.    15 ist eine der     Fig.    13     entsprechende     Ansicht, die die einen     Giessformenstapel    tra  gende     Ausschüttvorrichtung    in der Stellung  zeigt, in der der Sand und der Guss vonein  ander getrennt werden;       Fig.    16 bis 19 stellen Einzelheiten der       Ausschüttvorrichtung    im grösseren Massstab  dar.  



  In     Fig.    1 und 2 besitzt die Einrichtung  zur Bildung der Giessformen mehrere Sta  tionen, die je als ein Ganzes mit A bezeich  net sind. In     Fig,    ja und 3 ist die Einrich  tung zum Füllen der Formen (Giessstation)  mit B und eine     Ausschüttstation    mit C be  zeichnet. Eine Vorrichtung zur Wiederauf  bereitung des Sandes ist in     Fig.    la mit 1  bezeichnet. Durch einen endlosen Förderer 2  wird der Sand von dieser Vorrichtung nach  den einzelnen die Formen bildenden Statio  nen A gebracht.

   Das. obere Trumm dieses  Förderers ist in     Fig.    2 mit 2a bezeichnet; es  ist zwischen zwei Reihen Formmaschinen 3  bekannter Art angeordnet, durch .die der Sand  in geeigneter Weise in den Giesskästen zu  Formen zusammengepresst wird, wobei Hohl  räume an der Spitze und am Boden durch  Modelle gebildet werden können, die durch  gegeneinander bewegliche Organe der Form  maschinen getragen werden. Wie dargestellt,  sind längs des Förderers 2 in Abständen je  zwei Formmaschinen angeordnet. Durch  einen Rost abgedeckte Öffnungen 5 sind in  dem Boden x, auf dem die Formmaschinen  stehen, zwischen diesen Maschinen vorge  sehen. Über jeder Gruppe von Formmaschi  nen entleert das Trumm 2a des Förderers 2  seinen Inhalt in eine Schurre 6, die an ihrem  untern Ende gegabelt ist, um den Sand in die  beiden Formmaschinen zu verteilen.

   Die Ent  leerung des Sandes aus jedem Gabelteil der  Schurre wird durch einen Drehschieber 7  gesteuert. Der überschüssige Sand aus die  sen Maschinen kann durch die Öffnung 5  auf das untere, auf dem Unterboden y lau  fende Trumm 2b des Förderers 2 fallen.  



  Hinter den Formstationen A befindet sich  die Giessstation B und ,seitlich von dieser die         Ausschüttstation    C. Die Stationen sind  durch aus     I-Trägern    bestehende Hauptschie  nen 10 miteinander verbunden. Formträger,  die später beschrieben werden, sind an den  Hauptschienen 10 aufgehängt und     können     sich an ihnen entlang in Richtung der Pfeile  bewegen. Weichen 10a     verbinden    .den Teil  der Hauptschienen 10, der sich auf der obern  Seite der     Fig.    1 und la befindet, mit Ab  zweigungen     100a,    die an .den Formstationen  A vorbeiführen.

   Weichen     10u    verbinden den  Teil der Hauptschienen, der sich auf der un  tern Seite der     Fig.    1 und ja befindet, mit  den Abzweigungen     100a.    Vor der Giesssta  dion B teilt sich die Hauptschiene 10 in zwei  Zweige     101a,    102a, die zu beiden Seiten die  ser Station führen und die nach Belieben mit  der Hauptschiene 10 durch eine Weiche     10e     verbunden werden können.

   Die beiden  Zweige     101a,    102a vereinigen sich jenseits  der Giessstation B wieder unter Vermittlung  einer Weiche 10d und teilen sich dann wie  der     unter    Vermittlung von Weichen 10e in  Zweige     103a,    104a, 105a, die über die     Aus-          schüttstation    C führen. Wie dargestellt, sind  drei Entleerungsstellen in der     Ausschüttsta-          tion    vorhanden. Diese Station ist so gross,  dass sie für die von den Formstationen A  gelieferten Giessformen genügt und der gröss  ten Aufnahmefähigkeit der Giessstation ent  spricht.

   Die Zweige     103a,    104a, 105a ver  einigen sich dann wieder durch Weichen 10f  mit der Hauptschiene 10.  



  An jeder Formstation A, und zwar etwas  abseits von der senkrechten Ebene der Ab  zweigungen 100a, ist ein Anschlag 11 vor  gesehen. In der Giessstation B befindet sich  eine Platte 15 von passender Höhe     (Fig.    la  und 3) und über dieser Platte sind Schienen  16, 17 und 18 angeordnet, von denen die  Schiene 16 sich zwischen 17 und 18 befindet.  Die Schiene 16 kann mit den einwärts gebo  genen Enden der .Schienen 17 und 18 ab  wechselnd durch eine Weiche 19 verbunden  werden. Die andern Enden der Schienen 16  bis 18 endigen in einer gemeinsamen Ebene.

    Mit den Schienen 16 und 17 oder mit den  Schienen 16 und 18 können abwechselnd      Schienen 20 und 21 verbunden werden, die       -in    einem Wagen 22 hängen, der auf Schie  nen 23 fährt, die sich quer zur Platte in  einem bestimmten Abstand über derselben  erstrecken.  



