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Fläehenmerker, insbesondere fur die Markierung von Strassen, Chausseen u. dgl.
Die Erfindung betrifft Flächenmerker, die besonders zur Markierung von Strassen und Chausseen dienen, um Wagenführer und Fussgänger an Kreuzungen und Biegungen der Strassen zu leiten, Sicherheitszonen anzugeben u. dgl. Die Flächenmerker können auch in Fabrikanlagen benutzt werden und werden durch Hämmer in die Strassenfläche eingetrieben.
Gemäss der Erfindung hat ein scheibenartiger Kopf einen hohlen Schaft, der mit Teilen ausgerüstet ist, die beim Eintreiben des Merkers in das Material einer Fläche aus ihrer normalen Lage in eine Lage bewegt werden, in welcher sie den Merker im Material verankern, u. zw. läuft das untere Ende des hohlen Befestigungsschaftes in radial nachgiebigen Zinken aus, deren Innenflächen schräg nach unten und aussen verlaufen, so dass beim Eintreiben des Merkers in eine Fläche die Zinken nach aussen gespreizt und der Merker verankert wird. Die Bohrung des Schaftes erstreckt sich so weit in den Kopf hinein, dass der Mittelteil des Kopfes von gleicher oder geringerer Wandstärke ist als der Randteil des oberen konvexen Kopfes.
Weiterhin ist das oben im Kopf liegende Ende der Bohrung des Schaftes erweitert, wodurch eine gleichmässige Wanddicke des Schaftes bis zum Einlaufen in den Kopf erhalten wird und die Kristallisation des Materials an der Übergangsstelle vermieden wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 ein Längsschnitt mit einer die Oberfläche des Kopfes abdeckenden Hülle im Abstand vom Kopf, Fig. 2 eine Ansicht des Merkers von unten und Fig. 3 ein Schnitt durch den Merker nach Eintreiben desselben in eine Strassenfläche, die z. B. aus einer Lage Asphalt, aus Holzblöcken, Beton, Ziegelsteinen od. dgl. besteht.
Der Merker hat einen scheibenähnliehen Kopf mit einem Mittelteils, einem Randteil 2 und einem diese Teile verbindenden konvexen Teil 3. Die untere Fläche 4 des Kopfes ist flach, kann jedoch nahe der Umfangskante eine ringförmige Nut 5 enthalten.
Von der Unterfläche des Kopfes erstreckt sich ein zweckmässig zylindrischer Schaft 6 mit einer Bohrung 6a. Das untere freie Ende des hohlen Schaftes ist in Längsrichtung ausgeschnitten, wodurch nach unten sich verjüngende Zinken 7 gebildet werden, welche etwas in radialer Richtung nachgiebig sind. Die Innenflächen der Zinken verlaufen schräg nach aussen und unten, doch der Aussendurchmesser ist überall derselbe und gleich dem des Schaftes.
Die Bohrung 6a erstreckt sich so weit in den Kopf hinein, dass dessen Mittelteil 1 von überall gleichmässiger Dicke ist, u. zw. ist der Mittelteil so dick, dass er die Beanspruchung durch die darüberfahrenden Wagen aushält und ebenso die Schläge beim Eintreiben, aber so dünn, dass beim Giessen und Abkühlen während des Giessens keine Vertiefung (Lunkerstelle) gebildet wird.
Der hohle Schaft 6 ist von einer Nut 8 umgeben (Fig. 3), welche in der Unterfläche 4 des Kopfes vorgesehen ist und zur Aufnahme des Materials 9 der Strassenfläche dient, z. B. Asphalt od. dgl., welches
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so dass die Dicke der Wand des hohlen Schaftes beim Übergang in den Kopf überall die gleiche ist und der Schaft allmählich in den Kopf übergeht, so dass beim Eintreiben Kristallisation des Materials und damit Bruch der Fläche 1, wo der Schaft in den Kopf mündet, verhindert wird. Ausserdem wird ein vergrösserter Hohlraum 10 für die Aufnahme des verdrängten Materials 11 der Strassenfläehe auf diese Weise vorgesehen, wodurch weiterhin die Verankerung des Merkers im Strassenbett verstärkt wird.
Durch die Vorbeugung der Kristallisation des Materials an dieser Stelle wird ein äusserst kräftiger Merker erhalten, was mit viereckigen oder winkligen Ecken nicht erreichbar ist,
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Der Kopf oder. der Kopi und SchaftJönnen aus einem Metall, einer Metallegierung od. dgLbestehen,. welche eine relativ glänzende Oberfläche hat, die den Merker von der Strassenfläche abhebt. Zweckmässig werden die Merker aus Eisen, Stahl oder-einem andern widerstandsfähigen, billigen Material hergestellt, Eisen und Stahl verrosten jedoch und sind dann von der Strassenfläche kaum zu unterscheiden. Eine bleibende, leicht unterscheidbare Fläche kann durch Emaillieren, Anstreichen, galvanische Plattierung oder durch Vorsehung einer Hülle für den Kopf hergestellt werden.
Diese Hülle kann aus einem passenden Metall, wie Monelmetall, Aseoloy, nicht fleckendem Stahl oder einer ähnlichen Legierung, bestehen. Die Platte hat einen konvexen Mittelteil12, welcher in Berührung mit der konvexen Oberfläche 3 des Kopfes steht, und einen Randteil. M, welcher um den Rand des Merkerkopfes gebogen, gerollt oder gefaltet werden kann, so dass er fest gegen die untere Fläche des Merkerkopfes anliegt, wie in Fig. 2 gezeigt, oder innerhalb der Nut 5 liegt (Fig. l).
Der Merker wird in Strassenflachen durch einen Zuschlaghammer eingetrieben, und weil er entfernt werden kann, wird er dabei jedoch so verankert, dass er durch die üblichen Beanspruchungen nicht gelöst wird. Das durch den Schaft verdrängte Material kann die den Schaft umgebende Umfangsnut ausfüllen und auch die Bohrung des Schaftes, so dass das Material bis zur Wand 1 reicht und sich nicht im Abstand davon befindet, wie in Fig. 3 gezeigt.
PATENT-ANSPRÜCHE :'
1. Fläohenmerker, insbesondere für die Markierung von'Strassen, Chausseen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein scheibenartiger Kopf (1-4) einen hohlen Schaft (16) hat, der mit beweglichen Teilen (7) ausgerüstet ist, die beim Eintreiben des Merkers in das Material einer Fläche aus ihrer normalen
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