AT114982B - Hutpresse. - Google Patents

Hutpresse.

Info

Publication number
AT114982B
AT114982B AT114982DA AT114982B AT 114982 B AT114982 B AT 114982B AT 114982D A AT114982D A AT 114982DA AT 114982 B AT114982 B AT 114982B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hat
shape
brim
ring
press
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Hladis
Original Assignee
Josef Hladis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Hladis filed Critical Josef Hladis
Application granted granted Critical
Publication of AT114982B publication Critical patent/AT114982B/de

Links

Landscapes

  • Buffer Packaging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hutpresse.   



   Die bisher verwendeten Hutpressen für   Filz-und Strohhüte,   bei welchen ein Pressen der Hutstumpen mittels eines Gummisackes in eine Topfform erfolgt, erforderte für jede Höhe und für jeden Kopfumfang eine neue Form. was bei der ständig wechselnden Hutmode mit   grossen Anschaf'ungs-und Erhaltungskosten   verbunden war. Infolgedessen konnten sich nur die grossen Hutfabriken jedes Jahr diese gangbaren Formen anschaffen, während'ein kleinerer   Unternehmer   und Hutmacher solche grosse jährliche Ausgaben nicht tragen konnte, wobei auch noch zu   berücksichtigen   ist, dass für verschiedenartige Formen eine vollkommen neue Presse benötigt wird. 



   Der Nachteil der bisher gebräuchlichen Formen besteht auch darin, dass für jede Art einer flachen und für jede Art einer gebogenen Krempe nur eine einzige Form zur Verwendung gelangen konnte, welche sich bei einer andern Hutform nicht mehr verwenden liess. Ebensowenig ist bei der   Änderung   der Höhe des Hutkopfes stets eine neue Pressform erforderlich. 



   Es bestehen zwar geteilte Formen mit auswechselbarem Kopf und einer feststehenden   Hülle.   die diesen Kopf zusammenhält. Diese Formen lassen sich aber praktisch nicht verwenden, da sie   hauptsächlichst   den Nachteil haben, dass der auswechselbare Kopf in dem Hutmaterial, insbesondere im Umfange der Krempe Kerben bzw. Rillen erzeugt, wodurch der Hut von neuem aufgedämpft und diese Kerben beseitigt werden mussten. 



   Ausserdem war es bisher nicht möglich, mit einem einzigen Arbeitsvorgang die Hutform auszupressen und zu krempen, da man stets zuerst eine flache Krempe erzeugen konnte, welche dann auf weiteren Maschinen gebogen werden musste. 



   Diese Nachteile werden bei der vorliegenden Hutpresse durch Einlageringe beseitigt, die gemäss der Erfindung sowohl auf einen seitlich vorstehenden Rand der Hutform als auch unterhalb desselben gelegt werden, um in weiten Grenzen die Höhen ein-und derselben Kopfform verändern zu können. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen   Ausführung-   formen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Hutform samt Presstisch, Fig. 2 die Änderung der Höhe des Hutkopfes und Fig. 3 eine Hutform mit gebogener Krempe. 



   Die Hutform 1, welche die Form eines Topfes hat, ist mit einem nach aussen vorspringenden Rand versehen, der einen Auflagering 2 der Form 1 bildet und in den Presstisch 3 eingesetzt ist. In diesem Tisch ist ein Ring 4 eingesetzt, der nach abwärts abgesetzt ist und in seinem unteren Teile einen nach innen vorspringenden Rand 5 besitzt. Zwischen dem Auflagering 2 der Form 1 und diesem Rand 5 sind Einlageringe 6 vorhanden, so dass die Form 1 durch Zwischenlage dieser Einlageringe auf dem Rand 5 aufsitzt. Durch eine Scheibe 7 ist der Ring 4 sowie der Auflagering 2 abgedeckt und wird diese Scheibe durch mehrere Splinte 8 in ihrer Lage festgehalten. Diese Splinte haben voneinander verschiedene Entfernungen, um die Teile, welche sie zusammenhalten, stets in der gleichen Lage zusammen- 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Soll nun ein Hut mit einer hohen Kopfform angefertigt werden, so wird (wie Fig. 2 zeigt) einer oder mehrere der Einlageringe 6 aus ihrer   ursprünglichen   Lage herausgenommen, wodurch die Hutform   1   sich um die   Stärke   dieses Ringes 6 nach abwärts senkt und muss infolgedessen zwischen die Platte 7 und den Auflagering. 2 ein weiterer Ring 10 eingesetzt werden, der dieselbe Stärke wie der herausgenommene Ring 6 hat. Durch mehrere Splinte 8 wird dieser Füllring 10 in der   gewünschten   Lage festgehalten. Hiedurch erhält man nur durch Entfernen der Ringe 6 und Einsetzen weiterer Füllringe 10 verschiedenartige Höhen der Form. 



   In der Fig. 3 ist eine weitere   Ausführungsform   der Erfmdung dargestellt, und bezieht sich diese Abbildung auf solche Hutpressen, bei denen gleichzeitig auch eine gebogene Krempe erzeugt wird. 



