CH139574A - Wasserkraftmaschine. - Google Patents

Wasserkraftmaschine.

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CH139574A
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Description


      Wasserkraftmasehine.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf     Wasserkraftmaschinen    derjenigen Art,  bei welchen der Druck einer Wassersäule  mittelst in     sternförmig    angeordneten     Zy-          '#lern        sich    bewegender     blembrankolben    in  Arbeit umgewandelt     wird.    Man hat bisher  derartige Motoren in der auch bei Kolben  pumpen und Wasserturbinen allgemein üb  lichen Weise dadurch geregelt; dass man den       Durchflussquerschnitt    für das Wasser gegen  über der     normalen    Öffnung verengte oder  erweiterte.

   Diese Regelungsart hat, wie na  mentlich aus dem Turbinenbau bekannt ist,  den Nachteil, dass einerseits durch die un  vollständige Füllung oder     Beaufschlagung,     anderseits durch     Strömungs-    und Reibungs  verluste bei verengtem Querschnitt der Wir  kungsgrad der Kraftmaschine bedeutend  verschlechtert wird.  



  Mit der     Wasserkraftmaschine    gemäss der  Erfindung wird dieser Nachteil dadurch zu       umgehen    gesucht, dass die Welle, sowie die       Membrankolben    als elastisch biegsame Fe  dern ausgebildet     s:nd    und unter Vermittlung    der Pleuelstangen miteinander ein elastisches       Schwingungssystem    bilden, zum     Zwecke,-die          Wasserkraftmaschine    durch Änderung des  Kolbenhubes zu regeln.  



  Die     Verhinderung    aller andern als der  zur Regelung erforderlichen Wellenverbie  gungen, zum Beispiel derjenigen infolge des  durch die Pleuelstangen auf die Welle über  tragenen Wasserdruckes, kann zum Beispiel  durch     Ausgleichschwungscheiben    erfolgen,  welche     zweckmässigerweise    mit einem zum  Teil mit Quecksilber gefüllten Hohlraum  versehen werden zum selbsttätigen Ausgleich  des bei jeder Wellenumdrehung auftretenden  und durch die endliche Anzahl der in einem  Zylinderstern vereinigten Zylinder beding  ten periodischen Schwankungen der Resul  tierenden der     Pleuelstangenkräfte.     



  Bei Verwendung von nur einem einzigen       Zylinderstern    können dessen Pleuelstangen je  zur Hälfte wechselweise mit dem mittleren,       bezw.    den beiden äussern von drei sym  metrisch zur     Wellenmitte    angeordneten und  um<B>180,</B> gegeneinander versetzten Antriebs-           exzentern        verbunden    sein, wobei die Steue  rung des     Wasserzu-        bezw.    Abflusses so ge  regelt sein kann, dass je zwei um 180   ver  setzte Zylinder im gleichen Sinn beeinflusst       werden,    damit die Welle von den gegen sie  auf Verbiegung hinwirkenden Wasserkräf  ten entlastet wird.

   Zum Zweck der Regelung       wird        zweckmässig    die Welle der Länge nach  gespalten, so dass sie zwei an den Enden  miteinander     verbundene    Federn bildet, von  denen die eine mit dem     mittleren,    die andere  mit den beiden symmetrisch angeordneten  äussern     Antriebsexzentern    verbunden ist.

   Die       zur    Regelung erforderlichen     Durchbiegunger     der beiden Wellenteile können durch die Ein  wirkung eines Reglers bekannter Bauart er  zeugt werden, indem zum Beispiel der Re  gler auf je zwei an jedem Wellenteil sym  metrisch zur Wellenmitte angebrachte       Schwungmassen    aufweisende Regelvorrich  tungen einwirkt, deren Exzentrizität durch  die Einwirkung des Reglers verstellbar ist.  



