AT111772B - Wasserkraftmaschine. - Google Patents

Wasserkraftmaschine.

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AT111772B
AT111772B AT111772DA AT111772B AT 111772 B AT111772 B AT 111772B AT 111772D A AT111772D A AT 111772DA AT 111772 B AT111772 B AT 111772B
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Hermann Ing Schwarz
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Hermann Ing Schwarz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf Wasserkraftmasehinen, bei welchen der Druck einer Wassersäule mittels in Zylindern eingespannter elastisch-federnder biegsamer Membrankolben in Arbeit umgewandelt wird. Man hat bisher derartige Motoren in der auch bei Kolbenpumpen und Wasserturbinen allgemein üblichen Weise dadurch geregelt, dass man den Durch-   flussquerschnitt   für das Wasser gegenüber der normalen Öffnung verengte oder erweiterte. Diese Regelungsart hat, wie namentlich aus dem Turbinenbau bekannt ist, den Nachteil, dass einerseits durch die unvollständige Füllung oder Beaufschlagung, anderseits durch Strömung-un Reibungsverluste bei verengtem Querschnitt der Wirkungsgrad der Kraftmaschine bedeutend verschlechtert wird. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass die Regelung der Kolbenkraftmasehine nicht durch Veränderung des Querschnittes für den   Wasserzufluss,   sondern im Gegenteil bei konstantem   Wasserzuflussquerschnitt   durch Veränderung des Kolbenhubs erfolgt. Eine solche Hubregelung bewirkt im Gegensatz zur Querschnittsregelung selbst bei stärkster Über-oder Unterbelastung keine nennenswerte Verschlechterung des   hydraulichen   Wirkungsgrades. Das Wesentlichste der vorliegenden Erfindung ist darin zu erblicken, dass die Veränderung des Kolbenhubs mit Hilfe der elastischen Durchbiegung der Kurbelwelle unter dem Einfluss der Fliehkraftwirkung exzentrisch angeordneter Schwungmassen bewirkt wird. 



   Die Verwendung der elastischen Wellenverbiegung zum Zwecke der Hubregelung gründet sich auf folgende physikalische Grundlagen. Bei der elastischen Durchbiegung y einer Welle unter dem Einfluss der Fliehkraft einer um den Betrag e exzentrisch angebrachten Masse   1n   ist diese Fliehkraft von der Grösse 
 EMI1.2 
 worin   tu   die Winkelgeschwindigkeit der Welle ist.

   Diese Fliehkraft ruft in der   durchbogenel1   Welle die gleich   grosse.   aber entgegengesetzt gerichtete elastische Gegenkraft 
 EMI1.3 
 hervor, so dass die   Gleichgewichtsbedingung   besteht 
 EMI1.4 
 woraus sich die Durchbiegung 
 EMI1.5 
 ergibt.

   a ist dabei ein Faktor, der von den Abmessungen der Welle und der Art der Lagerung 
 EMI1.6 
 diese" kritische Winkelgeschwindigkeit" 
 EMI1.7 
   Wird durch irgendwelche Mittel dafür Sorge getragen, dass man diese kritische Geschwindigkeit ohne Gefahr der tatsächlichen Ausbildung einer unendlichen, überhaupt einer übermässigen   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Wellendurchbiegung überschreiten kann, so stellt sich hierauf ein neuer stabiler Gleichgewichtszustand ein, bei welchem die Wellendurchbiegung entgegengesetzte Richtung hat, entsprechend dem Vorzeichen = Wechsel-von y in Gleichung (4) für einen negativen Wert des Nenners   ( < x-WM).   



   Führt man die kritische Geschwindigkeit gemäss Gleichung (5) in die Gleichung (4) ein, so ergibt sich 
 EMI2.1 
 d. h. bei Drehgeschwindigkeiten unterhalb   der. kritischen " hat   die elastische   Wellendurch-   biegung denselben Richtungssinn wie die Exzentrizität der Masse m, bei höherer Drehgeschwindigkeit als   der. kritischen " dagegen   ist die Wellendurchbiegung der Exzentrizität der Masse   m   entgegengesetzt gerichtet, die Masse m hat also nicht mehr das Bestreben, ihre Exzentrizität zu vergrössern, sondern um ihren eigenen Schwerpunkt zu rotieren, was bei   w == ou   erreicht wird, da alsdann   y =-e.   



   Diese Erscheinung passt vorzüglich zu der Forderung einer Hubregelung, das bei steigender Drehzahl der Hub kleiner werden muss,   d.   h. eine der vorhandenen Exzentrizität der Kurbel oder des Exzenters entgegengesetzt gerichtete Wellendurchbiegung eintreten soll. 



