AT113363B - Kotfang- und Kotschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Kotfang- und Kotschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge.

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AT113363B
AT113363B AT113363DA AT113363B AT 113363 B AT113363 B AT 113363B AT 113363D A AT113363D A AT 113363DA AT 113363 B AT113363 B AT 113363B
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AT
Austria
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manure
catcher
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obstacle
kotfänger
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Inventor
Urbain Cauchy
Henriette Cauchy
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Urbain Cauchy
Henriette Cauchy
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Eotfang-und Kotschutzvorrichtung fiir Kraftfahrzeuge.   



   Die Kotfänger der Kraftwagen sind in ihren bisherigen   Ausführungsformen   namentlich beim Anfahren an die Gehsteig in solchem Masse der Gefahr der   Einklfllunung   und   Beschädigung   ausgesetzt, dass keine der bekannten Bauarten sich als lebensfähig erwiesen hat. 



   Die Erfindung gibt eine Eimiehtung an, bei der der Kotfänger durch seine vollkommene Beweg-   lichkeit   und elastische Bauart stets rechtzeitig gehoben und in eine solche Lage gebracht wird, dass ein Einklemmen nicht stattfinden kann. Die hiezu nötige Bewegung wird dem Kotfänger beim ersten Anstossen an den Randstein erteilt und erfolgt weiterhin durch seine eigene Elastizität. Der Kotfänger kann einerseits ohne Formänderung parallel zur Ebene des Rades gegen die Fahrtrichtung unter gleichzeitigem Heben über den Boden   ausschwingen,   anderseits um eine horizontale, zur Ebene des Rades parallele Achse auswärts aufgeklappt werden ; gleichzeitig ist der Kotfänger selbst einer Zusammendrückung in vertikaler Richtung unter gleichzeitiger   Durchbiegung   fähig. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Seitenansieht eines Rades mit einem beweglichen Kotfänger, u. zw. mit einem an seiner Tragvorrichtung gelenkig 
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 einen Kotfänger mit seiner besonderen Befestigung, die die Nutzbarmachung der Stösse insofern ermöglicht, als ein Hinaufschnellen des Kotflügels auf den Randstein oder das sonstige Hindernis bewirkt wird. Fig. 4 zeigt die Seitenansicht eines Teiles des Kotfängers samt seiner inneren   Armatur ; Fig. a   den Schnitt durch eine andere   Ausführungsform   des Kotfängers, bestehend aus zwei miteinander verbundenen einzelnen Teilen e, Fig. 6 die Seitenansicht desselben. 



   Der Kotfänger P besitzt einen starren, beim Einbau horizontal gelagerten Rand, etwa aus Federstahl oder einem staiken Bleehstreifen. Senkrecht zu diesem Randstreifen und an diesem angenietet 
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 von Leinwand und Gummi überzogen sind. Der Kotfänger P ist um die horizontale, zur Ebene des Rades parallele Achse   A   drehbar und mittels kleiner   Schwingarme a (Fig.   3) auf der Achse   A   gelagert. Dadurch ist ein Aufklappen des Kotfängers mit nach auswärts gerichtetem unterem Rande   ermöglicht.   



   Die Lager für die Achse A befinden sich am Ende von kurzen Metallstreifen oder Laschen e. 



  Die Verdrehung des Kotfängers wird durch einen auf einem Teil seines Umfanges ausgenommenen Ring b begrenzt, in welchen die Nase b'des Armes a eingreift und der auf der   Längsachse     A   befestigt ist. Die Streifen   Ci   sind zweckmässig, wie Fig. 3 zeigt, als federnde Klemmlage ausgebildet und sind um kurze Zapfen   a !   drehbar, die senkrecht zur Ebene des Rades stehen und am unteren Ende der Tragarme D sitzen ; diese Tragarme sind an ihren oberen Auflagepunkten d'ebenfalls drehbar.

   Das Viereck d,   d,   d', cl' mit gelenkig aneinandergeschlossenen Seiten, deren eine die starre Achse   vl   bildet und das feste Eckpunkte d', d'besitzt, gestattet nun dieser Achse und dem an ihr befestigten Kotfänger ein Ausschwingen entgegen der Fahrtrichtung unter gleichzeitigem Heben, wenn er an einen Randstein anstösst. 



