CH124418A - Anordnung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschine. - Google Patents
Anordnung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschine.Info
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Description
Anordnung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschine. Bei Induktionsmaschinen mit Drehstrom erregermaschinen ist es mit Rücksicht auf den Kommutator der Drehstromerregermaschine zweckmässig, die Läuferspannung hoch zu wählen. Wenn nun die Läuferspannung bei Stillstand gewisse Werte übersteigt, so er geben sich Schwierigkeiten beim Anlassen einer solchen Induktionsmaschine, da regel bare Anlasser für sehr hohe Spannungen nicht oder nur mit besonderen Kunstgriffen betriebssicher zu bauen sind. Gegenstand der Erfindung ist eine An ordnung, die auch bei hohen Läuferspannun gen in einfacher Weise ein sicheres Anlassen der Induktionsmaschine gestattet. Hierzu wird in den Läuferstromkreis der Induk tionsmaschine parallel zu dem regelbaren Widerstand und der Drehstromerregerma schine ein fester ohmscher Widerstand von solcher Grösse vorgesehen, dass er das Anlau fen bei Anschalten der Induktionsmaschine an das Netz bewirkt. Zu Beginn des Anlas sens ist lediglich der feste Widerstand ein geschaltet, während der regelbare Wider- stand und die Drehstromerregermaschine ab geschaltet sind. Wenn der Läufer in Gang kommt, so sinkt die Läuferspannung dement sprechend, und es besteht alsdann keine Schwierigkeit mehr, mit Hilfe des regelbaren Widerstandes die Drehzahl der Maschine wei ter zu erhöhen. In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung gegeben. In Abb. 1 ist 1 die Induktionsmaschine, die über den Schalter 2 an das Netz gelegt werden kann. Die Läuferwicklung ist über die Schleifringe 3, den Schalter 4 und den regelbaren Widerstand 5 an die läufererregte Drehstrommaschine 6 angeschlossen. Parallel zur Drehstromerregermaschine 6 mit dem re gelbaren Widerstand 5 an die Schleifringe 3 ist der feste Widerstand 7 angeschlossen, dessen Grösse so bemessen ist, dass die Induk tionsmaschine bei offenem Schalter 4 nach Anschalten ihres Ständers an das Netz durch den Schalter 2 mit Sicherheit anläuft. Das weitere Anlassen vollzieht sich dann in üb licher Weise, indem der Schalter 4 geschlos- @en, hierauf dir Widerstand 5 verringert wird und dann der Läufer der Drellstrom- erregermaschine 6 mittelst des Schalter s an das Netz gelegt wird. Der feste Widerstand 7 kann auch während des Betriebes im Stromkreis belassen werden. Es ist jedoch auch möglich, ihn während des Dauerbe triebes abzuschalten. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dass an Stelle des in Reihe mit der Drehstromerregermaschine lie genden regelbaren Widerstandes 5 ein paral lel zu der Drehstromerregermaschine geschal teter regelbarer Widerstand 5a in Anwen dung kommt, wie dies in der Abbildung punktiert gezeichnet ist. In Abb. 2 ist eine Anordnung gemäss der Erfindung dargestellt für den Fall, dass die Läuferwicklung der Induktionsmaschine beim Anlassen in Dreieck und später in Stern geschaltet ist. Die Läuferwicklung liegt hier an den sechs Schleifringen 8. Die Schaltung ist so getroffen, dass bei geschlos senem Schalter 9 die Läuferwicklung in Dreieck geschaltet ist. Der in den Läufer stromkreis geschaltete feste Widerstand 10 liegt parallel einerseits zu dem regelbaren Anlasswiderstand 11, als auch zu der Erre germaschine 12, die über den Schalter 13 ein die Läuferwicklung angeschlossen werden kann. 7u Beginn des Anlassens ist der Schalter 9 geschlossen, der Schalter 13 ge öffnet. Nach Anschalten des Ständers der Induktionsmaschine an das Netz läuft diese unter dem Einfluss des entsprechend bemesse nen festen Widerstandes 10 an. Wenn sie eine gewisse Drehzahl erreicht hat und die Läuferspannung entsprechend gesunken ist, wird durch Verringerung des regelbaren Wi derstandes 11 der Anlauf vollendet. Hierauf wird durch Schliessen des Schalters 13 die Drehstromerregermasehine in den Läufer kreis gelegt, dann durch Offnen des Schal ters 9 die Umschaltung der Läuferwicklung- von Dreieck auf Stern bewirkt und hierauf der Läufer der Drehstromerregermaschine an das Netz gelegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Anlassen von Induk tionsmaschinen, die mit Drehstromerrerger- maschine, betrieben werden, dadurch gekenn zeichnet, dass für die erste Anlassstufe in- Läuferkreis der Induktionsmaschine ein fe ster (nicht regelbarer) ohmscher Widerstand von solcher Grösse vorgesehen wird dass er das Anlaufen der Induktionsmaschine be wirkt, und dass für die weiteren Stufen ein regelbarer Widerstand in den Läuferkreis geschaltet wird, durch dessen Verringerung der Anlauf vollendet wird, so dass die Dreh stromerregermaschine in den Läuferkreis ein geschaltet werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Anordnung nach Patentanspruch bei In duktionsmaschinen, deren Läuferwicklung beim Anlassen in Dreieck und beim Be triebe in Stern geschaltet ist, gekennzeich net durch eine Umschalteeinrichtung, durch die nach beendeten Anlauf die Drehstromerregermaschine parallel zu dein festen Widerstand in den Läuferkreis gelegt wird, worauf die Lauferwicklung in der Weise von Dreieck auf Stern um geschaltet wird, dass der feste Widerstand und der zu ihm parallel liegende regelbare Widerstand den Nullpunkt bildet, wäh rend die Drehstromerregermachine an die Phasenenden der Läuferwicklung ange schlossen ist. 2.Anordnung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an die drei Schleifringe der Induktionsmaschine ein fester Widerstand (7) angeschlossen ist und dass parallel hierzu über einen regel baren Widerstand (5) die Drehstromerre germaschine (6) geschaltet ist. 3. Anordnung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an die Schleif ringe der Induktionsmaschine ein fester Widerstand (7) angeschlossen ist und dass parallel zu diesem einerseits ein regelba rer Widerstand (5a), anderseits eine Dreh- stromerregermaschine (t3) angeschlossen ist. 4.Anordnung gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Läufer wicklung der Induktionsmaschine in of fener Schaltung an sechs Schleifringe (8) derart angeschlossen ist, dass durch Schlie ssen eines dreipoligen Schalters (9) zwi schen den Ableitungen der sechs Schleif- die Läuferwicklung in Dreieck ge schaltet ist, und dass einerseits ein fester Widerstand (10) und ein regelbarer Wi derstand (11) an drei Schreifringe, ander seits die Drebstromerregermaschine (12) über einen dreipoligen Schalter (13) an die andern drei Schleifringe so ange- schlossen ist, dass bei Öffnen des zwischen den Ableitungen der sechs Schleifringe liegenden dreipoligen Schalters (9)der feste Widerstand und der mit ihm paral lel liegende regelbare Widerstand den Nullpunkt der alsdann in Stern geschal teten Läuferwicklung bilden, an deren Enden die Drehstromerregermaschine liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124418X | 1926-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH124418A true CH124418A (de) | 1928-03-16 |
Family
ID=5658222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124418D CH124418A (de) | 1926-03-01 | 1927-02-21 | Anordnung zum Anlassen von Induktionsmaschinen mit Drehstromerregermaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH124418A (de) |
-
1927
- 1927-02-21 CH CH124418D patent/CH124418A/de unknown
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