AT112465B - Elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser u. dgl. - Google Patents

Elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser u. dgl.

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AT112465B
AT112465B AT112465DA AT112465B AT 112465 B AT112465 B AT 112465B AT 112465D A AT112465D A AT 112465DA AT 112465 B AT112465 B AT 112465B
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AT
Austria
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contact
lock
bolt
lock box
alarm device
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Waldemar Freyschmidt
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Waldemar Freyschmidt
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser u. dgl. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser u. dgl. ist dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Stromleitung im Schliesskasten zwei hintereinander- 
 EMI1.1 
 Schlüssels und beim Abheben der Deckplatte des Schlosses den Alarmstromkreis schliessen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der vorliegenden Alarmvorrichtung in 
 EMI1.2 
 mit der Alarmvorrichtung. 



   Das Schloss besteht aus dem   Schlosskasten   a mit den Zuhaltungen   b und dem verschiebbaren   
 EMI1.3 
 kasten d ist durch eine Leitung e mit dem einen Pol einer Batterie B und durch eine Leitung t über die Alarmanlage   A   mit dem andern Pol der Batterie B verbunden. Das Schloss ist als Aufsetzschloss dargestellt (also an der Innenseite der Tür und des Türpfostens angeordnet), kann aber ebensogut ein Einsetzschloss sein. 
 EMI1.4 
 angeordnet.

   Dem einen Kontakt   g   ist   ein Gegenkontakt 7c, etwa   als Stift ausgebildet, zugeordnet, der in einem im   Schlosskasten   a isolierten Rahmen l durch eine Feder in belastet ist ; der Rahmen l besitzt am hinteren Ende über die Zuhaltungsscheiben b hinausragenden Kontaktlamellen n, die   zweckmässig   federn. Beim Anheben der Zuhaltungen mittels falschen Schlüssels oder Dietriches kommen diese mit den Lamellen   n   in Berührung, wodurch der Alarmstromkreis geschlossen wird.

   Dem andern Kontakt   h   ist ein bzw. zwei Gegenkontakte q zugeordnet, die auf die Deckplatte o   des Sehliesskastens   tragenden, 
 EMI1.5 
 bolzen p durch eine zwischen   Sehliesskasten   und Bolzenkopf q geschaltete feder r gegen den   Schliess-   kasten gehalten wird. Beim (unbefugten) Abheben der Deckplatte o von dem Sehliesskasten werden die Bolzenköpfe bzw. Gegenkontakte q - entgegen der Spannung der   Feder 1" - an   den Kontakt h angelegt, was Stromschluss in der Leitung hervorruft. Dieser unbefugte Eingriff am   Schliesskasten   kann 
 EMI1.6 
 angedrückt und diese so abgehoben wird. 



   Der Schliesskasten   cl   ist mit einem federnden Kontakt f ausgestattet, der durch eine Ausnehmung der Wand hindurchragt ; der   Schlossriegel   c greift in der Schliessstellung in den Schliesskasten d ein und legt sich gegen den Kontakt t ; wodurch der   Stromübergang   vom Schliesskasten auf den Riegel bzw. dessen Zuhaltungen gesichert ist. 



   Der Kontakt alarmiert auch, wenn die Tür bei   geschlossenem Schloss nach Aufstemmen   der Türangeln aufgebogen wird, um durchschlüpfen zu können. Der Kontakt g, der seitlich isoliert ist, legt sich nämlich dann mit der dem   Schlosskasten   zugewendeten, nicht isolierten Kante an den   Schlosskasten   
 EMI1.7 
 über angeordnet ist, der etwa über seinen Drehzapfen   u   an den Strom angeschlossen und mit seinem freien Arm durch eine Feder v gegen den Riegel c angelegt ist ; hiebei ist der Riegel an dieser Stelle mit einer Erhöhung w versehen, durch welche bei gesperrtem Schloss der Hebel t so verschwenkt wird, dass der eine Arm in die Bahn des Mitnehmerarmes s eingeschoben wird.

   Diese Anordnung verhindert eine unbemerkte Entnahme des Riegels c aus dem Schliesskasten, denn beim Vorschnellen des federbelasteten 

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 Kontaktstiftes k kommt dessen Arm s mit dem Hebel t (bzw. dessen einen Arm) in Berührung und ruft so   Stromschluss   hervor.-
In der Tür (Fig. 4) sind Doppelleitungen   x   isoliert verlegt, deren eine Leitung mit dem Kontaktstift k, also mit der Batterie B verbunden und deren andere Leitung an den   Schlosskasten   angeschlossen ist. Eine (unbefugte) Unterbrechung der beiden Leitungen führt eine Verbindung derselben untereinander herbei, wodurch die Alarmleitung anspricht. Natürlich kann diese Arbeitsstromsehaltung in eine Ruhestromschaltung umgewandelt werden, bei welcher also eine einpolige Unterbrechung bereits zur Alarmmeldung führt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische   Alarmvorriehtung   für   Türschlösser   u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Stromleitung (i) im Schliesskasten zwei Kontakte (g, h) hintereinandergeschaltet aufweist, deren   zugehörige   Gegenkontakte (k bzw. q) beim Anheben der Zuhaltungen (b) und beim Abheben der Deckplatte   (e)   des Schlosses den Alarmstromkreis schliessen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Schliessstellung in den Schliesskasten einragend Schlössriegel (e) gegen einen im Schliesskasten angeordneten federnden Kontakt zwecks Sicherung der Stromüberleitung auf den Riegel bzw. dessen Zuhaltungen anliegt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontakt (k) von einem federbelasteten Stift gebildet ist, der mit den Zuhaltungsscheiben (b) zugeordneten Lamellen (n) ausgestattet ist, die beim Anheben der Zuhaltungen mit diesen in Kontakt kommen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktstift einen Kontaktarm (s) besitzt, dem ein unter Strom stehender Hebel (t) derart gegenüber angeordnet ist, dass beim EMI2.1 kommt und so Stromschluss hervorruft.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenkontakte (q) auf federbelasteten Bolzen (p) angeordnet sind, die die Deckplatte (p) an dem Schliesskasten abhebbar festhalten.
AT112465D 1927-09-17 1927-09-17 Elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser u. dgl. AT112465B (de)

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