  An dem unter den Querschienen 23 lie  genden Ende der Platte 15 ist ein Schmelz  ofen 25 vorgesehen, der sich durch eine Rinne       _16    in eine unter dieser Rinne sitzende Haupt  pfanne 27 entleert. Diese kann durch irgend  eine beliebige Einrichtung (nicht dargestellt)  geschwungen werden und bringt das ge  schmolzene Metall aus dem Ofen zu einer  Anzahl von Giesspfannen 30, die an auf den  Schienen 16, 17 und 18 fahrenden Wagen  hängen, die von der Schiene 16 auf eine der  beiden Schienen 20 und 21 des Wagens 22  und von diesem auf die Schienen 17, 18 ge  fahren werden können.

   In     Fig.    3 ist die  Vorrichtung zum Aufhängen einer der Giess  pfannen 30 lediglich als Gelenkstange 31  dargestellt, die mit dem Körper der Giess  pfanne 30 gelenkig und bei 32 mit einem  Aufhängehaken .33 verbunden ist, der an der  .Schiene 17 fahrbar sitzt. Die Giesspfanne 30  besitzt einen Handgriff 34, durch den sie an  den Schienen entlang bewegt und während  des Giessens gekippt werden kann.  



  An jeder Seite der Platte 15 befindet sich       eine    Schiene 35 und seitlich derselben ein  Förderer 36. In einem bestimmten Abstand  seitlich von der Platte 15 befinden sich Gas  brenner 37, die von Ventilen 38 beherrscht  werden. Diese Brenner werden während des  Arbeitens der Anlage in Brand gehalten, da  mit Gase entzündet werden, die etwa sich  bilden und aus den     Gussformen        herausgetrie-          hen    werden. Das geschieht aus dem doppel  ten Grunde, um diese schädlichen Gase zu  beseitigen und ihre Ansammlung und Explo  sion und damit Zerstörung der Formen zu  verhüten. Es werden infolge dieser Anord  nung .die schädlichen Gase sofort verbrannt,  sobald sie aus den Formen austreten.  



  Jeder Giesskasten     (Fig.    4 bis 6) besteht.       aus    einem rechteckigen Rahmen 40, der an  den Längsseiten durch Flansche 41 und 42    versteift ist, die miteinander in der Mitte  durch eine Rippe 43 verbunden sind. Hier  durch wird an den längeren Seiten des Giess  kastens eine Versteifung gebildet, die sehr  fest und dabei doch leicht ist. Den Wert, die  Giesskästen möglichst leicht zu halten, er  kennt man sofort, wenn man berücksichtigt,  dass die Kästen von Hand an den Formstatio  nen betätigt werden müssen, und dass von  jedem .der jeweils arbeitenden Formträger ein  Stapel solcher Kästen getragen wird.

   Die  Querwände 44 sind durch Flansche 45 ver  stärkt, die nach der Mitte zu sich in obere       und    untere Arme 46     una    47 teilen, wobei die  ersteren mit kegelförmigen Stiften 48 und  die letzteren mit entsprechenden     Offnungen49     versehen sind, die derart angeordnet sind,       dass    sie die Stifte der darunter liegenden  Kästen, wenn diese aufeinander gestapelt  werden, aufnehmen. Nach den Enden zu ist  jeder Flansch 45 nach oben durch eine Rippe  50 verstärkt und trägt an der untern Seite  eine Rippe 51. Wände 52, die sich nach un  ten von den Enden des Flansches 45     erstrek-          ken,    sind nach innen geneigt, zu dem später  zu erläuternden Zweck.

   Die untern Seiten  der Flansche 45 mögen dort, wo sie teilweise  von den Rippen 51 und den Wänden 52 um  fasst werden, als Traglager 53 bezeichnet  werden.  



  Wie vorhin erwähnt, fahren die Giess  formträger auf den Hauptschienen 10. Einer  dieser Träger ist in     Fig.    7 bis 11 darge  stellt. Er besitzt einen Tragkörper 60, der  durch abnehmbare Bolzen 61 mit Hängeglie  dern 62 verbunden ist, die auf den Boden  flanschen .der die Hauptschiene 10 bildenden       I-Träger    fahren. Diese Hängeglieder oder .  -wagen können     sich    leicht zu dem Träger 60  schräg einstellen, so dass keine Schwierigkei  ten beim Überfahren von Kurven und Wei  chen eintreten. An den entgegengesetzten  Enden ist der Träger 60 mit als Puffer die  nenden Anschlägen 65 versehen, die den Ab  stand, in dem sich der eine Träger dem an  dern nähern kann, regeln.

   Zwischen Augen  66, die von dem mittleren Teil des Trägers  60 herabhängen, sitzt ein Bolzen 67, der      durch .das Auge 68 eines Königsbolzens 69  greift, auf dem ein Arm 70 des Giessform  trägers drehbar sitzt.     Ausgleichgewichte    70a  sind an dem einen Ende des Armes 70 vorge  sehen, während das andere Ende zur Auf  nahme einer rohrförmigen Säule 71 (siehe  auch     Fig.13    und<B>15)</B> geeignet ist, die zwischen  dem Arm und einer an ihm durch Schrauben  73 befestigten Kappe 72 festgeklemmt ist.  Die Teile 70 und 71 werden durch einen Bol  zen 74 zusammengehalten, der durch Öffnun  gen des Armes 70, der Säule 71 und der  Kappe 72 hindurchgeht.  



