AT115592B - Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen. 



   Es sind gebogene, dünne Rasierklingen für Rasiervorriehtungen bereits bekannt, bei denen die Klinge zwischen einer gebogenen Deckplatte und einem gebogenen Sehutzkamm festgeklemmt wird. 



   Die Erfindung bildet nun ein einfaches Verfahren zur Herstellung einer derartigen gebogenen Rasierklinge, deren Schneidkante sich beim Gebrauch so einstellt, dass der Abstand zwischen der Schneidkante und dem Schutzkamm eine sehr gute Wirkung der   Rasiervorrichtung   sichert. 



   Das Verfahren besteht darin, dass ein dünnes, ebenes, auf Glühtemperatur erhitztes Werkstück zwischen gekühlten Gesenkbacken in   die endgültige Form gebracht wird, wodurch eine dauerndgekrümmte,   gehärtete und von inneren Spannungen freie Klinge erhalten wird. 



   Während des Biegens und Kühlens des Werkstückes werden dessen Ränder in entgegengesetzter Richtung zur Krümmung des mittleren Teiles des Werkstückes gebogen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung in   beispielsweiser Ausführung.   



   Fig. 1 ist ein Schaubild des Rohstückes der Messerklinge, Fig. 2 ein Schnitt durch die Gesenke zum Biegen und Kühlen des Rohstückes und Fig. 3 veranschaulicht die Herstellung der Schneidkanten an der Messerklinge. 



   Bei der Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung wird zunächst ein ebenes   Rohstück   4 aus Stahlblech gestanzt (Fig. 1). Das Rohstück wird dann in einem Glühofen auf die übliche Glühtemperatur gebracht. 



   Um aus dem erhitzten   Rohstüek   eine dauernd gebogene, gehärtete, von inneren Spannungen freie Klinge zu erhalten, biegt und kühlt man es gleichzeitig zwischen Gesenkbacken 5,6 (Fig. 2). Die Gesenkbacken werden mit Kühlwasser von Rohren 7 versorgt. Die Klinge erhält in den Gesenkbacken eine Krümmung 8 ihrer Mitte und umgekehrt gekrümmte Kantenteile 9,9, deren Krümmung der Deutlichkeit halber in der Zeichnung sehr übertrieben veranschaulicht ist. In Wirklichkeit sind die Kantenteile nur so weit umgekehrt gekrümmt, dass ihre äussersten Kanten, die von einer Kreisbogenfortsetzung der konkaven Innenfläche abgebogen sind, etwa   0'25 mu   von dieser Fortsetzung abliegen (Fig. 3). 



   Durch das Abbiegen der Kantenteile von der Kreisbogenfortsetzung der   konkaven Oberfläche   der Klinge wird ein Schleifgang gespart, und nur einer bleibt noch notwendig, nämlich der auf der konvexen Seite der Klinge. In Fig. 3 sind zwei Schleifscheiben 10 in Berührung mit den Kantenteilen der Klinge dargestellt ; die Scheiben schleifen die entgegengesetzten Schneidkanten gleichzeitig. 



   Hierauf erfolgt das Streichen der geschliffenen Kanten, das vorzugsweise an beiden Seiten der Schneidkanten geschieht.   Schliesslich   werden die Schleifkanten vorzugsweise auch auf beiden Seiten abgezogen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen, dadurch gekennzeichnet, dass ein dünnes, ebenes, auf Glühtemperatur erhitztes Werkstück zwischen gekühlten Gesenkbacken in die endgültige Form gebracht wird, um eine dauernd gekrümmte, gehärtete und von inneren Spannungen freie Klinge zu erhalten. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass während des Biegens und Kühlens des Werkstückes dessen Ränder in entgegengesetzter Richtung zur Krümmung des mittleren Teiles des Werkstückes gebogen werden. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Kreisbogenfortsetzung der konkaven Oberfläche des mittleren Klingenteiles liegen.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 oder B, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinge zur Bildung der Schneidkanten nur auf ihrer konvexen Seite geschliffen wird. EMI2.2
AT115592D 1926-12-16 1926-12-16 Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen. AT115592B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0069884A3 (en) * 1982-06-21 1983-11-30 Richter Gedeon Vegyeszeti Gyar R.T. Apparatus for making heat-treated cut-outs from web, particularly ampoule cut-outs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0069884A3 (en) * 1982-06-21 1983-11-30 Richter Gedeon Vegyeszeti Gyar R.T. Apparatus for making heat-treated cut-outs from web, particularly ampoule cut-outs

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