  Die Erfindung ist in der     Zeichnung    bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen     Längsschnitt    durch die       Wasserkraftmaschine,    während       Fig.    2 einen     Querschnitt    darstellt;       Fig.    3 und 4 zeigen eine der     zur    Rege  lung verwendeten     Vorrichtung    in     Seiten-          und        Stirnansicht:          Fig.    5 und G sind ein     Querschnitt    und  eine Seitenansicht einer zum Ausgleich des  gegen die Welle wirkenden Wasserdruckes  dienenden     Exzenterscheiben;

            Fig.    7 zeigt die     gegenseitige    Anordnung  der Regel- und     Ausgleichschwungmassen    auf  der Antriebswelle;       Fig.    8 zeigt einen teilweisen Achsen  schnitt und       Fig.    9 einen mittleren Querschnitt durch  eine abgeänderte Anordnung des Zylinder  sternes;       Fig.    10 ist ein senkrechter Achsen  schnitt;       Fig.    11 ein Querschnitt, und       Fig.    12 ein     wagrechter    Achsenschnitt  durch die von einem Regler gesteuerte Vor-         richtung        zur    Veränderung der Exzentrizität  der Schwungmassen.  



  Die     Wasserkraftmaschine    besitzt in an  sich bekannter Weise zylindrische Arbeits  räume a, während die Arbeitskolben aus an  ihrem Umfang eingespannten Membranen b  bestehen. Diese arbeiten     mittelst    Pleuelstan  gen c, die an einem Ring d     angelenkt    sind.  auf den Antriebsexzenter e einer Welle f.

    Der     Wasserzufluss    und der     Abfluss        k.    wer  den durch auf der Welle befestigte Dreh  schieber i gesteuert. und es stehen die Zu  flüssorgane     g    und die     Abflussorgane        la    mit  den     Arbeitsräumen        a    durch     Rohrleitungen        k     und<I>l</I> in Verbindung.

   Die Welle<I>f</I> ist in     all-          seifig        verschwenkbaren    Lagern m gelagert,  so dass sie sich, ohne zu klemmen, durchbie  gen kann, sowohl zwischen den die Schieber  <I>i</I> tragenden Wellenteilen     rt,    als auch zwischen  einem solchen Teil     n    und der biegsamen Ar  beitswelle     f    sind eine oder mehrere nachgie  bige -Kupplungen o eingeschaltet sind.

   Die  Welle f wird     derart    biegsam gemacht und  das Mass ihrer     Durchbiegung    von einem be  liebigen Regler unter Verwendung von Hilfs  mitteln so     beeinflusst,    dass der Hub der     Mem-          brankolben    b durch     ,Steigerung    oder Vermin  derung der     Wellendurchbiegung    der jewei  ligen     Maschinenbelastung        entsprechend    ge  regelt und die Maschine auf konstanter Dreh  zahl erhalten wird.

   Beispielsweise werden  diese erwähnten Hilfsmittel; auf welche der  Regler wirkt, durch Schwungmassen p auf  weisende     Regelvorrichtungen    gebildet, deren  Exzentrizität     einstellbar    ist. So bestehen  diese zur - Hubregelung dienenden Vorrich  tungen wie in     Fig.    3 und 4 gezeigt, aus  einer verschiebbaren     Schwungmasse    p von  der Form eines geschlossenen Rahmens, der  auf einem auf der Welle f sitzenden     Gleit-          stück   <I>r</I> geführt ist.