   Zu diesem Zwecke besitzt die   Hutform . unterhalb   ihres Randes einen Auflagering 11, welcher auf dem nach innen vorspringenden Rand 5 des Ringes 4 aufsitzt. Zwischen dem 
 EMI2.1 
 handen. Die Krempe des Hutes wird durch einen Ring 13 gebildet, welcher auf dem im Presstisch eingesetzten Ring 4 aufsitzt und je nach Art der Form und Breite der Krempe ausgebildet ist. Zwischen diesem Krempenring 13 und dem oberen Rand der Form 1 sind weitere   Einlageringe- vorgesehen, welche   wie bei den früheren Ausführungsformen ebenfalls durch Splinte 8 festgehalten werden.

   Soll nun bei dieser Ausführungsform, bei welcher gleichzeitig die Krempe gebogen wird, die Höhe des Hutkopfes geändert werden, so ist es nur notwendig, einen oder mehrere der Füllringe 14 zu entfernen und Einlageringe   12, welche   dieselbe Höhe wie die Füllringe 14 haben, zwischen den Rand 5 und den Auflagering 11 einzusetzen. Bei einer Änderung der Krempe bzw. bei Erweiterung oder Verengung derselben, wird der Krempenring 13 ebenfalls ausgewechselt werden können. 



   Durch diese Teilung und Art der Auswechslung der verschiedenen Bestandteile der Hutform kann man durch Kombination dieser Bestandteile verschiedenartige Höhen und Formen von   Hüllen   herstellen, ohne dass für jede Hutform eine eigene Pressform erforderlich ist, und da die Füllringe 10 bzw. 14 sowie die Deckplatte 7 bzw. der Krempenring 13 genau auf ihre Unterlagen passen, so werden beim Pressen auch keinerlei Rillen oder Kerben im Hutmaterial entstehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Hutpresse, bei welcher durch Einsetzen von Einlageringen die Kopfform verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlageringe (6, 10) sowohl auf einen seitlich vorstehenden Rand (2) der Hutform als auch unterhalb desselben gelegt werden. um in weiten Grenzen die Höhen ein-und derselben Kopfform verändern zu können. EMI2.2
AT114982D 1927-04-12 1928-04-11 Hutpresse. AT114982B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS114982X 1927-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114982B true AT114982B (de) 1929-11-11

Family

ID=5449031

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114982D AT114982B (de) 1927-04-12 1928-04-11 Hutpresse.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114982B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1196017B (de) Trommellaeufer fuer Axialstroemungsmaschinen eines Gasturbinentriebwerks
AT114982B (de) Hutpresse.
DE419900C (de) Werkzeug zum Stanzen und Praegen von Pappschildern
DE2133947C3 (de) Futter für eine Preßform zum Herstellen von Kunststeinen
DE2016599C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bandstahlwerkzeugs zum Ausstanzen und Rillen von Zuschnitten aus Bogenmaterial
DE384776C (de) Verfahren zur Herstellung von Sieben
DE642420C (de) Teigformmaschine zur Herstellung gepraegter Teigstuecke
DE674580C (de) Knopfplatte aus Kunstharzmasse
DE392348C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen konischer Gegenstaende, wie Lampenschirme u. dgl.
DE487243C (de) Pressform zur Herstellung flacher scheibenfoermiger Presslinge aus plastischen Massen
DE378424C (de) Vorrichtung zum Kappen und Woelben von Schachteln, Tellern usw. aus Pappe und aehnlichen Stoffen
DE422244C (de) Verfahren zur Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenmesser fuer Lederschaerfmaschinen
AT204925B (de) Vulkanisiervorrichtung
DE1784059A1 (de) Oberflaechenausbildung von Kompaktizierungszylindern fuer Brikettierungspressen
DE180098C (de)
AT116926B (de) Apparat zur Herstellung von Riemenverbindungen.
DE462465C (de) Auf der Druckachse drehbar angeordnete Umstellvorrichtung fuer die Lochstempel von Lochern fuer Briefe o. dgl.
DE620969C (de) Walzenpresse zum Pressen von bindigem Gut, insbesondere Trockenbraunkohle
AT127845B (de) Druckform für Addressiermaschinen.
DE632358C (de) Giessrad fuer Zeilengiessmaschinen mit einem besonderen Zahnkranz
AT157592B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Schachtelteilen aus Zuschnitten durch Umbiegen oder Ziehen der an dem Zuschnitt vorgesehenen Zargen in einer Preßvorrichtung.
DE3013243C2 (de) Preßform zum Herstellen gesinteter Schleifkörper
DE880737C (de) Gesamtschnitt zum Schneiden von Blechen fuer elektrische Apparate
AT112829B (de) Stauchpresse mit Gesenk zur Herstellung weichbiegsamen Holzes.
DE458174C (de) Verfahren zur Herstellung von Pelottenkissen fuer Bruchbaender