AT163319B - Bewehrungsunterlage - Google Patents
BewehrungsunterlageInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bewehrungsunterlage Es sind bereits Bewehrungsunterlagen bekannt, die aus einem quadratischen, rechteckigen oder runden Betonklötzchen bestehen, das von einem Stück Rödeldraht durchsetzt ist, mit dessen Hilfe das Klötzchen am Bewehrungseisen angebracht werden kann. Diese Klötzchen haben bekanntlich die Aufgabe, bei der Herstellung von Betonbalken od. dgl. die Bewehrungseisen in bestimmter Lage in Bezug auf den Balkenquerschnitt und in genauem Abstand von der Schalung zu halten, um so beim fertigen Balken die Bewehrungseisen zuverlässig in der gewünschten Lage, nämlich in der Zugzone des Balkens od. dgl. zu haben. Dabei sollen sich die Klötzchen mit dem umgebenden Beton unlösbar verbinden. Es hat sich nun gezeigt, dass insbesondere bei der Herstellung von Fertigbetonbalken, die oft ziemlich langen und beim Transport verbogenen Bewehrungseisen nicht genügend geradegerichtet in die Schalung eingebracht und beim Ein- stampfungsvorgang weiter deformiert werden. Durch diesen Vorgang nehmen die Bewehrungseisen nicht die vorgeschriebene Lage ein und heben sich stellenweise samt den Klötzchen von der Schalung ab. Bei den vielfach ziemlich niedrigen Betonbalken liegen daher die Bewehrungseisen dann nicht in der Zugzone, was erfahrungsgemäss meist in der Mitte des Balkens, also gerade im Bereich des gefährlichen Querschnittes der Fall ist. Nach der Fertigstellung der Balken ist es also bisher kaum möglich, derartige Ausschussstücke zu erkennen, da die Klötzchen, die an der Balkenunterfläche sichtbar sein sollten, sich fast gar nicht vom umgebenden Beton abheben. Es kann also meist nicht einwandfrei festgestellt werden, ob sich das Klötzchen in seiner richtigen Lage befindet oder ob es, eingeschlossen vom Balkenmaterial (Beton), seine Lage verändert hat. Der Erfindungsgegenstand behebt die genannten Mängel in wirksamer und einfacher Weise. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, den Klötzchen ein auffälliges Aussehen zu geben, u. zw. durch besondere Formgebung, Färbung und Oberflächengestaltung bzw. Körnung. Hinsichtlich der Form wurde gleichzeitig angestrebt, das Lösen der Klötzchen bzw. die Rissbildung entlang des Klötzchenumfanges möglichst zu verhindern und überdies die Herstellung der Klötzchen zu erleichtern. Zu diesem Zweck wurde eine solche Umrissform der Bewehrungs- unterlagen vorgesehen, dass deren seitliche Begrenzungsflächen in der Zugbeanspruchungs- richtung oder Längsachse des Balkens bzw. schräg dazu verlaufen. Als besonders zweck- mässige Form in diesem Sinne wurde u. a. die Sechseckform gefunden, die mit je einer Spitze in die Balkenlängsrichtung zu liegen kommt. Die Zugspannungen zwischen Beton und Klötz- chen können sich dadurch nicht voll auswirken, sondern nur mit dem um sin 60 reduzierten Betrag. Gleichzeitig ist die Herstellung solcher Klötz- chen äusserst einfach und ohne Abfallbeton durch- führbar. Die Herstellungsformen werden zweck- mässig durch in einen Formkasten einzulegende, entsprechend geformte Blechstreifen gebildet, die zusammengesetzt ein bienenwabenartiges Gitter bilden (Fig. 4). Dabei ist überdies die Oberfläche des Formkastenbodens mit besonderen Erhöhungen bzw. Unebenheiten versehen, welche sich an der Unterfläche (Aussenfläche) der Klötz- chen abbilden und so deren Aussehen auffallend erscheinen lassen. Ausser der Form und Oberflächenbeschaffenheit ist auch noch die Färbung ein wesentliches Merkmal der Erfindung. Diese kann durch entsprechende Zuschlagstoffe, z. B. Schlacke oder Beigabe einer Farbe in die Mischung, erreicht werden. Die in den bisherigen Formen übliche Einbettungsrinne für die Auflagerung der Bewehrungsstähle ist bei den erfindungsgemässen Klötzchen weggelassen, damit ein besseres Ummanteln der Eiseneinlagen in den Auflagerzwickeln durch den eingebrachten Beton auf den Plättchen gewährleistet wird. Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Schaubild des Klötzchens, Fig. 2 das Klötzchen nach Verbindung mit der Bewehrung durch Verrödelung des eingelegten Drahtes, Fig. 3 die Festhaltung der Bewehrungsstähle im Querschnitt. Fig. 4 Darstellung der in den Formkasten einzulegenden Metallstreifen für die Herstellung der Plättchen. Fig. 5 Darstellung der Untersicht <Desc/Clms Page number 2> eines Balkens mit dem deutlich durch Färbung und Körnung bzw. Oberflächenmusterung hervortretenden Klötzchen. Das Wesen des Erfindungsgegenstandes geht aus der Zeichnung ohne weiteres hervor. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bewehrungsunterlage bestehend aus einem von Rödeldraht durchsetzten Betonklötzehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Betonklötzchen so ausgestaltet ist, dass es sich vom umgebenden Beton deutlich unterscheidet.
Claims (1)
- 2. Bewehrungsunterlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auffallende Färbung. 3. Bewehrungsunterlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine sich vom umgebenden Beton stark abhebende Oberflächenbeschaffenheit oder Körnung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT168720T | 1950-06-05 |
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Family Applications (2)
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| AT163319D AT163319B (de) | 1950-06-05 | 1948-02-17 | Bewehrungsunterlage |
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| AT168720D AT168720B (de) | 1950-06-05 | 1950-06-05 | Bewehrungsunterlage |
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| AT (2) | AT163319B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0519385A1 (de) * | 1991-06-19 | 1992-12-23 | Siegfried Dreizler | Verfahren zum Herstellen eines Abstandhalters für Bewehrungen und Abstandhalter |
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1948
- 1948-02-17 AT AT163319D patent/AT163319B/de active
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1950
- 1950-06-05 AT AT168720D patent/AT168720B/de active
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| EP0519385A1 (de) * | 1991-06-19 | 1992-12-23 | Siegfried Dreizler | Verfahren zum Herstellen eines Abstandhalters für Bewehrungen und Abstandhalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT168720B (de) | 1951-07-25 |
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