AT114629B - Elektrische Sprechmaschinendose. - Google Patents

Elektrische Sprechmaschinendose.

Info

Publication number
AT114629B
AT114629B AT114629DA AT114629B AT 114629 B AT114629 B AT 114629B AT 114629D A AT114629D A AT 114629DA AT 114629 B AT114629 B AT 114629B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrical
tonearm
needle
magnet
speaking machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ideal Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ideal Werke Ag filed Critical Ideal Werke Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT114629B publication Critical patent/AT114629B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Sprechmaschinendose. 



   Die Erfindung betrifft Neuerungen an elektrischen   Sprechmasehinendosen,   u. zw. an der Spreehmaschinen dose selbst, an der Anordnung des Lautstärkereglers und an dem Tonarm für diese   SchaJIdosen.   
 EMI1.1 
 platte geführten Nadel in elektrische Energie eine Reihe für dieses Problem typischer Schwierigkeiten auftreten. Die Masse des die Nadel haltenden Trägers, die in zwangläufige Bewegung versetzt wird, muss klein sein, anderseits muss dieser Träger aber über dem   Hörbereich   liegende Eigenfrequenzen haben. Die Masse des Magneten mit seinen Polschuhen dagegen muss so gross sein, dass sie bei Bewegungen der Nadel praktisch im Raume stehen bleibt.

   Sie muss aber anderseits doch von so geringem Gewicht sein, mindestens aber so zentral gelagert sein, dass der Druck auf die Sprechmaschinenplatte ein gewisses Mass nicht übersteigt. 



   Es ist selbstverständlich, dass die gesamte Anordnung möglichst keine im Hörbereich liegende Eigenfrequenzen haben darf und dass der Bewegungsmechanismus der Nadel nach Möglichkeit ohne Resonanzstellen allen Frequenzen des Hörbereiches leicht folgt, aber doch mit so grossen Rückstellkräften versehen ist, dass eine Zentrierung des Nadelträgers im Luftspalt möglich ist. Diese Forderungen können nur erfüllt werden, wenn der Nadelträger äusserst gedrungen und kurz ausgebildet wird und die Bewegung der Nadel sich unmittelbar ohne Übersetzungen auf ihn überträgt, und wenn dieser Nadelträger zwar verhältnismässig starr, aber nicht federnd gelagert ist.

   Gemäss der Erfindung wird diesen Bedingungen dadurch entsprochen, dass in der neutralen Zone eines Ringmagneten der Nadelträger in einer Bohrung in Gummizwischenlagen eingefügt ist und in der Richtung eines Durchmessers des Ringmagneten den gegenüberliegenden Luftspalt durchstösst. Die Nadel kann dann direkt von dem dem Luftspalt zunächst liegenden Ende des Nadelträgers aufgenommen werden, so dass die Veränderung des Luftspaltes genau und praktisch zu   100%   den Bewegungen der Nadelspitze entspricht. 



   Selbstverständlich kann der Ringmagnet durch einen kurzen und gedrungenen hufeisenförmigen oder halbrunden Magneten mit Polschuhen, die den Ring   schliessen,   ersetzt werden. 



   Der aus dieser geradezu ideal geschlossenen Form sieh von selbst ergebende einzige Hohlraum dient dann zur Aufnahme der Spule. 



   Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung veranschaulichen eine solche Sehalldose in zwei Ausführungsformen, wogegen Fig. 3 die neue Anordnung des Lautstärkereglers und Fig. 4 die des Tonarmes darstellen. Bei der elektromagnetischen Schalldose nach Fig. 1 ist erfindungsgemäss an dem neutralen Punkt eines Ringmagneten a ein sehr gedrungener Nadelträger b in Gummizwischenlagen c gelagert. 



  Die Nadel   d   befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Luftspaltes e, während die Spule f den Hohlraum zwischen Nadelträger b und Magnet a ausfüllt. 



   Die Anordnung nach Fig. 2 entspricht der nach Fig. 1 mit dem Unterschied, dass hier der magnetische Kreis eines halbkreisförmigen Magneten durch die Polschuhe g geschlossen ist, die zwischen sich und dem Nadelträger den Luftspalt offen lassen. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass anstatt den zusammen mit der elektrischen Schalldose zu verwendenden Lautstärkeregler in der bislang üblichen Weise am Gerät zu befestigen oder gesondert für sich anzuordnen, zu dessen Unterbringung der Sockel benutzt wird, um den sich der Tragarm für die elektrische   Schalldose   dreht. Diese Neuerung ist aus Fig. 3 zu ersehen, a ist die elektrische Sprechmaschinendose, b der sie tragende Tonarm, der mittels des Gelenkes c an dem Sockel d 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 befestigt ist. In diesem Sockel cl ist der Lautstärkeregler e untergebracht, der durch den oben auf dem   Sockel befindlichen Einstellknopf f betätigt   wird. 