   Die Verhinderung aller andern als der zur Regelung erforderlichen Wellenverbiegungen, z. B. derjenigen infolge des durch die Pleuelstangen auf die Welle übertragenen Wasserdrucks, erfolgt entweder durch geeignete   Ausgleichsschwungscheiben   oder durch symmetrische Anordnung von mehr als zwei Zylindersternen, deren   unter   dem Einfluss des Wasserdrucks gegen die Kolben auf die Welle wirksamen Biegungsmomente sich gegenseitig aufheben. 



   Zweckmässig werden die etwa angewendeten Ausgleichsscheiben mit einem zum Teil mit Quecksilber gefüllten Hohlraum versehen zum   selbsttätigen   Ausgleich der bei jeder Wellenumdrehung auftretenden und durch die endliche Anzahl der in einem Zylinderstern vereinigten Zylinder bedingten periodischen Schwankungen der Resultierenden der Pleuelstangenkräfte. 



  Diese Anordnung gründet sich auf folgende Überlegung. 



   Ist ein genau zentrisch rotierender Hohlzylinder teilweise mit einer Flüssigkeit, z. B. 



  Quecksilber gefüllt, so wird während der Rotation, einerlei ob unterhalb oder oberhalb der kritischen Drehzahl, der Quecksilberspiegel die Gestalt eines zum Hohlzylinder konzentrischen Zylindermantel annehmen. Wird jedoch durch irgendeinen von aussen gegen die Welle gerichteten   Kraffimpuls   die zentrische Lage des rotierenden Hohlzylinders gestört, so wirkt unterhalb der kritischen Drehzahl eine solche teilweise Quecksilberfüllung in dem Sinne, dass die Exzentrizität des rotierenden   Hohlzylinders unter   dem Einfluss der Fliehkraft der Quecksilbermasse vermehrt wird durch Hinzukommen einer in der Richtung der schon vorhandenen   Exzentrizität   sich ausbildenden   Wellenverbiegung.   Oberhalb der kritischen Geschwindigkeit dagegen folgt die frei bewegliche Quecksilbermasse ihrem Bestreben,

   um ihren eigenen Schwerpunkt zu rotieren, woraus sich eine selbsttätige Zentrierung des Hohlzylinders ergibt, durch Auftreten einer Massenfliehkraft, welche dem die ursprüngliche Schwerpunktslage des rotierenden Zylinders störenden entgegengesetzt gerichtet ist. 



   Da nicht nur die Welle, sondern auch die durch die Pleuelstangen mit ihr verbundenen Membrankolben   erfindungsgemäss   als elastischfedernde Organe ausgebildet sind, so hat man ein die elastische Welle, die Pleuelstangen und die elastischen Kolbenmembranen umfassendes einheitliches elastisches Schwingungssystem, bei welchem die Beschleunigung oder die Verzögerung der darin schwingenden Massen keinen nennenswerten, den Wirkungsgrad beein-   flussenden   Kraftaufwand erfordert. 



   Eine Weiterung der vorstehend gekennzeichneten Anordnung und ein wesentlicher Bestandteil der Erfindung ist die Entlastung der Welle von den gegen sie auf Verbiegung hinwirkenden Wasserdruckkräften und die Regelung der Maschinenumlaufzahl durch die nachstehend beschriebene Anordnung. Diese Neuerung besteht darin, dass bei Verwendung von nur einem einzigen Zylinderstern dessen Pleuelstangen je zur Hälfte wechselweise mit dem mittleren, bzw. den beiden äusseren von drei symmetrisch zur WeUenmitte und um 1800 gegeneinander versetzten Antriebsexzentern oder-kurbeln verbunden sind, wobei die Steuerung des Wasserzubzw. abflusses so geregelt ist, dass je zwei um   1800 versetzte   Zylinder im gleichen Sinne   beeinflusst   werden.

   Zum Zwecke der Regelung wird zweckmässig die Welle der Länge nach gespalten, so dass sie zwei an den Enden miteinander verbundene Federn bildet, von denen die eine mit dem mittleren, die andern mit den beiden symmetrisch angeordneten äusseren Antriebsexzentern verbunden ist. Die zur Regelung erforderlichen Durchbiegungen der beiden Wellenteile werden erzeugt durch je zwei an jedem Wellenteil symmetrisch zur Wellenmitte 

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 angebrachte exzentrische Schwungmassen, deren Exzentrizität verstellbar und entsprechend der älteren Anmeldung mit der Drehzahl veränderlich ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Wasserkraftmaschine, während Fig. 2 einen Querschnitt darstellt. Fig. 3 und 4 zeigen eine der zur Regelung verwendeten Schwungmassen in Seiten-und Stirnansicht. Fig. 5 und 6 sind ein Querschnitt und eine Seitenansicht einer andern zum Ausgleich des gegen die Welle wirkenden Wasserdrucks dienenden Exzenterscheiben, während Fig. 7 die gegenseitige Anordnung der Regel-und Ausgleichsschwungmassen auf der Antriebswelle zeigt. Fig. 8 einen teilweisen Achsenschnitt. Fig. 9 einen mittleren Querschnitt. 



