DE727977C - Entlueftung von Kaeltemaschinen - Google Patents

Entlueftung von Kaeltemaschinen

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DE727977C
DE727977C DEB194871D DEB0194871D DE727977C DE 727977 C DE727977 C DE 727977C DE B194871 D DEB194871 D DE B194871D DE B0194871 D DEB0194871 D DE B0194871D DE 727977 C DE727977 C DE 727977C
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DE
Germany
Prior art keywords
evaporator
refrigerant
line
ventilator
control valve
Prior art date
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Expired
Application number
DEB194871D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Melchert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergedorfer Eisenwerk AG
Original Assignee
Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication date
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Publication of DE727977C publication Critical patent/DE727977C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B43/00Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat
    • F25B43/04Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat for withdrawing non-condensible gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Entlüftung von Kältemaschinen Die' Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entfernen der in einer Kältemaschinenanbage vorhandenen Fremdgase, insbesondere Luft. -Es slind bereits Verfahren und Vorrächtungen bekanntgeworden, durch die ,die Fremdgase selbsttätig von den im Kreislauf strömenden Kälfiemitteldä.mpfen, und zwar durch Kondensation der letzteren, getrennt werden, wobei ;die Dämpfe dann direkt in einen. Behälter geführt werden. In dem Behälter selbst ist ein Verdampfersystem eingebaut, das durch das anfallende Kä@l-,temittelkondensät gespeist wird. Es ist auch schon bekanntgeworden, das Verdampfersystem durch das aus dem Kondensator entnommene flüssige Kältemittel unter Zwischenschgltung eines meistens an der Regulierstation vorgesehenen Hilfsregelventils zu beschicken: Während sich,die niedergeschlagenen Kältemitteldämpfe mit dem übrigen Kältemittel der Anlage vereinigen, werden (die Fremdgase durch eine bekannte Wasservorlage verlustfrei abgeleitet.
  • Die in dein Verdampfersystem des Entlüfters sich .bildenden kalten Dämpfe werden in idie Saugleitung des Verdichters geführt, wodurch aber leicht Flüssigkeitsschläge im Versdichter auftreten. Man hat diesen Nachteil beseitigt, indem man die kalten Dämpfe in die Haupteinspritzleitung hinter 'dem Hauptregelventil oder in den Flüssägkeitsabscheider des Hauptverdampfers leitet. Werden auch hierdurch die Flüss.i(gkeitsschläge beseitigt, so tritt aber doch, insbesondere ,bei öfters aussetzendem Betriebe, der Nachteil ein, däß das eine Regelventil des Entlüfterverdampfers ein Übertreten der Kälteflüssigkeit ;in den Verdampfer bewirkt, wenn das Schließen dieses Ventilei beim Stillsetzen der Anlage vergessen wird.
  • Gemäß dem Verfahren nach !der vorliegenden Erfindung werden die oben angeführten Nachteile vermieden. Das wird dadurch erzielt, daß die Haupteinspritzleitung für das Kältemittel zuerst durch den Versdampfer des Entlüfters und von hier zum Hauptverdampfer führt. Weiter ist es durch Einschaltung einer besonderen Umgehungsleitung und den entsprechenden Ventilen möglich, 'den. Entlüfter außer Betrieb zu setzen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindurngdurch zwei Ausführungsbeispiele dargestellt und im nachstehenden näher erläutert.
  • In Abb. i werden die von dem Verdichter über die Leitung z kommenden Kältemitteldämpfe im Verflüssiger a verflüssigt, von wo das flüssige Kältemittel in den Flüssigkeitssammler 3 gelangt. Der Entlüfter, bestehend aus dem Behälter 4 und dem eingebauten Verdampfer 5, ist über dem Flüssigkeitssammler 3 angeordnet und steht mit demselben zweimal in Verbindung, wobei das eine Rohr 6 mit dem Gasraum des FlüssigkeitssammIerS-3 in Verbindung steht und dadurch ein Übertreten des Gasdampfgemischs aus letzterem in den Behälter 4 gestattet und das Rohr 7 unter den Flüssigkeitsspiegel des Sammlers mündet und so ein störungsfreies Abfließen desKältemittelkondensates aus dem Entlüfter 4, 5 ermöglicht. 8 ist das Regelventil, das beim Arbeiten mit Hochdruckschwimmerregulierung gegen ein Hochdruckschwimmerregelventil ausgetauscht werden kann.