   Der Kotfänger kann am Wagenrahmen oder an   dr Radachsenkappe   befestigt werden. Bei den Vorderrädern muss die Anbringung der Verstellung beim Lenken   Rechnung   tragen. Fig. 1 und 2 zeigt die Aufhängung für ein Vorderrad ; die gebogenen Teile D hängen mittels der Bolzen d'an dem Teil   H,   der oben in eine Hülse endet und mit dieser auf dem Bolzen   II'des   an der Lenkstange oder am Bremsgehäuse befestigten Teiles aufgeschoben ist. 

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   Die   Aufhängung des Kotfängers   kann auch hinter dem Rade erfolgen ; die Arme D sind in diesem Falle fest und umgreifen das Rad oberhalb der Achse in horizontaler Lage. Die Zapfen d dienen zur gelenkigen Verbindung der Arme mit kleinen Stangen an Stelle der Tragstücke c, an denen die Klemmhalter oder Lager i mit Zapfen befestigt sind (Fig. 4). 



   In den Fig. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform des Kotfängers dargestellt, bei der derselbe aus zwei Teilen   1,   2 besteht, die durch kleine bewegliche Laschen o, die mittels Bolzen   i   und'an jedem Teil drehbar befestigt sind, miteinander verbunden werden. 



   Die Wirkungsweise ist bei den verschiedenen Ausführungsformen und Aufbringungen im wesentlichen dieselbe. Durch Anfahren an den Randstein erhält der Kotfänger an seinem schräg gegen den Boden gerichteten Rande einen Stoss ; dieser bewirkt einerseits ein Ausschwingen nach   rückwärts,   wobei sich der Kotfänger so weit hebt, dass ein Hinaufgleiten auf den Randstein ermöglicht wird. Das Ausschwingen wird ermöglicht durch das Gelenkviereck d, d,   d',     (l'oder   bei umgreifenden Armen D an den Stangen e, welche dann zweckmässig die Bolzen d in   Langlöchern   gleiten lassen, um ein Heben des Kotfängers zu ermöglichen.

   Bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6 erfolgt das Ausschwingen mittels der kurzen Laschen o, die sich dabei um die Bolzen   i und i'drehen.   Der Kotfänger gleitet dann mit dem unteren Rande auf den Gehsteig unter gleichzeitiger   Zusammendrückung   der federnden Einlagen, die leicht biegsam sind und zuerst eine Formveränderung gestattetn ; da die Schwingarme a nach oben drehbar sind, klappt dann der ganze Kotfänger unter gleichzeitiger Entspannung nach aussen, indem der untere Rand nach aussen und oben ausweicht. Beim Entfernen des Rades vom Gehsteig fällt der Kotfänger durch sein Eigengewicht wieder in die   ursprüngliche   Lage herab. 



   Die beweglichen Einrichtungen des Kotfängers ermöglichen den von dem Hindernis ausgeübten Stoss auch zur Betätigung einer elektrischen   Alarmeinrichtung-einer Glocke,   eines Lichtes od. dgl.nutzbar zu machen, die am Schaltbrett vor dem Kraftwagenführer angebracht ist und diesem die Annäherung des Rades an ein Hindernis anzeigt. In diesem Fall werden die Hebelarme a zum Schliessen des Alarmstromkreises benutzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kotfangvorrichtung für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, dass der gewölbte, um eine horizontale, zur Ebene des Rades parallele Achse nach aussen aufklappbare und in der Ebene des Rades entgegen der Fahrtrichtung einer Schwingbewegung fähige Kotfänger elastisch ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus einer Randleiste aus starrem Material bestehenden Kotfänger elastische gewölbte Bänder befestigt sind, die in einer zusammenhängenden Schicht von Leinwand, Gummi od. dgl. zur Gänze eingebettet und vor Nässe geschützt sind, wodurch der Kotfänger die federnde Beschaffenheit erhält und dauernd beibehält.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kotfänger an kurzen, auf einer horizontalen Achse (A) drehbar gelagerten Schwingarmen (a) nach aussen aufklappbar befestigt ist und dass die Achse (A) am Ende von kurzen Laschen (e) gelagert ist, die ihrerseits an den Enden abwärts gerichteter Tragarme angelenkt sind, die an ihren oberen Aufhängepunkten um Bolzen parallel zur Ebene des Rades entgegen der Fahrtrichtung ausschwingen können.
    4. Kotfänger nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine elektrische Alarmvorrichtung, deren Stromkreis durch die Stosswirkung des Hindernisses, beispielsweise im Hebelarm (a) geschlossen wird und die, am Schaltbrett vor dem Fahrer angeordnet, diesem die geringste Berührung des Kotfängers mit einem Hindernis anzeigt.
AT113363D 1926-01-16 1927-01-14 Kotfang- und Kotschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge. AT113363B (de)

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