AT114057B - Liegende Scherzschachtel mit Klapplaschendeckel. - Google Patents

Liegende Scherzschachtel mit Klapplaschendeckel.

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AT114057B
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Ver Schuhfabriken Berneis Wess
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Liegende Scherzschachtel mit Klapplaschendeckel. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schachtel nebst zweierlei besonderen Mitteln zur Fühnmg ihrer Stecklasche veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den abgewickelten Schachtelzuschnitt, Fig. 2 ist ein Längsschnitt und Fig. 3 ein Querschnitt durch die geschlossene Schachtel und Fig. 4 ein Schaubild der geöffneten Schachtel. Fig. 5 zeigt schaubildlich den vorzuschnellenden Boden. 



  Fig. 6 lässt im Querschnitt zweierlei besondere Stecklaschenführungsmittel erkennen und die Fig. 7 und 8 zeigen diese Mittel im Längsschnitt. Fig. 9 ist ein Querschnitt durch eine Seitengitterausrüstung. 



   Im Hinblick auf den Zuschnitt nach Fig. 1 ergeben für die Schachtel : a den Aussenboden, b die inneren Seitenwände,   c   die Rückwand, d die   Lappenfutter, f die Decke, g   die äusseren Seitenwände,   h   den Klappdeckel, i die besonders lange Stecklasche mit der vorderen Gitterwand   k und I   die seitlichen   Gitterwände. m   (Fig. 5) ist der vorzuschnellende Innenboden, der mit seiner hinteren Anschlagleiste   n   ein Zurückbleiben der Ware bei seinem Vorschnellen hintanhält. o ist die hintere und p die vordere Ankerzunge zum Einhängen des bekannten Gummizugringes q (Fig. 2), der beim   Zurückschieben   des Innenbodens gespannt wird und durch seine Entspannung denselben bei geöffnetem Deckel vorschnellt. 



   Bei geschlossener Schachtel stecken nach den Fig. 2 und 3 die durchbrochenen Käfigseitenwände 1 zwischen den inneren Seitenwänden b und den äusseren Seitenwänden g, die durch die von hinten zwischen sie eingeklebte Lappenfutter d um der Kartondieke entsprechendem Schlitzabstand gehalten werden, damit die Käfigseitenwände leicht zügig geführt werden. Der Stecklappen i, k kann hier unter seinem Eigengewicht nach hinten etwas herabhängen, ohne die Ware, als welche hier beispielsweise ein   Kleinkindersehuh e mit   Affenkopf s gezeigt ist, zu berühren. Der Stecklappen hat infolge der Elastizität des Kartonmaterials an der Biegekante t das Bestreben, sich wieder nahezu in die Richtung des Klappdeckels aufzurichten. Daran ist er jedoch durch die Schachteldecke f gehindert, welcher er sich wenigstens von unten anzuschmiegen sucht.

   Wird nun bei auf ihrem Boden a liegender Schachtel deren Deckel h an einem Zuglappen   u   niedergeklappt, so biegt sich der durchbrochene Stecklaschenteil   k,   an der Sehachteldeckenvorderkante v gleitend, von selbst in die Form der Mantelfläche eines Viertelzylinders (vgl. Fig. 4). Gleichzeitig werden die nach einer Viertelkreisfläche zugeschnittenen Wände 1 als Seitengitter des sich entwickelnden Käfigvorbaues   k, 1   aus den Kastenseitenwänden herausgeschwenkt. Dabei finden die Wände 1 mittels an sie angenieteter Stifte oder Druckknöpfe 3,3'ihren Anschlag im vorderen Ende 4'von Kreisbogenschlitzen 4, die in die seitliehen Innenwandungen b eingestanzt sind.

   Das noch unter der Kastendecke f gegen Hochschnellen gesicherte hintere Ende   i   der Einsteckzunge   i, 7c   verhindert ein Aufschnappen der Käfigvorderwand k. Auf den   kastenförmigen   Schachtelteil ist ein Gitter w aufgedruckt, das ihm das Aussehen eines Käfigkastens verleiht. 



