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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um den Schmierölverbrauch bei durch Schieber gesteuerten Brennkraftmaschinen herabzusetzen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass von den Schieber-
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nach einem Reiniger abgesaugt wird.
Das Öl wird dabei dem Zylinderkopf an einer Stelle zugeführt, welche in der Hauptsache senkrecht über der Stelle des Absaugers aus den Schiebernuten liegt und senkrecht über dem zwischen beiden Stellen vorgesehenen Gemischeinlass sich befindet, während die endgültige Abführung des Öles zum Reiniger
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In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 zum Teil in Ansicht und zum Teil in Schnitt schematisch und auch in verschiedenem Massstabe eine Ausführungsform der Erfindung in der Anwendung auf die Schiebertype von Verbrennungskraftmaschinen, wobei für jeden Zylinder zwei hin und her gehende Schieber vorhanden sind.
Fig. 2 ist eine abgebrochene Ansicht eines Teiles des in Fig. 1 dargestellten äusseren Schiebers, während Fig. 3 in einer Teildarstellung eine gleiche Einrichtung bei einer Maschine mit bloss einem Schieber zwischen Kolben und Zylinder veranschaulicht.
Bei der in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform besitzt jeder der mit den Einlassund Auslassöffnungen M und- ! 3 versehenen Zylinder 11 der Mehrzylindermasehine die üblichen teleskopförmig angeordneten hin und her gehenden inneren und äusseren Schieber 14 und 15j welche in der üblichen Weise durch geeignete Exzenter und ihre Verbindungsstangen 16 und 17 betätigt werden.
Innerhalb der Schieber befindet sich der gewöhnliche Gleitkolben 18, der mit der nicht dargestellten Kurbelwelle der Maschine durch eine Verbindungsstange 19 verbunden ist, wie dies bei Maschinen dieser Type gebräuchlich ist.
Der äussere Schieber 15 hat die üblichen Einström-und Ausströmöffnungen 20 und 21, und der zugehörige innere Schieber besitzt in gleicher Weise mit ersteren Öffnungen zusammenwirkende Öffnungen 22 und 23, wobei beide Sätze von Öffnungen bei den Verschiebebewegungen der Schieber zu den geeigneten Zeitpunkten zur Deckung miteinander und mit den entsprechenden Öffnungen des Zylinders
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Auf seiner Aussenfläche besitzt der äussere Schieber 15 eine Mehrzahl von der Länge nach in Abständen angeordneten seichten, in der Umfangrichtung horizontal verlaufenden Ölnuten 24, von denen die oberen ringsherum um den Schieber reichen, während die unteren aus einem hier nicht näher zu er- örternden Grunde fast, aber nicht ganz um den ganzen Umfang reichen.
Der innere Schieber 14 ist in gleicher Weise mit äusseren Ölnuten oder Kanälen 25 versehen.
Der Schieber 15 eines jeden Maschinenzylinders ist der Länge nach über einen kurzen Teil der Zylinderlänge bei 37 geschlitzt oder durchgeschnitten, wodurch eine Höhlung geschaffen wird, welche mit einer Mehrzahl von Ölnuten oder Kanälen 24 des äusseren Schiebers und 25 des inneren Schiebers in Verbindung steht.
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Wie klar ersichtlich ist, besitzt die Maschinenzylinderwandung im wesentlichen genau unterhalb der Zylindereinströmöffnung des Einlassverteilungsrohres 12 eine Öffnung 26, welche in der Höhe des Schlitzes oder Ausschnittes 37 die Wandung durchsetzt und mittels eines kurzen Rohres 27 mit einem waagrechten Verteilungsrohr 28 verbunden ist, welches seitwärts der verschiedenen Zylinder der Mehrzylindermaschine angeordnet ist und in gleicher Weise mit entsprechenden Öffnungen in den Seitenwandungen sämtlicher Zylinder verbunden ist.
Die Leitung 28 ist durch ein Rohr 29 und einen durch die Seitenwandung der Maschine hindurchreichenden Kanal 31 mit dem ringförmigen Zylinderkopfraum 32 oberhalb der oberen Enden der Schieber an einer Stelle verbunden, welche sich praktisch im Wesen genau oberhalb der Öffnung 26 und der Einlass- öffnung des Zylinders befindet. Die diametral gegenüberliegende Seite dieses ringförmigen Raumes ist
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lassverteilungsleitung der Maschine verbunden, wodurch die Saugwirkung dieser Verteilungsleitung in und durch den Reiniger, den Zylinderkopfraum und die verschiedenen Verbindungen zur Zylinderöffnung 26 jedes Zylinders zur Wirkung kommt.