   Die Wasserkraftmaschine besitzt in an sich bekannter Weise z. B. zylindrische Arbeitsräume a, während die Arbeitskolben aus an ihrem Umfang eingespannten Membranen b bestehen. Diese arbeiten mittels Pleuelstangen e, die an einen Ring d angelenkt sind, auf die 
 EMI3.1 
 beide durch auf der Welle befestigte Drehschieber i gesteuert und stehen mit den Arbeitsräumen, den Zylindern a durch Rohrleitungen   A und   in Verbindung. Erfindungsgemäss ist die Welle f in allseitig verschwenkbaren Lagern m gelagert, so dass sie sich, ohne zu klemmen. durchbiegen kann, während zwischen den die Schieber   i   tragenden Wellenteil   n   und die biegsame Arbeitswelle f eine oder mehrere nachgiebige Kupplungen o eingeschaltet sind.

   Die Erfindung besteht nun darin, dass die Welle f derart biegsam gemacht und mit exzentrischen Massen besetzt wird, dass der Hub der Membrankolbon b durch Steigerung oder Verminderung ihrer Durchbiegung unter dem Einfluss der Fliehkräfte dieser exzentrischen Massen selbsttätig der Drehzahl entsprechend geregelt wird, wie in der Einleitung auseinandergesetzt ist. Die erwähnten exzentrischen Regelmassen werden durch Exzenterscheiben p gebildet, deren Exzentrizität zweckmässig einstellbar ist. So bestehen diese zur Hubregelung dienenden Exzenter p, z. B. wie in Fig. 3 und 4 gezeigt ist, aus einem verschiebbaren Gewicht von der Form eines geschlossenen Rahmens, der auf einem auf der Welle f sitzenden Gleitstück r geführt ist.

   Das Gleitstück   r   trägt beiderseits auf Schraubenspindeln s verstellbare Widerlagerscheiben   t,   gegen die sich Federn   K   stemmen, deren andere Enden gegen den Rahmen p anliegen. Durch Verstellen der Widerlagerscheiben t auf ihren Spindeln kann die Exzentrizität der Exzenterrahmen   p   beliebig geändert werden. 



   Um die gegen die Welle wirkenden Wasserdruckkräfte, sowie ihre durch Gefälleschwankungen des Treibmittels hervorgerufenen Schwankungen ausgleichen zu können, sind weitere Ausgleichsscheiben   g   vorgesehen, deren Massenschwerpunkt entsprechend dem Gefälle verlegt wird. Eine solche Ausgleichsscheibe ist z. B. in Fig. 5 und 6 gezeigt. Die Ausgleichsscheibe besteht aus einem Gehäuse v, das mit einer Nabe   1 (' auf   der Welle f befestigt ist. Von 
 EMI3.2 
 wachsendem Druck entgegen der Federwirkung nach aussen bewegt und damit der Massenschwerpunkt der Schwungmasse ebenfalls nach aussen verlegt wird und bei entsprechender Anordnung derselben dem erhöhten Wasserdruck auf die Welle entgegenwirkt. 



   Naturgemäss bilden die Richtungen der Exzentrizität der Regelungsseheibenp und der Ausgleichsscheiben   q   normalerweise einen Winkel von   900.   



   Um ferner diejenigen periodischen Schwankungen der Welle selbsttätig auszugleichen, welche von dem Wechsel der einzelnen Zylinder vom Volldruck des Wassergefälles zum Niederdruck des abfliessenden Wassers herrühren, besitzen die Ausgleichsscheiben q einen sichelförmigen Hohlraum, der teilweise mit Quecksilber z gefüllt ist, eine Anordnung, deren grundsätzliche Bedeutung bereits oben erläutert wurde, setzt man nämlich die vom Druckwasser durch die jeweils ihm ausgesetzten Membrane und die Pleuelstangen auf die Welle wirkenden Kräfte zu einer Resultierenden zusammen, so ergibt sich, dass bei jeder Wellenumdrehung diese Resultierende ebenso viele Schwankungen aufweist, als die Zahl der in einem Zylinderstern vereinigten Zylinder beträgt.