  In der gleichen Weise ist mit dem untern  Teil der Säule 71 ein Träger 75 für die Giess  kästen befestigt, wobei die Kappe, die  Schrauben und die zugehörigen Bolzen ent  sprechend mit 76, 77 und 78 bezeichnet sind.  Der Träger 75 hat an seinen Enden Führun  gen 80 zur genauen Einstellung eines Ka  stens auf dem Träger, wobei die Ecken des  Rahmens des Giesskastens in die Winkel die  ser Führungen eingreifen.

   Aus     Fig.    8 ist zu  ersehen, dass die Wände 81 .dieser Führungen  um ein     beträchtliches        Stück    unter die Ebene  des Trägers 75 ragen, und dass im Abstand  von den     Wänden    81 an der hintern Seite des  Trägers Anschläge 82 angeordnet sind, wel  che über diese Trägerseite vorragen und im  wesentlichen mit der hintern Kante des Trä  gers abschneiden. Von den hintern Ecken des  Trägers erheben sich Führungen 83, deren  obere Enden rückwärts gebogen sind und die  mit dazu beitragen, den Kasten auf dem  Träger, wenn er auf ihn gelegt ist, in der  genau richtigen Stellung zu halten.

   Ein  Führungsblech 84 ist an der Vorderseite der  Säule 71 angebracht und erstreckt sich von  einem Punkte unterhalb der obern Enden  der Führungen 83 so weit nach oben, dass es  in der Ebene oder etwas über der Ebene des  obersten Kastens des Stapels endet, wie dies  aus     Fig.    13 und 15 zu ersehen     ist.     



  Aus einem weiter unten zu erörternden  Grunde ist es erforderlich, die die     Gussformen     und Kasten haltenden Teile des Trägers an  dem Königsbolzen 69 um 180   zu drehen.  Es ist deshalb eine Sperrvorrichtung vorge-    sehen, durch die .diese Teile des Trägers in  ihren beiden äussersten Stellungen festge  stellt und während bestimmter Arbeiten (re  halten werden.     Tiber    dem Arm 70 jedes Trä  gers ist die Säule 71 mit einer     Ausnehmung     versehen, in .der ein Sperrhebel 88 .drehbar  auf einem Zapfen 89 sitzt. Am äussern Ende  des Hebels ist bei 90 das obere Ende einer  Stange 91     angelenkt,    die an ihrem untern  Ende durch ein, von .der Säule getragenes  Auge 92 geführt wird.

   Die Stange endigt an  ihrem untern Ende in einem Handgriff 93,  durch den die Stange gehoben werden kann.  Das Gewicht der Stange hält gewöhnlich den  Hebel 88 in der in     Fig.    8 dargestellten Stel  lung. Das innere Ende des Hebels 88 arbeitet  mit einem Ring 95 zusammen, der durch  Niete 96 mit Augen 97 befestigt ist, die an  dem Träger 60 sitzen (siehe auch     Fig.    11).  An gegenüberliegenden Punkten ist der Ring  mit     Nuten    98 zur Aufnahme des innern En  des des     Sperrhebels    88 versehen und zur Er  leichterung für .den Eingriff des Hebels in  die Nute ist der Ring mit Ansätzen 99 ver  sehen, gegen die .der Hebel schlägt, wenn er  den Nuten gegenübersteht.

   Diese Ansätze  lassen eine weitere Drehung der aufgehäng  ten Teile nach einer Umdrehung von genau  180   nicht zu. Der Arbeiter braucht daher  keine besondere Achtsamkeit auf die Ein  stellung dieser Teile zu verwenden.  



  Die     Ausschüttstation    C ist schematisch  in     Fig.    Ja und 3 und in Einzelheiten in       Fig.    12 bis 19 dargestellt. Aus     Fig.    la und  3 ist zu ersehen, dass in .der Station C vier  Rahmen vorhanden sind, die aus Pfosten 100,  aus diese miteinander an ihren     obern    Enden  verbindenden     Querbalken    102 und einem  letztere verbindenden     Längsglied    103 be  stehen. Diese Teile sind in .der     Fig.    12 bis  15 in derselben     )NTeise    bezeichnet.

   Zur nähe  ren Erläuterung ist in grösserem Massstab in       Fig.    12 bis 15 einer der in     Fig.    ja rechts ge  legenen     Ausschüttapparate    der Station C dar  gestellt. Die andern     Ausschüttapparate    der  Station entsprechen diesem Apparat mit einer  später erläuterten Ausnahme. Die drei oben  erwähnten Zweige 103a, 104a,     105a    der      Hauptschiene 10 führen über die     Ausschütt-          station    und werden von dem Längsglied 103  getragen.

   In dem Boden x direkt unter den  Punkten, in denen die erwähnten Zweige der  Hauptschiene 10 das Längsglied 103 kreuzen,  sind Öffnungen 105 vorgesehen, .durch wel  che .der Sand und die     Gussmasse    hindurch  fallen können, um in darunter befindliche  Vorrichtungen zu belangen.  



