AT113926B - Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen.

Info

Publication number
AT113926B
AT113926B AT113926DA AT113926B AT 113926 B AT113926 B AT 113926B AT 113926D A AT113926D A AT 113926DA AT 113926 B AT113926 B AT 113926B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
resistor
rotor
slip rings
phase exciter
phase
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dr Ing Liwschitz
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT113926B publication Critical patent/AT113926B/de

Links

Landscapes

  • Motor And Converter Starters (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstrom- erregermaschinen. 



   Bei Induktionsmaschinen mit   Drehstromerregermaschinen   ist es mit   Rücksicht   auf den Kommu- tator der Drehstromerregermaschine zweckmässig, die Läuferspannung hoch zu wählen. Wenn nun die
Läuferspannung bei Stillstand gewisse Werte übersteigt, so ergeben sich Schwierigkeiten beim Anlassen einer solchen Induktionsmaschine, da regelbare Anlasser für sehr hohe Spannungen nicht oder nur mit besonderen Kunstgriffen betriebssicher zu bauen sind. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Anordnung, die auch bei hohen Läufer- spannungen in einfacher Weise ein sicheres Anlassen der Induktionsmaschine gestattet. Hiezu wird in den Läuferstromkreis der Induktionsmaschine parallel zu dem regelbaren Widerstand und der Dreh- stromerregermaschine ein fester Ohmscher Widerstand von solcher Grösse geschaltet, dass er das Anlaufen bei Anschalten der Induktionsmaschine an das Netz bewirkt. Zu Beginn des Anlassens ist lediglich der feste Widerstand eingeschaltet, während der regelbare Widerstand und die Drehstromerregermaschine abgeschaltet sind. Wenn der Läufer in Gang kommt, so sinkt die Läuferspannung dementsprechend und es besteht alsdann keine Schwierigkeit mehr, mit Hilfe des regelbaren Widerstandes die Drehzahl der Maschine weiter zu erhöhen.

   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der
Erfindung gegeben. 



   In Fig. 1 ist 1 die Induktionsmaschine, die über dem Schalter 2 an das Netz gelegt werden kann. 



   Die   Läuferwicklung   ist über die Schleifringe 3, den Schalter 4 und den regelbaren Widerstand 5 an die läufererregte Drehstrommaschine 6 angeschlossen. Erfindungsgemäss ist parallel zur Drehstromerreger- maschine 6 mit dem regelbaren Widerstand 5 an die Schleifringe 3 der feste Widerstand 7 angeschlossen, dessen Grösse so bemessen ist, dass die Induktionsmaschine bei offenem Schalter 4 nach Anschalten ihres
Ständers an das Netz durch den Schalter 2 mit Sicherheit anläuft. Das weitere Anlassen vollzieht sich dann in üblicher Weise, indem der Schalter 4 geschlossen, hierauf der Widerstand 5 verringert wird und dann der Läufer der Drehstromerregermaschine 6 mittels des Schalters 8 an das Netz gelegt wird. Der feste Widerstand 7 kann auch während des Betriebes im Stromkreis belassen werden.

   Es ist jedoch auch möglich, ihn während des Dauerbetriebes abzuschalten. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dass an Stelle des in Reihe mit der Drehstromerregermaschine liegenden regelbaren Widerstandes 5 ein parallel zu der Drehstromerregermaschine geschalteter regelbarer Widerstand 5a in Anwendung kommt, wie dies in Fig. 1 strichliert gezeichnet ist. 



   In Fig. 2 ist eine   Anlassschaltung   gemäss der Erfindung dargestellt, für den Fall, dass die Läuferwicklung der Induktionsmaschine beim Anlassen in Dreieck und später in Stern geschaltet ist. Die Läufer- wicklung liegt hier an den sechs Schleifringen 8. Die Schaltung ist so getroffen, dass bei geschlossenem
Schalter 9 die Läuferwicklung in Dreieck geschaltet ist. Der gemäss der Erfindung in den Läuferstrom- kreis geschaltete feste Widerstand 10 liegt parallel einerseits zu dem regelbaren Anlasswiderstand 11, als auch zu der Erregermasehine   12,   die über den Schalter 13 an die   Läuferwicklung   angeschlossen werden kann. Zu Beginn des Anlassens ist der Schalter 9 geschlossen, der Schalter 13 geöffnet.

