AT113926B - Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstrom- erregermaschinen. Bei Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen ist es mit Rücksicht auf den Kommu- tator der Drehstromerregermaschine zweckmässig, die Läuferspannung hoch zu wählen. Wenn nun die Läuferspannung bei Stillstand gewisse Werte übersteigt, so ergeben sich Schwierigkeiten beim Anlassen einer solchen Induktionsmaschine, da regelbare Anlasser für sehr hohe Spannungen nicht oder nur mit besonderen Kunstgriffen betriebssicher zu bauen sind. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Anordnung, die auch bei hohen Läufer- spannungen in einfacher Weise ein sicheres Anlassen der Induktionsmaschine gestattet. Hiezu wird in den Läuferstromkreis der Induktionsmaschine parallel zu dem regelbaren Widerstand und der Dreh- stromerregermaschine ein fester Ohmscher Widerstand von solcher Grösse geschaltet, dass er das Anlaufen bei Anschalten der Induktionsmaschine an das Netz bewirkt. Zu Beginn des Anlassens ist lediglich der feste Widerstand eingeschaltet, während der regelbare Widerstand und die Drehstromerregermaschine abgeschaltet sind. Wenn der Läufer in Gang kommt, so sinkt die Läuferspannung dementsprechend und es besteht alsdann keine Schwierigkeit mehr, mit Hilfe des regelbaren Widerstandes die Drehzahl der Maschine weiter zu erhöhen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung gegeben. In Fig. 1 ist 1 die Induktionsmaschine, die über dem Schalter 2 an das Netz gelegt werden kann. Die Läuferwicklung ist über die Schleifringe 3, den Schalter 4 und den regelbaren Widerstand 5 an die läufererregte Drehstrommaschine 6 angeschlossen. Erfindungsgemäss ist parallel zur Drehstromerreger- maschine 6 mit dem regelbaren Widerstand 5 an die Schleifringe 3 der feste Widerstand 7 angeschlossen, dessen Grösse so bemessen ist, dass die Induktionsmaschine bei offenem Schalter 4 nach Anschalten ihres Ständers an das Netz durch den Schalter 2 mit Sicherheit anläuft. Das weitere Anlassen vollzieht sich dann in üblicher Weise, indem der Schalter 4 geschlossen, hierauf der Widerstand 5 verringert wird und dann der Läufer der Drehstromerregermaschine 6 mittels des Schalters 8 an das Netz gelegt wird. Der feste Widerstand 7 kann auch während des Betriebes im Stromkreis belassen werden. Es ist jedoch auch möglich, ihn während des Dauerbetriebes abzuschalten. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dass an Stelle des in Reihe mit der Drehstromerregermaschine liegenden regelbaren Widerstandes 5 ein parallel zu der Drehstromerregermaschine geschalteter regelbarer Widerstand 5a in Anwendung kommt, wie dies in Fig. 1 strichliert gezeichnet ist. In Fig. 2 ist eine Anlassschaltung gemäss der Erfindung dargestellt, für den Fall, dass die Läuferwicklung der Induktionsmaschine beim Anlassen in Dreieck und später in Stern geschaltet ist. Die Läufer- wicklung liegt hier an den sechs Schleifringen 8. Die Schaltung ist so getroffen, dass bei geschlossenem Schalter 9 die Läuferwicklung in Dreieck geschaltet ist. Der gemäss der Erfindung in den Läuferstrom- kreis geschaltete feste Widerstand 10 liegt parallel einerseits zu dem regelbaren Anlasswiderstand 11, als auch zu der Erregermasehine 12, die über den Schalter 13 an die Läuferwicklung angeschlossen werden kann. Zu Beginn des Anlassens ist der Schalter 9 geschlossen, der Schalter 13 geöffnet. Nach Anschalten des Ständers der Induktionsmaschine an das Netz läuft diese unter dem Einfluss des entsprechend <Desc/Clms Page number 2> bemessenen festen Widersta : ndes 10 an. Wenn sie eine gewisse Drehzahl erreicht ; hat und die Läuferspannung entsprechend gesunken ist, wird durch Verringerung des regelbaren Widerstandes 11 der Anlauf vollendet. Hierauf wird durch Schliessen des Schalters 13 die Drehstromerregermaschine in den Läuferkreis EMI2.1 bewirkt und hierauf der Läufer der Drehstromerregermaschine an das Netz gelegt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Anlassen von Induktionsmaschinen, die mit Drehstromerregermaschinen betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei Beginn des Anlassens in dem Läuferkreis der Induktionsmaschine ein fester (nicht regelbarer) Ohmscher Widerstand von solcher Grösse liegt, dass er das Anlaufen der Induktionsmaschine bewirkt, und dass nach erfolgtem Ingangkommen ein regelbarer Widerstand in den Läuferkreis gelegt wird, durch dessen Verringerung der Anlauf vollendet wird, worauf die Drehstromerregermaschine in den Läuferkreis eingeschaltet wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 bei Induktionsmaschinen, deren Läuferwicklung beim Anlassen in Dreieck und beim Betriebe in Stern geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach beendetem Anlauf und nachdem die Drehstromerregermaschine ebenfalls parallel zu dem festen Widerstand in den Läuferkreis des Induktionsmotors gelegt worden ist, dessen Läuferwieklung in der Weise von Dreieck auf Stern umgeschaltet wird, dass der feste Widerstand und der zu ihm parallel liegende regelbare Widerstand den Sternpunkt bilden, während die Drehstromerregermaschine an die Phasenenden der. Läuferwiek- lung angeschlossen ist.3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die drei Schleifringe der Induktionsmaschine ein fester Widerstand (7) angeschlossen ist und dass parallel hiezu über einen regelbaren Widerstand (5) die Drehstromerregermaschine (6) geschaltet ist (Fig. 1).4. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Anspruch -1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Schleifringe der Induktionsmaschine ein fester Widerstand (7) angeschlossen ist und dass parallel zu diesem einerseits ein regelbarer Widerstand (5a), anderseits eine Drehstromerregermaschine (6) angeschlossen ist.5. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Läuferwicklung der Induktionsmaschine in offener Schaltung an sechs Schleifringe (8) derart angeschlossen ist, dass durch Schliessen eines dreipoligen Schalters (9) zwischen den Ableitungen der sechs Schleifringe die Läuferwicklung in Dreieck geschaltet ist, und dass einerseits ein fester Widerstand von passender Grösse (10) und ein regelbarer Widerstand (11) an drei Schleifringe, anderseits die Dreh- stromerregermaschine (12) über einen dreipoligen Schalter an die andern drei Schleifringe so angeschlossen ist,dass bei Öffnen des zwischen den Ableitungen der sechs Schleifringe liegenden dreipoligen Schalters (9) der feste Widerstand und der mit ihm parallel liegende regelbare Widerstand den Nullpunkt der alsdann in Stern geschalteten Läuferwicklung bilden, an deren Enden die Drehstromerreger- masehine liegt (Fig 2).
Applications Claiming Priority (1)
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| AT113926D AT113926B (de) | 1926-03-01 | 1927-02-26 | Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschinen. |
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- 1927-02-26 AT AT113926D patent/AT113926B/de active
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