       Zwischen    jedem Pfostenpaar ist im Ab  stand unter dem entsprechenden Querbalken  <B>1022</B> (mit Ausnahme desjenigen, der an der  linken Seite der Station sich befindet), wie       Fig.    13 und 15 zeigen, eine Welle<B>106</B> in  Lagern 107 gelagert, die an den Pfosten sich  befinden. Ungefähr in der Mitte der Welle  befindet sich ein Lager 108,     109        (Fig.    12,  18 und 19), an dem eine     T-förmige    Schiene  110 befestigt ist. Auf dieser kann ein Wa  gen 112 fahren, dessen Weg nach aussen  durch einen Anschlag 1-13 und nach innen  durch einen Anschlag 111 begrenzt wird.  Diese Schienen 110 können beschränkt um  ihre Wellen 106 mittelst eines Druckflüssig  keitsmotors 115 geschwungen werden.

   Die  ser Motor besteht zweckmässig aus Zylinder  und Kolben, wobei der Zylinder gelenkig bei  118 mit einem an .dem Längsglied 103 sit  zenden Lager 119 verbunden ist, während  die Stange 120     des    nicht gezeichneten Kol  bens an ihrem untern Ende durch ein Gelenk  122 mit dem innern Ende eines schwingen  den Rahmens 123 verbunden ist, der bei 124  in einem an der obern Seite der Schiene 110       befestigten    Lager 125 gelagert ist.

   Wie am  besten aus     Fig.    18 und 19 zu ersehen, be  steht der schwingende Rahmen aus Seiten  platten 126, die miteinander an ihren hintern  Enden durch einen Bolzen 127 verbunden       :;iiid    und die im Abstand voneinander .durch  einen     rohrförmigen,    von diesem Bolzen<B>1.27</B>  getragenen     Abstandhalter    129 gehalten wer  den. An den vordern Enden sind diese Plat  ten     mitein^n-cl(r        verbunden    und im Abstand       gehalten,    wie     dies    am besten aus     Fig.    16     zii     ersehen ist. durch einen U-förmig gestalteten  Teil 130.

   Eine Druckfeder 132 ist zwischen  dem Teil     131    und der Oberfläche der .Schiene    110 eingeschaltet und wird .durch Stifte 133  gehalten, die von der Schiene und von dem  Teil getragen werden. Die Feder 132 ist be  strebt, das vordere Ende des schwingenden  Rahmens 123     anzuheben,    was durch das Ge  wicht .der Teile, die mit .dem hintern Ende  des Rahmens verbunden sind, unterstützt  wird.

   Die vorn nach unten gebogenen     Enden     135 der Seitenplatten des Rahmens hängen  zu beiden Seiten des Steges des     1-Trägers     110 herab, dessen obere Flansche an dieser  Stelle weggeschnitten sind, und ragen zwi  schen Rollen 136 des     Wagens    112 hinein und  sichern so den Wagen gegen Bewegung in  der Längsrichtung .der Schiene. Die     Schiene     wird in ihrer untersten Stellung durch eine  Stange l'38 gehalten, die von dem Längs  glied 103 herunterhängt.  



       Mittelst    eines Zugeisens 140 wird von  dem Wagen 112 ein Querträger 141 getragen,  welcher Nuten     1.12    in den     obern    Seiten in  der Nähe seiner Enden hat     Wig.    17). In  diesen Nuten liegen messerartig Schneiden  143, die in eine Rüttelvorrichtung 144 ein  geschaltet sind. Diese hat durch     Pressdruck     hin- und herbewegte Rüttelmittel bekannter  Bauart; .die Zuführung des     Druckmittels    zu  demselben und zum Motor 115 wird durch  Ventile 145 und 146 gesteuert, die von einem  Träger 147 getragen werden, der vom Längs  glied 103 herabhängt (die zugehörigen Lei  tungen sind der Einfachheit halber wegge  lassen).

   Stangen 150 (siehe auch     Fig.    12)  hängen von der Rüttelvorrichtung 144 her  unter; sie sind an ihren untern Enden ge  gabelt und .die Arme der Gabel enden in Ha  ken 151. Handgriffe 152 und 153 ragen   seitlich von den Stangen 150 vor.     Mittelst     dieser Handgriffe können die Stangen 150  entgegen der Wirkung von Federn 151 von  einander geschwungen werden, die die untern  Enden der Stangen nach innen zu schwingen  suchen. Diese Federn werden von Stangen  155 getragen, die von dem Träger l1-1     hei--          unterra.gen    und an ihren untern Enden für  die Aufnahme von Muttern 156 mit     qehrau-          bengewin.de    versehen sind.

   Die obern Enden  der Federn drücken gegen Winkel 157, die      an der Innenseite ,der Rüttelvorrichtung 144  befestigt sind.  



  Wie weiter unten näher beschrieben, wer  den die Formen der     Ausschüttvorrichtung     durch .die     Giessformträger    zugeführt. Dabei  ist es     wünschenswert,    dass diese Träger .di  rekt .den Schienen 110 gegenüberliegen, wenn  die Giessformen von den Trägern nach der  Rüttelvorrichtung und umgekehrt gebracht  werden. Um einen     Giessformträger    derart zu  dem Rüttelwerk einzustellen, ist eine Ein  stellgabel 163 vorgesehen, die in Einzelhei  ten in     Fig.    13 bis 15 dargestellt ist.