   Das     Gleitstück   <I>r</I> trägt  beiderseits auf Schraubenspindeln s verstell  bare     Widerlagerscheiben    t, gegen die sich  Federn     ic    stemmen, deren andere Enden     ge-          geit    den Rahmen anliegen. Durch Verstellen  der     Schwungmasse    p und vermöge der da  durch veränderten Fliehkraft, kann die Wel  lenverbiegung und damit der Hub der Kol-           ben    geändert werden. Die Einrichtung zum  Drehen der Schraubenspindeln s vom Regler  aus ist aus     Fig.    10 bis 12 ersichtlich.  



  f ist die hohle Motorwelle auf der das als  Führung für die rahmenförmige Schwung  masse     pdienende    Gleitstück<I>r</I> sitzt. Die beiden  Schraubenspindeln s. auf denen je der Fe  derteller<I>t</I> einer Feder<I>u</I>     achsial    beweglich       aber        urdrehbar    geführt ist, ragen in die       I3ohlwelle    f     hinein    und tragen dort ein Zahn  rad 10, mit dem eine in der Hohlwelle       geradgeführte    Zahnstange 11 irr     Eingriff     steht,

   die mit der     Kolbenstange    12 eines       Reglerhilfsmotonsi    13 durch ein Gelenk 14  so     verbunden    ist,     dass    sie sich mit der Welle  f     gegenüber    dem Regler frei drehen, aber  auch den     achsialen    Bewegungen der Regler  kolbenstange 12 folgen     kann.    Jede     Bewegung          des:

      Reglers     ruft    dann eine     Achsialbewe-          glzng    der Zahnstange 11     und    dadurch eine  Drehung der     Schraubenspindeln    s hervor, wo  durch die     Lage    der     Schwungmasse    p ver  ändert     wird.        An    Stelle des durch Schrauben  spindeln     verstellbaren        Rahmens    könnte als  verstellbare     Schwungmasse    unter anderem  auch ein Kolben treten     (Fig.    8), der in einem  auf der Welle befestigten Zylinder     p',

     <I>p\</I>  .senkrecht zur Wellenachse     mittelst    Drucköl  vom Regler oder dessen     Hilfsmotor    hin- und  herbewegt wird, und damit ebenfalls die  Wellenverbiegung und     den;    Hub beeinflusst.  



  Um die gegen die Welle wirkenden Was  serdruckkräfte, sowie ihre durch     Gefä.lle-          schwankungen    des     Treibmittels    hervor  gerufenen     Schwankungen    ausgleichen zu kön  nen.,     sind    weitere     Ausgleichseheiben        q    vorge  sehen, deren     Massenschwerpunkt    entspre  chend dem Gefälle verlegt wird. Eine  solche     Ausgleichscheibe    ist zum Beispiel  in     Fig.    5 und 6 gezeigt.

   Die Aus  gleichscheibe besteht aus einem Gehäuse       v,    das mit einer Nabe w auf der Welle<I>f</I>  befestigt     ist.    Von der Nabe w aus geht ein  Zylinder .x, in dem     ein        unter        Federdruck    ste  hender Kolben y geführt ist.

   Der Zylinder  raum zwischen den Kolben y und der Nabe       w        wird    durch die hohle Welle mit dem     Treib-          mittel        gefüllt    und     steht        daher        unter    dessen    Druck,

   so     dass    der Kalben y bei     wachsendem     Druck entgegen der Federwirkung nach au  ssen bewegt und damit der Massenschwer  punkt der     .Schwungmasse    ebenfalls narb  aussen verlegt wird und bei entsprechender  Anordnung derselben dem erhöhten W     asser-          druck    auf die Welle     entgegenwirkt.     



  Um ferner diejenigen     pexiodisehen     Schwankungen der Welle     selbsttätig    auszu  gleichen, welche von dem Wechsel     -der    ein  zelnen,     Zylinder    vom Volldruck des Wasser  gefälles zum     Niederdruck        des    abfliessenden  Wassers herrühren, besitzen die Ausgleich  scheiben     q    einen sichelförmigen     Hohlraum,     der teilweise mit     Quecksilber    z gefüllt ist,  eine Anordnung, die sich auf folgende Über  legung gründet:

    Ist ein genau     zentrisch    rotierender Hohl  zylinder teilweise mit einer     Flü:sigkeit,    zum  Beispiel Quecksilber gefüllt, so wird wäh  rend der     Rotation,        einerlei    ob unterhalb oder  oberhalb der kritischen Drehzahl, der Queck  silberspiegel die Gestalt eines zum Hohl  zylinder     konzentrischen    Zylindermantels an  nehmen, sofern man von der Wirkung der       Erdanziehung    absieht.

