CH135249A - Liegende Scherzschachtel mit Klappdeckel. - Google Patents

Liegende Scherzschachtel mit Klappdeckel.

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CH135249A
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CH
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Aktiengesellsc Berneis-Wessels
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Ver Schuhfabriken Berneis Wess
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  Liegende Scherzschachtel mit Klappdeckel.    Die Erfindung betrifft eine liegende     ka-          stenfö@>,trge    Scherzschachtel mit einem  durch Niederklappen auf den Tisch zu öff  nenden     Klappdeckel    mit     Stecklasche    und  besteht darin, dass diese Stecklasche in der  Länge und Breite so weit     gitterförmig     durchbrochen ist, dass sie beim Niederklap  pen des Klappdeckels als nach einem Vier  telkreiszylinder gewölbte, unter der Kasten  decke geführte Vorderwand eines Gitterkä  figs zum Vorschein kommt, und dass die .Sei  tenwände -des Klappdeckels dabei durch     git-          terförmig    durchbrochene Viertelkreisflächen  gebildet werden,

   die an die     Klappdeckelsei-          ten    winklig angeschlossen sind. Die Käfig  seitenwände können dabei innen von     einfa:          chen        Schachtelseitenwänden    geführt werden.  In diesem Falle bieten ihre kreisförmigen  Kanten der zur     Käfigvorderwand    zu bie  genden Stecklasche eine Auflage, auf  welche letztere sich abwickelt.

   Besser wer  den die     Käfigseitenwände    jedoch zwischen    seitlichen     .Schachteldoppelwänden        geführt,     deren einzelne Wandungen durch hinten  zwischen sie eingeklebte     Kartonfutter    in ent  sprechendem Abstand gehalten werden.  Beim Aufklappen des Deckels hat dessen  lange Stecklasche das Bestreben. ebenfalls  aufzuklappen. Daran ist sie nur durch die  Kastendecke gehindert, der sie sich infolge  dessen von unten anschmiegt.

   Ist die zum  Beispiel aus Karton bestehende Stecklasche  in neuem Zustande noch elastisch genug, so       trägt    sie sich beim Zuklappen des Deckels  trotz ihrer 'grossen Länge von     selbsit        fast          wagrecht,    so     da.ss    die in der Schachtel be  findliche Ware ihr Zurückschieben     runter     der Kastendecke nicht behindert. Ist jedoch  nach häufigem Nieder- und Hochklappen des  Deckels die innere Federkraft der Karton  stecklasche erlahmt, so     tritt    die Gefahr die  ser Behinderung ihres     Zurückschiebens     schliesslich doch auf.

   Zur     Pehebung    die  ser Gefahr kann die Stecklasche auch auf      aus der innern Seitenwand     einwärts    ge  bogenen Lappen oder Leisten über die Ware       hinweggeführt    werden.  



  Die Schachtel ist in erster Linie zur  Aufnahme der Nachahmungen von Tieren  bestimmt, die-. man in einem Käfig zur  Schau zu stellen     pflegt.    Dabei können die  Tiere in irgend einer bekannten Weise, zum  Beispiel als     Stoffspieltierchen    oder als  Zucker- oder     Schokoladetierchen    nachge  ahmt sein. Es können aber auch     Kinder-          schühchen    in Form von ganzen Tierfiguren  oder nur mit Tierköpfen, beispielsweise Af  fenköpfen versehene     Kleinkinderschühehen     in der     Schachtel    verpackt werden.

   Dem Be  streben, eine possierliche, belustigende Ver  packung solcher     Schuhehen    zu schaffen, -ver  dankt diese Scherzschachtel ihre Entste  hung. -Der     :Schachtelkasten    kann als Ka  stenkäfig bedruckt werden. Kommt beim  Niederklappen des Deckels der     viertelzylin-          drische    Käfig als Vorbau des     Kastenkäfigs     in Erscheinung, so braucht man die Schach  tel nur noch hinten anzuheben oder rasch  zurückzuziehen, um -die Tierköpfe oder Tiere  dicht hinter die     gekrümmte        l#äfigvomder@     wand rücken zu lassen.  