   An .dem  linken Ende der Station C     (Fig.    la) wird     die     Einstellgabel 163 von einem Winkeleisen 160  getragen, das zwischen den entsprechenden  Pfosten 100 befestigt ist, während die Ein  stellgabeln für die übrigen     Ausschüttvor-          richtungen    von den Wellen 106 getragen  werden. Zwischen Winkelträgern 161, die an  dem Winkel 160 sitzen, ist auf einem Zap  fen 162 drehbar gelagert das innere Ende der  Gabel 163, die die Säule<B>7</B>1 eines Giessform  trägers umfasst. Die Gabel 163 besteht aus       Seitenplatten,    die miteinander .durch Ab  standhalter 164 verbunden sind.

   Die Gabel  kann mittelst eines Handgriffes 167 aus ihrer  Arbeitsstellung, in der sie durch einen An  schlag 165     (Fig.    13) gehalten wird, in die  unwirksame Stellung geschwungen werden,  in der sie durch einen zweiten Anschlag 166       (Fig.    15)     gehalten    wird.  



  Unter den Öffnungen 105 befinden sich  Siebe 170     (Fig.    3), die, wenn der Sand und  der Guss auf sie gestürzt werden, dazu die  nen, den Guss von dem Sand zu trennen, wo  bei .die     Gussteile    nach unten durch eine Rinne  171 in einen geeigneten Aufnahmebehälter  172 fallen, während der Sand durch einen  Trichter 173 auf einen endlosen Förderer 174  fällt, der ihn an einen Förderer 175     (Fig.    ja)  abgibt, der im rechten Winkel zu dem För  derer 174 angeordnet ist und das Gut auf  das     untere    Trumm 2b des vorher erwähnten  Förderers 2 leitet, durch den er dann in den  Apparat 1 zur Wiederaufbereitung gebracht  wird.

      Die Wirkungsweise der beschriebenen  Anlage ist folgende:  Es sei zunächst darauf hingewiesen, dass  für jede der Formmaschinen 3 eine Ab  zweigung     100a    der Hauptschiene 10 vorhan  den ist, und     .dass    bei Beginn ein     leerer        Giess-          formträger    auf die zu .den betreffenden Ma  schinen 3 gehörige Abzweigung     100a    ge  bracht und gegenüber dem entsprechenden  Anschlag 11 eingestellt wird. Der Anschlag  verhütet ein Schwingen des Trägers, wäh  rend der Arbeiter auf ihn die Giessformen  oder Kästen stellt. Dieser Träger soll in der  weiteren Beschreibung als Aufnahmeträger  bezeichnet werden.

   Ein zweiter Träger, der  von der     Ausschüttstation    C gebracht und  mit einem Stapel leerer Kästen beladen ist,  wird auf der Abzweigung     100a    neben     deri     Aufnahmeträger gefahren. Dieser     zweite     Träger soll als Zubringerträger bezeichnet  werden. Der Arbeiter, .der gegenüber der  Formmaschine steht, hebt einen leeren Ka  sten von dem Zubringerträger ab und stellt  ihn in die Maschine, bewegt dann .den Ver  schluss 7 der Rinne 6 und lässt eine bestimmte  Menge Sand in den Kasten fliessen. Der  Überschuss an Sand wird abgestrichen, fällt  auf den Boden und wird später durch die  Öffnung 5 abgefegt. Der Arbeiter betätigt  dann die Maschine, die die Form bildet.

   Der  die Form enthaltende Kasten wird dann von  der Maschine abgehoben und auf den Auf  nahmeträger gesetzt. Der Arbeiter nimmt  dann einen zweiten leeren Kasten von dem       Zubringerträger,    wiederholt die erwähnten  Arbeiten und stellt die     neugebildete    Form  auf die vorhin auf den Aufnahmeträger ge  legte Form, wobei die     Formkästen    mittelst  ihrer Ansätze 48 und Öffnungen 49 die rich  tige Stellung zu dem Träger sicher     erhalten.     Wenn irgend welche Kerne in die Form hin  eingelegt werden müssen, so geschieht dies  von einem besonderen Mann, während der  Arbeiter die nächste Form fertig macht.

    Wenn alle Kästen von dem     Zubringerträger     abgenommen, gefüllt und auf den Aufnahme  träger gesetzt sind, so wird ,dieser auf der       Schiene    weiter gefahren, während der leere           \.Träger,    (las heisst der Zubringerträger, der  jetzt der Aufnahmeträger wird, gegenüber  dem Anschlag 11 eingestellt wird. Ein an  derer Träger mit einem Stapel leerer Kästen  wird neben den jetzigen Aufnahmeträger  gebracht und dient als Zubringerträger.

   Der  frühere mit Formen beladene     riuiiiahmeträ-          ger    wird über die entsprechende Weiche     10>>     auf den in     Fig.    1 unten .dargestellten Teil  der Hauptschienen 10 und über die Weiche       lüe    auf einen der     Schienenzweige    101a, 10 2a  an der Längsseite der Giessplatte 15 gefah  ren.