   Hiebei handelt es sich um Schwankungen sowohl hinsichtlich der Grösse als der Richtung dieser Resultierenden, indem diese Resultierende bei z in einen Zylinderstern vereinigten Zylindern während jeder Wellenumdrehung z Maxima und z Minima aufweist, sowie gleichzeitig   s-mal   um einen bestimmten kleinen Winkelbetrag   0 :   von ihrer Normalrichtung abweicht. Durch diese periodischen Schwankungen ist die Welle entsprechenden periodischen Erschütterungen ausgesetzt, welche jedoch durch die Anordnung eines teilweise mit Quecksilber gefüllten Hohlzylinders in jeder der Ausgleichscheiben q (Fig. 5 und 6) selbsttätig ausgeglichen werden, wie aus den bereits oben erläuterten physikalischen Grundlagen dieser Anordnung ohne weiteres hervorgeht. 



   Da diese Ausgleichsscheiben   q   mit einer erheblichen Exzentrizität auf der Welle f angeordnet sind, kann sich dieser selbsttätige Ausgleich nur in der allgemeinen Richtung dieser 

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 Exzentrizität auswirken und bleibt daher ohne jeglichen Einfluss auf die senkrecht dazu, in Richtung des Hubes, d. h. der Kurbel oder des   Antriebsexzenters   sich zum Zwecke der Regelung ausbildenden Wellendurchbiegungen. 



   Bei der in Fig. 8 und 9 gezeigten Ausführungsform sind die Pleuelstangen ei bzw.   C2   der nicht gezeichneten Membrankolben der einzelnen Zylinder wechselweise an die Ringe di bzw. d2 angelenkt u. zw. wirken die mit dem Ring verbundenen Pleuelstangen ei auf einen mittleren Antriebsexzenter ei, während die an den umschliessenden Ring d2 an gelenkten Pleuelstangen C2 auf zwei Exzenter   C2 wirken,   die symmetrisch zur Wellenmitte und um 180  gegen Exzenter ei versetzt auf der Welle f befestigt sind. 



   Es arbeitet also die eine Hälfte ci der Pleuelstangen auf den mittleren Exzenter ei, während die andere Hälfte   C2   auf die äusseren Exzenter   C2 wirkt,   so dass auf jede dem mittleren Exzenter ei zugehörige Pleuelstange ci eine den beiden äusseren e2 zugehörige Pleuelstange   ( : 2   erfolgt. Wenn man nun die Wasserzufuhr   bzw.-abfuhr   der einzelnen Zylinder so steuert, dass die Wasserführungen von je zwei um   1800 versetzten   Zylindern gleichzeitig und im gleichen Sinne diejenigen von zwei benachbarten Zylindern dagegen mit der ihrer gegenseitigen Stellung entsprechenden Phasenverschiebung und entgegengesetzt gesteuert werden, so werden die auf die   Welle einwirkenden Pleuelstangenkräfte   einander in jedem Augenblick aufheben. 



   Zum Zwecke der Regelung des Kolbenhubs entsprechend der Drehzahl der Welle l'wird diese der Länge nach zwischen den beiden Lagern m gespalten, so dass sie aus zwei an den Enden verbundenen elastisch biegsamen Federn fi   und 1'2   mit einem dazwischenliegenden Spalt besteht. Der   Wellenteil fl trägt   den Exzenter   et, während   der Wellenteil   f2   die beiden 
 EMI4.1 
 Aussparung für den Durchgang des freien nicht mit ihm verbundenen Wellenteils und dessen elastisch federnde Durchbiegung unter dem Einfluss der aufgesetzten Schwungmassen.

