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Walzenwehrkörper.
Die Erfindung betrifft die konstruktive Ausbildung der Wehrkörper von Walzenwel1ren. Solche Wehrkörper sind bislang meist als zylindrische Trommeln von ringsum gleicher Wandstärke hergestellt.
Zwar ist es bekannt, dass die Kräfte, der die Walzen im Betriebe unterliegen, je nach der Lage der Walze diese in verschiedenen Richtungen verschieden beanspruchen, aber man hat hierauf bislang keine RÜcksicht genommen, teils weil man Wert legte auf einfachste Bauart und leichteste Werkarbeit, teils
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im ganzen Zylinderquerschnitt den verschiedenen Beanspruchungen gerecht werden konnte.
Neuere Untersuchungen haben nun gezeigt, dass es unter Umständen vorteilhaft ist, die Walzenbauart besser den bei ihrer Bewegung sich ändernden Beanspruehungsbedingungen anzupassen. Liegt die Walze in ihrer tiefsten Lage auf der Sohle auf, so ist ihre Beanspruchung durch den Wasserdruck am grössten. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sie hiebei die geringste Durchbiegung zeigt, damit die
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Durchbiegungen grosser sein, ohne dass es schadet, anderseits sind die vo-. n Wasserdruck herruhrenden Kräfte entsprechend der geringeren Wassertiefe geringer. Die klare Erkenntnis dieser Verhältnisse
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grössten Beanspruchung (z. B. in der untersten Lage) mit Bezug auf die Kraftrichtung vorn und hinten liegen, besonders versteift ist. Diese Versteifung kann z.
B. dadurch geschaffen werden, dass man vorn und hinten grössere Blechstärken wählt oder dass man dort zur Versteifung besondere Verstärkungsglieder anbringt.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Fig. 1 zeigt eine in der untersten Lage befindliche Wehrwalze sowie den anschliessenden Teil der Wehrsohle im Querschnitt.
Die Richtung der auf die Walze wirkenden Kraft ist durch den Pfeil angegeben. Senkrecht zu
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an der Wehrsohle gefordert wird, wird die Wandstärke des Wehrkörpers an den Stellen, die am weitesten von der Trägheitsachse entfernt liegen, erfindungsgemäss vergrössert. Im vorliegenden Fall sind von den vier Blechquadranten a, b, c und d, aus denen die Walze zusammengesetzt ist, die beiden Quadranten a und c mit Blechen von grosser Dicke ausgerüstet, während die der Trägheitsachse naheliegenden Quadranten bund d geringere Stärke besitzen.
Wie die folgende Überlegung erkennen lässt, ist die geschilderte Ausführung ohne weiteres zulässig. Wird nämlich die Walze angehoben, so wandert zwar die Beanspruchung und damit die Trägheitsachse, da sieh die Walze dreht, scheinbar durch den ganzen Walzenquersehnitt hindurch. Das Wider-
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entspricht, wesentlich geringer als vorhin. Dieses ist aber auch zulässig, weil einerseits-wie schon oben angedeutet - de Beanspruchung geringer ist, anderseits auch eine grössere Durchbiegung der Walze ohne Bedenken zugelassen werden kann.
Fig. 2 zeigt einen Walzenquerschnitt mit gleichbleibender Blechstärke. Es sind hier zur Vergrösserung des Widerstandsmomentes Blechlamellen e und tansebracht, die, ähnlich wie vorhin, zur Erhöhung des Trägheitsmomentes in der Trägheitsachseilage, die dieses am notwendigsten macht, dienen.