   Nur wenn der     Giessformträger    genau in  der richtigen Stellung ist, wird der     Sperr-          liebel    88 frei gelassen und der Träger um  <B>180</B>   gedreht, um den Formkasten in eine  zweite Arbeitsstellung zu     bringen.    Sobald  der Träger in die Giessstation eintritt, wird  ein Gewicht, wie dies üblich ist, auf die  oberste Form des Stapels gelegt, zu dem  Zweck, die Giessformen während des Giessens  zusammengepresst zu halten. Der Träger  wird dann in eine Stellung neben .dem An  schlag 35 bewegt, welcher sein Schwingen  verhütet,     während    die Form gefüllt wird.  



  Jede der Giesspfannen 30 wird von einem  Arbeiter bedient, der sie in die     richtige    Stel  lung zu den     Gussformen    bringt und sie füllt,  worauf er seine Pfanne über die Weiche 19  auf die Mittelschiene 16 bringt. Er legt dabei  diese Weiche, sobald die Form auf die       ,Schiene    16 kommt, in die richtige Stellung  für den nächsten Arbeiter um, und es schie  ben daher abwechselnd die Arbeiter auf den  beiden Seiten der Platte 15 ihre Pfannen  auf die Mittelschiene.

   Der Arbeiter bewegt  seine leere Pfanne von der Schiene 16 auf  einen der Schienenabschnitte 20 oder 21 des  Wagens 22, der gerade der Mittelschiene 16  gegenübersteht und bringt ihn dadurch in  eine solche Stellung,     da.ss    er eine bestimmte  Menge Schmelzgut aus der Hauptpfanne 27  aufnehmen kann. Ein Arbeiter, der diese  Hauptpfanne bedient,     entleert    die bestimmte  Metallmenge in die Pfanne 30 und ein an  derer Arbeiter, der für die Bedienung des  Wagens 22 bestimmt ist, bewegt ihn auf den  Schienen 23     und    stellt den Schienenteil, der    die gefüllte Pfanne trägt; einer der äussern       Schienen    17 oder 18 gegenüber ein.

   Hier  durch wird der andere Schienenteil des Wa  gens gegenüber der Mittelschiene derart ein  gestellt,     .dass    die     nächste    leere Pfanne in die  Aufnahmestellung zur Hauptpfanne gebracht  werden kann.  



  Gase, die hierbei erzeugt werden und aus  den Giessformen austreten, nachdem. diese ge  füllt worden sind, werden sofort durch die  Flammen der Brenner 37 entzündet und voll  kommen verbrannt, so     :dass    eine Gasansamm  lung und Explosion nicht stattfinden kann.  Sobald die Träger die Giessstelle verlassen,  werden die Gewichte von den Formen weg  genommen und auf die Förderer 36 gelegt, die  sie dann     dorthin    bringen, wo sie auf die  Formen vor deren Füllung gelegt werden  sollen.  



  Die Träger werden den Schienen entlang  von der Giessstation über die Weichen 10i  und<B>100</B> und     .dann    in     einen    der     Ausschütt-          apparate    .der     Station    C gebracht. Jeder Trä  ger, der hier ankommt und sich in der rich  tigen Stellung zu .den Rüttelwerken befin  det, wird, wenn nötig, mit einem untern Teil  um<B>180'</B> gedreht, wie dies in Verbindung  mit dem Giessen auf der Giessstation be  schrieben     ist.     



  Der Träger, der die Kästen trägt, aus  denen der Sand und der Guss entleert werden  sollen, wird in eine Stellung gegenüber der  Schiene 110 gebracht und die den Träger  feststellende Gabel 163 wird niedergeschwun  gen, so     da.ss    sie seine Säule 71 umfasst. Wenn  der Träger in diese Stellung gebracht ist, so  befindet sich gleichzeitig der Wagen 112 in  seiner hintersten     Stellung    und liegt gegen  den     Ansehlag    114 an.

   Ein Arbeiter, der vor  dem Träger steht, ergreift die     Handgriffe     152 der Stangen 150, bewegt diese entgegen  gesetzt der Wirkung der Federn 154 vonein  ander und     .stösst    die ganze hängende Einrich  tung vor, bis die Bewegung des Wagens  durch den Anschlag 113 angehalten wird       (Fig.    13). Dann lässt er die Handgriffe 152  los, wodurch die Federn 154 die Stangen ge  geneinander schwingen und ihre Haken<B>151</B>           urfiter    die Lager 53 des Kastenbodens     gTei-          fen.    Die nach innen abgeschrägten Füh  rungswände 81 an dem Kastenträger 75     und     die Anschläge 82 dienen .dazu, die Haken 151  zu den Lagern 53 genau einzustellen.

   Der  Arbeiter öffnet dann das passende Ventil 1.15  oder 146 und lässt Druckflüssigkeit in den  Zylinder des Motors 115, schwingt dadurch  den Rahmen     123    und bringt die vordern En  den 135 zum Eingriff zwischen die Räder  des Wagens 112     (Fig.    15), wodurch dieser in  seiner äussersten Stellung festgestellt wird.  Gleichzeitig bewirkt der Motor unter Ver  mittlung des Rahmens 123 ein Anheben     des.          äussern    Endes der Schiene 110. Dieses hat  zur Folge, dass die Formen von     lern    Träger  abgehoben werden, so dass dieser, nachdem  .die Feststellgabel 163 nach oben aus dem  Weg geschwungen ist, auf eine Seite gescho  ben werden kann, um den Formträger unter  den aufgehängten Formen wegzubewegen.