  Wenn auch mit der     selbsttätigen    Bil  dung eines durchbrochenen Käfigs mit dem  erst darauffolgenden Vorrücken     der    Tier  nachbildungen schon eine ergötzliche Spiel  wirkung erzeugt wird, so. wäre diese doch  noch weit überraschender, wenn zugleich mit  dem durchbrochenen     Käfigvorbau    auch die  Tiernachahmung zum Vorschein     käme,.    Dies  kann erreicht werden durch die     Kombination     der Schachtel mit einem inneren Warentrag  boden.

   der beim Niederklappen 'des     Dek-          kels    in bekannter Weise durch einen hin  ten an ihn und vorne an den Aussenboden  eingehängten     Gummizug    aus dem Schach  telkasten herausgeschnellt     wird.    Die Tier  chen scheinen dann die gebogenen     Käfiggit-          ter        anzuspringen,    um zu entkommen oder  den Beschauer zu bedrohen.    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der neuen Scherzschachtel     (nebst       zweierlei besonderen Mitteln zur Führung  ihrer Stecklasche veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die abgewickelte Schachtel;       Fig.    2 ist ein     Längsschnitt    und       F'ig.    3 ein Querschnitt durch die ge  schlossene Schachtel und       Fig.    4 ein Schaubild der geöffneten  Schachtel;       Fig.    5 zeigt schaubildlich den     vbrzu-          schnellenden    Boden;       Fig.    6 lässt im Querschnitt zweierlei be  sondere     Stecklaschenführungsmittel    erken  nen und die       Fig.    7 und 8 zeigen diese     Mittel    im  Längsschnitt;

         Fig.    9 ist ein Querschnitt durch eine       Seitengitterausrüstung.     



  Im Hinblick auf die Abwicklung nach       Fig.    1 ergeben für die Schachtel: a den  Aussenboden, b die     innern.    Seitenwände, c die  Rückwand,<B>d</B> die     Lappenfutter,    f die Decke.  <I>g</I> die äussern Seitenwände,     h    den Klapp  deckel, i die besonders lange     ;

  Stecklasche    mit  der vordern     Gitterwand        1c    und 1 die seitlichen  Gitterwände.     7n,        (Fig.    5) ist der     vorzuschnel-          lende    Innenboden, der mit seiner hintern  Anschlagleiste     n    ein     Zurückbleiben    der  Ware bei seinem     Vorschnellen    hintanhält.

   o  ist die hintere und p die vordere Ankerzunge  zum     Einhängen    des bekannten Gummizug  ringes q     (Fig.    2), der beim Zurückschieben  des Innenbodens gespannt     wird    und durch  seine Entspannung denselben bei     geöffntem     Deckel vorschnellt.  



  Bei geschlossener Schachtel stecken nach  den     F'ig.    2 und 3 die durchbrochenen     Kä-          figseitenwände    1 zwischen den     innern          Schachtelseitenwänden    b und den äussern       Schachtelseitenwänden    g, die durch die von       hinten        zwischen    die eingeklebten     Lappenfut:          ter    d     in    einem der Kartondicke entsprechen  den Abstand gehalten werden. damit die       Kä.figseitenwände    leicht geführt werden.

   Der  Stecklappen     i.,        1, ,    kann hier unter seinem       Eigengewicht    nach hinten etwas herabhän  gen, ohne die Ware, als welche hier bei  spielsweise ein Kleinkinderschuh r mit Af  fenkopf s gezeigt ist, zu berühren. Der           Steaklappen    hat infolge der Elastizität des  Kartonmaterials an der Biegekante     t        da:s          Bestreben.,    sich wieder nahezu in die Rich  tung des Klappdeckels aufzurichten. Daran  ist er jedoch durch die Schachteldecke f ge  hindert,:     -welcher    er sich wenigstens von un  ten     auszuschmiegen    sucht.

   Wird nun bei  auf ihrem Boden     a    liegender, Schachtel deren  Deckel     7a    an einem Zuglappen     u    niederge  klappt, so biegt sich der durchbrochene       Stecklaschenteil    k, an der     Scha.chteldecken-          vorderkante    v gleitend, von selbst in die  Form der     Mantelfläehe    eines Viertelzylin  ders, -vergleiche     Fig.    4.

   Gleichzeitig werden  die nach einer     Viertelkreisfläche    zugeschnit  tenen Wände 1 als     Seitengitter    des Käfig  vorbaues<I>k,</I>     l    aus den     S'chachtelseitenwänden          herausgeschwenkt.    Dabei finden die Wände  l mittelst an sie angenieteter Stifte oder  Druckknöpfe 3, 3' ihren Anschlag im vor  dern Ende 4' von     Kreisbogernschlitzen    4, die  in die seitlichen Innenwandungen b einge  stanzt sind. Das noch unter der Schachtel  decke f gegen Hochschnellen gesicherte hin  tere Ende i der Stecklasche<I>i, k</I>     verhindert     ein Aufschnappen der     Kä.figvorderwand    k.

    Auf den     kastenförmigen    Schachtelteil ist ein       Gitter    w     aufgedurckt,        das.    ihm das Aussehen  eines     Kä.figkastens    verleiht.  



