DE458174C - Verfahren zur Herstellung von Pelottenkissen fuer Bruchbaender - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pelottenkissen fuer Bruchbaender

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DE458174C
DE458174C DEH104371D DEH0104371D DE458174C DE 458174 C DE458174 C DE 458174C DE H104371 D DEH104371 D DE H104371D DE H0104371 D DEH0104371 D DE H0104371D DE 458174 C DE458174 C DE 458174C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/30Pressure pads

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Pelottenkissen für Bruchbänder. Die Erfindung betrifft die weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach Patent q.55 935. In der Zeichnung stellen die Abb. i bis 3 den Querschnitt durch die Form und das Pelottenkissen während der verschiedenen Phasen der Herstellung dar, während Abb. 4 ein senkrechter Querschnitt, Abb. 5 eine Seitenansicht und Teil eines Längsschnittes der fertigen Pelotte sind. Abb. 6 zeigt den bei der Herstellung des Pelottenkissens verwendeten Metallring. Abb. 7 zeigt einen Teil der Blechpelotte.
  • Das Verfahren wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung wie folgt ausgeführt: Zunächst wird aus einem strohgeflechtartigeir Gewebe, z. B. Spateri, mit Hilfe der Form i, deren Hohlraum der Gestalt der herzustellenden Pelotte entspricht, eine Hülle hergestellt, indem das Gewebe befeuchtet und dann in die Form gepreßt wird. In getrocknetem Zustande behält das Gewebe die ihr erteilte Form. Das Gewebe ist von solchen Abmessungen, daß .über das Stopfkissen 4 hervorstehende Ränder 3 verbleiben. In die in der Form i befindliche Hülle z wird ein Metallring 5 eingelegt, dessen Form aus Abb. 6 ersichtlich ist und der an dem Außenrande mit einem nach oben überstehenden kurzen Flansch 7 versehen ist, welcher dem Blechschilde eine feste Lagerung geben soll. In die Hülle a wird das Stopfmaterial in üblicher Weise eingebracht. Hierauf wird der Ring 5 abgehoben und eine steife Platte 8, beispielsweise aus Karton, aufgelegt, worauf dann der Ring 5 auf die Platte 8 aufgesetzt wird. Das Ganze wird nunmehr festgepreßt, beispielsweise unter Verwendung eines Stempels 6.
  • Nunmehr muß der überstehende Rand 3 des Gewebes nach innen umgelegt und mit dem Pelottenkissen verbunden werden. Zu diesem Zwecke wird eine zangenartige Einrichtung 9, io verwendet, die in Abb. 3 nur in einem Querschnitt angedeutet ist. Diese Zangen legen sich gleichzeitig auf den überstehenden Rand 7 des Metallringes 5. Nachdem der Stempel 6 abgehoben ist, wird der überstehende Rand 3 zwischen der steifen Platte 8 und dem Metallring 5 untergestopft, so daß eine in sich vollkommen zusammenhängende Rohpelotte hergestellt ist. Diese wird in üblicher Weise mit dem Bezug i i versehen, wobei der nach oben überstehende Rand nach innen umgelegt und mit der steifen Platte 8 oder dem Metallring 5 verbunden wird. Am zweckmäßigsten ist auch hier das Unterstopfen des überstehenden Randes des Bezuges unter den Metallring 5.
  • Die so hergestellte Pelotte ist noch an das Blechschild des Bruchbandes zu befestigen. Dieses Pelottenschild, das ebenfalls einen Bezug erhält, trägt zu diesem Zwecke an der Unterseite, und zwar am breiteren Ende, einen Ansatz 14, mittels dessen es den Metallring 5 untergreift, so daß das breitere Ende, einen Ansatz 14, mittels dessen es den ist, während das schmalere Ende mittels eines Bandes durch Nähen oder auf sonstige Weise mit dem Halsende des Pelotterikissens verbunden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Pelottenkissen für Bruchbänder nach Patent 455 935, dadurch gekennzeichnet, daß das Stopfmaterial zunächst in eine Hülle (z) aus Stroh- oder ähnlichem Geflecht eingebracht wird und dem Kissen mittels eilfies Ringes (5), zweckmäßig aus Metall o. dgl., und einer von diesem gehaltenen steifen Platte (8) aus Pappe o. dgl. bleibende Form gegeben wird, worauf der überstehende Rand der Hülle (z) und gegebenenfalls auch des Bezuges (ii) zwischen Metallring (5) und Platte (8) untergestopft und hierauf die Pelotte mit dem Pelottenschild vereinigt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallring (5) an der Außenseite mit einem nach innen vorspringenden Flanschrande (7) versehen wird, um eine feste Lagerung des Pelottenschildes zu ermöglichen. 3. Verfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des einen Endes des Pelottenschildes (13) ein hakenartiger Ansatz (14) vorgesehen wird, mittels dessen die Blechpelotte zwecks Festlegung ihres einen Endes den Metallring (5) untergreift.
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