AT111669B - Einrichtung an Klavieren (Flügeln) mit Wiener-Mechanik zur Verbesserung der Repetitionsfähigkeit. - Google Patents

Einrichtung an Klavieren (Flügeln) mit Wiener-Mechanik zur Verbesserung der Repetitionsfähigkeit.

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AT111669B
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    Einrichtung an Klavieren (Flügeln) mit Wiener-Mechanik zur Verbesserung der Repetitionsfähigkeit.   



   Gegenwärtig besteht eine eigene   Repetitonseinrichtung, welche allerdings   sehr kompliziert und kostspielig ist. bei Flügeln nur dann, wenn sie mit der sogenannten englischen oder   französischen   Mechanik ausgestattet sind. 
 EMI1.1 
 gefangen, festgehalten und in dieser Höhe zum neuerlichen Anschlag bereitgehalten wird. ohne dass der Hammer bzw. die Taste zwecks neuerlichen Anschlages vorher völlig in die Ruhelage gebracht werden müsste. Durch diese   Repetitionseinrichtung   ist der Spieler befähigt, den gleichen Ton in sehr rascher Folge zu wiederholen. 
 EMI1.2 
 gänzlich. Der bei der   Wienermechanik gebräuchliche Fänger   dient nur dazu. um mit seiner   bclederten   Innenseite den Rückprall des Hammers zu mildern, doch ohne ihn festhalten zu können.

   Für die Repetition ist   dieser Fänger wirkungslos, weil   die Taste nach jedem Anschlag ganz ausgelassen   werden und der Hammer wieder völlig in seine Ruhelage gelangen muss.     bevor ein neuerlicher Anschlag   an die Saiten möglich   ist. Das Repetieren der Töne wird   deshalb wesentlich verlangsamt. 
 EMI1.3 
 welche diese Flügel die gleiche Repetitionsfähigkeit und spieltechnische Vollkommenheit erlangen wie die Flügel mit englischer oder französischer Repetitionsmechanik. 



   Gemäss der Erfindung besteht die Repetitionseinrichtung aus an der Vorderfläche der Hammerköpfe angeordneten nasenartigen Ansätzen, die mit einem Fänger zusammenwirken, dessen Innenseite glatt poliert ist. während die Oberseite ein Polsterung aufweist. 
 EMI1.4 
 
Die Einrichtung besteht aus einem an der Vorderfläche des Filzes bzw. der Belederung der Hammerköpfe b augebrachten nasenförmigen Ansatz c. dessen unteres Ende von der Hammerkante etwas absteht. Der Fänger e besteht aus einem mittels eines Stiftes in der Fängerleiste d ganz nahe vor jedem Hammerkopf befestigten Holzkötzchen, dessen obere Fläche gepolstert b und dessen dem Hammer zugekehrte Innenseite glatt poliert ist. 



   Die Wirkungsweise der Repetitionseinrichtung ist folgende : der durch die   angespiefte   Taste a bewegte Hammerkopf b wird nach dem Anschlag an die Saite   : : ; mittels   der Hammernase e in halber Steighöhe auf   der oberen Fläche   des Fängers e solange festgehalten, bis entweder der Finger die angespielle Taste gänzlich auslässt, worauf der Hammer in seine Ruhe- 
 EMI1.5 
 Hammerstieles f wieder in den Auslöser g einschnappt. worauf der vom Fänger in seiner erhöhten Lage festgehaltene Hammer neuerlich anschlagsbereil ist.

Claims (1)

  1. EMI2.1 nasenförmige Ansätze (e) angeordnet sind.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, mit vor jedem Hammerkopf angeordneten Fänger (e), dadurch gekennzeichnet, dass die dem Hammer zugekehrte Innenseite der Fänger glatt poliert ist, während die Oberseite der Fänger eine Polsterung (h) trägt. EMI2.2
AT111669D 1927-09-30 1927-09-30 Einrichtung an Klavieren (Flügeln) mit Wiener-Mechanik zur Verbesserung der Repetitionsfähigkeit. AT111669B (de)

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