   Nach Anschalten des Ständers der   Induktionsmaschine   an das Netz läuft diese unter dem Einfluss des entsprechend 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bemessenen   festen Widersta : ndes 10   an. Wenn sie eine gewisse Drehzahl erreicht ; hat und die Läuferspannung entsprechend gesunken ist, wird durch Verringerung des regelbaren Widerstandes 11 der Anlauf vollendet. Hierauf wird durch Schliessen des Schalters 13 die   Drehstromerregermaschine   in den Läuferkreis 
 EMI2.1 
 bewirkt und hierauf der Läufer der Drehstromerregermaschine an das Netz gelegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Anlassen von Induktionsmaschinen, die mit Drehstromerregermaschinen betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei Beginn des Anlassens in dem Läuferkreis der Induktionsmaschine ein fester (nicht regelbarer) Ohmscher Widerstand von solcher Grösse liegt, dass er das Anlaufen der Induktionsmaschine bewirkt, und dass nach erfolgtem Ingangkommen ein regelbarer Widerstand in den Läuferkreis gelegt wird, durch dessen Verringerung der Anlauf vollendet wird, worauf die Drehstromerregermaschine in den Läuferkreis eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 bei Induktionsmaschinen, deren Läuferwicklung beim Anlassen in Dreieck und beim Betriebe in Stern geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach beendetem Anlauf und nachdem die Drehstromerregermaschine ebenfalls parallel zu dem festen Widerstand in den Läuferkreis des Induktionsmotors gelegt worden ist, dessen Läuferwieklung in der Weise von Dreieck auf Stern umgeschaltet wird, dass der feste Widerstand und der zu ihm parallel liegende regelbare Widerstand den Sternpunkt bilden, während die Drehstromerregermaschine an die Phasenenden der. Läuferwiek- lung angeschlossen ist.
    3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die drei Schleifringe der Induktionsmaschine ein fester Widerstand (7) angeschlossen ist und dass parallel hiezu über einen regelbaren Widerstand (5) die Drehstromerregermaschine (6) geschaltet ist (Fig. 1).
    4. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Anspruch -1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Schleifringe der Induktionsmaschine ein fester Widerstand (7) angeschlossen ist und dass parallel zu diesem einerseits ein regelbarer Widerstand (5a), anderseits eine Drehstromerregermaschine (6) angeschlossen ist.
    5. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Läuferwicklung der Induktionsmaschine in offener Schaltung an sechs Schleifringe (8) derart angeschlossen ist, dass durch Schliessen eines dreipoligen Schalters (9) zwischen den Ableitungen der sechs Schleifringe die Läuferwicklung in Dreieck geschaltet ist, und dass einerseits ein fester Widerstand von passender Grösse (10) und ein regelbarer Widerstand (11) an drei Schleifringe, anderseits die Dreh- stromerregermaschine (12) über einen dreipoligen Schalter an die andern drei Schleifringe so angeschlossen ist,
    dass bei Öffnen des zwischen den Ableitungen der sechs Schleifringe liegenden dreipoligen Schalters (9) der feste Widerstand und der mit ihm parallel liegende regelbare Widerstand den Nullpunkt der alsdann in Stern geschalteten Läuferwicklung bilden, an deren Enden die Drehstromerreger- masehine liegt (Fig 2).
AT113926D 1926-03-01 1927-02-26 Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen. AT113926B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE113926X 1926-03-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT113926B true AT113926B (de) 1929-08-10

Family

ID=5653578

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT113926D AT113926B (de) 1926-03-01 1927-02-26 Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT113926B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT113926B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen.
DE589763C (de) Einrichtung zum Bremsen von Asynchronmaschinen
DE475762C (de) Einrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Wechselstromerregermaschinen
DE407846C (de) Verfahren zum Anlassen eines Drehstromasynchronmotors
DE710435C (de) Elektrodynamisches Bremsverfahren fuer Asynchronmotoren
CH124418A (de) Anordnung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschine.
DE631171C (de) Verfahren zum unterbrechungslosen asynchronen Anlassen von Synchronmaschinen
DE542532C (de) Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Asynchronmaschinen
DE550865C (de) Einrichtung zum Anlassen von Asynchronmaschinen
DE497554C (de) Asynchroner Anwurfmotor
DE597449C (de) Reibungskalander
DE530588C (de) Verfahren zum Anlassen von Asynchronmaschinen, die mit Kommutatorhintermaschinen in Kaskade geschaltet sind
DE474088C (de) Verfahren zum Anlassen von Asynchronmaschinen mit mechanisch gekuppelter Kommutatorhintermaschine
AT95465B (de) Einrichtung zum Anlassen von Drehstromasynchronmotoren mittels Anlaßwiderstand.
DE563955C (de) Verfahren zum Anlassen eines Asynchronmotors mit Hilfe eines Anlassaggregates
DE636951C (de) Verfahren zur Unterdrueckung von beim Anlauf von doppelt gespeisten Motoren mit Zwischenlaeufern auftretenden stoerenden Bremsmomenten
AT99872B (de) Erregerschaltung für Drehstrommaschinen mit asynchronem Anlauf.
DE558385C (de) Einrichtung zum Anlassen von synchronen Drehstrom-Doppelfeldmotoren
DE515401C (de) Verfahren zum Anlassen von Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschinen
DE612527C (de) Anlasseinrichtung fuer elektrische Mehrmotorenantriebe, insbesondere fuer Papiermaschinen, mit einem fuer alle Motoren gemeinsamen Anlasser
DE589482C (de) Verfahren zum Anlassen von Induktionsmotoren, insbesondere Doppelmotoren
DE491108C (de) Einrichtung zum Betriebe von Mehrphasenmotoren, die unter Vermittlung eines Phasen- und Frequenzumformers, dessen Drehzahl durch eine Bremseinrichtung geregelt wird, aus einem Einphasennetz gespeist werden
AT92002B (de) Einrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen.
DE392983C (de) Verfahren zum Regeln der Spannung in Anlagen mit einer Synchronmaschine, die einen als asynchronen Schleifringmotor ausgebildeten Anwurfmotor besitzt
AT131510B (de) Verfahren zum Anlassen von großen Kurzschlußankermotoren.