AT112130B - Für hohe Drucke bestimmter Deckelverschluß für einen Behälter, der in häufig unterbrochenem, rauhem Betrieb mit sehr heißem, staubbildendem Gut, z. B. glühendem Koks, beschickt wird. - Google Patents

Für hohe Drucke bestimmter Deckelverschluß für einen Behälter, der in häufig unterbrochenem, rauhem Betrieb mit sehr heißem, staubbildendem Gut, z. B. glühendem Koks, beschickt wird.

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AT112130B
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    Für hohe   Drucke bestimmter Deckelverschluss für einen Behälter, der in   häufig   
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 besitzt dieser Ring in einem Abstand von der   Gefässmündung   einen vorstehenden Flansch 6. Auf diesem ist eine ringförmige Membran 7 aufgeschraubt, die durch einen   Flacheisenring 8 mittpls Stiftschrauben 9   auf die Dichtungen 10 dicht aufgeschraubt ist. Der Membranring 7 besitzt an seinem inneren Rande einen vorspringenden Rand   11,   der die eigentliche   Diehtungsfläche bildet.   In dem Verstärkungsring 2 des Deckels ist eine Nut vorhanden, in welche die Dichtung 12 eingewalzt ist, die aus einem nicht rostenden   Metall (Kupfer od. dgl. ) oder aus Asbest usw. bestehen kann.

   Das Gewinde 3 an dem Verstärkungs-   ring 2 des Deckels wie auch das Gewinde 5 des Behälters ist in an sich bekannter Weise an mehreren Stellen derart ausgespart, dass man Deckel und Behälter bis zum letzten Gewindegang übereinanderschieben kann, so dass beim   Schliessen   nur eine kleine Drehung des Deckels benötigt wird. Hiedurch wird erreicht, dass die Schliessdauer sehr kurz wird ; diese entspricht der Drehbewegung des Deckels von ungefähr   20-30 cm   Länge. Die Drehbewegung des Deckels kann in irgendeiner Weise maschinell erfolgen. 



  Der senkrecht stehende Deckel ist entsprechend dem liegenden Behälter drehbar an einer fahrbaren und schwenkbaren Aufhängung 13 unter   möglichster   Vermeidung von Reibung gelagert. 



   Beim Verschliessen wird der senkrecht hängende Deckel über den Rand des Behälters so weit eingefahren, bis die sämtlichen   Gewindegänge   in der richtigen Lage voneinander stehen. Hierauf erfolgt eine kurze Drehbewegung, wodurch der Deckel entsprechend der Steigung des Gewindes in der Richtung zum Kessel gedrückt wird. Es kommt hiebei am Ende der Drehbewegung die Dichtung 12 mit dem Rand 11 der Membran 7 auf dem ganzen Umfang gleichzeitig in Berührung. Durch die kräftige Dreh- 
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 wird einerseits erreicht, dass etwa vorhandene Staubteilchen zermürbt oder beseite geschoben werden, anderseits erhält der Behälter eine Dichtung, die der Vorpressung der Membran entspricht und für den 
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 oder Gase in den Raum zwischen der Membran 7 und dem   Behälterflansch   6.

   Hiedurch wird ein sehr grosser Druck auf die Membran 7 ausgeübt, so dass der Dichtungsdruck zwischen dem Rand 11 und dem Dichtung-   stoff 12 stark anwächst. In   dem Masse, wie der Druck im Behälter ansteigt, vergrössert sich auch der Dichtungsdruck, so dass die Dichtung sich jedem vorkommenden Innendruck anpasst. 



   Eine andere Ausführungsform ist in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellt. Hier erfolgt die Vorspannung der Membran durch zwei Bügel 14, die um eine Achse 15 drehbar gelagert sind und die beim   Schliessen   zwei am Deckel und Behälter befestigte Winkelringe 17, 18 zusammenpressen. Da die beiden Bügel 14 mittels   einesExzenterverschlusses 16   mit grosser Kraft zusammengepresst werden, wird auch der Dichtungdruck mittels der beiden schiefen Flächen der Bügel 14 auf die Winkelringe 17 und 18 mit grosser Kraft übertragen. Die Dichtung geschieht in derselben Art wie vorhin ausgeführt, indem die Vorspannung der Membran durch das Zusammenpressen der beiden Bügel erfolgt und dann ein verstärkter Dichtungdruck durch den Innendruck des Behälters in dem Raum unter der Membran zur Auswirkung kommt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :,   l. Für   hohe Drucke bestimmter   Deckelverschluss für   einen Behälter, der in   häufig unterbrochenem.   rauhem Betrieb mit sehr heissem, staubbildendem Gut, z. B. glühendem Koks, beschickt wird und bei dem der Deckel verschwenkbar angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine federnde, einer Vorspannung unterliegende Membran, die an ihrem Aussenrand mittels eines angeschraubten Ringes an einem Aussenflansch am Stirnende des Gefässes befestigt und an. ihrem Innenrand mit einem vorspringenden Rand versehen ist, der gegen eine im Deckel angeordnete schmiegsame, hitze-und säurebeständige Dichtung sich anlegt und beim Verdrehen des Deckels schleifend dichtet.

Claims (1)

  1. '2. Deckelverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstelle der Abdichtungsmembran am Aussenflansch weit nach aussen und in einem Abstand von der Gefässmündung angeordnet ist, so dass sie nicht nur jederzeit ohne weiteres zugängig, sondern auch sowohl bei geöffnetem wie bei geschlossenem Deckel der Einwirkung der vom heissen Gut ausgehenden Hitze entzogen ist.
    3. Deckelverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verschwenkbare Deckel mit ausgespartem Gewinde versehen ist, das in ein entsprechendes, ebenfalls ausgespartes Gewinde am Behälterrand passt.
AT112130D 1926-08-21 1926-08-21 Für hohe Drucke bestimmter Deckelverschluß für einen Behälter, der in häufig unterbrochenem, rauhem Betrieb mit sehr heißem, staubbildendem Gut, z. B. glühendem Koks, beschickt wird. AT112130B (de)

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