   Bisher ist der die elektrische Schalldose tragende Tonarm starr ausgeführt worden und seine Befestigung am Sockel erfolgte mittels eines seine Schwenkbarkeit sichernden Gelenkes, welches eine gewisse Reibung verursacht und nur eine beschränkte Bewegbarkeit des Tonarmes ergibt. 



   Der Behebung dieses Nachteiles und der gleichzeitigen Herabsetzung des Herstellungspreises dient die Neuerung nach Fig. 4, gemäss welcher der Tonarm aus zwei ungleich langen starren Teilen d, e besteht, die durch eine nach Art der biegsamen Welle angeordnete Schraubenfeder b verbunden sind, wodurch dem Tonarm die notwendige Bewegung in seitlicher und vertikaler Richtung ermöglicht wird. 



  Der längere starre Tonarmteil d ist Träger der elektrischen Schalldose a, während der kurze starre Teil e des Tonarmes fest mit dem Sockel c verbunden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Sprechmaschinendose, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Nadel bewegte Anker in der neutralen Zone eines in sich oder durch Polschuhe ringförmigen und bis auf einen schmalen Luftspalt geschlossenen Magneten in Gummi oder äquivalenten Stoffen gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Sprechmaschinendose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung in dem von dem Ringmagneten gebildeten Hohlraum untergebracht ist.
    3. Elektrische Sprechmaschinendose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kraft übertragende Nadel an dem dem Spalt zunächst liegenden und dem neutralen Punkt des Magneten gegenüberliegenden Ende des Ankers befestigt ist.
    4. Tonarm für elektrische Sehalldosen, dadurch gekennzeichnet, dass die notwendige Bewegungsmöglichkeit in seitlicher und vertikaler Richtung durch eine Unterbrechung des starren Tonarmes und eine an der Unterbrechungsstelle nach Art der biegsamen Welle angeordnete Sehraubenfeder erreicht wird
AT114629D 1928-08-10 1928-08-10 Elektrische Sprechmaschinendose. AT114629B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT114629T 1928-08-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114629B true AT114629B (de) 1929-10-25

Family

ID=3628857

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114629D AT114629B (de) 1928-08-10 1928-08-10 Elektrische Sprechmaschinendose.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114629B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT114629B (de) Elektrische Sprechmaschinendose.
DD142985A1 (de) Sprechhilfegeraet fuer kehlkopfoperierte
DE1094367B (de) Elektromagnetisches Drehanker-Relais
DE8225214U1 (de) Stellglied mit Schubantrieb
DE1764921A1 (de) Verstellbares elektromagnetisches Relais
DE502314C (de) Polarisierte elektrische Nebenuhr
DE646717C (de) Einrichtung zur Verstellung von Klinken, Rasten oder sonstigen Organen
DE706223C (de) Abstellvorrichtung fuer elektrische Klingeln fuer Unterputzmontage
DE1052511B (de) Elektromagnetischer Schalter, insbesondere Kleinschuetz
DE741394C (de) Druckknopfschalter
DE548605C (de) Luftspaltregelvorrichtung fuer elektromagnetische Lautsprecher mit in einer unmagnetischen Leitplatte beweglich gefuehrten Polschuhen
AT204877B (de) Photographische Kamera
DE369073C (de) Elektrisches Weicheisenmessgeraet
DE1765726B1 (de) Elektrischer schalter fuer ein netzbetriebenes handgeraet zur koerperpflege insbesondere eine zahnbuerste
DE908110C (de) Solenoidlaeutewerk
AT104072B (de) Durch Fingerdruck betätigbarer Schwachstromerzeuger mit parallelschenkligem Dauermagnet.
AT219229B (de) Kontaktloser, induktiver Geber
DE523198C (de) Hochfrequenzapparat fuer Heilbehandlung
DE401963C (de) Selbsttaetige elektrische Regelungsvorrichtung
DE695022C (de) Thermisch, elektromagnetisch und durch Hand ausloesbarer Druckknopfselbstschalter mit Freiausloesung
AT38614B (de) Bleistift mit verschiebbarer Mine.
DE723452C (de) Elektromagnetisches Getriebe fuer Membran-Brennstoffpumpen
DE1615976C (de) Wechselstrom Elektromagnet
AT94891B (de) Rasch ansprechendes Relais.
AT207440B (de) Elektrisches Schaltgerät mit permanentem Haltemagnet