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Elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser u. dgl.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser u. dgl. ist dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Stromleitung im Schliesskasten zwei hintereinander-
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Schlüssels und beim Abheben der Deckplatte des Schlosses den Alarmstromkreis schliessen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der vorliegenden Alarmvorrichtung in
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mit der Alarmvorrichtung.
Das Schloss besteht aus dem Schlosskasten a mit den Zuhaltungen b und dem verschiebbaren
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kasten d ist durch eine Leitung e mit dem einen Pol einer Batterie B und durch eine Leitung t über die Alarmanlage A mit dem andern Pol der Batterie B verbunden. Das Schloss ist als Aufsetzschloss dargestellt (also an der Innenseite der Tür und des Türpfostens angeordnet), kann aber ebensogut ein Einsetzschloss sein.
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angeordnet.
Dem einen Kontakt g ist ein Gegenkontakt 7c, etwa als Stift ausgebildet, zugeordnet, der in einem im Schlosskasten a isolierten Rahmen l durch eine Feder in belastet ist ; der Rahmen l besitzt am hinteren Ende über die Zuhaltungsscheiben b hinausragenden Kontaktlamellen n, die zweckmässig federn. Beim Anheben der Zuhaltungen mittels falschen Schlüssels oder Dietriches kommen diese mit den Lamellen n in Berührung, wodurch der Alarmstromkreis geschlossen wird.
Dem andern Kontakt h ist ein bzw. zwei Gegenkontakte q zugeordnet, die auf die Deckplatte o des Sehliesskastens tragenden,
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bolzen p durch eine zwischen Sehliesskasten und Bolzenkopf q geschaltete feder r gegen den Schliess- kasten gehalten wird. Beim (unbefugten) Abheben der Deckplatte o von dem Sehliesskasten werden die Bolzenköpfe bzw. Gegenkontakte q - entgegen der Spannung der Feder 1" - an den Kontakt h angelegt, was Stromschluss in der Leitung hervorruft. Dieser unbefugte Eingriff am Schliesskasten kann
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angedrückt und diese so abgehoben wird.
Der Schliesskasten cl ist mit einem federnden Kontakt f ausgestattet, der durch eine Ausnehmung der Wand hindurchragt ; der Schlossriegel c greift in der Schliessstellung in den Schliesskasten d ein und legt sich gegen den Kontakt t ; wodurch der Stromübergang vom Schliesskasten auf den Riegel bzw. dessen Zuhaltungen gesichert ist.
Der Kontakt alarmiert auch, wenn die Tür bei geschlossenem Schloss nach Aufstemmen der Türangeln aufgebogen wird, um durchschlüpfen zu können. Der Kontakt g, der seitlich isoliert ist, legt sich nämlich dann mit der dem Schlosskasten zugewendeten, nicht isolierten Kante an den Schlosskasten
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über angeordnet ist, der etwa über seinen Drehzapfen u an den Strom angeschlossen und mit seinem freien Arm durch eine Feder v gegen den Riegel c angelegt ist ; hiebei ist der Riegel an dieser Stelle mit einer Erhöhung w versehen, durch welche bei gesperrtem Schloss der Hebel t so verschwenkt wird, dass der eine Arm in die Bahn des Mitnehmerarmes s eingeschoben wird.
Diese Anordnung verhindert eine unbemerkte Entnahme des Riegels c aus dem Schliesskasten, denn beim Vorschnellen des federbelasteten
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Kontaktstiftes k kommt dessen Arm s mit dem Hebel t (bzw. dessen einen Arm) in Berührung und ruft so Stromschluss hervor.-
In der Tür (Fig. 4) sind Doppelleitungen x isoliert verlegt, deren eine Leitung mit dem Kontaktstift k, also mit der Batterie B verbunden und deren andere Leitung an den Schlosskasten angeschlossen ist. Eine (unbefugte) Unterbrechung der beiden Leitungen führt eine Verbindung derselben untereinander herbei, wodurch die Alarmleitung anspricht. Natürlich kann diese Arbeitsstromsehaltung in eine Ruhestromschaltung umgewandelt werden, bei welcher also eine einpolige Unterbrechung bereits zur Alarmmeldung führt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Alarmvorriehtung für Türschlösser u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Stromleitung (i) im Schliesskasten zwei Kontakte (g, h) hintereinandergeschaltet aufweist, deren zugehörige Gegenkontakte (k bzw. q) beim Anheben der Zuhaltungen (b) und beim Abheben der Deckplatte (e) des Schlosses den Alarmstromkreis schliessen.