    Der Arbeiter öffnet dann das zweite der  Ventile 145 oder 146, das die Druckflüssig  keit in das Rüttelwerk 144 lässt, an dem die  Stangen 150 aufgehängt sind, wodurch .die  Formen heftig geschüttelt werden, so dass  Sand und Guss mit Wucht durch die Öff  nung 105 auf das     .darunter    liegende Sieb 170  niederfallen. Hierdurch wird der Guss von  dem Sand getrennt und in die Behälter 172  gefüllt, während der Sand durch den Trich  ter 173 auf .den Förderer 174 fällt und durch  diesen und .durch die Förderer 175 und 2 zur       Sandwiederaufbereitungsmaschine    gebracht  wird.  



  Bei dem     Giessformträger    besteht eine  lose Verbindung zwischen dem Traghebel 70  und dem Träger 60, .die     durch    das vergrö  sserte Auge des Königsbolzens 69 und den  ihn tragenden Bolzen 67 bewirkt wird. Hier  durch wird es möglich, dass der aufgehängte  Trägerteil zum Wagen frei schwingen kann,  wodurch die Teile von     Bean.spruehungen    frei  bleiben, die sonst auftreten und auf sie ein  wirken     würden.    Hierdurch wird eine leichte  Beweglichkeit der Wagen den Schienen ent  lang erreicht. Wenn der aufgehängte Trä  gerteil etwa in der Ebene des Sperrhebels 88    schwingt, so schwingt dieser Hebel um sei  nen     Zapfen;    die Nuten 98 in dem Sperring  95 sind genügend weit, um ein Festklemmet.

    des Hebels zu verhüten, wenn der aufge  hängte Teil etwa in einer Richtung im  rechten Winkel zu der erwähnten Ebene  schwingt.  