  • Erfindungsgemäß führt nun die Haupteinspritzleitung über die Leitung g, io direkt durch,den Verdampfer 5 des EntlüfterS.4 und die Leitungen i r, 12 in den nichtgezeichneten Hauptverdampfer, wobei hinter dem Regelventil 8 noch in den Leitungen io, ii Absperrhähne 13, 15 eingebaut sind, so daß der Entlüfter auch zeitweilig außer Betrieb gesetzt werden kann. Das Kältemittel wird dann direkt über eine Umgehungsleitung 14, die noch einen Absperrhahn 13a erhält, in den Hauptverdampfer gespritzt. Die in dem Entlüfter nicht kondensierbaren Fremdgase, z. B. Luft, -werden über die Leitung 16 mit dem Absperrventil 16" idurch einebekannte Wasservorlage 17 kältemiittelverlustfrei abgelassen.
  • Wird also nach .der Erfindung die Anlage stillgesetzt, so braucht auch nur das Regelventil 8 oder der Absperrhahn 13 oder 15 geschlossen zu werden, während bisher immer zwei Regelventile abgesperrt werden mußten.
  • Das Verfahren läß.t sich auch auf Anlagen mit Nie derdruckschwimmer anwenden, -wie es Abb. 22 zeigt. Niederdruckschwimmer be- sitzen im allgemeinen eine Düse, so daß zur Schonung -der Schwimmernadel eire Vorentspannung eintritt. Man kann auch statt der Düse ein von Hand einstellbares Regelventil verwenden, um .das Zwischengefälle bzw. den dadurch entstehenden Zwischendruck: so einregulieren zu können, daß dieser eine Kon-,dens,ation der Kältemitteldämpfe im Entlüfter gerade noch gewährleistet, wie es die Abb.2 zeigt. Auch hier ist bei normalem Betriebe das Verdampfersystem i8 des Entlüfters 4 vor den Hauptverdampfer ig geschaltet, .derart, daß das vom Kondensator 2 in den Sammler 3 fließende Kältemittel über das Regelventil 2o in den Verdampfer 18 des Entlüfters eingespritzt wird. Die vom Verdampfer des Entlüfters 4 kommenden kalten Dämpfe bzw. das noch flüssige Kältemittel gelangt dann durch die Leitung ii in das Schwimmerventil 2i. Das. Ventil ist so konstruiert, daß. .die Leitung in eine Zwischenkammer 22 vor,der Schwimmernadel 23 mÜndet. Dieses hat den Vorteil, daß, sobald sich das Schwimmerventil schließt, auch der Kältemitteldurchtritt über das Regelventil 2o durch .den Verdampfer 18 des Entlüfters 4 unterbunden und die Gefahr der Überfüllung des Hauptverdampfers ig insbesondere beim Stillstand der Anlage beseitigt ist. Das Regelventil 2o wird so eingestellt, daß'einmal noch eineKonden.sationderKältemitteldämpfe im Entlüfter bewirkt wird und zweitens bei direkter Einspritzung über die Umgehungsleitung 14 in das Schwimmerventil für den Überflutungsverdampfer ig eine Vorentspannung eintritt und somit die Schwimmernadel 23 entlastet. Zum. zeitweiligen Außerbetriebsetzen des Entlüfters 4 genügt es, wenn der Absperrhahn 24 geschlossen wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Entlüftung von Kältemaschinen durch Kühlung des hinter dem Kondensator vorhandenen Gasdampfgemisches ;durch verdampfendes Kältemittel, dadurch gekennzeichnet, .daß diieHaupteinspritzleitung für däs Kältemittel (g, io) zuerst im Gesamtstrom durch den Verdampfer (5, 18) des Entlüfters (4) und dann zum Hauptverdampfer führt.
  2. 2. Entlüftung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Umgehungsleitung (14), die bei Außerbetriebsetzung des Entlüfters (4, 18) als Haupteinspritzleitung für :das Kältemittel zu dem Haupt-.verdampfer benutzt wird.
  3. 3. Entlüftung nach .den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung von dem Verdampfer (18) des Entlüfters (4) zum Hauptverdampfer in eine Zwischenkammer (22) vor der Schwimmernadel (23) eines Niederdruckschwimmerregelventils mündet.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung des in der Leitung (g) vorgesehenen Regelventils (2o), .daß einmal eine Kondensation der Kältemitteldämpfe durch den Verdampfer (18) im Entlüfter (4) ermöglicht und zweitens bei Außerbetriebsetzung des Entlüfters dem durch die Umgehungsleitung (14) eingespritzten Kältemittel gegenüber dem Schwimmerregelventii (21) ei-pe Vorentspannung gegeben wird.
DEB194871D 1941-07-13 1941-07-13 Entlueftung von Kaeltemaschinen Expired DE727977C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082604B (de) * 1958-02-03 1960-06-02 Carrier Corp Reinigungs- und Rueckgewinnungs-vorrichtung fuer Kuehlanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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