   Wird jedoch durch  irgend einen von aussen gegen die Welle ge  richteten Kraftimpuls die zentrische Lage  des     rotierenden    Hohlzylinders gestört, so  wirkt     unterhalb    der kritischen Drehzahl eine  solche     teilweise    Quecksilberfüllung in dem  Sinn,

       da.ss    die Exzentrizität des rotierenden  Hohlzylinders unter dem     Einfluss    der Flieh  kraft der Quecksilbermasse     vermehrt        wird     durch Hinzukommen einer in der Richtung  der schon vorhandenen Exzentrizität sich       ausbildenden        Wellenverbiegung.    Oberhalb der  kritischen Geschwindigkeit dagegen folgt die  frei bewegliche     Quecksilbermasse    ihrem Be  streben, um ihren eigenen     Schwerpunkt        züi     rotieren, woraus sich eine     selbsttätige    Zen  trierung des Kohlzylinders ergibt, durch  Auftreten einer Massenfliehkraft,

       welche     dem die ursprüngliche     Schwerpunktlage    des  rotierenden Zylinders störenden Impuls     ent.     gegengesetzt gerichtet ist.  



  Es sei jedoch     besonders    darauf aufmerk  sam gemacht, dass es sich hierbei um eine      längst bekannte und auch technisch verwer  tete physikalische Erscheinung handelt.  (Siehe unter anderem     Stodola,    Dampf- und  Gasturbinen,     Abschnitt        Dampfturbinenwel-          len.)    Im vorliegenden Falle     erfolgt    jedoch  eine     neuartige    Anwendung auf     exzentrisch     auf der Welle befestigte Hohlzylinder zwecks  Fernhaltung der -oben beschriebenen periodi  schen Schwankungen von diesen Hohlzy  lindern.  



  Setzt man die vom     Druckwasser    durch  die jeweils ihm ausgesetzten Membrane und  die Pleuelstangen auf die Welle wirkenden  Kräfte zu einer Resultierenden zusammen,  so ergibt sich, dass bei jeder Wellenumdre  hung diese Resultierende ebenso viele  Schwankungen aufweist, als die Zahl der in  einem Zylinderstern vereinigten Zylinder be  trägt. Hierbei handelt es sich um Schwankun  gen sowohl hinsichtlich der Grösse als der  Richtung dieser Resultierenden, indem diese       Resultierende    bei z in einen Zylinderstern  vereinigten Zylindern während jeder Wel  lenumdrehung z Maxima und z Minima auf  weist,     sowie    gleichzeitig     z-mal    um einen be  stimmten kleinen Winkelbetrag von ihrer       Normalrichtung    abweicht.

   Durch diese  periodischen Schwankungen ist die Welle  entsprechenden periodischen Erschütterun  gen ausgesetzt, welche jedoch durch die An  ordnung eines teilweise mit Quecksilber ge  füllten Hohlzylinders in ,jeder der Ausgleich  scheiben     q        (Fig.    5 und 6) selbsttätig ausge  glichen werden, wie aus den eben erläuter  ten physikalischen Grundlagen dieser An  ordnung ohne weiteres     hervorgeht.     



  Da diese     Ausgleichscheiben        q    mit einer  erheblichen Exzentrizität auf der Welle     f     angeordnet sind, kann sich dieser selbsttä  tige Ausgleich nur in der allgemeinen Rich  tung     dieserExzentrizität    auswirken und bleibt  daher ohne jeglichen Einfluss auf die senk  recht dazu, in Richtung des Hubes, sich zum  Zweck der Regelung ausbildenden     'Wellen-          durchbiegungen.     