  Der     Führungsstreifen    84 erleichtert das  Eintreten des     kegelförmigen    Zapfens an dein  einen Kasten in die kegelförmige Öffnung  des andern Kastens, sobald die Kästen auf  den Träger     übereinander    aufgelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Form- und Giessanlage, bei welcher min destens eine Giessform-Bildestation mit einer Vielheit von Giessform-Bildemaschinen, eine von dieser Formstation entfernte Station zuni Füllen der Formen mit geschmolzenem Me tall und eine aus einer Schienenanlage und aus .den Schienen entlang fahrbaren Form trägern bestehende Fördereinrichtung zum Transportieren von Formkästen zwischen den Stationen vorhanden sind, da-durch gekenn zeichnet,
    dass an mindestens einer der ge nannten Stationen von Hauptschienen der Schienenanlage Teile abzweigen und sich diese Abzweigungen wieder mit den Haupt schienen vereinigen, zum Zweck, den dieser Station zukommenden Arbeitsvorgang gleich zeitig mehrfach ausführen zu können. UNTERAN SPRüCHE 1. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausschüttstation vorgesehen ist und von den auch zu dieser Station führen den Hauptschienen der Schienenanlage der Fördereinrichtung Teile abzweigen, die sich wieder mit den Hauptschienen vereinigen. 2.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Giessform-Bildestationen vor gesehen sind und jede derselben zwei Giessform-Bildemaschinen aufweist, wo bei für jede der letzteren eine Abzwei- gung der '13auptschienen der Schienen anlage der Fördereinrichtung vorgesehen ist. 3.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstation eine Vielheit von Gie13- pfannen, Tragvorrichtungen für diesel ben und eine Soliienenanlage aufweist, wobei die leeren Giesspfannen zu einem Schmelzofen und .die gefüllten Pfannen zu den auf Zweigen der Hauptschienen der Schienenanlage der Fördereinrichtung auf beiden Seiten .der Füllstation be- findlielien Giessformen geführt werden können. 1.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d-ass an der genannten Ausschüttstation Mittel zum Trennen der Gussteile vom Sand vorhanden sind. 5. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 ein Fördermittel zur Bewegung des San des von einer Sandlieferstelle zu den die Giessformen bildenden Maschinen vorge sehen ist.
    G. Form- und Giessanlaue nach Patent- kn dadur#ch gekennzeichnet, dal3 <B>,</B> ing ein Mittel zur Rückführung des über schüssigen Sandes von .den Maschinen zur Bildung der Formen nach einer Sand lieferstelle vorgesehen ist. 7.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung ür <B>,</B> iederaufbereitun-, des Sandes vor- z <B>Z,</B> gesehen ist, mit welcher ein endloser Förderer in Zierbindung steht, dessen eines Trumm den Sand von der ,genannten Vorrichtung zu den Maschinen zur Bil dung der Giessformen fördert und dessen anderes Trumm den überschüssigen Sand von diesen Maschinen aufnimmt und ihn nach der Vorrichtung zur Wiederauf bereitung des, Sandes zurückführt. S.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Trumm des endlosen- Förderers sich über die Giessform-Bildemaschinen erstreckt und mit einer Vorrichtung zum Vertei len des Sandes auf die genannten Ma schinen zusammenarbeitet, während das andere Trumm sich unter dem diese yIa- schinen tragenden Boden liinzielit und den Sand durch in diesem Boden ange brachte Öffnungen aufnimmt. 9.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenanlage der Füllstation derart gebaut ist, dass die Giesspfannen im Kreislauf nacheinander in die Stellung zur Aufnahme des flüssi gen Metalles aus dem Schmelzofen und zur Abgabe desselben an die zu füllenden Formen bewegt werden können. 10.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schie nenanlage der Füllstation eine mittlere Schiene und zwei seitliche, mit dieser durch eine Weiche verbindbare und zu beiden Seiten der mittleren Schiene in gleichen Abständen von dieser angeord nete Schienen aufweist, und dass ein Wagen vorgesehen ist, der quer zu die sen Schienen hin- und herbewegbar ist und zwei Schienen aufweist, .die .durch Bewegen des Wagens je .der mittleren und einer @d.er seitlichen Schienen gegen über eingestellt werden können,
    so dass eine Giesspfanne von der mittleren Schiene auf eine der Schienen des Wa gens gefahren und auf ihr in die Stellung zur Aufnahme des flüssigen Metalles ge bracht und nach der Verschiebung des Wagens auf eine der seitlichen Schienen zum Eingiessen in die Formen überge führt werden kann. 11. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstation Brenner zum Verbrennen der in den Formen entstehenden und aus den selben, austretenden Gase besitzt. 12.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 9, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass Ge wichte zum Auflegen auf .die Formen, die zu der Füllstation gebracht sind, und neben der Füllstation Förderer vorge sehen sind, auf die die Gewichte nach dem Giessen abgelegt und durch .die sie nach der Stelle gebracht werden können, an der sie von neuem auf die Giessformen aufgelegt werden sollen. 13. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Abzweigungen der Hauptschie nen der Schienenanlage der Förderein richtung Weichen vorgesehen sind. 14. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger für die Formen drehbare Teile aufweisen. 15.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Sperrvorrich tung vorgesehen ist, die den drehbaren Trägerteil- in zwei um 180 versetzten Stellungen sperren kann. 16. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Formträger an den Schienen schwingbar herunterhängen und Mittel vorgesehen sind zur Verhinderung der Träger am Schwingen, wenn letztere in .bezug auf die Formstation und die Füllstation ein gestellt sind. 17.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausschüttstation mit den Formträgern zusammenarbeitende Mittel vorgesehen sind, die die Formträger in der Arbeits stellung halten können. 18. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Formträger einen an .den Schienen fah renden Wagen aufweisen, an dem der drehbare Trägerteil für die Form hängt. 19. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung den herunterhängenden, drehbaren Trägerteil in verschiedenen Stellungen zu dem Wagen halten kann. 20.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprücheu 1, 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kö nigsbolzen mit einem Auge lose einen Bolzen des Wagens umfasst und auf ihm drehbar ein Arm sitzt, an dessen einem Ende eine Säule hängt, die an ihrem un tern Ende eine die Formen aufnehmende Platte trägt. 21. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der Sperrvorrichtung derart gegeneinan der bewegbar sind, dass sie eine Schwing bewegung des drehbaren Trägerteils zu lassen. .
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung einen vom Wagen ge tragenen, zum Königsbolzen konzentri schen. und mit Ansätzen versehenen Ring und einen am obern Teil der Säule dreh bar sitzenden Hebel aufweist, der in neben den Ansätzen vorgesehene Nuten des Ringes eingreifen kann. . Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte für die auf diese aufzu legenden Formkästen auf diese mit die richtige Stellung sichernden Teilen und Führungen, zwecks richtiger Einstellung zueinander und der Tragplatte beim Auf stapeln der Formkästen und letztere mit ineinander greifenden Ansätzen und Öff nungen versehen sind. 24.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschüttstation mit Vorrichtungen zum Abheben der Formen von den Formträ- gern und zum Aufhängen und Schütteln der Formen versehen sind. 25. Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 13 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass Aufhängeglieder für die vom Formträ ger abzuhebenden Formen an einem an einer Schiene fahrbaren Wagen sitzen, durch den sie in die Arbeitsstellung zu den vom Formträger getragenen Formen gebracht werden können, und dass die Schiene schwingbar von einem Rahmen getragen wird, wobei Mittel zum An lieben der genannten Schiene vorgesehen sind. 26.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 13 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene an einem Ende von dem Rahmen sehwingbar getragen und mit. Anschlä gen zur Begrenzung der Bewegung des Wagens, sowie mit Sperrmitteln versehen ist, die in Eingriff mit dem Wagen zwecks Feststellung desselben in der die Formen hängend tragenden Stellung ge bracht und von einem Motor bewegt wer den können, der gleichzeitig das Schwin gen der Schiene, um die Formen anzuhe ben und aufgehängt zu halten, bewirkt. 27.
    Form- und Giessanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 13 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene ungefähr rechtwinklig zu den die Formträger lieranbrincenden Schie nen angeordnet ist und die Formträger gegenüber dieser Schiene durch die Fest haltemittel festgestellt werden kann.
CH126015D 1925-09-19 1926-09-16 Form- und Giessanlage. CH126015A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903024C (de) * 1948-11-23 1954-02-01 E H Siegfried Junghans Dr Ing Verfahren und Anlage zum kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Stoffen, wie Stahl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903024C (de) * 1948-11-23 1954-02-01 E H Siegfried Junghans Dr Ing Verfahren und Anlage zum kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Stoffen, wie Stahl

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