  Schon gegen     Ende    des     Niederklappens     des Deckels     la    wird der     Schiebebaden   <I>m</I>  durch den Gummizug q auf die innere     Dek-          kelnäehe    vorgeschnellt,. dessen völliges  Niederklappen dadurch von selbst beschleu  nigt wird. Wer die Schachtel unbefangen  öffnet. wird von dem plötzlichen Erscheinen  des     Käfigvorbaues    und noch mehr von den  vermeintlich in diesen     hineinspringenden     Tiernachbildungen aufs Höchste     überrascht     und belustigt. Hauptsächlich kleine Kinder  haben daran ihre helle Freude.

   Deshalb eig  net sich die Schachtel     hervorragend    zur Auf  nahme von irgendwelche Tierchen darstel  lenden Geschenkartikeln für kleinere und  kleinste Kinder. Für diese ergibt die Schach  tel auch noch nach der     ersten    Überraschung  ein willkommenes Spielzeug, indem sie ihnen  Gelegenheit gibt, das     Einsperren    und Vor-         springenlassen-    der     Tierchen--,noch.    b_     eliebig     oft zu wiederholen.

   - _  Um zu verhindern, dass sich die Steck  lasche nach häufiger Wiederholung des  Spielens schliesslich doch -mit ihrem Zungen  teil i auf die Ware herabsenkt, sich an dieser  stösst und damit ein ferneres Zurückklappen  des Deckels verhindert, können die Füh  rungsmittel nach den     Fig.    6 bis 8 vorge  sehen werden. Nach     Fig.    6 links und     Fig.    7  bestehen diese Mittel aus von den Rändern  der Innenwände b     einwärtsgebogenen    Lei  sten x und nach     Fig.    6 rechts und     -Fig.    8  aus oben aus diesen Innenwänden heraus  gestanzten und einwärts gebogenen Lappen     y.     Damit ist. ein auch dauerhafter Spielzeug  käfig gewonnen.  



  Die     Käfiggitter    können auch mit einer  durchsichtigen Haut z unter- oder überklebt  werden. Dadurch kann nicht nur die ge  fällige Erscheinung,     sondern    auch die  Elastizität und     Festigkeit    der Gitterwände  gehoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Liegende kastenförmige Scherzschachtel mit einem durch Niederklappen auf den Tisch zu öffnenden Klappdeckel mit Steck lasche, dadurch gekennzeichnet,i dassdiese Stecklasche<I>(i,</I> 1o) in der Länge und Breite so weit gitterförmig durchbrochen (k) ist.
    da.ss sie beim Niederklappen des Klappdek- kels (h) als nach einem Viertelkreiszylinder gewölbte, unter der Kastendecke (f) ge führte Vorderwand- (k<B>)</B> eines Gitterkäfigs <I>(k,</I> l) zum Vorschein kommt, und dass die Seitenwände des Klappdeckels dabei durch gitterförmig durchbrp!chene Viertelkreis- flächen (l) gebildet werden,
    die an die Klappdeckelseiten winklig angeschlossen sind. ÜNTERANSPRüCHE I. Schachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Käfigseitenwände (l) zwischen seitlichen Ka.stendoppelwän- den geführt sind, deren Wandungen (b, g) durch hintere zwischen sie eingeklebte Kartonfutter (d) in entsprechendem Schlitzabstands gehalten werden.
    2. Schaehtel nach Patentanspruch und Un- terausIpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterseitenwände (l) mittelst je eines Nietstiftes oder Druckknopfes in je einem K\reisbogenschlitz (4, 4') der in- nern Schachtelseitenwände (b) Führung und Anschlag finden. 3.
    Schachtel nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss ihr kastenförmiger Teil als Gitterkäfigkasten (w) bedruckt ist. 4. Schachtel nach Patentanspruch und Un- teransprächen :
    .1 bist 3\,, gekennzeichnet durch ihre Kombination mit einem innern Warentragbogen <I>(m, n),</I> der beim Nieder klappen des Deckels durch einen hinten (bei o) und vorne (bei p) in den Aussen Boden (a.) eingehängten Gummizug (q) aus dem Schachtelkasten herausgeschnellt wird, damit gleichzeitig mit dem Zu- standekommen des Käfigs gegen dessen gewölbtes Gitter (k) Menagerietiere vor- zuspringen scheinen, die ab Kleinkin derschühchen mit Tierköpfen auf dem Innenboden (na) liegen. 5.
    Schachtel nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet" dass die Stecklasche (i) auf aus der innern Seitenwand (b) einwärts ge bogenen Lappen<I>(p)</I> oder Leisten <I>(x)</I> über die Ware hinweggeführt wird. 6. Schachtel nach Patenta.nsprucb und Un- teransprüehen 1 bis 5, dadurch gelzenn- zeichnet, dass. die durchbrochenen Wan dungen (k, 1) des Käfigvorbaues mit einer durchsichtigen Haut (z) unter- oder über klebt sind.
CH135249D 1928-04-11 1928-08-17 Liegende Scherzschachtel mit Klappdeckel. CH135249A (de)

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