AT112057B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Anschlußleitungen verschiedener Verkehrsberechtigung. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Anschlußleitungen verschiedener Verkehrsberechtigung.

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AT112057B
AT112057B AT112057DA AT112057B AT 112057 B AT112057 B AT 112057B AT 112057D A AT112057D A AT 112057DA AT 112057 B AT112057 B AT 112057B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
officer
circuit arrangement
relay
connection
traffic
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Application number
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English (en)
Inventor
Otto Anders
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


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 der Einertasten gedrückt hat, so wird auch der Kontakt e 111 geschlossen und bereitet einen Stromkreis für das ZU-Relais vor. Ist nun vom anrufenden Teilnehmer in der Vermittlungsstelle ein nicht berechtigter Teilnehmer   gewünscht   worden, so spricht auch das ZU-Relais über die betätigte Taste, z. B. 4-9, an. 



  Dieses Relais ZU unterbricht den Sehleifenstromkreis durch Öffnen des Kontaktes zu 1 und schaltet durch den Kontakt zu III ein Kontrollsignal KL für die Beamtin ein, woran die Beamtin erkennt, dass 
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 ist nun vermittels ihrer   Spreehgarnitur   in der Lage, dem Anrufenden   mitzuteilen,   dass der gewünschte Teilnehmer nicht zu erreichen ist. 



   Über bestimmte Leitungen (Querverbindungen) sollen sämtliche Teilnehmer der Nebenstelle erreichbar sein. Ist nun z. B. der Beamtin der Vermittlungsstelle durch Aufleuchten der Lampe FL angezeigt worden, dass ein   Abruf   von einem privaten Nebenstellenamt, also über Querverbindungen, erfolgt ist und dass eine Verbindung zu einem Teilnehmer der Nebenstellenanlage gewünscht worden ist, so wird durch Drücken der Taste FT ein Stromkreis für das Relais E 2 vorbereitet. Dieses spricht an, sobald durch Drücken einer Einertaste der Zahlengeber angelassen und wie vorher beschrieben, das Relais E 1 zum Ansprechen gebracht wird. Die Tasten 1-9 können wirksam betätigt werden, also die Stromstossgabe kann erfolgen.

   Wird jedoch von dem privaten Fernamt eine der   Amtsleitungen   gewünscht, die in der   Ö-Dekade   angeschlossen sind, so spricht beim Drücken der Taste 0 das Relais   ZF   
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 und   unterbricht   in der beschriebenen Weise die Stromstossabgabe. 



   Zur Sicherung des Betriebes kann ausser dem Zahlengeber noch ein   Nummernschalter   am Arbeitsplatz angeordnet sein. In diesem Falle werden die Schalteinrichtungen und   der Stromstosskreis   zur Einstellung des   LW durch Umlegen   des Schalters   1/8   unter den Einfluss der Nummernseheibe gebracht, 
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 leitung, für die die in den Dekaden 4-9 angeschlossenen Teilnehmer nicht berechtigt sind, so schaltet die Beamtin ihre   Spreehgarnitur   an die anrufende Amtsleitung und fordert Angabe des   gewünschten   Teilnehmers. Durch   Betätigung   der Anlasstaste AT wird ein Stromkreis für die eine Wicklung des Relais Z geschlossen und durch Schliessen des Kontaktes z ein Stromkreis für das Relais E vorbereitet. 



  Beim   Aufziehen   des der Beamtin der Vermittlungsstelle zugeordneten   Nummernschalters   schliesst ein Kontakt e (N) den Stromkreis für das Relais V, welches mit seinen Kontakten folgende Stromkreise beeinflusst. Der   Koiitalzt vl   bringt das Relais E-1 zum Ansprechen und demzufolge wird der Stromkreis des Relais E durch Schliessen des Kontaktes e   1 II   vollendet. Durch den   Kontakt o 11   erhält 
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 die Schaltarme   des Mitlaufschaltwerkes   auf einen der   Stromstosszahl   entsprechenden Kontakt. Gleichzeitig werden diese Stromstösse auf einen nicht dargestellten   Hubmagneten   des Leitungswählers über den Kontakt i (N) 1 übertragen, so dass dieser in eine bestimmte Dekade gehoben wird.

