AT115624B - Elektrischer Widerstandsheizkörper zur Erreichung hoher Temperaturen. - Google Patents

Elektrischer Widerstandsheizkörper zur Erreichung hoher Temperaturen.

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  Elektrischer   Widerstandsheizkörper znr Erreichung hoher Temperaturen.   



   Mittels elektrischer Widerstände aus Platin, Chromnickel usw. werden Temperaturen bis zu   1200'C erreicht   ; soll dieses Temperaturgebiet aber übersehritten werden, so stehen derzeit keine genau regulierbaren und gleichzeitig handlichen Heizwiderstände zur Verfügung. Weder bei der Konstruktion eines Salzbad-noch eines Kohlegriessofens ist es leicht möglich, die Stromaufnahme genau zu berechnen.
Die sonst handlichen Karborundumwiderstände nehmen während des Gebrauches rasch an Widerstand zu und haben weiters den Nachteil, dass sie nicht der ganzen Länge nach gleichmässig glühen. Es besteht sonach in der Technik das Bedürfnis nach einem genau einstellbaren elektrischen Heizwiderstand, der auch die Erreichung von wesentlich höheren Temperaturen gestattet, handliche Form besitzt und seine
Ohmzahl während des Gebrauches nicht ändert.

   Zu diesem Zwecke wurde vorgeschlagen, Molybdän- draht in einer Atmosphäre von Methylalkohol glühen zu lassen, welche durch ständiges Nachtropfen dieser Flüssigkeit erhalten wird. Diese Notwendigkeit erschwert aber die Verwendung für viele Zwecke.
Ebenso ist die gebräuchliche   Ausführung   der   Wolfram-und Molybdändrahtöfen,   bei welcher der Draht durch ständiges Durchleiten von Schutzgas oder durch Evakuieren vor Oxydation bewahrt wird, für viele Zwecke zu schwerfällig, da man an eine Gasquelle oder Pumpe gebunden ist. 



   Es wurde zwar schon versucht, zur Erreichung höherer Temperaturen Metalldrähte auf einem
Träger und in einer geschlossenen Hülle aus Quarz, welche evakuiert oder mit inertem Gase gefüllt ist, zum Glühen zu bringen, ohne dass also eine Gasquelle oder Pumpe zum Gebrauche nötig wäre. Diese
Versuche haben aber zu keinem technisch brauchbaren Resultate geführt. Der Träger der Heizspirale darf nämlich nicht aus Quarz sein, wenn Temperaturen über   12000 C erreicht   werden sollen. Ein Heizkörper muss auch eine   möglichst   lange Lebensdauer haben. Quarz wird aber beim Glühen auf 1300  bis   14000 C durch   eine Art Kristallisationsprozess bald brüchig und spröde.

   Bei noch höherer Temperatur neigt er zwar nicht mehr so sehr zu diesem Vorgang, wird aber plastisch und verbiegt sich, zudem beginnt eine, wahrscheinlich elektrolytische Diffusion des Metalls in den   Quarzträger,   was zur Zerstörung der
Heizspirale führt. Ebensowenig darf die Aussenhülle Quarz sein, denn auch diese wird im angegebenen
Temperaturgebiet spröde, darüber aber plastisch und deformiert. 



   Diese Übelstände werden gemäss vorliegender Erfindung dadurch behoben, dass man für die Aussen- hülle wie für den eventuellen Träger hochwertiges keramisches Material, wie hochschmelzbare, vakuum- dichte Hartporzellane bzw. Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd   usw.,   verwendet. 



   Erfindungsgemäss wird der eigentliche Heizwiderstand vom Aussenraum durch eine vakuum- dichte keramische Hülle, welche evakuiert oder mit reinen inertem oder reduzierendem Gas gefüllt ist, abgeschlossen. Der eigentliche Heizwiderstand besteht aus Metall von hohem Schmelzpunkt, welches, wie beschrieben, vor Oxydation geschützt wird. Die so erhaltenen Heizkörper sind bis zum Durchlässig- werden des Hohlkörpers, also bei Verwendung entsprechend hochwertiger keramischer Massen bis etwa   17000 C   verwendbar, während die bekannten   Quarhüllen   wegen der erwähnten Veränderungen bei viel niedrigeren Temperaturen zugrunde gehen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrischer Widerstandsheizkörper zur Erreichung hoher Temperaturen, dessen Widerstands- metalle in einer vom Aussenraume abgeschlossenen, luftleeren oder mit inertem oder reduzierendem EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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