AT113731B - Walzenwehrkörper. - Google Patents

Walzenwehrkörper.

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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Walzenwehrkörper. 



   Die Erfindung betrifft die konstruktive Ausbildung der Wehrkörper von   Walzenwel1ren.   Solche Wehrkörper sind bislang meist als zylindrische Trommeln von ringsum gleicher Wandstärke hergestellt. 



  Zwar ist es bekannt, dass die Kräfte, der die Walzen im Betriebe unterliegen, je nach der Lage der Walze diese in verschiedenen Richtungen verschieden beanspruchen, aber man hat hierauf bislang keine RÜcksicht genommen, teils weil man Wert legte auf einfachste Bauart und leichteste Werkarbeit, teils 
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 im ganzen Zylinderquerschnitt den verschiedenen Beanspruchungen gerecht werden konnte. 



   Neuere Untersuchungen haben nun gezeigt, dass es unter Umständen vorteilhaft ist, die Walzenbauart besser den bei ihrer Bewegung sich ändernden   Beanspruehungsbedingungen   anzupassen. Liegt die Walze in ihrer tiefsten Lage auf der Sohle auf, so ist ihre Beanspruchung durch den Wasserdruck am grössten. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sie hiebei die geringste Durchbiegung zeigt, damit die 
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   Durchbiegungen grosser   sein, ohne dass es schadet, anderseits sind die   vo-. n Wasserdruck herruhrenden   Kräfte entsprechend der geringeren Wassertiefe geringer. Die klare Erkenntnis dieser Verhältnisse 
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 grössten   Beanspruchung   (z. B. in der untersten Lage) mit Bezug auf die Kraftrichtung vorn und hinten liegen, besonders versteift ist. Diese Versteifung kann z.

   B. dadurch geschaffen werden, dass   man   vorn und hinten grössere   Blechstärken   wählt oder dass man dort zur Versteifung besondere Verstärkungsglieder anbringt. 



   An Hand der Zeichnung soll die   Erfindung näher   erläutert werden. Fig. 1 zeigt eine in der untersten Lage befindliche   Wehrwalze   sowie den   anschliessenden   Teil der Wehrsohle im Querschnitt. 



   Die Richtung der auf die Walze wirkenden Kraft ist durch den Pfeil angegeben. Senkrecht zu 
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 an der Wehrsohle gefordert wird, wird die Wandstärke des Wehrkörpers an den Stellen, die am weitesten von der Trägheitsachse entfernt liegen,   erfindungsgemäss vergrössert. Im   vorliegenden Fall sind von den vier Blechquadranten a, b, c und d, aus denen die Walze zusammengesetzt ist, die beiden Quadranten a und c mit Blechen von grosser Dicke ausgerüstet, während die der Trägheitsachse naheliegenden Quadranten bund d geringere Stärke besitzen. 



   Wie die folgende Überlegung erkennen lässt, ist die geschilderte Ausführung ohne weiteres zulässig. Wird nämlich die Walze angehoben, so wandert zwar die Beanspruchung und damit die Trägheitsachse, da sieh die Walze dreht, scheinbar durch den ganzen   Walzenquersehnitt   hindurch. Das Wider- 
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 entspricht, wesentlich geringer als vorhin. Dieses ist aber auch zulässig, weil einerseits-wie schon oben angedeutet - de Beanspruchung geringer ist, anderseits auch eine grössere Durchbiegung der Walze ohne Bedenken zugelassen werden kann. 



   Fig. 2 zeigt einen Walzenquerschnitt mit gleichbleibender   Blechstärke.   Es sind hier zur Vergrösserung des Widerstandsmomentes Blechlamellen e   und tansebracht,   die,   ähnlich   wie vorhin, zur   Erhöhung des Trägheitsmomentes   in der Trägheitsachseilage, die dieses am notwendigsten macht, dienen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Walzenwehrkörper, dadurch gekennzeichnet, dass er an den Stellen, die bei seiner grössten Beanspruchung (z. B. in der untersten Lage) mit Bezug auf die Kraftrichtung vorn und hinten liegen, stärkere Bleche aufweist als an den übrigen Stellen oder dort dutch besondere Verstärkungsglieder versteift ist. EMI2.1
AT113731D 1927-03-26 1928-03-24 Walzenwehrkörper. AT113731B (de)

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