   Die zur Regelung der Maschine erforderlichen elastischen Durchbiegungen der Wellenteile fi   und f2   werden erzeugt durch je zwei an jedem Wellenteil symmetrisch angebrachte exzentrische   Schwungmassen pi bzw. p,   deren Exzentrizität verstellbar und mit der Drehzahl veränderlich ist, wie schon vorher beschrieben. Ihre Massen, Exzentrizitäten und ihre Entfernungen von der Wellenmitte sind so bemessen, dass die Grösse der durch sie erzeugten federnden Durchbiegungen der Wellenteile fi und   f2   stets der zur Regelung erforderlichen Hubänderung entsprechen. Diese Durchbiegungen der beiden Wellenteile sind einander stets entgegengesetzt gerichtet und bewirken daher gleichzeitig eine Verkleinerung oder eine Vergrösserung des Hubes der mit ihnen verbundenen Membrankolben. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Wasserkraftmaschine mit sternförmig angeordneten Zylindern und axial darin sich bewegenden Membrankolben, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer höheren als der kritischen Drehzahl umlaufende Welle sowie die Membrankolben als elastisch biegsame Federn ausgebildet sind und unter Vermittlung der Pleuelstangen miteinander ein unter der Wirkung geeignet geregelter   Massenfliehkräfte   stehendes elastisches Schwingungssystem bilden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Regelung durch Änderung des Kolbenhubes, erfolgt, indem der Hub entsprechend der federnden Durchbiegung der Welle geändert wird, die durch die mit der Drehzahl veränderliche Fliehkraft von auf der Welle befestigten Schwungmassen bewirkt wird.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwungmassen in der Richtung der Exzentrizität verstellbar und federnd auf der Welle befestigt sind.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Pleuelstangen auf die Welle übertragenen Wasserdruckkräfte durch die Fliehkraft einer oder mehrerer exzentrisch auf der Welle sitzender Scheiben ausgeglichen werden.
    5 Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Gefälleänderungen hervorgerufenen Schwankungen der gegen die Welle wirkenden Wasserdruckkräfte durch entsprechende Lageveränderungen der Massenschwerpunkte der Ausgleichsscheiben ausgeglichen werden, z. B. dadurch, dass die Masse dieser Ausgleichsscheiben zum Teil in beweglichen Kolben besteht, welche unter der Einwirkung des Wassergefälles und einer entgegenwirkenden Feder stehen.
    6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsscheiben einen teilweise mit Quecksilber gefüllten Hohlraum besitzen zwecks selbsttätigen Ausgleichs der bei jeder Wellenumdrehung auftretenden, durch die endliche Zahl der in einem Zylindersteffi vereinigten Zylinder bedingten periodischen Schwankungen der Resultierenden der Pleuelstangenkräfte.
    . 7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastung der Welle von den durch die Pleuelstangen auf die Welle übertragenen Kolbendruekkräften durch zur <Desc/Clms Page number 5> Wellenmitte symmetrische Anordnung von mehr als zwei Zylindersternen erfolgl, indem ihre symmetrischen Entfernungen von der Wellenmitte und die Grösse und Richtung ihrer resultierenden Pleuelstangenkräfte so bemessen sind, dass die Summe der unter dem Einfluss des Wasserdrucks auf die Welle wirkenden Biegungsmomente in jedem Augenblick gleich Null ist.
    8. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastung der Welle von den durch die Pleuelstangen auf die Welle übertragenen, auf ihre Verbiegung hinwirkenden Wasserdruckkräften durch zur Wellenmitte symmetrische Anordnung von drei auf der Welle /' festsitzenden Kurbeln bzw. Antriebsexzentern (ei, e2) erfolgt, von denen der mittlere (ei) gegen die beiden zusammengehörigen äusseren (e2) um 1800 versetzt ist, wobei die Pleuelstangen des Zylindersterns in ihrer Reihenfolge abwechselnd zur Hälfte (Cl) auf den mittleren (ei) und EMI5.1 Exzenter (e2) wirken.
    9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Regelung die Welle aus zwei an ihren Enden miteinander verbundenen elastisch federnden Teilen (f1, f2) besteht, von denen der eine Teil (fl) den mittleren Antriebsexzenter (ei) und der andere Teil (fizz die beiden zusammengehörigen äusseren Antriebsexzenter (e2) trägt.
    10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Regelung erforderliche Hubänderung durch die einander entgegengesetzt gerichteten federnden Durchbiegungen der beiden Wellenteile (f1, f2) bewirkt wird, wobei stets zwei um 1800 versetzte Kolben in gleichem Sinne beeinflusst werden.
    11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der zur Regelung erforderlichen Durchbiegungen jeder der beiden federnden Wellenteile (fI, 1'2) exzen- trische Schwungmassen (p1, p2) von mit der Drehzahl veränderlicher Exzentrizität trägt, deren Massen. Exzentrizitäten und Entfernungen von der Wellenmitte so bemessen sind, dass die Grösse der durch sie erzeugten federnden Durchbiegungen der beiden Wellenteile (f f2) den zur Regelung erforderlichen Hubänderungen entsprechen.
    12. Maschine nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Wasserzufuhr und der Wasserabfuhr zu bzw. von je zwei um 180 von einander entfernten Zylindern gleichzeitig und in gleichem Sinne und die Steuerung je zweier benachbarter Zylinder mit der ihrer gegenseitigen Stellung entsprechenden Phasenverschiebung und in entgegengesetztem Sinne erfolgt.
AT111772D 1928-01-25 1928-01-25 Wasserkraftmaschine. AT111772B (de)

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