Die Verteilungsleitung 40 ist mit allen den verschiedenen Rohren 34 der Mehrzahl von Masehinen- zylindern verbunden und steht mit dem einzigen Reinigertinlassrohr 30 in Verbindung, so dass für die ganze Maschine eine einzige Ölreinigungsvorrichtung verwendet wird.
Wegen der Länge des Schlitzes oder der Aushöhlung 37 ist diese ständig der Saugwirkung an der Öffnung 26 ausgesetzt, und infolgedessen wird das Öl in hohem Masse von den oberen Ölnuten beider Schieber abgezogen und in den Reiniger befördert, nachdem es durch den Zylinderkopfraum hindurchgegangen ist. Auf diese Weise wird der Ölüberschuss an der Erreichung der Zylinderöffnung der Einlass-
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dortselbst veranlassen würde.
Zufolge des Umstandes, dass die die Schieber betätigenden Verbindungsstangen in einem Winkel zu denselben arbeiten, besteht die Tendenz, die Schieber etwas seitwärts zu schwingen oder zu kippen, wodurch eine Pumpwirkung hervorgerufen wird, welche trachtet, das Öl in unzulässigem oder unnötigem Ausmasse über die Schieber aufwärts zu befördern, und es wird durch das einfache vorgesehene Mittel dieser Ölüberfluss abgeführt, bevor er unter den Einfluss der an den Einströmöffnungen der Zylinder und in der Einlassverteilungsleitung herrschenden Saugwirkung gelangt.
Es war die Erkenntnis dieser besonderen Wirkungsweise, welche zur Erfindung dieser neuen und bewährten Vorrichtung geführt hat.
Dieses so den verschiedenen Maschinenzylindern entnommene Öl wird in deren Zylinderkopfräume oberhalb jener Stellen entleert, an welchen es von den Schiebern abgenommen wurde, und hier schmier es die oberhalb der Zylindereinströmöffnungen liegenden Teile der Schieber, welche möglicherweise einer entsprechenden Schmierung zufolge der unten erfolgenden Ölabnahme ermangeln.
In manchen Fällen kann eine übermässige Ölmenge ihren Weg längs anderer Abschnitte der Schieber in diese Zylinderkopfräume finden, und durch Abziehen des Öles aus diesen Räumen wird dieser Überschuss, ebenso wie jener, der von den Schiebern unterhalb der Zylindereinströmöffnungen abgezogen wurde, in den Reiniger 35 befördert, dessen oberer Teil zumindest durch einen Teil der heissen Auspuffgase aus der Verteilungsleitung 13, welche Gase durch die für diesen Zweck vorgesehene und mit einem den oberen Teil des Reinigers umschliessenden Gehäuse verbundenen Rohre 38, 38 hindurchgehen, erhitzt werden kann.
Das so der Maschine entnommene und dem Reiniger zugeführte Öl wird gewöhnlich mit anderem, anderen Teilen der Maschine entnommenem und der Reinigung bedürfendem Öl gemischt, und das in der Reinigungsvorrichtung gereinigte Öl wird unter der Wirkung des in der Vorrichtung herrschenden Unterdruckes und gewünschtenfalls auch unter der Wirkung der Erwärmung von dem Reiniger entweder kontinuierlich oder absatzweise zu dem Schmiersystem der Maschine, beispielsweise durch ein vom unteren Teile des Reinigers zu dem Maschinenkurbelgehäuse führendes Rohr 39, befördert.
Das Öl, welches dem Raume um die Schieber herum entnommen wurde, benötigt nicht unbedingt eine Reinigung ; wo jedoch anderes der Maschine entnommenes unreines Öl der Reinigung bedarf, ist es zweckmässig, das gesamte Öl durch die erwähnte Saugwirkung abzuziehen und es nach der Reinigung in das Masehinenkurbelgehäuse oder in einen andern Teil des Schmiersystems der Maschine zurückzuführen.
Es ist selbstverständlich, dass das Schmieröl den Kolben, den Schiebern und den Zylinderwandungen in irgendeiner geeigneten Weise zugeführt werden kann, beispielsweise indem es auf diese Teile durch die Wirkung der Kolbenverbindungsstangen gespritzt wird oder mittels eines Druckspeisesystems oder auch gewünschtenfalls durch Kombination beider Systeme.
Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich, dass der Ölüberschuss, welcher bisher in der Maschine
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