<Desc/Clms Page number 1>
Beriihrungsschutzanordnung für GtIhlampenfassungen.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausführungsform der Berührungsschutzanordnung nach Patent Nr. 111182, bei welcher die schaltungstechnische Abhängigkeit zwischen der handbetätigten Schaltvorrichtung und der Glühlampe nicht, wie beispielsweise im Stammpatente beschrieben, durch zwei bewegliche Kontakte herbeigeführt wird, die teils durch die Handbetätigung und teils durch die Glühlampe gesteuert werden, sondern dieselbe erfolgt durch ein von der Glühlampe gesteuertes Arretierungsorgan in Verbindung mit einer unter Federspannung stehenden handbetätigten Schaltvorrichtung.
Durch diese Anordnung kann bei entsprechender Ausbildung derselben die Ein-und Ausschalt- bewegung der Kontaktvorrichtung momentan erfolgen, wie nachstehend beispielsweise beschrieben.
Die Momentschaltung ist jedoch nicht Bedingung bei dieser Anordnung, sondern die Schaltbewegung kann auch langsam erfolgen.
Die neue Anordnung ist in den Fig. 1-6 dargestellt, u. zw. in der Fig. 1 in senkrechtem Längsschnitt durch den Fassungseinsatz, ohne Mantel und Fassungsboden. In den Fig. 2-4 ist der Schaltmechanismus von oben gesehen in verschiedenen Stellungen und in der Fig. 5 die untere Draufsicht des Fassungseinsatzes zur Darstellung gebracht. Fig. 6 stellt einen Schnitt einiger besonderer Teile quer zur Fig. 1 dar.
EMI1.1
zwei Muttern 7 und zwei durch den Stein hindurchgeführte Schrauben 8 und 9 befestigt. Die Schrauben 8 und 9 stehen somit in leitender Verbindung mit der Gewindehülse 2. Innerhalb eines hinteren Hohl-
EMI1.2
der Hebel 10 auf einem Ansatz der Schraube 8 und der Hebel 11 auf dem Ansatz der Schraube 9 drehbar angeordnet sind.
Die beiden gegeneinander gerichteten beweglichen Hebelenden sind durch eine Spannfeder 12 miteinander verbunden, die nur in der Fig. 1 sichtbar zur Darstellung gelangt ist, da sie in den Fig. 2-4 durch den oberen Hebel 11 verdeckt wird. Das bewegliche Ende des Hebels 10 kommt in einer seiner Endstellungen mit der Kontaktfeder 6 in Berührung (Fig. 3 und 4), so dass dieser Hebel als Kontakthebel die Verbindung zwischen der Gewindehülse 2 über Schraube und Kontaktfeder 6 vermittelt oder aufhebt. Die pendelnde Bewegung des Kontakthebels 10 wird durch die Bewegung des Hebels 11 herbeigeführt, da durch diesen die Zugfeder 12 über den Drehpunkt 8 des Hebels 10 hinwegbewegt wird, so dass der letztere auf bekannte Weise hin und her schnappen muss.
Der Hebel 11 wird
EMI1.3
herum nach vorne aus dem Fassungsmantel 15 herausgeführt ist, entgegen dem Zug einer Feder 16 bewegt. Letztere ist stets bestrebt, den Hebel 11 wieder in die Ausgangsstellung (Fig. 2) zurückzuführen. Durch Zug an der Schnur 13 wird der Hebel 11 in die andere Endstellung bewegt und dadurch schnappt
<Desc/Clms Page number 2>
auch der Kontakthebel 10 nach der andern Seite (Fig. 4). Wird die Schnur losgelassen, so zieht die Feder 16 den Hebel 11 zurück und auch der Schalthebel 10 folgt momentan nach.
Dies ist der Vorgang der Schaltbetätigung bei fehlender Lampe. Um eine dauernde Einschaltstellung des Schalthebels 10 bei eingeschraubter Lampe herbeizuführen, ist unterhalb des Hebels 10 eine Blattfeder 17 angeordnet, deren eines Ende mittels der Schraube 8 befestigt ist und deren anderes Ende in Richtung zur Glühlampe hin unter Federspannung steht. Das bewegliche Ende der Blattfeder 17 ist in Richtung zum Schalthebel 10 hin umgebogen und besitzt dadurch eine Nase 18, welche hinter den Schalthebel 10 greifen kann, sobald dieser sich in der Einschaltstellung befindet (Fig. 6). Bei fehlender Lampe greift die Nase 18 jedoch nicht hinter den Schalthebel 10, weil die Blattfeder 17 in entgegengesetzter Richtung gespannt ist und deshalb den Hebel nicht berührt..
Erst durch den Druck eines Isolierstiftes 19, welcher den Mittelkontakt 3 durchdringt, wird die Feder 17 und deren Arretierung- nase 18 gegen den Schalthebel 10 gedrückt, indem der Glühlampenmittelkontakt den Stift 19 einwärts-
EMI2.1
von dieser bei einer Lockerung oder Herausnahme der Glühlampe, durch welche der Stift 19 sowie die Arretierungsnase jM zurüekbewegt werden, ebenfalls momentan in die Ausschaltstellung zurückbewegt.
Die dauernde Einschaltung kann demnach erst nach erfolgter Einschraubung der Glühlampe durch die besondere Handbetätigung vor sich gehen, da in diesem Falle erst die Arretierung des Schalthebels möglich ist, während anderseits beim Herausschrauben der Lampe eine selbsttätige Ausschaltung - durch Lösung der Schalthebelarretierung vor sich geht.