AT114727B - Vorrichtung zum Schmieren von Zahnrädern. - Google Patents

Vorrichtung zum Schmieren von Zahnrädern.

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AT114727B
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Karl Ing Wolf
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Karl Ing Wolf
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    Vorrichtung zum Schmieren von Zahnrädern.   



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schmieren von Zahnrädern und besteht darin, dass die Förderung des   Schmiermittels   unter Druck erfolgt und eine kontinuierliche, von der Bewegung des zu schmierenden Getriebes abhängige ist, wobei die Aufbringung des Schmiermittels auf die Zahnräder   (Zalmflanken)   als Filmband zustande kommt. 



   Die Zeichnung zeigt die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Schmieren von Zahnrädern, bestehend aus der Fettdruckpresse und dem Übersetzungsgetriebe (Fig. 1, 2,3) und der Fettfilmdüse (Fig. 4 und   5).   



   In einem Graugusszylinder a bewegt sich ein durch eine Spindel c angetriebener Presskolben b. 



  Um den Presskolben an einem Mitdrehen mit der Spindel zu verhindern, geht durch die ganze Länge des Zylinders eine auch den Kolben durchsetzende Führungsstange   d,   die durch eine Schraubstopf-   büchse   e den Kolben druckfest abdichtet. Bei Beginn der Schmierung befindet sich der Kolben an der 
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 nun die zur Schmierung dienende Fettmasse in den Zylinder eingepresst wird. Im einschraubbaren Deckel g des Zylinders befinden sich eine oder mehrere Auslassöffnungen h, an die ein biegsames, bis auf 30 Atm. druckfestes Rohr i anschliesst. Dieses biegsame Rohr besitzt an seinem freien Ende eine Fettfilmdüse   j   (Fig. 4 und 5). 



   Die Fettfilmdüse ist aus einer Stahlplatte geschnitten und gebohrt und gestattet das Auspressen eines sehr dünnen Fettfilmes durch den 0 3 mm schmalen Spalt k der Düse. Die Fettfilmdüse wird ober dem zu schmierenden Zahnradgetriebe so angebracht, dass der dünne Fettfilm auf die Zahnflanken der zu schmierenden Zahnräder aufgebracht wird und so eine kontinuierliche Schmierung des Getriebes bewirkt, da bei laufendem Getriebe ständig ein Fettfilm ausgepresst wird. Die Schlitzlänge muss mindest gleich der Zahnbreite sein. 



   Um bei laufenden Getrieben das ständige Auspressen eines Fettfilmes zu bewirken, muss der Presskolben in ständiger, sehr langsamer Bewegung sein. (Bei einer Wegstrecke von 1000 km einer elektrischen Lokomotive werden z. B. zur Schmierung eines Antriebsritzels höchstens 150   g   Fett benötigt ; dies entspricht einer notwendigen Übersetzung von ungefähr 35.000.) Es muss diese grosse Übersetzung zwischen der antreibenden Welle   u   (meist Blindwelle bei elektrischen Lokomotiven) und der Antriebsspindel c eingeschaltet werden. 



   Auf der Antriebsspindel ist ein Kegelrad    aufgekeilt,   in welches ein zweites Kegelrad m eingreift, auf dessen Welle ein Stirnrad   n   der zweiten Übersetzung aufgekeilt ist. Beide Zahnräder   m und n   sind in einem Lagerblock o gelagert, der mittels Schlittenführung durch einen an das Zylindergehäuse angebrachten Hebel ausrückbar ist, so dass   m und I   ausser Eingriff gebracht werden können. Dies ist notwendig, um zur   Nachfüllung   des Zylinders den Kolben rasch wieder zur Bodenseite rückschrauben zu können. Aus diesem Grunde ist die Spindel c an ihrem einen Ende als Vierkant ausgebildet, auf welchen eine Steckkurbel zur Erteilung der Drehbewegung aufgesetzt werden kann.

   Das grosse Stirnzahnrad n greift in das kleine Antriebsritzel p ein, auf dessen Welle das Schneckenrad q aufgekeilt ist. Dieses wird von der Schnecke r angetrieben, auf dessen Welle wieder ein Schneckenrad s aufgekeilt ist, welches seinen Antrieb von der Schnecke t erhält. Die Welle   u   der Schnecke t ist die Antriebswelle für die ganze Fettfilmpresse und steht in dauernder Verbindung mit dem Getriebe der   zu schmierenden Zahnräder.  

Claims (1)

  1. s PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Schmieren von Zahnrädern, dadurch gekennzeichnet, dass durch Vereinigung einer Fettdruckpresse, einer Fettfilmdüse und eines Übersetzungsgetriebes eine kontinuierliche Fettfilmschmierung für offene Zahnräder erreicht wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem von der Fettdruckpresse durch ein druckfestes Rohr (i) der Düse (j) zugeführten Fett durch einen (etwa 0.3 mm) schmalen Spalt (k) ein Fettfilmband erzeugt wird, wodurch eine gleichmässige Verteilung des Schmiermittels auf den Zahnflanken erzielt wird,' 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Bedienung der Fettfilmpresse von Hand durch eine Steekkurbel-das Übersetzungsgetriebe (m, n) durch eine Schlittenführung (o) mittels eines am Zylindergehäuse angebrachten Hebels ausrückbar ist. EMI2.1
AT114727D 1927-08-09 1927-08-09 Vorrichtung zum Schmieren von Zahnrädern. AT114727B (de)

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