CH135294A - Einrichtung zum Schmieren von Zahnrädern. - Google Patents

Einrichtung zum Schmieren von Zahnrädern.

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CH135294A
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Wolf Karl
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      Einriehtung    zum Sehmieren von     Zaunrädern.       Die Erfindung     betrifft    eine Einrichtung  zum Schmieren     voll    Zahnrädern. Diese weist       eilte    durch ein Übersetzungsgetriebe mit dem  zu schmierenden Rad in Bewegungsverbin  dung     stehende    Fettpresse auf, die mit min  destens einer zum Auftragen eines Fettfilmes       bestimmten    Düse verbunden ist.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dar.     Fig.    1  zeigt     eineu    Längsschnitt,     Fig.    2 eine Seiten  ansicht des obern Teils mit dem Getriebe,  teils im Schnitt nach     A-B    der     Fig.    1.     Fig.    3  ist ein     wagrechter    Schnitt nach     C-D    der       Fig.    1; die     Fig.    4 zeigt die Fettdüse im  lotrechten und     Fig.    5 im     wagrechten    Schnitt.  



  In einem     Graugusszylinder    1 bewegt sich  ein     Presskolben    2, der durch eine Spindel 3  angetrieben wird. Um den     Presskolben    an  einem     1Vlitdrehen    mit der Spindel zu verhin  dern, geht durch die ganze Länge des Zylin  ders eine auch den Kolben durchsetzende       Führungsstange    4, die durch     eire    Stopf  büchse 5 den Kolben druckfest abdichtet.    Bei Beginn der Schmierung befindet sich der  Kolben an der Seite des Kegelzahnrades 13  und gibt in dieser Stellung gerade eine Ein  lassöffnung 6 frei, durch die die zur Schmie  rung dienende Fettfüllung des Zylinders ein  gepresst wird.  



  Um bei laufenden Getrieben das ständige  Auspressen des Fettes zu bewirken, muss der       Presskolben    in ständiger, sehr langsamer Be  wegung sein; bei einer Wegstrecke vor:  <B>1000</B> km einer elektrischen Lokomotive wer  den zum Beispiel zur Schmierung eines An  triebsritzels höchstens 150     gr    Fett benötigt;  dies entspricht einer notwendigen     LTbersetzung     von ungefähr 1:35,000. Es ist diese grosse  Übersetzung zwischen der antreibenden  Welle 12 (meist Blindwelle bei elektrischen  Lokomotiven) und der Antriebsspindel 3 ein  geschaltet.  



  Auf der Antriebsspindel ist ein Kegel  rad 13     aufgekeilt,    in welches ein zweites  Kegelrad 14 eingreift, auf dessen Welle ein  Stirnrad 15 der zweiten Übersetzung aufge-      keilt ist. Beide Zahnräder 14 und 15 sind  in einem als Schlitten ausgebildeten Lager  bock 16 gelagert, der durch einen am Zy  lindergehäuse angebrachten Hebel verschieb  bar ist,     1,so    dass die'     eKegelräder    14 und 13,  sowie die Räder 15 und 17 ausser     Eingriff     gebracht werden können. Dies ist notwendig,  um zur Nachfüllung des Zylinders den Kol  ben rasch wieder zurückschrauben zu kön  nen. Aus diesem Grunde ist die Spindel  an ihrem einen Ende als Vierkant ausgebil  det, auf welches eine Steckkurbel zur Ertei  lung der Drehbewegung aufgesetzt werden  kann.

   Das grosse Stirnzahnrad 15 greift in  das kleine     Antriebsritzel    17 ein, auf dessen  Welle das Schneckenrad 18     aufgekeilt    ist.  Dieses wird von der Schnecke 19 angetrie  ben, auf deren Welle wieder ein Schnecken  rad 20     aufgekeilt    ist, welches seinen Antrieb  von der Schnecke 21 erhält. Die Welle 12  der Schnecke 21 ist     die-Antriebswelle    für  die ganze     Fettfilmpresse    und steht in  dauernder Verbindung mit dem Getriebe. Im       abschraubbaren    Deckel 7 befinden sich eine  oder mehrere     Auslassöffnungen    8, an die ein  biegsames, bis auf 30 Atmosphären     druckfestes     Rohr 9 anschliesst.

   Dieses biegsame Rohr  besitzt an seinem freien Ende eine Fettfilm  düse 10     (Fig.    4 und 5). Diese     Fettfilmdüse     ist aus einer Stahlplatte geschnitten und  gebohrt und gestattet     das_Auspressen    eines  sehr dünnen Fettfilmes durch den 0,3 mm  breiten     Spalt    11. Die     Fettfilmdüse    wird über    dem zu schmierenden Zahnradgetriebe so an  gebracht, dass der dünne Fettfilm auf die       Zahnflanken    der zu schmierenden Zahnräder  aufgebracht wird und so eine kontinuierliche  Schmierung des Getriebes bewirkt, da bei  laufendem Getriebe ständig ein Fettfilm aus  presst wird. Die Spaltlänge ist gleich der  Zahnradbreite.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schmieren von Zahn rädern, gekennzeichnet durch eine durch ein Übersetzungsgetriebe mit dem zu schmieren den Rad in Bewegungsverbindung stehende Fettpresse, die mit mindestens einer zum Auftragen eines Fettfilmes bestimmten Düse verbunden ist. EMI0002.0019 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (10) zum Auftragen des Fettfilmes einen 0,3 mm breiten Spalt (11) besitzt. 2..
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (14, 15) des Übersetzungsgetriebes auf einem Schlitten (16) sitzen und durch dessen Verschieben ausrückbar sind, so dass die Pressspindel (3) durch eine aufsteckbare Handkurbel zurückgedreht werden kann.
CH135294D 1927-08-09 1928-08-03 Einrichtung zum Schmieren von Zahnrädern. CH135294A (de)

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