  Bei der in     Fig.    8 und 9 gezeigten Aus  führungsform sind die     Pleuelstangen    c'       bezw.        c2    der nicht     gezeichneten    M.embran-         .kolben    der einzelnen Zylinder wechselweise  an die Ringe d'     bezw.        d2        angelenkt,    und  zwar wirken die mit dem Ring     dl    verbun  denen Pleuelstangen     cl    auf einen     mittleren     Antriebsexzenter e',

   während die an den um  schliessenden Ring     d2        angelenkten    Pleuelstan  gen     c2    auf zwei Antriebsexzenter     e2    wirken,  die     symmetrisch    zur Wellenmitte und um  180   gegen Exzenter e' versetzt auf der  Welle f befestigt sind.  



  Es arbeitet also die eine Hälfte     cl    der  Pleuelstange auf den mittleren Exzenter e',  während die andere Hälfte     c2    auf die äussern  Exzenter     e2    wirkt, so dass auf jede dem mitt  leren Exzenter     e'    zugehörige Pleuelstange c'  eine den beiden     äussern        e2        zugehörige    Pleuel  stange     c2    folgt.

   Wenn man nun die Wasser  zufuhr,     bezw.    -abfuhr der einzelnen Zylin  der so steuert, dass die Wasserführungen von  je zwei um 180   versetzten Zylindern gleich  zeitig und im gleichen Sinn, diejenigen von  zwei benachbarten Zylindern dagegen mit der  ihrer gegenseitigen Stellung entsprechenden       Pbasenverschiebung    und entgegengesetzt ge  steuert werden, so werden die auf die Welle  einwirkenden     'Pleuelstangenkräfte    einander  in jedem Augenblick aufheben.  



  Zum Zweck der Regelung des Kolben  hubes entsprechend der Drehzahl der Welle  f wird diese der Länge nach     zwischen    den  beiden Lagern     na    gespalten, so dass sie aus  zwei an den Enden verbundenen elastisch  biegsamen und federnden Teilen     f'    und     f2     mit einem dazwischen liegenden Spalt be  steht. Der Wellenteil     f    2 trägt den Exzenter  e'" während der Wellenteil     f''    die beiden  symmetrisch dazu liegenden äussern Exzenter  c' trägt.

   Jeder der Exzenter e',     e2    besitzt  eine Aussparung für den Durchgang des  freien nicht mit ihm verbundenen Wellen  teils, und zwar sind die Aussparungen so  gross, dass sie die elastisch federnde Durch  biegung unter dm Einfluss des Reglers nicht  hindern. Die zur Regelung der Maschine er  forderlichen elastischen     Durchbiegungen    der  Wellenteile     f'    und     f        z    werden erzeugt durch  je zwei an jedem Wellenteil symmetrisch     an-          _gebrachte,    Zylinder aufweisende Regelvor-           richtungen        p'        bezw.        p2,