   Schon gegen Ende des Niederklappens des Deckels   h   wird der   Schiebeboden m durch   den Gummizug q auf die innere   Deckelfläche   vorgeschnellt, dessen völliges Niederklappen dadurch von selbst beschleunigt wird. Wer die Schachtel unbefangen öffnet, wird von dem plötzlichen Erscheinen des Käfigvorbaues und noch mehr von den vermeintlich in diesen hineinspringenden   Tiernachbildungen   aufs Höchste überrascht und belustigt. Hauptsächlich kleine Kinder haben daran ihre helle Freude. Deshalb eignet sich die Schachtel hervorragend zur Aufnahme von irgendwelche Tierchen darstellenden Gesehenartikeln für kleinere und kleinste Kinder.

   Für diese ergibt die Schachtel auch noch nach der ersten Überraschung ein willkommenes Spielzeug, indem sie ihnen Gelegenheit gibt, das Einsperren und Vorspringenlassen der Tierchen noch beliebig oft zu wiederholen. 



   Um zu verhindern, dass sich die Stecklasc. he nach häufiger Wiederholung des Spielens schliesslich doch mit ihrem Zungenteil   i   auf die Ware herabsenkt, sich an dieser stösst und damit ein ferneres Zurückklappen des Deckels verhindert, können die Führungsmittel nach den Fig. 6-8 vorgesehen werden. 



  Nach Fig. 6 links und Fig. 7 bestehen diese Mittel aus von den Rändern der Innenwände b einwärtsgebogenen Leisten   x   und nach Fig. 6 rechts und Fig. 8 aus oben aus diesen Innenwänden herausgestanzten und einwärtsgebogenen Lappen y. Damit ist ein auch dauerhafter Spielzeugkäfig gewonnen. 



   Die Käfiggitter können auch mit einer durchsichtigen Haut   z   unter-oder überklebt werden. 



   Dadurch wird nicht nur die gefällige Erscheinung, sondern auch die Elastizität und Festigkeit der Gitterwände gehoben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Liegende kastenförmige Scherzschachtel mit durch Niederklappen auf den Tisch zu öffnendem
Klappdeckel mit Stecklasche, dadurch gekennzeichnet, dass diese Stecklasche (i, k) so lang und so weit gitterförmig durchbrochen (7c) ist, dass sie beim Niederklappen des Deckels   (it)   als nach einem Viertelkreiszylinder gewölbte, unter der Kastendecke (f) geführte Vorderwand      eines Gitterkäfigs (k,   I)   zum Vorschein kommt und dass dessen Seitenwände dabei durch gitterförmig durchbrochene Viertel-   kreisflächen   gebildet werden, die an die Deckelseite angewinkelt sind.

Claims (1)

  1. 2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Käfigseitenwände (1) innen an einfachen Kastenseitenwänden oder besser zwischen seitlichen Kastendoppelwänden geführt sind, deren Wandungen (b, g) durch hintere zwischen sie eingeklebte Kartonfutter (d) in entsprechendem Schlitzabstand gehalten werden. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Schachtel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterseitenwände fil) mittels je eines Nietstiftes oder Druckknopfes (3, 3') in je einem Kreisbogenschlitz (4, 4') der inneren Schachtelseitenwände (b) Führung und Klappanschlag finden.
    4. Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ihr kastenförmiger Teil als Gitterkäfigkasten (iv) bedruckt ist.
    5. Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch ihre Kombination mit einem inneren Warentragboden (m, n), der beim Niederklappen des Deckels in bekannter Weise durch einen hinten (bei o) und vorne (bei p) in den Aussenboden (a) eingehängten Gummizug (q) aus dem Schachtelkasten herausgeschnellt wird, damit gleichzeitig mit dem Zustandekommen des Käfigs gegen dessen gewölbtes Gitter (k) Menagerietiere vorzuspringen scheinen, die als selbständige Spielzeugtierfiguren oder als Kleinkinderschühchen in Form von ganzen Tierfiguren oder als nur mit Tierköpfen, z. B. Affeköpfen (s), versehene Kleinkinderschühchen (r, s) auf dem Innenboden (m) liegen.
    6. Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecklasche (i) auf EMI3.1 geführt wird.
    7. Schachtel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durchbrochenen Wandungen (k, I) des Käfigvorbaues mit einer durchsichtigen Haut (z) unter-oder überklebt sind. EMI3.2
AT114057D 1928-04-11 1928-08-22 Liegende Scherzschachtel mit Klapplaschendeckel. AT114057B (de)

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