   Bei Beendigung der Stromstossreihe fällt das Relais V infolge Öffnens des e-Kontaktes des Nummernschalters ab. Der Kontakt   v 11   öffnet den Stromkreis des Relais V   1,   welches im folgenden nicht mehr ansprechen kann, da der   Sehaltarm     I   des   Mitlaufschaltwerkes   seine Ruhestellung 0 verlassen hat. Ist nun die Gruppierung der für bestimmte Leitungen (Amtsleitungen) nicht berechtigten Teilnehmer derart, dass diese z.

   B. in den Dekaden   4-9   des Leitungswählers angeschlossen sind, so stellen sich bei Wahl der Ziffern 4-9 auch die Schaltarme des   Mitläufers auf die Kontakte 4-9   ein, so dass, wenn beim Abfall von Relais V 1 
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 eingeschaltet, woran diese erkennt, dass ein Teilnehmer verlangt worden ist, der nicht berechtigt ist, mit einer Amtsleitung verbunden zu werden. Die Beamtin teilt dies dem Anrufenden mit und führt die in Benutzung genommenen Einrichtungen der Anlage in die Ruhelage zurück. Dies geschieht durch Drücken der Taste   AZ.   Hiedurch wird das Relais V 2 zum Ansprechen gebracht, u. zw. über : Erde, Kontakt AZ 1 der Taste AZ,   Kontakt c 7 77,   Arm 1 des Mitläufers, Relais V 2, Batterie Erde.

   Relais V; 2 hält sich über seinen eigenen Kontakt   il 2 1   unabhängig von der Taste AZ erregt. Durch Schliessen des 
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 Kontakt v 2 II und Kontakt v 1 III Stromstösse, bis der Arm   I   seine   Nullstellung   erreicht hat und Relais   V 2 abfällt.   



   Bei Anruf eines privaten   Nebenstellenamtes   erfolgt, wie vorher beschrieben, die Erregung des Relais E 2. Hiedurch wird nur eine Sperrung erreicht, wenn eine in der   Dekade ss angeschlossene Amts-   leitung verlangt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. 8chaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Anschlussleitungen verschiedener Verkehrsberechtigung, bei welchen ankommende, verschiedenwertige Verbindungen von einer Beamtin weitergeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stromstosssender am Arbeitsplatz der Beamtin Schalteinriehtungen zugeordnet sind, die bei dem Versuch, eine Verbindung zwischen einer Leitung bestimmter Wertigkeit (z. B. Amtsleitung) und einer für diese Verbindung nicht berechtigten Stelle über Wähler herzustellen, wirksam werden und die Herstellung der Verbindung verhindern.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung bei Betätigung des Stromstosssenders der Beamtin entsprechend der Nummer einer Stelle mit beschränkter Verkehrsberechtigung die Aussendung von Stromstössen für Verbindungen bestimmter Wertigkeit verhindert, während die Schalteinriehtung bei Verbindungen anderer Wertigkeit nicht zur Wirkung kommen kann.
    3. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass den ankommenden Leitungen je nach ihrer Wertigkeit Schaltmittel (Relais E oder E 2) zugeordnet sind, welche die verschiedene Beeinflussung der Schalteinrichtung des Stromstosssenders herbeiführen.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung ein Kontrollzeiehen einschaltet, an welchem die Beamtin die Verkehrsbeschränkung des verlangten Teilnehmers erkennt.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 für Anlagen, bei denen dem Arbeitsplatz der Beamtin eine Tastatur zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betätigung derjenigen Taste (z. B. Tasten 4-9), welche den Kennziffern für die im Verkehr mit ankommenden Leitungen bestimmter Wertigkeit beschränkten Anschlussleitungen entsprechen, durch ein Relais (ZU) der Stromstosskreis geöffnet wird.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine synchron mit den Wählern eingestellte Einrichtung (z. B. Schrittschaltwerk, Relaisgruppe usw.) die Vollendung der Verbindung verhindert, wenn diese Einrichtung durch die vom Stromstosssender der Beamtin ausgesandten Stromstösse auf einen eine verkehrsbeschränkte Anschlussleitung kennzeichnenden Kontakt eingestellt ist. EMI3.1
AT112057D 1926-07-23 1926-12-23 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Anschlußleitungen verschiedener Verkehrsberechtigung. AT112057B (de)

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