      deren Exzentrizität  verstellbar und von der     Einwirkung    eines  Reglers abhängig ist, wie schon vorher be  schrieben. Diese     Durchbiegungen    der beiden  Wellenteile sind einander     stets    entgegenge  setzt - gerichtet und bewirken daher gleich  zeitig eine     Verkleinerung    oder eine Verzöge  rung des Hubes der mit ihnen verbundenen       Membrankolben.    -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserkraftmaschine, bei der der Druck einer Wassersäule mittelst in sternförmig angeordneten Zylindern sich bewegender Membrankolben in Arbeit umzewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle, sowie die Membrankolben als elastisch biegsame Federn ausgebildet sind und unter Vermittlung der Pleuelstangen miteinander ein 'elastisches Schwingungssystem bilden, zum Zwecke, die Wasserkraftmaschine durch Änderung des Kolbenhubes zu regeln.
    UNTERANSPRUCH: 1. Wasserkraftmaschine nach Patentan spruch. dadurch gekennzeichnet, dass die zur Regelung erforderlichen Wellen durchbiegungen durch an der Welle an gebrachte Schwungmassen aufweisende Regelvorrichtungen erzeugt werden, de ren Exzentrizität verstellbar ist. 2. Wasserkraftmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Pleuelstanger auf die Welle übertragenen Wasserdruckkräfte durch die Fliehkraft einer oder mehrere exzen trisch auf der Welle sitzender Ausgleich scheiben ausgeglichen werden.
    3. Wasserkraftmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Gefälleänderungen hervorge rufenen Schwankungen der gegen die Welle wirkenden Wasserdruekkräfte durch entsprechende Lageveränderungen der Massenschwerpunkte der Ausgleich seheiben ausgeglichen werden. 4. Wasserkraftmaschine nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Masse dieser Ausgleich scheiben zum Teil in beweglichen Kolben besteht, welche unter der Einwirkung des Wassergefälles und einer entgegen wirkenden Feder stehen.
    5. Wasserkraftmaschine nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichscheiben einen teilweise mit Quecksilber gefüllten Hohlraum besitzen zwecks selbsttätigen Ausgleichs der bei jeder Wellenumdrehung auftretenden, durch die endliche Zahl der in einem Zylinderstern vereinigt(-u Zylinder be dingten periodischen Schwankungen der Resultierenden der Pleuelstangenkräfte. 6.
    Wasserkraftmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastung der Welle von den durch die Pleuelstangen auf die Welle über tragenen, auf ihre Verbiegung hinwir kenden Wasserdruekkräften durch zur Wellenmitte symmetrische Anordnung von drei auf der Welle (f ) festsitzenden Antriebsexzentern (eI, e') erfolgt, von denen der mittlere (e') gegen die beiden zusammengehörigen äussern Exzenter (e2) um 180- versetzt ist,
    wobei die Pleuelstangen des Zylindersterns in ihrer Reihenfolge abwechselnd zur Hälfte auf den mittleren (e') und zur andern Hälfte auf die beiden äussern Exzenter (e2) wir ken.
    7. Wasserkraftmaschine nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass, zum Zwecke der Regelung, die Welle aus zwei an ihren Enden miteinander verbundenen, elastisch fe dernden Teilen<B><I>(F, f')</I></B> # besteht, von denen der eine Teil (f 1) den mittleren Antriebsexzenter (J) und der andere Teil (f2) die beiden zusammengehörigen äussern Antriebsexzenter (c2) trägt.
    B. Wasserkraftmaschine nach, Unteran- sprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Regelung erforderliche Hub- änderung durch die einander entgegen gesetzt gerichteten federnden Durch- biegnn.gen der beiden Wellenteile (f', f\) bewirkt wird,
    wobei stets zwei um<B>180'</B> versetzte Kalben in gleichem Sinne be- einflu.sst werden. 9. Wasserkraftmaschine nach Unterain- sprucb. 8, dadurch gekennzeichnet, da13, zur Erzeugung der zur Regelung erfor derlichen Wellendurehbiegungen, jeder der beiden federnden Wellenteile (P, f2)
    Schwungmassen aufweisende Rege.1vor- richtungen trägt, deren Exzentrizität verstellbar ist. 10. Wasserkraftmaschine nach 'Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Wasserzufuhr und der Wasserabfuhr zu bezw. von je zwei um <B>180'</B> entfezmten Zylindern. gleichzeitig und in,
    gleichem Sinne und die Steuerung je zweier benachbarter Zylinder mit der ihrer gegenseitigen Stellung entsprechen den Phasenverschiebung und in entgegen gesetztem Sinne erf\oIgt.
CH139574D 1928-06-04 1928-06-04 Wasserkraftmaschine. CH139574A (de)

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CH139574D CH139574A (de) 1928-06-04 1928-06-04 Wasserkraftmaschine.

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