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Gebäude.
Die Erfindung betrifft eine neuartige Anordnung und Ausgestaltung der Räume bei Gebäuden, deren Wohnungen miteinander verbunden werden können, so dass die eine Wohnung durch Räume einer benachbarten Wohnung nach Bedarf vergrössert werden kann. Die Erfindung besteht darin, dass die Räume derart angeordnet und die Türöffnungen zweier in einer Ecke zusammenstossenden, zu einander senkrecht stehenden Wände benachbarter Wohnungen durch einen drehbaren Doppelkasten derart verschliessbar sind, dass durch Verwendung des Doppelkastens zum Verschliessen der Türöffnung zwischen Räumen einer Wohnung die benachbarte Wohnung um Räume vergrössert wird, wobei die vergrösserte Wohnung wieder eine in sich geschlossene Wohnung ergibt, die von den benachbarten Wohnungen abgeschlossen ist.
Hiedurch ist es ermöglicht, eine Wohnung um einen oder mehrere Räume der Nachbarwohnung zu vergrössern, wobei die Selbständigkeit der letzteren nunmehr verkleinerten Wohnung erhalten bleibt, die nunmehr wieder ihrerseits um Räume einer Nachbarwohnung vergrösser- bar ist. Durch Aushängen des Doppelkastens, der sodann geteilt in den Räumen beliebige Aufstellung finden kann, ist auch die zeitweise Kupplung zweier ganzer Wohnungen möglich. Die geschilderte Anordnung hat den Zweck bei Hotels, Pensionen usw., also bei Anlagen, wo einzelne Zimmer oder Wohnungen an eine oder mehrere Personen vermietet werden sollen, die Möglichkeit zu bieten, je nach Bedarf die verschiedensten Kombinationen von Zimmergruppen rasch und einfaeh herzustellen.
Hiedurch ergibt sich eine gesteigerte Anpassungsfähigkeit derartiger Anlagen an den Bedarf und die Wünsche des Publikums und die Möglichkeit, Familien oder Gruppen von Personen in einer in sich geschlossenen
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lichen Räume) als Vermietungsobjekt.
Zweckmässig werden die Aussenwände der Wohnungen beiderseits oder nur einerseits (an der begünstigten Seite : Sonnen-, Aussichtsseite) zur Gesamtflucht (Baulinie) geneigt angeordnet (zackenförmige Fassade). Es ergibt sich dadurch nicht nur eine günstige Raumausteilung im Innern, die die Kupplung der Räume besonders erleichtert, sondern auch eine jeder Wohnung (Appartement) zugeteilte, vom gemeinsamen Daeh überdeckte Terrasse, die durch das Vorspringen der Wände beiderseits gegen Einsicht von den Nachbarterrassen geschützt ist. Die mit entsprechend starken doppelten Rückwänden versehenen, in Scharnieren, Angeln oder Gelenken drehbaren, leicht auszuhebenden Doppelkasten K sind in den beiden Stellungen a und b durch ein versperrbare Schloss zu fixieren (Fig. 1).
Die Fig. 2 zeigt die beispielsweise Grundrisslösung für ein Wochenendhotel im Flachbau. Das Wohnungselement besteht aus dem Wohnraum A, an den sich der Vorraum mit WC und Kochnische anschliesst, und dem Sehlafraum B. Die Terrasse ist vom Wohnraum zugänglich. Durch eine 90 GradDrehung des Doppelkastens J kann nun das Element um einen zweiten Sehlafraum vergrössert werden, der restliche Wohnraum, der ein Schlafsofa enthält, bleibt selbständig vermietbar. Durch Aushängen des Doppelkastens K werden zwei Wohnungen gekuppelt, so dass ein Appartement mit zwei Wohnund zwei Schlafräumen entsteht. Die vier vom Stiegenhaus zugänglichen Wohnungen nach der Anordnung gemäss Fig. 3 enthalten jede Vorraum, Küche, Bad und Klosett.
Durch die verschiedenen Stellungen der Doppelkasten K ergeben sich nun folgende Möglichkeiten für die Zusammenfassung der Räume zu Wohnungen.
Wohnung I und III besteht aus Vorraum, Küche, Bad, WC, 1 und 2 oder aus Vorraum, Küche, Bad, WC, 1, 2 und 3 oder aus Vorraum, Küche, Bad, WC, 1, 2, 3 und 4 ; Wohnung II und IV besteht aus Vorraum, Küche, Bad, WC, 3. 4 und 5 oder aus Vorraum, Küche, Bad. WC, 4 und 5 oder aus Vorraum, Küche, Bad, WC, 5.