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Vorrichtung zum Messen der Leistung von Kältemaschinen.
Die Leistung von Kältemaschinen kann durch verschiedenartige Fehler beeinträchtigt werden.
So ist es möglich, dass mit der Zeit Kältemittel aus der Anlage verlorengehen und sie nicht mehr genügend
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stellen. Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, um die Leistungsfähigkeit der Kältemaschinen dadurch zu überwachen, dass die vo. n Kondensator kommende Kälteflüssigkeit durch eine Poncelrtöffnung zwischen zwei übereinander angeordneten Gefässen gemessen wird. Hiebei wird die Flüssigkeitshöhe
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tafel bestimmt. Es sind ferner Messeinrichtungen bekannt, die eine in eine geschlossene Leitung eingebaute Stauscheibe enthalten, wobei aus dem Druckunterschied vor und hinter der Stauseheibe die Kälteleistung errechnet werden kann.
Die ersterwähnten Einrichtungen haben den Nachteil, dass sieh im gleichen Raum Dampf und Flüssigkeit befindet, d ren Temperatur nahe am Siedepunkt liegt, so dass stetig Dampf kondensiert oder Flüssigkeit verdampft, ein Beharrungszustand also schwer erreichbar ist. Bei den
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durch die Stauscheibe strömt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Leistung von Kältemaschinen, bei der in an sich bekannter Weise das flüssige Kältemittel über einen zweckmässig die augenblickliche Kälteleistung der Maschine anzeigenden Druckuntersehiedsmesser geleitet wird. Die Erfindung besteht in der Vorschaltung eines aufsteigenden Rohres oder Kanals sowie eines Schauglases an diesem Rohr oder Kanal, um durch Sichtbarmachen des mitgerissenen Dampfes die Wirkung der Messvorrichtung zu überwachen und damit die Zuführung stets reiner FlÜssigkeit zu den Teilen der Messvorrichtung zu d-hcrn.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung im lotrechten Schnitt und in der Ansicht dargestellt. a ist die Leitung für die von Kondensator kommende Flüssigkeit, die am Thermometer b vorbei in den aufsteigenden Kanal c des Durchflussgehäuses d eintritt und so vor das Schauglas e gelangt. An diesem Schauglas wird etwa mitgerissene Dampf sofort sichtbar und der Fehler kann abgestellt werden.
Es besteht so Gewähr, dass durch die Stauscheibe t nur reine Flüssigkeit strömt. Der Druckunterschied vor und hinter dieser Stauseheibe f wird am Differentialmanometer g angezeigt. Die Flüssigkeit fliesst
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ununterbrochener Flüssigkeitsführung entweder über die Messvorrichtung und zurück zur Leitung a oder mit Ausschaltung der Messvorrichtung nur durch die Leitung a leitet. Wird mittels dieses Vierweg- hahnes k die Messeinrichtung ausgeschaltet und somit die in den beiden Kanälen c und h befindliche Flüssigkeitvon der Flüssigkeitsleitung a abgeschlossen, dann kann durch Erwärmung dieser eingeschlossenen Flüssigkeit eine Drucksteigerung entstehen.
Durch eine Bohrung im Kegel des Hahnes k werden die abgesperrten Kanäle mit dem Hohlraum hinter dem Kegel verbunden, so dass bei einer Steigerung des Druckes in diesen Kanälen iiber das zulässige Mass der Kegel von seiner Sitzfläche abgehoben wird und ein Druckausgleich stattfindet. Überdies kann durch ein in den oberen Deckel des Kanals e eingesetztes Manometer der jeweilige Druck in der Messeinrichtung Mobachtet werden.
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Die Kälteleistung entsprechend einer andern vom Thermometer b angezeigten Flüssigkeitstemperatiir ändert sich nach bekannten Gesetzen entsprechend dem spezifischen Gewicht und der Flüssigkeitswärme. Die Teilung für die Kälteleistung ist mit einer Zusatzteilung versehen, die die Flüssigkeitstemperatur berücksichtigt und die Ablesung der Kälteleistung entsprechend der Temperatur richtigstellt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Messen der Leistung von Kältemaschinen, bei der das flüssige Kältemittel über einen zweckmässig die augenblickliche Kälteleistung der Maschine anzeigenden Druckunterschiedsmesser geleitet wird, gekennzeichnet durch die Vorschaltung eines aufsteigenden Rohres bzw. Kanals (e) sowie eines Schauglases (e) an diesem Rohr oder Kanal, um durch Sichtbarmachung des mitgerissenen Dampfes die Wirkung der Messvorrichtung zu überwachen.