AT112632B - Karten aus halbsteifem Papier, insbesonder für Registriermaschinen. - Google Patents

Karten aus halbsteifem Papier, insbesonder für Registriermaschinen.

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AT112632B
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cards
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paper
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Morland & Impey Ltd
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  Karten aus halbsteifem Papier, insbesondere für Registriermaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Karten aus   halbsteifemPapier,   die, in der Regel zu Stapel geordnet, von der Greifvorrichtung einer Maschine erfasst und dem Verwendungszweck oder einer zweiten Maschine, z. B. einer Druckpresse, einer Lochmaschine oder einer Registriermaschine einzeln zugefÜhrt werden.
Der fortlaufende Betrieb der hiebei verwendeten Maschinen wird nun sehr häufig dadurch gestört, dass die Ränder der Karten sehr leicht beschädigt werden und schon eine geringfügige Beschädigung der
Kartemänder durch die Greifvorrichtung oder durch einen Schieber ein Zerknittern der Karte und ein
Stehenbleiben der Maschine zur Folge hat. Diesen Nachteil suchte man bisher durch besondere Aus- bildungen der Maschine selbst zu beheben, indem man deren Mechanismus so zart als möglich auf die
Karten einwirken liess.

   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird dem geschilderten Übelstand dadurch abgeholfen, dass einzelne Ränder jeder Karte oder sämtliche durch Imprägnierung mit geeigneten Stoffen, z. B. mit einem Firnis aus gelösten synthetischen Harzen, versteift und gehärtet werden ; auf diese Weise werden Beschädigungen der Karten durch die Greifvorrichtung der Maschine und Betriebsstörungen der Maschine verhindert und es kann daher die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden. 



   Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine der Erfindung gemäss imprägnierte Karte, die Fig. 2 ver- anschaulich einen zusammengerollten Streifen, aus dem die Karten geschnitten werden. 



   Zum Imprägnieren der Karten wird vorzugsweise ein Firnis aus gelösten synthetischen Harzen verwendet, der entweder auf die Karten selbst oder auf den Streifen, aus dem sie geschnitten werden, auf geeignete Weise aufgebracht wird. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die
Karte a an beiden Längsrändern bis zu der Breite b imprägniert. Der Firnis saugt sich in die Ränder der Karte ein und wird, praktisch genommen, unsichtbar ; nach dem Erhärten   schliesst   er die Poren zwischen den Papierfasern und verbindet diese, so dass die Ränder der derart behandelten Karten eine hinreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber der Einwirkung der Greiforgane der Maschine besitzen. 



   Infolgedessen ist es auch   möglich,   Karten von geringerer Dicke auf Maschinen zu bringen. 



   Das Imprägnieren kann auch unmittelbar vor dem Bedrucken der Karten durchgeführt werden. 



   In diesem Falle werden die Karten durch eine Trocknungseinrichtung geführt, bevor sie in die Druck- maschine gelangen, so dass das Imprägnieren und das darauffolgende Bedrucken der Karte als Teile eines einzigen Arbeitsvorganges durchgeführt werden können. 



   Sind bloss zwei einander gegenüberliegende Ränder der Karten zu härten, so kann die Härtung erfolgen, bevor ein Band aus halbsteifem Papier in Karten geschnitten wird. Das Band wird dann zu einer Rolle (Fig. 2) gewickelt und der Firnis wird auf geeignete Weise, beispielsweise mittels eines Bauches, einer Bürste oder eines Zerstäubers auf die Stirnflächen der Rolle aufgetragen ; er saugt sich in die Ränder des Papierbandes ein, wobei die Tiefe, bis zu welcher der Firnis eindringt, von der zum Imprägnieren verwendeten Menge abhängt. Die Papierrolle wird nun getrocknet und in der üblichen Weise zu Karten zerschnitten. Die durch den Firnis erzielte Härtung kann auch noch verbessert werden, indem die   imprägnierten   Karten zwischen heissen Walzen   durchgeführt   werden. 



   Es ist bekannt, bei einer zu einer Rolle gewickelten Bahn von Kopierpapier die Enden der Rolle mit Paraffin, Wachs, Harz od. dgl. zu tränken, damit die Ränder der Papierbahn bei dem späteren
Befeuchten kein Wasser aufnehmen und beim Durchgang durch die Kopiermaschine nicht zerreissen.
Bei diesen bekannten Verfahren handelt es sich also darum, eine zu einer Rolle gewickelte Bahn von dünnem Papier, dessen Festigkeit infolge der Befeuchtung ausserordentlich gering ist, im nassen Zustand gebrauchsfähig zu machen.

Claims (1)

  1. - PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 oder einer zweiten Maschine zuführende Vorrichtungen, insbesondere für statistische Zwecke und für Registriermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand jeder Karte ganz oder teilweise durch Imprägnierung mit geeigneten Stoffen, z. B. mit einem Firnis aus gelösten synthetischen Harzen, versteift und verhärtet ist, um eine Beschädigung der Karten durch die Greifvorrichtung der Maschine und Betriebsstörungen der Maschine zu verhindern. EMI2.2
AT112632D 1925-05-08 1926-05-07 Karten aus halbsteifem Papier, insbesonder für Registriermaschinen. AT112632B (de)

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